Beiträge von _pulse

    Danke @Xysorphomonian, volle Zustimmung!

    Ich habe eine Vermarktungsseite der Körferschen Verwaltungsgesellschaft gefunden.


    Das dritte Bild zeigt eine Fassadenvariante, die zuvor noch nirgendwo anders zu sehen war (wohl, weil sie obsolet ist).


    Interessanter sind aber die Grundrisse in den verlinkten PDF Dateien ganz unten. Die dritte Datei enthält auch einen Grundriss des 5. OG mit einer runden Fassade. Demnach soll sie anders als auf dem Modell von Brandwerk doch rund ausgeprägt sein.


    Die auskragenden Türen werden im Plan als Windfang bezeichnet. Die Glaswand dazwischen als „Markthalle Glasfaltwand“. Damit sollte die Übergangszone - zumindest bei gutem Wetter - zwischen öffentlich und privat recht durchlässig sein.

    Dekoratives Anführungszeichen
    Dekoratives Anführungszeichen

    (…) bei den Seniorenwohnungen gabs wohl mal Probleme beim Weiterverkauf der Sparkasse an einen Investor wegen angeblicher Baumängel innerhalb. Keine Ahnung was daraus geworden ist, ist ein paar Jahre her. Die Lokale im Erdgeschoss haben jedenfalls geöffnet.

    Es steht steht wohl noch immer leer. Und das seit 2010.

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    Das Gebäude gehört bis heute einem Immobilienfonds: „Seniorenzentrum Am Colosseum Dirk Iserlohe KG“. Iserlohe (damals „E&P“, heute „Honestis“) ist ein Kölner Immobilienunternehmer, der der Sparkasse Essen das Objekt abkaufte und auch von der Sparkasse für rund 15 Millionen Euro finanzieren ließ. Die Firma „SenVital“ betrieb dort ab 2005 ein Altenheim, aber zwei Jahre später wurden erste Baumängel sichtbar – versteckte Löcher im Beton, auch in tragenden Teilen. Iserlohe bemühte sich bis 2013, die Sparkasse wegen Betrugs zu verklagen: Angeblich hätten verantwortliche Sparkassen-Mitarbeiter von den Mängeln gewusst, so die These von Iserlohes Anwälten.

    Der Eigentümer zog wohl 2013 und 2017 gegen die Sparkasse Essen wegen Betrugs vor Gericht und unterlag in beiden Fällen.


    Die Stadt kontrolliere regelmäßig die Standsicherheit des Gebäudes. Die Mängel seien aber so gravierend (Wasser floss aus eigentlich tragenden Säulen), dass nur ein Abriss bleibe.


    Der Eigentümer Dr. Iserlohe hat sich 2014 von seiner Beteiligung an der SenVital Altenheim Betriebsgesellschaft getrennt, wie die Immobilien Zeitung berichtet, ist aber wohl auf der Bauruine in Essen sitzen geblieben.


    Wie die WAZ im oben zitierten Artikel anmerkt, scheint Dr. Iserlohe wohl in der Branche bekannt zu sein für seine Investments und Methoden.

    Zuletzt schrieb das Handelsblatt über ihn:

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    Dorint-Aufsichtsratschef wegen Untreue angeklagt

    Der Manager steht wegen Erfolgsprovisionen im Zusammenhang mit einem Immobilienfonds unter Verdacht. Dirk Iserlohe weist die Vorwürfe zurück.

    Es sieht so aus, als würde das Gebäude so lange vor sich hin gammeln, bis der Eigentümer glaubt, dass ihm ein guter Deal angeboten wird oder doch eher die Stadt aufgrund akuter Einsturzgefahr Maßnahmen erzwingen kann.

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    Neuer Königshof

    Das steht auf der Webseite eines der beiden an der ARGE beteiligten Baufirmen. Dort gibt es auch die folgenden Visualisierungen zum Königshof.

    https://www.brandwerk.expert/px_reference/koenigshof-essen/#top

    Bei der Firma Brandwerk gibt es auch noch die folgende Visualisierung. Sie ist zwar auf der einen Seite stark simplifiziert, da sie wohl der Brandschutz-Simulation entnommen ist. Andererseits zeigt sie die unschönen fetten Fensterrahmen wie auf dem von Snops hervorgehoben Foto.

