Beiträge von Isaria

    Das alte Wirtshaus selbst war architektonisch kein Highlight, hat der Kreuzung aber dennoch ein Stück ihres dörflichen Charakters verliehen. Und klar, nach fast zehn Jahren Brache bin ich ebenfalls froh, dass dort endlich etwas passiert. Mir geht es eher um die aus meiner Sicht verpasste Chance. Dass direkt gegenüber der Kirche kein 60-Meter-Hochpunkt entstehen würde, war natürlich nie realistisch.

    Beim Enzian bin gerne positiv überrascht. Das Projekt wird sehr offensiv vermarktet – ich bekomme inzwischen gefühlt jede Woche Werbung dafür über die üblichen Social Media Apps. Mit den steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten und Förderungen dürfte das für Kapitalanleger interessant sein.

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    Cosimastraße Ecke Johanneskirchnerstraße

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    Link

    Bessere Renderings zu dem Projekt. Geplant ist ein sechseckiger Hochpunkt mit 44 m Höhe/14 Geschossen.

    Erneut gab es Kritik von der Stadtgestaltungskommission, insbesondere an der Qualität und dem architektonischen Ausdruck. Hoffentlich führt das nicht zu größeren Verzögerungen. Zur Erinnerung: Direkt gegenüber sieht das Umfeld aktuell so aus. Ein markanter Hochpunkt an dieser Stelle wäre aus meiner Sicht definitiv eine Aufwertung.

    Am Hart - Krezung Weyprechtstraße / Max-Liebermann-Straße. Eine etwas in die Jahre gekommene Einkaufsecke, die dennoch ihren eigenen Charakter besitzt. Ich hoffe, dass der verbliebene Gebäudebestand erhalten bleibt und nicht vollständig einer Neubebauung weichen muss.

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    Weyprechthof Am Weyprechthof entstehen rund 80 Mietwohnungen. Dafür wurde das alte Weyprechthof-Wirtshaus abgerissen, wodurch aus meiner Sicht ein großer Teil des ursprünglichen Charmes dieser Kreuzung verloren gegangen ist.

    Meiner Meinung nach hätte hier deutlich markanter und höher gebaut werden sollen, um an dieser hervorragend angebundenen Kreuzung einen echten städtebaulichen Hochpunkt zu schaffen. Es ist immer wieder bemerkenswert, wie an anderer Stelle Bestandsgebäude mit großem Aufwand saniert und aufgestockt werden, während hier die Chance vertan wurde, von Anfang an ein Gebäude mit 8 bis 10 oder mehr Geschossen zu errichten. Aber so ist München eben.

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    LIEBERMANNS - Rund 40 Eigentumswohnungen. Aktuell werden nur noch wenige Einheiten vermarktet – zu Preisen von etwa 10.000 €/m². Das inzwischen fertiggestellte Gebäude wirkt im Vergleich zu den ursprünglichen Renderings leider recht enttäuschend und bleibt hinter den Erwartungen zurück.

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    Das Enzian - 1 bis 2 Zimmer ETWs über die €10k/m², ich bin gespannt ob sich das an dieser Lage verkaufen lässt.

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    MU 1(12) - Voraussichtlicher Bezug ab 2027, 225 WE (Münchener Wohnen)

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    WA 12 - Voraussichtlicher Bezug ab Q3 2026, 190 WE (Münchener Wohnen)

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    WA 11 (West) - Auf der Linken seite - Fertigstellung 2028, 90 WE (Progeneo)

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    Ein blick nach hinten, die restliche Barracken werden Abgerissen. Im Hintergrund entsteht WA5, weiter 180 WE, Fertigstellung ab 2027.

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    WA 12 sowie das Gymnasium und die Grundschule entlang der Friederike-Nadig-Allee wirken mit ihren Fassaden stellenweise etwas monoton und sehr einheitlich. Der Grünstreifen, der sich entlang der gesamten Südachse des Areals erstreckt, wird derzeit fertiggestellt und wird hoffentlich zu einer spürbaren städtebaulichen Aufwertung des Quartiers beitragen.

