Beiträge von rockflopp

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    Mensch ist das unruhig geworden. Wozu genau macht man nochmal Architektenwettbewerbe wenn am Ende so was rauskommt.

    Das war die letzte VIsualisierung:

    https://ab-ludwig.de/wp-content/upl…hl-11042019.jpg

    Hier die Bewertung von ChatGPT o1 zwischen Entwurf und REalisierung:

    Vergleich und architektonische Bewertung

    Auf den beiden Bildern sieht man zum einen eine visualisierte Entwurfsvariante (links) und zum anderen die realisierte Ausführung (rechts). Beide zeigen zwar dasselbe Bauvorhaben, unterscheiden sich aber deutlich hinsichtlich Gestaltung, Materialität und räumlicher Wirkung.

    1. Form und Gesamterscheinung

    • Entwurf:
      • Klare, kubische Grundform, die durch vertikale Lamellen gegliedert wird.
      • Markantes „Schweben“ des Baukörpers über einem weitestgehend transparenten Erdgeschoss, welches zu einer gewissen Leichtigkeit führt.
      • Vertikale Holzlamellen als Akzent und zur Auflockerung.
      • Insgesamt wirkt das Gebäude sehr skulptural, fast futuristisch.
    • Realisierung:
      • Ebenso ein kubisches Volumen, allerdings mit horizontalen Bändern und Einschnitten, die an Balkone oder Loggien erinnern.
      • Das Erdgeschoss ist zwar verglast, aber deutlich konventioneller: Der Baukörper „steht“ sichtbarer auf dem Boden, ohne starken Eindruck eines schwebenden Volumens.
      • Die Fensteröffnungen wirken größer und haben schwarze Rahmen; sie bilden horizontale Streifen.
      • Holzlamellen oder andere auffällige Akzente fehlen.
      • In Summe ein reduzierteres, pragmatischeres Gebäude, weniger „ikonisch“ als der Entwurf.

    2. Fassade und Details

    • Entwurf:
      • Die Fassade lebt von einem Rhythmus aus vertikalen Stäben, was einerseits ein Spiel aus Licht und Schatten erzeugt, andererseits einen charakterstarken Sonnenschutz bieten kann.
      • Die Holzlamellen im oberen Bereich setzen einen warmen Materialkontrast zum Weiß der Putz- bzw. Betonfassade.
      • Erdgeschoss: weitläufige Glasfront mit abgerundeten Kanten, die den Passantenbereich sehr offen gestaltet.
    • Realisierung:
      • Dominanz von horizontalen Fensterbändern und Balkonkuben.
      • Die Fassade ist überwiegend weiß, unterbrochen von dunklen Fensterrahmen.
      • Keine auffälligen Holz- oder Lamellenstrukturen.
      • Das Erdgeschoss hat eine bodentiefe Verglasung, allerdings eher in rechteckigen Öffnungen – weniger spektakulär als die rundum geschwungene Glasfront im Entwurf.

    3. Räumliche und städtebauliche Wirkung

    • Entwurf:
      • Durch die schmale Gliederung (Lamellen) und die „abgehobene“ Gebäudekante wirkt das Haus leichter und fast skulptural.
      • Der überkragende Baukörper könnte im Stadtraum als markantes Statement fungieren.
      • Die offenen Rundungen im Erdgeschoss laden zum Flanieren ein.
    • Realisierung:
      • Wirkt massiver und fügt sich eher in die umliegende Blockrandbebauung ein, ohne groß herauszustechen.
      • Die Kubatur mit Staffelgeschossen und horizontalen Bändern hat eine gewisse Dynamik, ist aber in vielen Städten recht häufig anzutreffen.
      • Das Erdgeschoss ist immer noch relativ offen, aber architektonisch zurückhaltender.

