Beiträge von Fips_65

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    Wenn mich nicht alles täuscht, ist der Rohbau noch nicht komplett abgeschlossen. Dieser müsste noch um einen Bauabschnitt inkl. des oben genannten Wintergartens erweitert werden, um verglichen zu den Visualisierungen, den Rundbau zu vervollständigen. Das kann man ganz gut auf dem vorletzten Bild erkennen.

    Da der Stahlbau der Fußgängerbrücke inkl. Schienen in dem noch zu bauenden Bereich des Rohbaus zusammengesetzt worden ist, gehe ich davon aus dass dies dadurch bedingt war. Jetzt nachdem die Brücke über die Spree geschoben worden ist, sollte der letzte Bauabschnitt folgen können.

    Ich schätze, dass einer der entscheidenden Faktoren für den Zuschlag an HENN die Ausrichtung/Öffnung der Gebäude Richtung Bendlerblock war.

    Beide Gebäude von HENN öffnen sich architektonisch zum Platz und binden diesen damit ein, während sich die Gebäude des Kleihues-Entwurfs komplett abschotten. Dies kann man in den Draufsichten der beiden Entwürfe auch gut erkennen.

    Unter diesem Gesichtspunkt kann ich die Entscheidung absolut nachvollziehen, wenn auch die Einbindung des Bestandsgebäudes im hiesigen HENN-Entwurf drunter leidet.

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    Nun stammt das Hochhausleitbild aus früheren Tagen, von anderen Akteuren und einer anderen Regierungsbeteiligung. Dass man Neuerungen und Anpassungen eines Hochhausleitbilds (welches ich für sinnvoll erachte) in Sitzungen bespricht um Verbesserungen zu beschließen, würde ich mal als politischen Prozess abtun.

    Die Anpassungen sind in meinen Augen sinnvoll und dienen der besseren Umsetzbarkeit von Hochhausprojekten durch Projektentwickler, insbesondere von Wohnhochhäuser. An den generellen Punkten und Grundsätzen des Hochhausleitbildes ändert sich ja meiner Meinung nach kaum etwas.

    Die Entscheidung, dass nicht jedes Hochhaus über eine öffentliche Dachterrasse verfügen soll, halte ich für mehr als verkraftbar.

    In meinen Augen aber der wichtigste Punkt aus dem Artikel:

    Die Prozesse der Entscheidungsfindung im Baukollegium soll entschlackt werden.
    Insbesondere die Begutachtung von Hochhausplänen durch das Baukollegium erfolgt zukünftig somit nur noch einmal, statt wie bisher drei Mal. Diese eine Begutachtung am Anfang der Planungsphase bezieht sich dann nur noch auf den Standort eines möglichen Hochhauses. Die Qualitätskontrolle der Entwürfe wird dann entweder durch die Jury des Architekturwettbewerbs oder von der Senatsbaudirektorin selbst vorgenommen.

    ^^^ Die Schadstoffsanierung läuft nach meinen Beobachtungen aber bereits seit mindestens einem Jahr, wenn nicht sogar schon länger. Laut Bauschild (erstes Foto) war der Zeitraum für Schadstoffsanierung und Rückbau für 2021-2022 angesetzt.

    Gut möglich, dass jetzt aber der Abriss beginnt. Das würde zumindest auch der neue Bauzaun, der Kran sowie die kürzlich entfernten Fenster vermuten lassen.

    Also einfach mal schauen wie sich das Bild in den nächsten Monaten verändert, oder ob du mit der Befürchtung recht behältst. Denke dann lässt es sich besser einschätzen ;)

    Die flächendeckende Versickerung des Regenwassers über Rigolen bei der großen Fläche des Platzes ist doch aber trotzdem sinnvoll.

    Bei einer Ableitung am Rand besteht doch wieder die Gefahr eines Engpasses und Überlastung im Falle eines Starkregenereignisses.

    Wer sich die Visualisierung des ursprünglichen Gehry-Entwurfs anschaut wird feststellen, dass man sich offensichtlich nichtmal die Arbeit gemacht hat eine neue Visualisierung zu erstellen sondern das (wahrscheinlich sogar abfotografierte) Modell per Photoshop einfach in die alte Visualisierung eingefügt hat.