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    https://stadt.muenchen.de/infos/kommissi…gestaltung.html

    Dekoratives Anführungszeichen

    Kreissparkasse München zieht aus ihrer Zentrale am Sendlinger Tor

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    https://www.kskmse.de/content/dam/my…f?stref=iconbox

    Wie bereits der Presse und auch der Website der Kreissparkasse zu entnehmen ist, wird der Münchener Hauptsitz am Sendlinger-Tor-Platz in den kommenden Jahren umfassend saniert. Während der Bauzeit zieht die Verwaltung in die ehemaligen Lindberg-/Hieber-Flächen in der Sonnenstraße 15 um – das Gebäude wurde dafür sogar von der Kreissparkasse gekauft.

    Persönlich fällt es mir allerdings schwer nachzuvollziehen, weshalb die Kreissparkasse überhaupt weiterhin einen so prominenten und vermutlich sehr teuren Verwaltungsstandort in unmittelbarer Innenstadtlage benötigt. Für den Kundenverkehr mag die Lage sinnvoll sein, der Großteil der Verwaltungsarbeitsplätze könnte aus meiner Sicht jedoch genauso gut an einem weniger zentralen Standort untergebracht werden. Noch weniger nachvollziehbar finde ich die Entscheidung, für das Ausweichquartier ein Gebäude zu erwerben, anstatt es für die Dauer der Sanierung lediglich anzumieten. Mich würde interessieren, welche strategischen Überlegungen dahinterstehen.

    Auch wenn es vielleicht nicht das schönste Gebäude der Welt ist, setzt es architektonisch definitiv ein Statement. Eine außenliegenden Rolltreppe über mehr als 20 Stockwerke habe ich glaub ich noch nie gesehen.

    Jetzt wurde es mir auch freuen wenn etwas zum geplanten "grünen" hochhaus neben dem HVB-vorangehbt, dann ergibt sich hier ein kleiner cluster.

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    ALTERA Urban Office - Schwanthalerstraße 73

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    Mit dem Projekt ALTERA Urban Office setzt der inhabergeführte Projektentwickler sowie Investment- und Asset-Manager ANGULARIS seine erfolgreiche Reihe der Urban Offices mit einem weiteren wegweisenden Bürogebäude fort. In zentraler Lage der Münchner Ludwigsvorstadt, im Central Business District (CBD), entsteht ein architektonisch markantes Ensemble, bestehend aus einem Solitär in der Schwanthalerstraße 73 und einem südlichen Gartenhaus, das neue Maßstäbe für moderne Arbeitswelten setzt.

    Neue Visualisierungen für eine geplante Büroentwicklung an der Schwanthalerstraße. Aktuell kommt viel Bewegung in die Gegend und etliche Projekte sind bereits in der Umsetzung. Ich finde, der Entwurf macht einen gelungenen Eindruck und fügt sich gut in die positive Entwicklung des Quartiers ein.

    Eine für mich neue Visualisierung des Lerchenauer Felds

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    credit: https://www.neubaukompass.de/bilder/w_1200/…804-orginal.jpg

    IMO wirkt der Sprung von Einfamilienhäusern zu diesen Wohnblöcken recht stark. Was weitgehend fehlt, ist die sogenannte „Missing Middle“-Bebauung, Reihenhäuser und kleinere Mehrfamilienhäuser, die einen sanfteren Übergang zwischen niedriger und höherer Dichte schaffen.

    Gerade auf einigen der verbliebenen landwirtschaftlich genutzten Flächen und Baulücken in zentralen Lagen der Stadt würde ich mir deutlich mehr solcher Wohnformen wünschen. Sie schaffen spürbar mehr Wohnraum, ohne dabei den menschlichen Maßstab und den Charakter eines Quartiers zu verlieren.

    Die Bauarbeiten kommen inzwischen gut voran, und viele der Sanierungsmaßnahmen sind bereits deutlich sichtbar. Auch das Hilton-Hotel sowie das Baufeld für den geplanten Erweiterungsbau wurden mittlerweile vollständig geräumt.

    Insgesamt entsteht hier für die Lage eine durchaus beachtliche Menge an Büroflächen. Umso interessanter wird es sein zu sehen, wie sich das Quartier mit den geplanten Wohn- und Einzelhandelsnutzungen entwickelt. Gerade diese zusätzliche Nutzungsmischung dürfte dem Standort langfristig deutlich mehr Leben verleihen und ihn auch außerhalb der klassischen Bürozeiten attraktiver machen.

