Beiträge von Fips_65

    Wer sich die Visualisierung des ursprünglichen Gehry-Entwurfs anschaut wird feststellen, dass man sich offensichtlich nichtmal die Arbeit gemacht hat eine neue Visualisierung zu erstellen sondern das (wahrscheinlich sogar abfotografierte) Modell per Photoshop einfach in die alte Visualisierung eingefügt hat.


    Für mich ist der Entwurf im diesem Zustand auch komplett nichtssagend. Kann mir aber auch nicht vorstellen dass man mit sowas in den Wettbewerb geht.

    Ansonsten ist es interessant zu sehen wie die Häuser sich seit dem letzten Entwurf weiterentwickelt haben. Vor allem Kleihues gefällt mir gut sofern diese Abstufungen realisiert werden würden. Gerne sogar noch etwas ausgeprägter...

    Die Berliner Zeitung berichtet heute über die geplanten und in Umsetzung befindlichen Hochhausprojekte am Alexanderplatz.

    Wer den dritten Teil der Doku vom rbb über den Alexanderplatz geschaut hat, erfährt hier nicht viel Neues.


    Allerdings beinhaltet der letzte Absatz eine (für mich) sehr interessante und neue Information.


    Demnach macht der Eigentümer des ehemaligen Haus der Elektroindustrie (Aroundtown) aktuell keine großen Anstalten die Bauflächen des Riegels neu zu entwickeln. Es wird von einem Berliner Wahrzeichen in bester Lage gesprochen. Da zusätzlich offenbar auch die Mietflächen "optimiert" werden, kann man davon ausgehen dass eine Umsetzung der jetzt schon sehr in die Jahre gekommenen Pläne, noch in weiter Zukunft liegen wird.
    Der Bebauungsplan der Baufelder A9-A11 sieht ein heranrücken der Bebauung an die Alexanderstraße sowie zwei weitere Hochhäuser vor.

    Insgesamt sind dies für mich ernüchternde Nachrichten, ist dieses Projekt doch extrem wichtig für die städtebauliche Wirkung rund um den Alexanderplatz.

    ^ Was klangraum meint ist die Verlagerung des Baufeldes des Hochhauses. Ursprünglich sollte das nämlich an Stelle des heutigen Saturns stehen - man entschied sich zum Switch hin zur Straße was in der Folge die Diskussion mit der BVG hinsichtlich der U8 entfachte.
    Hätte man am ursprünglichen Plan festgehalten hätte dies vermutlich verhindert werden können.

    ^^

    Gerade die damaligen Eigentümer des Park Inn waren es doch die sich gegen den Abriss und für den Erhalt entschieden haben - und zwar aus wirtschaftlichen Gründen. Also vielleicht mal wieder einen Gang runter schalten.

    Ich, der aufgrund des Alters und Wohnort keinen direkten Bezug zur DDR hat, finde es trotzdem gut dass man diesen Turm als Teil der Stadtgeschichte erhalten hat. Genauso geht es mir mit dem Europa Center.

    ^ Mal abgesehen von der konkreten Autobahn-Thematik die als Störfeuer natürlich irgendwie immer noch dazu kommen kann, ist es mir völlig schleierhaft wie man zum jetzigen Zeitpunkt noch immer in der Planung und Genehmigungsverfahren des Quartiers steckt und nicht schon längst mit allen Kräften in der Umsetzung.

    Ursprüngliche Eröffnung des BER war 2011, endgültige Schließung von Tegel irgendwann 2012.

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte dass die Planungen inkl. Genehmigungen schon zum damaligen Zeitpunkt fertig in den Schubläden hätten liegen müssen um nach Schließung von TXL direkt beginnen zu können. Jetzt, 12 Jahre später, ist man bei akutem Wohnungsmangel noch immer meilenweit davon entfernt zu beginnen. Die aktuell stattfindende Kampfmittelräumung zähle ich jetzt mal nicht dazu. Eine Änderung der Bebauungspläne dürfte die ganze Sache aus Erfahrung nochmals verzögern.