    Für mich ist der Entwurf im diesem Zustand auch komplett nichtssagend. Kann mir aber auch nicht vorstellen dass man mit sowas in den Wettbewerb geht.

    Ansonsten ist es interessant zu sehen wie die Häuser sich seit dem letzten Entwurf weiterentwickelt haben. Vor allem Kleihues gefällt mir gut sofern diese Abstufungen realisiert werden würden. Gerne sogar noch etwas ausgeprägter...

    Die Berliner Zeitung berichtet heute über die geplanten und in Umsetzung befindlichen Hochhausprojekte am Alexanderplatz.

    Wer den dritten Teil der Doku vom rbb über den Alexanderplatz geschaut hat, erfährt hier nicht viel Neues.

    Allerdings beinhaltet der letzte Absatz eine (für mich) sehr interessante und neue Information.

    Demnach macht der Eigentümer des ehemaligen Haus der Elektroindustrie (Aroundtown) aktuell keine großen Anstalten die Bauflächen des Riegels neu zu entwickeln. Es wird von einem Berliner Wahrzeichen in bester Lage gesprochen. Da zusätzlich offenbar auch die Mietflächen "optimiert" werden, kann man davon ausgehen dass eine Umsetzung der jetzt schon sehr in die Jahre gekommenen Pläne, noch in weiter Zukunft liegen wird.
    Der Bebauungsplan der Baufelder A9-A11 sieht ein heranrücken der Bebauung an die Alexanderstraße sowie zwei weitere Hochhäuser vor.

    Insgesamt sind dies für mich ernüchternde Nachrichten, ist dieses Projekt doch extrem wichtig für die städtebauliche Wirkung rund um den Alexanderplatz.

    ^ Was klangraum meint ist die Verlagerung des Baufeldes des Hochhauses. Ursprünglich sollte das nämlich an Stelle des heutigen Saturns stehen - man entschied sich zum Switch hin zur Straße was in der Folge die Diskussion mit der BVG hinsichtlich der U8 entfachte.
    Hätte man am ursprünglichen Plan festgehalten hätte dies vermutlich verhindert werden können.

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    Gerade die damaligen Eigentümer des Park Inn waren es doch die sich gegen den Abriss und für den Erhalt entschieden haben - und zwar aus wirtschaftlichen Gründen. Also vielleicht mal wieder einen Gang runter schalten.

    Ich, der aufgrund des Alters und Wohnort keinen direkten Bezug zur DDR hat, finde es trotzdem gut dass man diesen Turm als Teil der Stadtgeschichte erhalten hat. Genauso geht es mir mit dem Europa Center.

    ^ Mal abgesehen von der konkreten Autobahn-Thematik die als Störfeuer natürlich irgendwie immer noch dazu kommen kann, ist es mir völlig schleierhaft wie man zum jetzigen Zeitpunkt noch immer in der Planung und Genehmigungsverfahren des Quartiers steckt und nicht schon längst mit allen Kräften in der Umsetzung.

    Ursprüngliche Eröffnung des BER war 2011, endgültige Schließung von Tegel irgendwann 2012.

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte dass die Planungen inkl. Genehmigungen schon zum damaligen Zeitpunkt fertig in den Schubläden hätten liegen müssen um nach Schließung von TXL direkt beginnen zu können. Jetzt, 12 Jahre später, ist man bei akutem Wohnungsmangel noch immer meilenweit davon entfernt zu beginnen. Die aktuell stattfindende Kampfmittelräumung zähle ich jetzt mal nicht dazu. Eine Änderung der Bebauungspläne dürfte die ganze Sache aus Erfahrung nochmals verzögern.

    Wenn jemand dazu eine Erläuterung hat, die tiefere Einblicke zulässt dann gerne her damit. Ich kann es von außen beobachtend jedenfalls nicht nachvollziehen.

    ^&^^Ich habe da auch meine Zweifel.

    Allerdings eher an der dargestellten Trassenführung, insbesondere der Abschnitt zwischen Jakob-Kaiser-Platz und UTR/Flughafen Tegel.