    Danke für die Updates. Interessant was hier aktuell für ein Büro-Boom entsteht. Ich frage mich allerdings, ob der restliche Teil tatsächlich vollständig spekulativ gebaut wird, bei dieser Größenordnung schon ein Risiko.

    Im Idealfall würde diese Entwicklung aber vielleicht auch ECE und die Stadt dazu bewegen, wieder Gespräche über eine Neuentwicklung des OEZ aufzunehmen. Das Einkaufszentrum ist mittlerweile doch deutlich in die Jahre gekommen.

    Ich tue mich ehrlich gesagt schwer damit, Politiker nachzuvollziehen, die sich hier auf die Seite des Backstage stellen. Ich gehe selbst gerne ins Backstage, aber in einer Stadt mit einer so massiven Wohnraumkrise wie München sollte eigentlich klar sein, was auf diesem Grundstück oberste Priorität haben muss.

    MiaSanMia Stimme ich grundsätzlich zu. Wobei ich mich schon frage, wie wirtschaftlich viele der Projekte der Münchner Wohnen am Ende wirklich sind. Bei den aktuell vergleichsweise gedeckelten Mieten im geförderten Bereich und gleichzeitig enormen Baukosten kann ich mir kaum vorstellen, dass sich viele dieser Projekte für einen privaten Entwickler überhaupt rechnen würden.

    Trotzdem bin ich am Ende froh, dass überhaupt gebaut wird. Mir ist es deutlich lieber, wenn die Stadt neuen Wohnraum schafft und den Bestand erweitert, anstatt für viel Geld bestehenden Altbau aufzukaufen. Langfristig hilft zusätzliche Wohnfläche der Stadt vermutlich mehr als reine Bestandsverschiebungen.


    ---Motorstraße - Münchener Wohnen

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    Schwabinger Loch .Seit einiger Zeit steht hier wieder ein Baukran, zudem sind auf ImmoScout bereits Mietwohnungen inseriert. Optisch scheint das Projekt weitgehend unverändert geblieben zu sein, allerdings wurde der Bauherr offenbar wirtschaftlich dazu gezwungen, eine Wohnnutzung zu integrieren. Sinnvoller wäre aus meiner Sicht jedoch eine vollständige Umstellung auf Wohnen und Einzelhandel gewesen.

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    Kreativ Quartier Schwabing

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    Strafjustizzentrum Schwere-Reiter-Straße – das Baufeld, auf dem BayernHeim rund 300 Wohneinheiten realisieren soll.

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    Sehe ich ähnlich wie Isek. Rein verkehrlich wäre eine Durchbindung der A92 zur Landshuter Allee durchaus logisch, insbesondere als direkter Bypass für den Durchgangsverkehr im Münchner Norden. Ein erheblicher Teil des Verkehrs auf der Moosacher Straße dürfte heute schlicht Richtung Westen/Norden unterwegs sein und gar kein echtes Ziel im Stadtgebiet haben. Entsprechend könnte gerade der Mittlere Ring Nord spürbar entlastet werden, anteilig vermutlich auch die A9.

    War BMW nicht ohnehin bereits an einer Tunnel-/Direktanbindung Richtung A99 bzw. FIZ interessiert? Darüber wurde ja vor einigen Jahren intensiv diskutiert. In Kombination mit einer leistungsfähigeren Nord-Anbindung könnte das fast ein Kandidat für eine Public-Private-Partnership sein gerade wenn man bedenkt, wie stark BMW vom Ausbau profitieren würde und gleichzeitig auch die Stadt entlastet werden könnte.

    Danke fürs Teilen, sehr interessant. Ich bin auch gespannt, ob bei der Nachverdichtung noch etwas kommt. Gerade in Kombination mit der geplanten Neubebauung der alten städtischen Gebäude an der Lazarettstraße 67 steckt in der Lage eigentlich noch einiges an Potenzial für Nachverdichtung und Arrondierung.

    Außerdem bin ich zufällig auf der Website von BayernHeim darüber gestolpert, dass auf dem letzten verbliebenen Grundstück direkt am Strafjustizzentrum wohl rund 300 Wohnungen entstehen sollen. Das Grundstück wirkt dafür allerdings ziemlich klein — bin daher sehr gespannt, welche Höhen bzw. Dichten dort am Ende realisiert werden.