    Wenn jemand dazu eine Erläuterung hat, die tiefere Einblicke zulässt dann gerne her damit. Ich kann es von außen beobachtend jedenfalls nicht nachvollziehen.

    ^&^^Ich habe da auch meine Zweifel.

    Allerdings eher an der dargestellten Trassenführung, insbesondere der Abschnitt zwischen Jakob-Kaiser-Platz und UTR/Flughafen Tegel.

    Aufgrund der Autobahn und des dadurch knapp bemessenen Raums für eine Trasse, macht es meiner Meinung nach nur Sinn die Variante zu wählen, welche auf der westlichen Seite des Jakob-Kaiser-Platz (T2) verläuft. Eine Trasse in der Mitte der Autobahn (T12) halte ich im genannten Kostenrahmen für unrealistisch.

    Dies hätte allerdings zur Folge dass die Bewohner zusätzlich zu der Autobahn auch noch eine Straßenbahnstrecke direkt vor der Tür hätten.

    Im weiteren Verlauf müssten dafür außerdem einige der Bäume des Jungfernheide-Parks entlang der Autobahn weichen. In beiden Fällen kann man mit erheblichen Bürgerprotesten und Verzögerungen rechnen.

    Der Verlauf T2 würde allerdings ein verhältnismäßig aufwendiges Ingenieurbauwerk über- bzw. unterhalb der Autobahn auf Höhe der Ausfahrt Saatwinkler Damm ersparen, welches bei Variante T12 und T1 wohl nötig wäre.


    Ich bin sehr gespannt wie das ganze später aussehen wird, allerdings gebe ich euch recht dass die Schleife um den ehm. Flughafen das ganze als Direktverbindung unattraktiv erscheinen lässt. Da wird dann wohl weiterhin der X21 als probates Mittel herhalten müssen. Aber bis 2028 kann ja noch einiges passieren...

    Der entscheidende Grund für den neuen Bebauungsplan und die daraus resultierende Dauer wird wohl die komplette Nutzungsänderung des Gebäudes sein.

    Damit meine ich insbesondere die vom Bezirk genannten und geforderten 30% anderweitige Nutzung nebst Büros wie Bildung, Kultur, Soziales, Wohnungen etc.

    Ebenso die Nutzung der Terrasse auf dem Sockel sowie auf dem Turm. Die Änderung der Höhe spielt da natürlich auch mit rein.

    Das alles muss dann natürlich erstmal erörtert und festgesetzt werden. Warum das aber zwei Jahre dauern soll kann ich auch nicht so ganz verstehen.

    Wer einen genaueren Eindruck zum Projekt bekommen möchte, der kann sich die Projektvorstellung des Architekturbüros anschauen: pdf


    Was ich mich aktuell noch Frage, ob die Fußgängerbrücke über die Bahntrasse Richtung Europacity realisiert wird. Ich denke dass dies eine wichtige Verbindung der beiden Kieze wäre. Etwas konkretes zur Planung o.Ä. habe ich aber leider nicht mehr gefunden.

    Insgesamt freue ich mich auf den Grünzug und kann die negativen Kommentare absolut nicht nachvollziehen.

    Einen Abschluss in Form dieses Eckgebäudes kann ich nur befürworten und täte der Ecke gut.
    Ich habe mal in dem Instagram Account von Mittes Bezirksstadtrat Ephraim Gothe gestöbert, da ich mich erinnern konnte dass er bezüglich Humboldthafen mal etwas gepostet hatte.

    Der besagte Post stammt aus April 2021 und beinhaltet ein Aussage über den Bebauungsplan über ein 6-geschossiges Gebäude mit kultureller Nutzung. Zudem möchte er sich für ein Fahrradparkhaus auf 2 Etagen einsetzen.


    (Ergänzung: nach der mittlerweile gelöschten und peinlichen Unterstellung von Minimalist sei gesagt, dass die Erwähnung des Bezirksstadtrat rein informativ und völlig wertfrei/neutral hinsichtlich des Bebauungsplan und Nutzung sein sollte und sich jeglicher "politischer Einflussnahme" entbehrt. Traurig sowas dazu sagen zu müssen...)