    Aufgrund der Autobahn und des dadurch knapp bemessenen Raums für eine Trasse, macht es meiner Meinung nach nur Sinn die Variante zu wählen, welche auf der westlichen Seite des Jakob-Kaiser-Platz (T2) verläuft. Eine Trasse in der Mitte der Autobahn (T12) halte ich im genannten Kostenrahmen für unrealistisch.

    Dies hätte allerdings zur Folge dass die Bewohner zusätzlich zu der Autobahn auch noch eine Straßenbahnstrecke direkt vor der Tür hätten.

    Im weiteren Verlauf müssten dafür außerdem einige der Bäume des Jungfernheide-Parks entlang der Autobahn weichen. In beiden Fällen kann man mit erheblichen Bürgerprotesten und Verzögerungen rechnen.

    Der Verlauf T2 würde allerdings ein verhältnismäßig aufwendiges Ingenieurbauwerk über- bzw. unterhalb der Autobahn auf Höhe der Ausfahrt Saatwinkler Damm ersparen, welches bei Variante T12 und T1 wohl nötig wäre.

    Ich bin sehr gespannt wie das ganze später aussehen wird, allerdings gebe ich euch recht dass die Schleife um den ehm. Flughafen das ganze als Direktverbindung unattraktiv erscheinen lässt. Da wird dann wohl weiterhin der X21 als probates Mittel herhalten müssen. Aber bis 2028 kann ja noch einiges passieren...

    Der entscheidende Grund für den neuen Bebauungsplan und die daraus resultierende Dauer wird wohl die komplette Nutzungsänderung des Gebäudes sein.

    Damit meine ich insbesondere die vom Bezirk genannten und geforderten 30% anderweitige Nutzung nebst Büros wie Bildung, Kultur, Soziales, Wohnungen etc.

    Ebenso die Nutzung der Terrasse auf dem Sockel sowie auf dem Turm. Die Änderung der Höhe spielt da natürlich auch mit rein.

    Das alles muss dann natürlich erstmal erörtert und festgesetzt werden. Warum das aber zwei Jahre dauern soll kann ich auch nicht so ganz verstehen.

    Wer einen genaueren Eindruck zum Projekt bekommen möchte, der kann sich die Projektvorstellung des Architekturbüros anschauen: pdf

    Was ich mich aktuell noch Frage, ob die Fußgängerbrücke über die Bahntrasse Richtung Europacity realisiert wird. Ich denke dass dies eine wichtige Verbindung der beiden Kieze wäre. Etwas konkretes zur Planung o.Ä. habe ich aber leider nicht mehr gefunden.

    Insgesamt freue ich mich auf den Grünzug und kann die negativen Kommentare absolut nicht nachvollziehen.

    Einen Abschluss in Form dieses Eckgebäudes kann ich nur befürworten und täte der Ecke gut.
    Ich habe mal in dem Instagram Account von Mittes Bezirksstadtrat Ephraim Gothe gestöbert, da ich mich erinnern konnte dass er bezüglich Humboldthafen mal etwas gepostet hatte.

    Der besagte Post stammt aus April 2021 und beinhaltet ein Aussage über den Bebauungsplan über ein 6-geschossiges Gebäude mit kultureller Nutzung. Zudem möchte er sich für ein Fahrradparkhaus auf 2 Etagen einsetzen.

    (Ergänzung: nach der mittlerweile gelöschten und peinlichen Unterstellung von Minimalist sei gesagt, dass die Erwähnung des Bezirksstadtrat rein informativ und völlig wertfrei/neutral hinsichtlich des Bebauungsplan und Nutzung sein sollte und sich jeglicher "politischer Einflussnahme" entbehrt. Traurig sowas dazu sagen zu müssen...)

    Eine weitere Bebauung wie auf den Visualisierungen in Form des Riegels halte ich persönlich für falsch und wirkt ziemlich abweisend. Einen freien Übergang von Europaplatz zum Humboldthafen empfinde ich dagegen passender, insbesondere wenn irgendwann mal das Hochhaus an vorgesehener Stelle steht.