Beiträge von knallo

    Vermutlich lässt sich das nicht auf einen einzigen Berufsstand reduzieren. Es fängt damit an, dass man fachfremde Manager und Controller auf technische Projekte loslässt. Die "Entbürokratisieren" und Sparen das ganze dann erstmal zusammen. Dann ekelt man alle technisch begabten und mit der Materie vertrauten Leute raus, die teure fachliche Meinungen und gerechtfertigte Einwände haben könnten. Sucht sich dann einen Speichellecker, der behauptet er kriegt das trotzdem in der Zeit und zu dem Preis hin. Der stellt dann einen Menschenschinder ein, der moderne Lohnsklaven aus ganz Europa ankarrt, die das Projekt leidenschaftlich zu Ende bringen. Und irgendwann im Laufe des Prozess wundert man sich wieso alles in die Hose geht.

    Das ist natürlich nur so eine populistische Ahnung die ich hier in Worte presse - vielleicht ist das auch völlig unsachlich und an der Sache vorbei...

    Update: Markt 5 am Kennedyplatz I Umbau zum neuen Zentralbibliothek-Standort

    Mittlerweile wurden die Gerüste am Gebäude weitestgehend entfernt und geben den Blick auf das Staffelgeschoss frei. Das zusätzliche Staffelgeschoss tut sowohl dem Gebäude als auch der Urbanität des Platzes meiner Auffassung nach gut. Die Gerüste im Vordergrund sind vom "Tag der Überflieger", der an diesem Wochenende stattfand, und haben mit den Bauarbeiten nichts zu tun.

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    Grundsatzlich kann man die Anschaffung der längeren Fahrzeuge im Sinne von Kapazitätserweiterung und Erhöhung des Fahrkomforts nur begrüßen (besser eine späte Einsicht, als gar keine). Nur lässt sich meiner Auffassung nach der zukünftige Personalmangel damit nicht kompensieren, weil die Anzahl der notwendigen Fahrzeugführer vor allem durch die Taktung bestimmt wird.

    Und gerade die Taktdichte spielt meiner Meinung nach auch eine viel größere Rolle, wenn es darum geht Menschen vom ÖPNV zu überzeugen - insbesondere dann wenn man mehrere Male unsteigen muss.

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    Das gesamte Bebauungskonzept verbindet somit auf innovative Weise die Themen Einkaufen und Wohnen und fügt sich harmonisch in die bestehende Bebauung ein.

    Mag sein, dass das ohnehin nur Marketingsprech ist - dennoch: das sich dieser Bau harmonisch einfügt, möchte ich allein auf Grund der Wuchtigkeit des Baukörpers, vorallem rückseitig, sowie dem ästhetisch wenig schmeichelhaften offenen Parkdeck anzweifeln. Und wenn innovative Verknüpfung von Einkaufen und Wohnen bedeutet, oberhalb eines überhitzten lauten Parkplatzes zu leben, dann viel Freude den zukünftigen Mietern dieser Traumlage.

    Hotelgebäude Ecke Rüttenscheider/Martinstr.

    Ein lange Zeit verwahrlost wirkendes Gebäude in zentraler Lage von Rüttenscheid wird seit einigen Monaten modernisiert. Ein Teil des Gebäudes wird durch ein Hotelgewerbe genutzt und ist bereits fertig, die Arbeiten am anderen Teil laufen noch.

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    Update: E-Borbeck-Mitte: Modernisierung Hochhaus Gerichtsstr.26

    Mittlerweile wurden Teile des Gerüsts abgebaut. Zum Vorschein kommt eine meiner Auffassung nach gelungene und der Lage angemessene Modernisierung des zentral, im Stadtkern von Borbeck, gelegenen Gebäudes. Die Fassade wurde mit Dämmplatten versehen und mit verschiedenen Farbakzenten versehen, in passender Farbe wurden zudem die Fenster erneuert. Auch kleinere Details sprechen für eine durchdachte Modernisierung, etwa sind alle Fensterbretter und Dachkanten mit Taubenschutzvorrichtungen versehen worden. Man darf gespannt bleiben auf den finalen Gesamteindruck, wenn Balkonbrüstungen und der Bereich der Ladenzeilen im Erdgeschoss ebenfalls fertig sind.

    E-Borbeck-Mitte: Neubau einer Mixed-Use-Immobilie Rechtstraße

    Erneut ein positiver Impuls für die Innenstadt von Borbeck. Wie vor kurzem in der in der Waz (hinter Paywall) berichtet, soll ein seit vielen Jahren verfallendes Parkhaus abgerissen und durch ein großen Neubau ersetzt werden. Der Fokus des Neubaus soll auf senoriengerechtem Wohnraum und zugehöriger Infrastruktur liegen. Genauere Informationen zur Planung und weitere Visualisierungen können der Website des Projektentwicklers entnommen werden.