    Eine weitere Bebauung wie auf den Visualisierungen in Form des Riegels halte ich persönlich für falsch und wirkt ziemlich abweisend. Einen freien Übergang von Europaplatz zum Humboldthafen empfinde ich dagegen passender, insbesondere wenn irgendwann mal das Hochhaus an vorgesehener Stelle steht.

    ^^ Die Thematik war gestern der 2. TOP in der 98. Sitzung des Baukollegiums welche per Livestream zu verfolgen war. Dort kommt der Vorhabenträger Eventim und Herr Dudler selbst zu Wort, erläutert die Thematik sowie Nutzungskonzept. Außerdem sind auch noch weitere Visualisierungen zu sehen. Zum Abschluss attestiert Max Dudler Berlin in gewisser Weise Mutlosigkeit hinsichtlich solcher Bauprojekte.


    Vielleicht ist es ja hilfreich die unterschiedlichen Positionen zu verstehen:
    Ab ca. 1:48:00 beginnt der 2.TOP -> Link

    Auf den ersten Blick wirkt das Gebäude ziemlich wuchtig. Mich erinnert es allerdings irgendwie an die hohen Apartmenthäuser in Manhatten.
    Auch die Qualität scheint von höherer Güte als der Durchschnitt zu sein.
    Mir gefällt es alles in allem ziemlich gut. Leider nur im falschen Umfeld und irgendwie verloren. Und das trotz der Bebauung in der Umgebung in Form der Plattenbau-Riegel.

    ^Bitte nicht wieder die leidige Diskussion um Offenhaltung oder nicht aufmachen. Das wurde ja nun schon hinlänglich breitgetreten. (Bezieht sich auf einen mittlerweile verschobenen Beitrag)

    Vergangene Woche kam im rbb eine interessante Reportage zum jetzigen Zustand und den aktuelle Arbeiten rund um den ehemaligen Flughafen, Schuhmacher Quartier und die zukünftige Urban Tech Republic.
    Ich war erstaunt dass dann doch recht viel aktuell passiert. Ich sehe einen zukünftigen Umzug der BHT oder einer anderen Bildungsstätte/Hochschule an den Standort demnach immer noch als völlig realistisch, da die Planungen offensichtlich ja genau dafür ausgelegt sind.


    In meinen Augen ist es doch gerade angesichts des Ingenieur-/ und Architektur-Fachbereichs der BHT schön, dass die Hochschule in solch ein zur damaligen Zeit innovatives Flughafengebäude umziehen soll.

    Ich gebe dir natürlich recht was aktuell den optischen Fortschritt hinsichtlich der Höhe angeht.


    Allerdings finde ich dass durchaus einiges in der aktuellen Etage passiert. Es scheint mir als würde man die aktuelle Etage im Gegensatz zu den vorherigen viel weiter auszubauen was den Rohbau angeht. Schon jetzt ist die Etage ziemlich vollgepackt und es geht stetig weiter. Ich würde hier erstmal abwarten bis die Etage gänzlich zu Ende gebaut ist um dann zu schauen ob es danach wieder schneller voran geht.

    Danke für die interessanten Eindrücke! Bin gespannt auf die dann veröffentlichten Entwürfe.

    Generell lässt sich feststellen dass Chipperfield nach den Vorgaben ja eigentlich raus wäre, da die Hochhäuser meines Wissens nach Vorgabe eigentlich nur max. 120m hoch sein durften. Vielleicht, oder gerade deswegen, wurde der Prozess von Signa erst jetzt fortgesetzt. Mit dem neuen Berliner Senat sind die Chance auf eine "liberaler" Sicht auf die Höhen vermutlich besser.

    Ich fänd eine Staffelung, ganz unabhängig vom übrigen Konzept, neben Upper West und Zoofenster mit 134m und 109m jedenfalls um einiges besser als den nächsten 120m Turm der sich dort einreicht!