    Darüber hinaus gefällt mir das nahezu unveränderte Obergeschoss im Vergleich zu den anderen Visualisierungen gar nicht.

    mobile.36h1joq.jpeg

    Quelle: Brandwerk


    Warten wir es mal ab wie es kommt.

    SHONID Hochhaus

    Auf der Shonid Webseite wurden neue Visualisierungen veröffentlicht:

    Quelle: Shonid

    Die Architektin rechnet damit, dass bis zur Realisierung noch etwa 5 Jahre vergehen werden (1-2 Jahre Bauantragsverfahren, 2-3 Jahre Bauphase).

    Hierzu aus dem RIS:

    Was der Stadtplanungsausschuss am 03.02. beschlossen hat, konnte ich nicht finden.

    Danke @Rüttenscheider, für den Upload aus dem Magazin. Die Anordnung der Gebäude hat sich hier gegenüber allem was OFB veröffentlicht hat, ja doch ziemlich verändert.

    Ganz ehrlich: Die Grafik auf der OFB Seite mag zwar ein nur ein Platzhalter sein; Ich finde den Instone / LEG Entwurf aber nur phantasielos und nicht so elegant wie den OFB Platzhalter mit den auskragenden geschwungenen Balkonen und Dachlinien. Im Prinzip hat Instone hier nur das Gebäude, dass sie damals noch unter dem Namen "HOCHTIEF Solutions AG formart NRW" in der grünen Mitte realisiert haben um ein paar Stockwerke in die höhe gestreckt und die grüne Farbe gegen grau ausgetauscht.

    Ich werde aus der PM und dem Bild von Kostik nicht schlau:

    • Die Architektur passt von Stil her überhaupt nicht zu den bislang veröffentlichten Renderings. Es scheint jedoch in der Tat ein Projekt in Essen und nicht in Bonn zu zeigen.
    • Auch kann ich keine PM dazu finden, dass OFB hier an Instone verkauft hätte oder ein Joint Venture eingegangen wäre. Es gibt anderenorts durchaus Joint Ventures zwischen OFB und Instone, nur hier kann ich eben nichts zu dem Thema finden. Auch schreibt die OFB auf ihrer Webseite, dass rund 21.000qm Wohnraum entwickelt werden sollen - in der PM von oben geht es um rund 18.000qm.
    • Das Literatur Quartier taucht nicht einmal auf der Instone Webseite auf - und nun wurde es schon wieder weiterverkauft.

    Kann es sein, dass sich die PM eigentlich auf die Fläche der ehemaligen Offset Druckerei Gerhard Kaiser beziehen sollte? Vom Bauvolumen und Stil her würde das abgebildetes Projekt prima in die Weststadt passen.

    E-Rüttenscheid: Parc du Sud + Belle Epoque

    Bilder von heute Abend.


    Beide Projekte von der Ursulastraße auf Höhe der Magdalenenstraße aus gesehen (BE vorne, PdS hinten):

    Quelle: Eigenes Bild


    Und noch einmal aus der Manfredstraße heraus (BE links, PdS rechts):

    Quelle: Eigenes Bild


    Parc du Sud an auf der ehemaligen Paas Fläche an der Manfredstraße:

    Quelle: Eigene Bilder


    Belle Époque auf der gegenüberliegenden Straßenseite:

    Quelle: Eigenes Bild


    Und zum Abschluss noch das Wort zum Sonntag Freitag:

    Quelle: Eigenes Bild


    Zum Vergleich hier noch einmal das Rendering:

    Noch ein paar interessante Details:

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    (…) Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses (circa 20 Büros, circa 46

    Wohnungen unterschiedlicher Größe, sowie circa 68 Zimmer für Studen-

    ten in Wohngemeinschaften) mit Tiefgarage sowie nicht großflächigem

    Einzelhandel und Gastronomie.

    Quelle: https://ris.essen.de/sdnetrim/UGhVM…bilien_GmbH.pdf

    Quelle: https://ris.essen.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZZTWbG9Jm6zHMT-ZQ539ldvvZJvuXyfBUpAtNwl8uJ8P/Anlage_2_Bebauungsplan.pdf S.18

    SHONID Hochhaus

    Ich bin sehr gespannt, ob sich hier je etwas tun wird. Auf der SHONID Webseite befinden sich auffällig viele Post-Immobilien. Dieses Projekt an der Gladbecker Straße scheint die einzige Neuentwicklung zu sein und wird folgendermaßen beschrieben:

