Beiträge von Norbert-in-Sibirien
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Achtung, ein Teil des Wachstums sind Eingemeindungen. Laut Wikipedia waren dies 1999: Gewerbegebiet Boxdorf, Gompitz (mit Ockerwitz, Pennrich, Roitzsch, Steinbach, Unkersdorf, Zöllmen), Kauscha, Langebrück (mit Schönborn), Mobschatz (mit Alt-Leuteritz, Brabschütz, Merbitz, Podemus, Rennersdorf), Schönfeld-Weißig (mit Borsberg, Cunnersdorf, Eichbusch, Eschdorf, Gönnsdorf, Helfenberg, Krieschendorf, Malschendorf, Pappritz, Reitzendorf, Rockau, Rossendorf, Schönfeld, Schullwitz, Weißig, Zaschendorf), Weixdorf (mit Lausa, Friedersdorf, Gomlitz, Marsdorf). Fix zusammengezählt waren dies knapp 30.000 Einwohner.
Die Verdichtung der Innenstadt halte ich auch für weitestgehend gelungen. Ob man nicht die eine oder andere Lücke hätte als Grünfläche erhalten können (Stichwort Ecke Friedrichstr./Weißeritzstr.) sei natürlich dahingestellt. Der Riegel am Postplatz war für mich auch ungewöhnlich, zeigt aber letztlich auch nur auf, dass sich Städte ändern können. Laut Themenstadtplan stand da 1866 schon mal ein Haus.

Widerspruch von mir nur zum Neustädter Markt - irgendwo soll doch ruhig ein wenig DDR-Stadtbild übrig bleiben, insbesondere, wenn man es als gelungen bezeichnen kann. Aber das hat nun wirklich nichts mehr mit dem Postplatz zu tun. -
Gorbitz: Plattensanierung Braunsdorfer Strasse 27-45 (wohl EWG - Eisenbahner.WoGen) - fast fertig, hier neu, Lage g.maps
Sehr ärgerlich, dass dabei dieser Durchgang entfallen ist, mit welchem man aus Cotta schnell auf den Conertplatz gelangen konnte:

(Karte: https://www.openstreetmap.org/#map=19/51.04663/13.68961)
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Ich finde es schade um die Mühe für solche Visionen. Viel zielführender wäre für mich konkrete Konzepte zu erarbeiten, wie die zwei wirklich dringenden und mehrfach analysierten/projektierten/versprochenen und an sich auch realistischen Strecken Zellescher Weg + Nossener Brücke sowie Johannstadt endlich Realität werden könnten.
Bevor diese nicht stehen, brauchen wir über andere Träume nicht reden. Angesichts der vielen unklaren Parameter ist es mühsam, heute Details von 2050 zu besprechen. 1990 hätten wir auch nicht geahnt, dass Dresden im Jahr 2019 eher als Boom-Stadt gilt, dann aber 2020 ein gewisses Virus die Verkehrsströme komplett umkrempeln könnte.
Klar, man muss Visionen haben, aber die lassen sich doch faktisch ganz simpel zusammenfassen: 60er Buslinie = Potential für Tram.
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Vom unsanierten Haus Reisewitzer Straße 1 sind gestern erhebliche Teile der Fassade abgestürzt. Am Abend hatten Polizei und Tiefbauamt die Ecke mit Flatterband abgesperrt, über Nacht wurde die Straße nun ordentlich mit Plastiksperren gesichert.
Die Grenze zum Nachbarhaus Reisewitzer Straße 3 ist etwas unklar, die Dachrinne von der 1 reicht bis in die Dachziegel der 3 - ob das unbewohnte Haus also einfach abgerissen werden kann, ist für den Laien schlecht erkennbar.


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Ein Freund hat mich letztens darauf hingewiesen, dass es in Dresden auch in alten Mehrfamilienhäusern faktisch nur Treppenhäuser aus Stein gibt. Allenfalls die Treppe auf den Dachboden ist aus Holz. Häuser aus vergleichbaren Epochen in Leipzig und Berlin haben hingegen oft durchgehend hölzerne Treppenhäuser. (Ich habe kurz überlegt und mir ist tatsächlich im gesamten Freundeskreis kein Treppenhaus mit Holztreppe eingefallen, während Berliner und Leipziger Freunde fast überall Holzstufen anzutreffen sind.)
Weiß zufällig jemand: Ist dies im einfach verfügbaren Sandstein begründet oder gab es da in Dresden eine besonders strenge Baunorm?
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Auch wenn das erste Posting schon länger zurückliegt. Da ich mich im Moment durch all die fundierten Beiträge von Antonstädter lese, hier noch ein Hinweis:
Zum Kirchentag 2011 wurde die Fährverbindung kurz reaktiviert. Zu einer immer mal wieder diskutierten generellen Wiedereinführung kam es bislang aber leider nicht. Die im Netz kursierende Stilllegungsangabe „1992“ ist übrigens Unsinn – im Fahrplan von 1969 taucht sie bereits nicht mehr auf, und ich kenne sie zu meinen Lebzeiten auch nicht mehr.
Ich denke dies ist eine Verwechslung mit der anderen Fähre nahe dem Ballhaus Watzke zum Schlachthof. Diese fuhr bis in die 1990er Jahre und wurde auch immer mal wieder ins Gespräch gedacht. (Ich dachte sogar, zum Kirchentag wurde diese wiederbelebt, womit ich aber falsch lag, wie ich soeben er-googled habe.)
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Auch ich möchte mich dem Lob der Vorredner anschließen. Das Durchlesen dieses Threads ist eine wahre Freude, selbst 10 gespürt endlos lange Seiten machen bis zum Schluss Spaß. Für diesen Dank habe ich mich nun extra in diesem Forum angemeldet. Und auch ich habe mich schon gefragt, wie man dieses geballte Wissen einfacher verdaubar als im Forum erhalten könnte - denn interessant ist dies nicht nur für Architekten und Schienenküsser.
Zwei kleine Korrekturen kann ich aber beitragen:
Auf den Spuren ehemaliger Dresdner StraßenbahnstreckenLinie 4 am Goldenen Lamm. Bis zum Umzug in den Kristallpalast war hier nach dem Krieg auch das das Staatliche Puppentheater untergebracht.
Das Puppentheater ist ins Rundkino gezogen, aber nicht in den Kristallpalast. Beide wurden zwar zeitweise als Einheit von Ufa betrieben, aber dennoch ist die Formulierung so etwas irreführend.
Auf den Spuren ehemaliger Dresdner Straßenbahnstrecken
Am 20. Februar 1985 nahm die „Filmbühne“ ein gleichartiges, durchaus filmreifes Ende: Während einer Kindermatinee entzündete sich die überhitzte Vorführmaschine, und in wenigen Minuten stand das ganze Haus in Flammen. Die Ruine wurde letztlich 1988 beseitigt. Mit durchaus schwerwiegenden Folgen: Die „Filmbühne“ war das einzige Kino des Dresdner Westens, der seitdem auf cineastische Hochgenüsse verzichten oder die weite Reise in die Stadt oder zum ElbePark antreten muss. Gottseidank gibt es die Straßenbahn…
Das KIF ist im Dresdner Westen, seit dessen Eröffnung vor nunmehr 14 Jahren muss der Westen also weder zum Elbepark noch in die Stadt. Frank Apel sei Dank. (Leider ist er am 14. Jahrestag des Kinos verstorben, das KIF schloss an diesem Tag auch wegen der Corona-Einschränkungen. Hoffen wir, dass seine Familie den Betrieb wieder aufnehmen wird.)