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    Quelle: Mesa Development Br GmbH

    Und ein Bild des wenig ansehnlichen vor sich hinrottenden Bestands:

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    Quelle: selbst

    E-Borbeck-Mitte: Modernisierung Hochhaus Gerichtsstr.26

    Im Zentrum von Borbeck wird ein in die Jahre gekommenes Hochhaus umfangreich saniert. Die WAZ (hinter Paywall) berichtete am 07.02.2024 über die Pläne. Mittlerweile wurden alle Balkone des Gebäudes entfernt, das Gebäude komplett eingerüstet und Teile der Fassadenverkleidung entfernt. Das Erscheinungsbild des Hochhaus war nicht mehr zeitgemäß und Teile der Fassade seit geraumer Zeit mit Netzen abgesichert - die Modernisierung kann somit sicherlich als Impuls für das doch etwas gebeutelte Stadtteilzentrum gesehen werden. Anbei zwei Bilder des aktuellen Stands.

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    Auf mich macht es ehrlich gesagt den Eindruck, dass das gesamte Südviertel aktuell nicht unbedingt eine positiv dynamische Entwicklung zeigt - die große Brachfläche von Essen Eins, der verwaiste Straßenblock der Hochtiefzentrale und der Rückzug von Siemens und E.ON. Natürlich könnte man sagen, dass dadurch Raum für Veränderung und Neues entsteht, gleichzeitig erscheint das unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig. Es fehlt meiner Auffassung nach ein glaubwürdiges Standortkonzept oder ein positiver Impuls, der die Attraktivität des Südviertels als Investitionsstandort unterstreichen würde.

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    E-Altendorf: Neue Zentrale für die Wohnungsgenossenschaft Essen-Nord

    Für dieses Bauprojekt (Ecke Nöggerathstr./Onckenstr., Nähe S-Bahnhof Essen-Frohnhausen), zuletzt von Hanbrohat am 03.Juni 2022 vorgestellt, haben vor kurzem die Bauarbeiten begonnen. Nach der Bereinigung des Baufelds wurde nun damit begonnen eine Baugrube auszuheben. Fotos kann ich leider noch keine liefern, hatte es letzthin immer eilig als ich dort vorbeikam.

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    Bochum ist in vieler Hinsicht keine Vorzeigestadt und kommt mit Potpourri an Problemen. Ein Blick in die Stadtfinanzen reicht da schon.

    Kannst du diese steile These bitte mit aktuellen und belegbaren Beispielen und Zahlen näher ausführen. An dieser Stelle etwa wird etwas gänzlich anderes behauptet und soweit ich weiß wird Bochum 2023/2024 einen ausgeglichenen Haushalt hinlegen. Ich denke durchaus, dass Bochum in mancherlei Hinsicht eine Vorzeigestadt sein kann, beispielsweise durch die erfolgreiche Ansiedlung von Unternehmen im Gesundheitscampus und Technologiequartier. Auch auf Mark51°7 siedeln sich mehrere hochkarätige Unternehmen an, so dass von einem Totalversagen hier wohl keine Rede sein kann. Das der städtebauliche Gesamteindruck auf Mark51°7 recht durchwachsen ist, da bin ich mit Kreuzviertel hingegen einer Meinung, auch wenn ich es nicht so absolut bewerten würde.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Klar, Investoren weltweit schlagen sich darum möglichst nah an einem Radweg zu sein! Gibt ja auch sonst keine Faktoren die bei Investments wichtig sind.

    Es war erwartbar, dass dieses Argument kommt. Die Komplexität einer gelungenen/verfehlten Standortpolitik lässt sich leider nicht in einem Satz zusammenfassen, das war hier auch nicht der Anspruch. Das eine umsichtige Verkehrsplanung zur Attraktivität eines Innenstadtbereichs zumindest ihren Anteil beitragen kann, ist dennoch nicht von der Hand zu weisen. Es macht auf mich jedoch den Eindruck, dass es manchem gar nicht darum geht ausgewogene Ideen für eine bessere Standortpolitik zu diskutieren, sondern das eine gegen das andere in einer befremdlichen Absolutheit gegeneinander auszuspielen. Das führt meiner Auffassung nach zu dem, was wir in Deutschland vielerorts beobachten können und was sich eigentlich keiner so wünschen kann - Stillstand.