@ Heidewitzka:
Ich wäre dir sehr denkbar, wenn du deine sozialistischen Populismus anderswo verbreiten würdest. Hier passt es nicht zum Niveau des Forum und niemand möchte das lesen.
@ Heidewitzka:
Ich wäre dir sehr denkbar, wenn du deine sozialistischen Populismus anderswo verbreiten würdest. Hier passt es nicht zum Niveau des Forum und niemand möchte das lesen.
Bin auch etwas überrascht von der doppelten Schließung, zumal wenn ich das richtig sehe durchaus in kleineren Städten zwei Standorte des Konzern bestehen bleiben sollen.
Ich sehe übrigens stadtplanerisch das Kaufhof-Grundstück (einschließlich Karstadt Sport) im Vorteil. Es ist weniger gegliedert und von Nebenstraßen eingekreist, sondern hat auch direkten Zugang zu der aufgewerteten Oststraße und der U-Bahnhof ist auch deutlich näher. Dort könnte ich mir in der Tat einen Abriss und Aufbau mit kleinteiligem Retail, wohnen und ggf. Büros vorstellen. Für einen Neubau des Opernhauses (wie ja tatsächlich einmal öffentlich angedacht) sehe ich das Grundstück dagegen weniger sinnvoll an: Ein Opernhaus, das ja üblicherweise erst Abends für die Öffentlichkeit öffnet und tagsüber geschlossen hat, an einer so betonten Einkaufsstraße wie der Schadowstraße wäre aus meiner Sicht verschwendet.
Nicht ganz so optimistisch sehe ich die Zukunft das Karstadt-Grundstücks: So schade es um das Gebäude ist, das für einen Bau der 50er Jahre tatsächlich außergewöhnlich aufwändig gebaut wurde und viel von der klassischen Eleganz der Vorkriegswarenhausarchitektur übernimmt, aber hier sehe ich wenig passende Nutzung. Aufgrund der Fassadenvorgaben und der Grundfläche wäre da auch ein Umbau vegleichbar mit "The Crown" kaum möglich. Hinzu kommt, dass die zugehörige Tiefgarage sich nicht unter dem Grundstück, sondern gegenüber befindet: Was für ein Warenhaus noch akzeptabel ist, wäre für jede Nutzung für Wohnen oder Büros ein erheblicher Nachteil.
Geissel hatte und hat halt immer das Problem, dass er zwar von der SPD aufgestellt wurde, aber letztlich ein Externer (als eON-Manager) ist. Er kennt halt die Befindlichkeiten im Stadtrat und den Fraktionen nicht und hat da auch wenig Lust gezeigt, sich einzuarbeiten.
Das mag man zwar als unabhängig begrüßen, hat aber eben mehrfach schon dazu geführt, dass große Ankündigungen von Geissel letztlich nicht umgesetzt wurden, weil ihm die Mehrheit dafür gefehlt hat.
Die Gegenkandidaten sind sicher kommunalpolitisch angebundener, aber das wird sicher ziemlich OT.
Auf dem Tankstellengrundstück sind ja hinten durch diese etwas verdeckt noch gleich mehrere andere Gewerbeeinheiten: Z. B, eine auf Frachtfahrzeuge spezialisierte Niederlassung von Sixt oder ein Fußball-Teamkleidungsladen.
Was soll da geschehen? Werden die auch allesamt abgerissen?
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Meinst du mit Nordstern die Kreuzung am Nordfriedhof Kennedydamm / Danziger Straße / Johannstraße / Uerdinger Straße?
Ich kenne Nordstern nur als umgangssprachliche Bezeichnung für die höhergelegte Kreuzung der Danziger Straße mit der A44 (Ausfahrt Düsseldorf-Stockum), wo also demnächst die U81 queren soll.
Was die ÖPNV-Anbindung des Kenndydamms betrifft: Die finde ich auch nicht optimal. Interessanterweise war das einzige bedeutende Stück Straßenbahn, das in Düsseldorf nach dem Krieg entfernt wurde (andere Städte waren da ja viel radikaler) die Strecke über die Roßstraße vom Dreieck (das seinen Namen daher hat) bis zur Endstelle Nordfriedhof. Würde die Strecke bestehen, hätte man eine bessere Verbindung dieses Gebiets von der Rückseite. Wenigstens eine Busverbindung, die den Kennedydamm an der Zugangsspur hochfährt und damit auch angemessen nah an den Hochhäusern hält und dann die Roßstraße wieder runter fährt, könnte helfen, das zerrissene Golzheim wieder zu verbinden und zusätzliches Angebot bereitzustellen.
Wer übrigens auf den Liniennetzplan von Düsseldorf schaut, dem fällt generell auf, wie wenig schnelle Ost-West-Querverbindungen im Norden der Stadt gibt, im Süden ist das interessanterweise deutlich besser.
Ich finde es ja immer noch schwer erklärlich, dass man bei diesen umfassenden Umbauarbeiten nicht gleichzeitig schon die Vorleistungen für den geplanten U-Bahnhof Messe Süd (U80) mitgebaut hat. Dadurch ist dieser Bahnhof und damit die zur Abdämpfung der Überlastung der Nordstrecke wichtige Messeumfahrung in weite Ferne gerückt. Denn dafür müsste ja der gerade umgebaute Vorplatz nochmals flächig aufgerissen werden.
