Beiträge von _pulse

    Dekoratives Anführungszeichen

    Wo wäre an der Altendorfer Straße denn Platz für gleich zwei Sporthallen? Käme das Grundstück neben dem Finanzamt in Frage?

    Genau der Standort wurde in einem Artikel der WAZ auch schon genannt. Neben dem Vorteil des guten Abschlusses an den Nahverkehr gehört das Grundstück praktischerweise wohl auch schon der Stadt.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Bürohaus an der Hindeburgstraße 11

    An der Hindenburgstraße 11 wird ein Bürohaus mit insgesamt 5 Büro-/Praxisetagen zuzüglich einem Staffelgeschoss gebaut. Erstbezug ist für 2020 geplant.

    https://www.immonet.de/angebot/382214…roduct=standard

    Anscheinend hat diese Projekt nach ein paar Ehrenrunden in der Planungsschleife doch noch einen Investor gefunden.

    Der oben verlinkte Eintrag ist zwar nicht mehr aufrufbar und ich habe das damals abgebildete Bild nicht wiedergefunden. Ich erinnere mich jedoch an spitze Ausbuchtungen der Fassade.

    Nun plant Nena Hospitality ein siebengeschossiges Apartmenthaus mit 96 „Studio Apartments“ und dem Fertigstellungstermin Q1-2028. Das Rendering erinnert mich doch sehr an den damaligen Entwurf der Büroimmobilie. Plus zwei zusätzlichen Dachgeschossen statt eines Flachdachs:

    https://www.apartment-community.de/aktuelles/nena…ert-nach-essen/

    Der Artikel gibt zwar keinen konkreten Ort an, außer dass das Projekt zentrumsnah sein soll, doch das abgebildete Nachbarhaus entspricht nahezu exakt der Hindenburgstraße 9.

    Ich möchte hier mal einen guten Beitrag aus dem Hamburger Forum teilen. Es passt nicht nur hier auf dem Essen Eins Gelände, sondern an vielen Orten im ganzen Land.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich finde es inzwischen unfassbar, wieviele Gebäude erst einmal abgerissen werden, dann man feststellt "oh ist ja alles zu teuer" und dann hat man Brachflächen. Teilweise auch erhaltenswerte Altbauten wie an den Landungsbrücken.

    Es kracht und knallt gerade in der Baubranche

    Ich finde es weiterhin ein Unding, dass das Y-Hochhaus abgerissen worden ist. Es hatte noch eine gute Bausubstanz und hätte vielfältig nachgenutzt werden können - auch und vielleicht gerade für Wohnungen, weil die Gebäudetiefe gerade im vergleich zu vielen anderen Bürobauten hier für Wohnungen ideal gewesen wäre.

    Ich hoffe die Aufspaltung von Kölbl Kruse und die Teilung des Projektes führt letzten Endes nicht zu einer Jahrelangen Brache auf "dem Besten Grundstück des Ruhrgebiets" (sinngemäßes Zitat der Webseite), sondern zu einer Neuplanung mit vielfältigeren Fassaden und vor allem einer gemischten Nutzung.

    Büro-Literatur-Quartier im Winterschlaf

    Die Vermarktung des Büroquartiers scheint zwischenzeitlich eingestellt worden zu sein.

    • Das Inserat von JLL, von mir unter #79 verlinkt, ist verschwunden und auch eine Suche nach dem Quartiert auf der JLL Home Page führt zu keinen Suchergebnissen.
    • Darüber hinaus ist auch die Webseite http://www.lq-essen.de nicht mehr erreichbar.

    Aufspaltung Kölbl Kruse und Essen Eins

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich bin mal gespannt, wie sich die Trennung von Kölbl und Kruse hier und anderswo auswirken wird.