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    → 3.247,00 m² Mietfläche
    → 4.900,00 m² Landfläche

    Außerdem befinden sich dort noch zwei (ältere?) Visualisierungen:

    mobile.25pljm4.jpeg

    mobile.26urkcd.jpeg

    Quelle: SHONID GmbH, https://www.shonid.de/de/portfolio


    Die oben im RIS verlinkten Visualisierungen gefallen mir deutlich besser. Die Nutzungsmischung erscheint sinnvoll und realistisch. Ich bin ein wenig skeptisch was die Realisierung durch diesen Projektentwickler scheinbar ohne Projektentwicklungen angeht. Es wäre aber ein klasse Projekt und definitiv eine Aufwertung des Viertels.


    In der oben von Ruettenscheider verlinkten Ratsvorlage ist wohl auch die Begründung für die Umplanung vorhanden. Der Seitliche Eingang und die hochgelegenen schmalen Fensterbänder sehen typisch für eine Aldi Nord Filiale aus.

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    Zum Zeitpunkt der Aufnahme des Be- bauungsplans ins Arbeitsprogramm beinhaltete das Bauvorhaben einen großflächigen Einzelhan- del. Nachdem sich herausstellte, dass eine landesplanerische Abstimmung eines großflächigen Einzelhandels in dieser Lage nicht zustande kommen kann, wurde die Planung mit einem kleinflä- chigen Einzelhandel fortgesetzt. Zudem erwies sich die Abstimmung des architektonischen Kon- zeptes als sehr zeitintensiv, so dass nun auf Grundlage einer abgestimmten Planung der Antrag gestellt werden konnte.

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    Fast schon verwunderlich welche Bürokapazitäten momentan in Essen geschaffen werden, als wenn's kein Morgen gibt.

    Erinnert sei dass gleich nebenan das neue Büroquartier ESSEN EINS gebaut wird (ein Sprung von Hochtief rüber auf die andere Seite, das Quartier wäre voll, und an der alten HT-Stelle könnten gehobene Stadt-Wohnungen entstehen). Weitere Bürostandorte die gefüllt werden müssen wären Essen51, Kontorhausviertel in der Weststadt, die Brache Hachestraße (1 Bürogebäude v. 2 fix + Parkhaus) und evtl. sogar die Hollestraßen-Büros sowie der Zech-Turm an der Messe (fix durch Eigenbelegung). Auch das neue Eickhaus bzw. der umgestaltete Kaufhof will gefüllt sein. Ich bin da sehr gespannt wie sie das managen, guten Rutsch...

    in der Auflistung fehlen noch das Literatur Quartier (16.500 qm) und der Beust Campus (28.000 qm).

    • Essen EINS: 1/5tel vermarktet
    • Essen51: Straßen: im Bau. Alles andere: :/
    • Kontorhausviertel: Wohnungen: Baubeginn steht wohl kurz bevor. Büros: :|
    • Hachestraße: :sleeping:
    • Zech Turm: Spekulativ
    • Eick Haus: Kein Zeitplan bekannt :rolleyes:
    • Königshof (Ex-Kaufhof): im Bau:master:
    • Literatur Quartier: :/ Baubeginn mehrfach verschoben. Baubeginn unklar.
    • Beust Campus: :/ Komplett unklar

    Aktuell wird viel geplant und wenig gebaut.

    Wohnen am Krupp Park

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    Die WAZ berichtet heute über eine ganze Reihe von aktuellen Bauvorhaben im Essener Westen. Darin enthalten sind auch die Großprojekte Essen51 und Wohnen am Krupp-Park, außerdem einige kleinere Bauvorhaben in Altendorf, Frohnhausen und Gerschede.

    Der Link dazu: Essen: Im Kruppgürtel entsteht ein neuer Stadtteil - waz.de

    Nach langer Planung geht es mit dem 1. Bauabschnitt los! Die alten Kruppschen Fundamente stellten wohl ein ziemliches Hindernis dar, sodass zwischenzeitlich erwogen worden war, dass Gelände aufzuschütten und die Tiefgaragen auf den alten Fundamenten zu errichten. Hierdurch wären die Gebäude jedoch insgesamt zu hoch geworden, sodass die Fundamente doch unter großem Aufwand weggemeißelt wurden.