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Der Turm soll nun also schlanker und 13,5 Meter höher werden als in der ersten Planung, das auf Grund von mehr Abstand zu den Bahngleisen. Das Hochhaus soll insgesamt 31 Geschosse haben, von denen 28 für Büros geplant sind. Im Erdgeschoss gibt es das Foyer und Einzelhandel und im ersten Obergeschoss eine direkte Anbindung an den neuen RRX Bahnsteig. Im Untergeschoss soll es Parkplätze und Angebot für das Mobilitätskonzept geben.
Das komplette Empfangsgebäude soll neu strukturiert werden und es soll am Ende nur die heutige Fassade erhalten bleiben. Es entsteht ein komplett neuer Baukörper mit drei zusätzlichen Geschossen und "einer elliptisch gestreckten Glasfläche die Tageslicht einfallen lässt". Es wird drei Eingänge geben. I
Der Konrad-Adenauer-Platz soll endlich ein lebendiges Entree für die Stadt werden. Die Verkehre werden optimiert und der Platz geteilt. Im Norden (Kino) werden Kurzzeitparken und Taxis konzentriert und im Süden zu den neuen Hotels soll es Ruhe- und Verweilbereiche mit Brunnen geben. Dort soll es ebenfalls eine unterirdische Fahrradgarage für bis zu 1500 Plätze entstehen.
Das Hochhaus gefällt mir gut und finde ich hier passend.
Was die drei Eingänge angeht ist der Artikel m. E. noch unklar. Er spricht vom "Haupteingang von Osten" - Osten wäre ja der Bertha-von-Suttner-Platz. Das ist aber nicht der Haupteingang und kann es auch niemals sinnvoll werden, da das ja die vom Verkehr und dem Stadtzentrum abgewandte Seite ist.
Als ich "Ruhe- und Veweilbereiche" las, wurde ich allerdings etwas skeptisch. Hier muss man in diesem Umfeld natürlich aufpassen, dass diese nicht vorwiegend vom Stadtstreicher-/Drogenmilieu genutzt werden, was die Aufenthaltsqualität in diesem Platzbereich für alle anderen wiederum reduzieren würde.
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Das Missverständnis kam wohl auf, weil der von die benutzte Begriff "Flughafenbahnhof" im Sprachgebrauch fest mit dem neueren Bahnhof Düsseldorf-Flughafen an der Hauptstrecke verbunden ist und nicht mit dem Tiefbahnhof Düsseldorf-Flughafen Terminal.
Die Pläne für den U-Bahnhof unter dem Flughafen Terminal sehen meines Wissens vor, dass dieser westlich vom Terminalbereich C, also etwa unter der Parkplatzfläche zwischen jetzigem Terminal und Maritimhotel errichtet werden soll. Also dort, wo Visionen ein Terminal D vorsehen. Eine Verbindung zum bestehenden S-Tiefbahnhof war meines Wissens aber nie vorgesehen, daher bin ich etwas skeptisch, ob sich dies dem RP-Artikel entnehmen kann. Es war wohl nie das Modell "Konstablerwache" mit bahnsteiggleichem Umstieg zwischen U- und S-Bahn, sondern das Model "Potsdamer Platz" (U- und S-Bahnhof liegen unterirdisch direkt nebeneinander, sind aber unterirdisch nicht verbunden) vorgesehen.
Soweit die RP von Umbauarbeiten am bestehenden Bahnhof spricht, könnten damit auch solche an dem Verbindungsweg zum Terminal gemeint sein, die wohl teilweise vom Bauabschnitt 3 der U81 betroffen wären.
Es gab ja auch immer Gerüchte, dass die Bahn die Zweigstrecke zum Terminal und damit auch den Bahnhof darunter stilllegen möchte, weil er nicht mehr ins Betriebskonzept passt, seit der Flughafenbahnhof eröffnet ist.
Hallo zusammen, mein erster Post hier im Forum, in dem ich bislang stiller Mitleser war.
Ich finde das Projekt auch sehr spannend, das könnte eine Ecke beleben, die ich bislang - obwohl eigentlich sowohl stadtnah als auch flughafennah gelegen - als ziemlich tot empfunden habe.
Allerdings finde ich entgegen Roman die Anbindung noch verbesserungswürdig, zur U78/79 ist es doch noch ein ganzes Stück zu laufen und mit dem Gang hoch und runter über die ansteigende Brücke ist das auch nicht komfortabel. ÖPNV-mäßig fände ich da die Gelegenheit, eine Querverbindung mit einem Bus vom Projekt über den Thewissenweg nach Unterrath zu schaffen, recht interessant. Stockum und Unterrath sind - dafür, dass sie eigentlich recht dicht nebeneinander liegen - ÖPNV-mäßig nur schlecht verbunden. Weiß jemand etwas zur Autoanbindung an die Danziger Straße? Das ist auf den Visualisierungen schlecht erkennbar.
Interessant ist übrigens, dass erst jetzt so richtig erkennbar wird, wie groß und massiv eigentlich die beiden Fashion-Houses waren. Durch die tiefergelegte und zur Deikerstraße mit viel Grün abgeschlossene Umgebung waren die gewissermaßen versteckt und haben trotz ihrer Größe das Wohnviertel nicht erschlagen.