    In der WAZ gibt es einen Artikel mit Antworten auf genau diese Frage:

    • Teile von Essen Eins sind bereits verkauft worden:
      • Das ehemalige RWE Hochhaus wurde an Tristan Capital Partners verkauft, zwischenzeitlich von E.ON freigezogen und soll renoviert werden.
      • Das Eckgrundstück Huyssenallee / Baedekerstraße soll bekanntlich mit der neuen ifm Hauptverwaltung bebaut werden. (Für mich) Neu ist, dass ifm das Grundstück selbst auch gekauft hat und damit Eigentümer der zukünftigen Immobilie werden wird. Der Baustart verschiebt sich auf Ende 2024 / Anfang 2025.
    • Das was übrig bleibt, wird folgendermaßen aufgeteilt:
      • Die Kölbl Group übernimmt die Grundstücke entlang der Kruppstraße.
      • Die Kruse GmbH übernimmt die Grundstücke entlang der Huyssenallee. Interessenten gebe es viele; Pläne habe Kruse auch bereits "fertig". Das Problem bestehe aktuell in den unkalkulierbaren Baukosten.
      • Das Eckgrundstück Kruppstraße / Huyssenallee auf dem früher das RWE Y-Hochhaus stand muss noch aufgeteilt werden.

    Quelle: WAZ (Paywall) vom 05.12.2023 - "Altes RWE-Grundstück in Essen: Warten auf bessere Bürozeiten" - https://www.waz.de/staedte/essen/…d240751910.html

    Xiao / Neuer Fahrradweg Grünzug Zangenstraße

    Dekoratives Anführungszeichen

    Gibt es wenigstens auf der Rückseite einen Zugang zum Segeroth-Park, und damit Fußgängerfreundliche Zugänge zu den M1 / Bamler Geländen, bzw. an den neuen Fahrradweg mit Anbindung an den RS1 (über die neue Brücke über die Bottroper Straße) und Altenessen?

    Gestern war ich in der Nähe und habe mir den Schlamassel mal angeschaut...

    Die neue Fahrrad Brücke hätte ruhig ein wenig breiter sein können. Trotzdem stellt die Brücke über die Bottroper Straße einen riesigen Fortschritt für den Radverkehr von/in den Norden der Stadt dar, daher will ich nicht zu viel meckern.

    Der Fahrradweg endet aktuell etwa 200m hinter der Brücke und soll zukünftig von hier bis zum Bahnhof Altenessen und dann weiter nach Zollverein führen.

    Das neue Restaurant ist nicht an den Radweg angeschlossen und auch nicht aus dem Segeroth-Park heraus erreichbar.

    PS: hanbrohat hat bereits Fotos zum Radweg Zangenstraße gepostet: RE: Ruhr: Radschnellwege (u.a. RS1) [in Bau] und RE: Ruhr: Radschnellwege (u.a. RS1) [in Bau]

    Xiao

    Dekoratives Anführungszeichen

    Mich stört schon, dass hier die Chance zur inneren Verdichtung komplett vertan wurde. Rund um das Restaurant wird ein riesiger Parkplatz entstehen, ähnlich wie beim Road Stop. Nur, dass das Road Stop wirklich am Stadtrand liegt und nicht nahe der Uni und Innenstadt. Die Bottroper Straße entwickelt sich damit in diesem Bereich immer mehr zur Stroad, genau wie schon abschnittsweise weiter im Norden oder auch die Gladbecker Straße. Diese Infrastruktur ist komplett von Autos abhängig und wird noch mehr Autozentrierte Infrastruktur nach sich ziehen.

    Hatte ich schon mal erwähnt, wie sehr mich diese auf Autoverkehr ausgerichtete Struktur an dieser Stelle stört? Auf den Bildern von hanbrohat, ist nicht Mals ein Fußgänger / Fahrradfahrer Zugang zum Restaurant zu sehen. Man muss sich einen Weg über diesen riesigen Parkplatz suchen!

    Gibt es wenigstens auf der Rückseite einen Zugang zum Segeroth-Park, und damit Fußgängerfreundliche Zugänge zu den M1 / Bamler Geländen, bzw. an den neuen Fahrradweg mit Anbindung an den RS1 (über die neue Brücke über die Bottroper Straße) und Altenessen?

    Wird eine Familie, evtl. mit kleinen Kindern, wohl mit der U-Bahn zur Bamlerstraße fahren, um dann 950m weit über den BBB und dann die Bottroper Str. bis zum riesen Parkplatz zu laufen, auf dem Autofahrer wie üblich abgelenkt sind und nicht auf Fußgänger achten und sich dann total entspannt in das Restaurant zu setzen? Oder werden einfach selbst das Auto nehmen? (Falls es einen Zugang zum Segeroth-Park gibt, läge die Länge des Fußwegs bei etwa 550m).