    4. Material- und Verarbeitungsqualität

    • Entwurf:
      • Wirkt durch den starken Kontrast von weißer Fassade und Holzakzenten hochwertig, modernes Erscheinungsbild.
      • Die feinen vertikalen Elemente setzen handwerklich hohe Anforderungen voraus (z. B. saubere Ausführung der Lamellen).
    • Realisierung:
      • Der weiße Putz wirkt sauber, aber schlicht.
      • Die dunklen Fensterrahmen sind ein gängiger Standard bei zeitgenössischen Büro- oder Wohnbauten.
      • Insgesamt solide und sicher wartungsfreundlich, aber deutlich weniger spektakulär.

    5. Funktionalität und Nutzbarkeit

    • Entwurf:
      • Die vertikalen Lamellen wirken als Sonnenschutz; die offene Erdgeschosszone schafft Raum für Ladenflächen oder Café-Bereiche.
      • Allerdings braucht es sorgfältige Detaillösungen, um Klimaschutz, Schallschutz und Zugänglichkeit zu gewährleisten.
    • Realisierung:
      • Wirkt pragmatischer und vermutlich einfacher zu realisieren und zu unterhalten.
      • Die horizontalen Bänder können teilweise als Balkone oder Abstellflächen fungieren.
      • Größere Fensterfronten bringen viel Tageslicht in die Innenräume.

    Punktevergabe in Kategorien

    1. Ästhetik / Gestaltung

      • Entwurf: 9/10 (markant, skulptural, hoher Wiedererkennungswert)
      • Realisierung: 6/10 (solide, aber weniger eigenständig)
    2. Innovation / Originalität

      • Entwurf: 9/10 (Lamellenfassade und „schwebender“ Baukörper durchaus originell)
      • Realisierung: 5/10 (Typischer moderner Gewerbe-/Wohnbau ohne besondere Fassadelemente)
    3. Funktionalität

      • Entwurf: 8/10 (Lamellen als Sonnenschutz, offenes EG als belebende Zone; jedoch nicht ganz trivial in der Realisierung)
      • Realisierung: 8/10 (Praxisnah, klare Geschossaufteilung, vermutlich gut nutzbare Räume und Balkone)
    4. Einbindung in den städtischen Kontext

      • Entwurf: 7/10 (sticht optisch stark heraus, könnte je nach Umfeld begeistern oder Fremdkörper wirken)
      • Realisierung: 8/10 (fügt sich harmonischer ein, aber weniger ikonisch)
    5. Material- und Verarbeitungsqualität (optisch beurteilt)

      • Entwurf: 8/10 (hochwertige Idee: weiß mit Holz und feinen Lamellen)
      • Realisierung: 7/10 (solider Putz und dunkle Fensterrahmen; unaufgeregt und pflegeleicht)

    Gesamtpunktzahl

    • Entwurf:

      41 / 50

      → Sehr ambitioniertes, ästhetisch anspruchsvolles Design.

    • Realisierung:

      34 / 50

      → Eine solide, aber deutlich konventionellere Umsetzung, die zwar in Bezug auf Funktionalität und städtebauliche Einbindung überzeugt, aber den ursprünglichen Entwurfsgedanken nicht ganz transportiert.

    Fazit:

    Der ursprüngliche Entwurf präsentiert ein deutlich progressiveres und charakterstärkeres Gebäude mit interessanter Fassadengliederung und schwebendem Effekt im Erdgeschoss. Die realisierte Version wirkt zwar solide und praktischer, verliert jedoch einiges an ikonischer Strahlkraft und Raffinesse.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Zunächst mal bin ich mal froh, dass das Grundstück endlich bebaut werden soll. Ich kann mich nicht erinnern, ob bzw wann da jemals was stand. Auch ich fände mehr Baumasse und oder Höhe besser, wenngleich ich den Sieger des Ideenwettbewerbs so schlecht nicht finde.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Der ursprüngliche Wettbewerb hätte ja zumindest mal die Grundstücke WS23 und WS24 mit in ein großes Ganzes einbezogen. WS26 und WS28 steht auch schon eine weile unbebaut da und das in zentraler Lage. Bin mal gespannt wie sich die Ecke dort nun entwickelt.