    Bilder von heute:

    Quelle: Eigene Bilder


    Der alte Real-Markt hatte in Form der Husmannshofstraße auch eine rückwärtige Anbindung, die zwischen dem Krupp Park und dem Helenenfriedhof herführte. Zukünftig wird diese nicht mehr benötigt und ist auf Höhe des Lidl Marktes mit einem Tor versperrt worden. Ich bin gespannt, ob die Situation so bleibt, oder die Fläche in den Krupp Park integriert wird.

    Quelle: Apple Maps


    Quelle: Eigene Bilder

    Ich denke, dass hier die Nähe zur A52 für ZECH ein Ausschlaggebendes Element ist. Wäre ZECH ein alteingesessenes essener Unternehmen wäre es sicherlich möglich von Seiten der Stadt hier einzuwirken. Das Risiko bei einem Zuzug ist ja doch, dass das Unternehmen immer noch seine Meinung ändern könnte und am D‘dorfer Flughafen Baut.


    Ein weiteres Argument für genau diesen Standort ist das Atlantic Hotel direkt nebenan. Als NRW Zentrale dürte das Haus durchaus Ziel vieler interner Geschäftsreisen werden. Praktischerweise gehört das Atlantic Hotel der Zech-Gruppe. Übernachtungen würden damit quasi kostenlos.


    Ich sehe auch nicht, dass es Rüttenscheid an Grünflächen fehlt. Was allerdings etwas knapp sind, sind Spielplätze.

    Vielleicht wäre es möglich den Parkplatz an der Ecke Lambertstraße/Lotharstraße in einen kleinen Park à la Christinenpark umzuwandeln. Evtl. mit Tiefgarage darunter. Auch ein Waldspielplatz im Kruppwald wäre schön. In den letzten Jahren sind aber weder Grünflächen überbaut worden, noch wurden Straßen irgend wie verschmalert. Es wurden Brachflächen bebaut und viele Gebäude aufgestockt.

    ZECH Hochhaus

    Der Parkplatz gehört wohl zumindest anteilig der Messe und anteilig der Stadt (wahrscheinlich der Teil unterhalb der Brücke). Dieser Parkplatz ist ziemlich klein und wurde auch nie bewirtschaftet. Daher habe ich ihn bislang auch eher als Gruga-Parkplatz, denn als Messe-Parkplatz gesehen.

    12 Etagen bei 60m finde ich auch bemerkenswert. Ich habe die Vermutung, dass das Haus keine richtige Tiefgarage kriegen wird, sondern die Büros auf der Parkgarage errichtet werden: Also Einfahrt in die Parkgarage unten auf der Höhe des jetzigen Parkplatzes (Grugaplatz). Das eigentliche Erdgeschoss des Turms mit 12 Büroetagen liegt auf der Höhe der Brücke der Alfredstraße. 12 Büroetagen + 4 Etagen Parkdecks = 60m.

    Leute, bitte unterstützt eure Lokalzeitungen! Soo teuer sind online-Abos nicht und rein werbefinanzierter Journalismus funktioniert so gut wie gar nicht.

    WAZ/NRZ bzw. in deinem Fall @Lokalmatator die Rheinische Post sind wahrlich keine Flaggschiffe des Journalismus - es sind aber mehr oder weniger die einzigen Zeitungen die wir noch haben.

    ZECH Hochhaus

    ZECH befindet sich wohl schon in fortgeschrittenen Diskussionen mit der Lokalpolitik um ein Mini-Hochhaus mit 12 Geschossen nach "neuesten ökologischen Standards" auf dem kleinen Parkplatz neben der Alfredstraßen-Brücke zu bauen. Die Dach Höhe orientiere sich an dem gelben Wohnhochhaus an der Ecke Alfredstraße/Norbertstraße aus den 1960er Jahren. Personen, die die Pläne bereits gesehen haben, schwärmen angeblich von den "gestalterischen Details" des Hauses.

    Das Gebäude könnte Platz für 1000 Arbeitsplätze bieten. Anscheinend möchte ZECH das Gebäude selbst als NRW-Zentrale nutzen. Es würden also andere Standorte in Essen zentralisiert werden.

    Wann das Projekt konkret vorgestellt werden soll ist unklar.

    ifm Hauptverwaltung

    Viel mehr als die Bestätigung des bislang bekannten gab es heute nicht. Die einzige Neuigkeit dürfte der Standort Ecke Huyssenallee/Baedekerstraße sein.

    Quelle: https://www.ewg.de/ewg_startseite…_1452647.de.jsp