    Wenn die Stadt ihr Ziel, den Modal-Split weg von Autos hin zu mehr ÖPNV/Fahrrad-/Fußverkehr ernst nimmt, muss sie aufhören, solche Autozentrierten Planungen zu genehmigen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    E-Bergeborbeck-econova: Emscherbruchallee 2 I Erweiterung optek-Danulat GmbH

    ^ Gleich gegenüber hat die Firma optek-Danulat GmbH (Internationaler Prüf- und Meßgeräte-Hersteller) quasi parallel seine Firmenräumlichkeiten erweitert. Die Bauarbeiten, in den letzten Zügen liegend, wurde hier optisch die 'Trendfarbe Blau' beibehalten, die der neue Nachbar ebenfalls wählte.

    Aldi Nord hat seinen Altbau angelehnt an den Neubau aufgehübscht. Hier hat man es genau andersherum gemacht... Hoffentlich sind die Büros wenigstens von innen einigermaßen zeitgemäß eingerichtet.

    Der von dir verlinkte Artikel geht aber auch auf die Gründe des scheinbaren Stillstands ein:

    • Es laufe die Lärm- und Verkehrsuntersuchung
    • Anschließend könne der Bebauungsplan entwickelt und die Planunterlagen fertig stellt werden
    • Darauf folgt die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans

    Im Ergebnis sei der Zeitplan für das Bauprojekt noch vollkommen unklar.

    Es stehen großen Baugeräte auf dem Grundstück. War bei der vorbeifahrt aus dem Auto heraus aufgrund des ganzen Gestrüpps schwer zu erkennen, aber ich glaube Pfahlgründungsmaschinen und Bagger gesehen zu haben.

    ^^ Und wieder ohne Fahrradweg, wie auch auf dem gesamten restlichen BBB… X/

    Und gerade auf diesem Abschnitt gibt es tatsächlich heute auch schon Fußgänger, sodass diese undefinierte Fußgänger/Fahrrad Mischnutzung einfach nur Mist ist.

    Mich stört schon, dass hier die Chance zur inneren Verdichtung komplett vertan wurde. Rund um das Restaurant wird ein riesiger Parkplatz entstehen, ähnlich wie beim Road Stop. Nur, dass das Road Stop wirklich am Stadtrand liegt und nicht nahe der Uni und Innenstadt. Die Bottroper Straße entwickelt sich damit in diesem Bereich immer mehr zur Stroad, genau wie schon abschnittsweise weiter im Norden oder auch die Gladbecker Straße. Diese Infrastruktur ist komplett von Autos abhängig und wird noch mehr Autozentrierte Infrastruktur nach sich ziehen.

    Büroquartier ohne Hochpunkt?

    Beim Immobilienmakler JLL wird für die Büroflächen im Literaturquartier mit einem Quadratmeterpreis von 19€ und einem Einzugstermin im 4. Quartal 2025 geworben. Auffällig ist der veränderte nordwestliche Baukörper entlang der Friedrichstraße. Diesem ist nicht nur der Turmaufsatz sowie die begrünte Fassade abhanden gekommen. Auch der südliche Gebäudeflügel (in dem mutmaßlich im Erdgeschoss ein Supermarkt und Gastronomie vorgesehen sind/waren) scheint der Fassade nach zu beurteilen von einer Büronutzung in Wohnungen umgewandelt worden zu sein (Die Etagenpläne zeigen zwar eine Büronutzung, passen aber nicht zum Rendering, da beispielsweise die Balkone fehlen): https://gewerbeimmobilien.jll.de/bueros/d2832

    Während also die Verzögerungen wachsen scheinen die Ambitionen und der Anspruch an das Quartier immer weiter zu schrumpfen. :/

    Dekoratives Anführungszeichen

    ^Ja sicherlich würde Thelen dann auch entwickeln. Aber das ist eine riesen Fläche. Das würde dann sicherlich ein 20-30 Jahre Projekt und auch weniger ein Zukunftsquartier mit FH, Schulen, Wohnen, Arbeiten, sondern eher ein überwiegend neues Wohnquartier, eben ähnlich wie bei Essen51.

    Die Frage ist doch - wenn sich das Land quer legt - wäre das Schlimm?

    Lieber eine behutsame Entwicklung über 20-30 Jahre als kompletter Stillstand?

    Ich stimme Bibinje zu. Schon ein Rückbau der verfallenden Industriegebäude und ein wenig geplantes Grün würden dem Unionviertel gut tun und könnten so manche Entwicklung anstoßen.