Beiträge von GT_trifft_DO

    Menglinghausen: Welcome HoMe

    Ich bin gestern über das zuletzt hier in 2019 erwähnte Projekt "Welcome HoMe" der KZVK gestolpert. Dabei geht es um die Errichtung von fünf Gebäuden mit insgesamt 133 Wohnungen in Menglinghausen zwischen Helene-Meiser-Weg, Hans-Grüning-Weg und Friedrich-Menze-Weg. Unter den Gebäuden soll eine gemeinsame Tiefgarage entstehen.

    Eigentlich sollten die Häuser in den Jahren 2019 und 2020 errichtet werden, woraus scheinbar nichts wurde. Verantwortlich für die Umsetzung scheint jetzt Freundlieb zu sein. Nach aktuellem Zeitplan wird eine Fertigstellung für Mitte 2024 angestrebt. Auf der Seite der KZVK sind auch schon Grundrisse der Wohnungen zu finden. Informationen, ob die Bauarbeiten tatsächlich - wie im Zeitplan angegeben - im vergangenen Jahr bereits begonnen haben, sind leider nicht zu finden. Weiß hier jemand mehr?

    Bei den Anwohnern ist das Projekt von Anfang an auf großen Wiederspruch gestoßen, wie unterschiedlichen Artikeln der RN zu entnehmen ist. Wegen Corona konnte der Austausch auch nicht vor Ort stattfinden, dafür gibt es Dokumente mit Stellungnahmen im Internet. Sicher kein einfaches Projekt, da es eine deutlich dichtere Bebauung umfasst als bisher in der Umgebung vorhanden ist und zu deutlich mehr Verkehr in den umliegenden Straßen führen wird. Auf der anderen Seite ist es natürlich sinnvoll, den vorhandenen Platz an dieser Stelle zu nutzen - wenn ich es richtig verstehe, war dies auch schon seit 1998 so vorgesehen.

    Ausbau und Verlängerung der 308 / 318

    Ich finde es fast schon gruselig hier im Forum Beiträge aus 2009 / 2010 zu finden, in denen dasselbe Thema angesprochen wurde, aber jetzt scheint tatsächlich etwas Bewegung in die Sache zu kommen. Nachdem im vergangenen Jahr eine Förderung durch das Land noch abgelehnt wurde, ist jetzt eine Planungsleistung bewilligt, wie die WAZ berichtet. Tatsächlich taucht die Maßnahme in der FöRi-Planungsvorrat auf mit einer Summe von 162.600 € und einer Umsetzung in 2022 - 2023. Konkret geht es wieder einmal um den zweigleisigen Ausbau der Linien 308 / 318 in Gerthe und die Verlängerung bis Cöppencastrop. Der zweigleisige Ausbau ist notwendig, um den Takt erhöhen zu können, und die Verlängerung rückt durch die Planungen zum "Wohnen am Hillerberg" wieder stärker in den Fokus. Die Stadt will zügig die Planungsleistungen ausschreiben.

    Insgesamt sollte man sich bei dem Thema vermutlich nicht zu viele Hoffnungen machen, nachdem es schon seit Jahrzehnten diskutiert wird. Es gab auch immer wieder Vorstöße, die Linien nach Merklinde oder Castrop-Rauxel, bis wo sie früher einmal ging, zu verlängern. Wirkliches Interesse scheint es von Seiten der Politik daran aber nicht gegeben zu haben und eine Abschätzung des tatsächlichen Nutzens ist schwierig. Gemessen daran ist die Maßnahme, für die jetzt die Planungsleistung bewilligt wurde, natürlich nur sehr gering vom Umfang her, aber immerhin wäre es eine positive Entwicklung - auch wenn man kritisch sehen kann, ob die Verlängerung in der Form tatsächlich sinnvoll ist oder das Geld nicht an anderer Stelle besser investiert werden könnte.

    Modernisierungen an der Fischerstraße

    An der Fischerstraße in Gerthe stehen seit mehreren Jahren Wohnhäuser leer, die sich im Besitz der VBW befinden. Eigentlich war der Plan, einen Teil der Häuser durch Neubauten zu ersetzen und die übrigen zu modernisieren. Nachdem sich mehrere Jahre nichts getan hat, scheinen sich die Planung geändert zu haben. Wie die WAZ berichtet, sollen jetzt doch alle Häuser modernisiert werden. Zusätzlich sollen die Dachgeschosse als neuer Wohnraum ausgebaut werden, das Genehmigungsverfahren hierfür laufe bereits. Die Baumaßnahmen sollen noch in diesem Jahr starten und in 2023 abgeschlossen werden. Einen genaueren Termin gibt es hierfür noch nicht, unter Verweis auf die bestehenden Lieferengpässe.

    Es bleibt also abzuwarten, wie lange sich die Bauarbeiten tatsächlich hinziehen, aber es ist auf jeden Fall eine gute Nachricht, dass der Leerstand hier jetzt beseitigt werden soll. Vielleicht gibt es ja auch die ein oder andere Sozialwohnung, zumindest gibt die VBW an darauf Wert zu legen.

    Neubau Wohnungen + Kita in Werne

    Das in #65 erwähnte Projekt an der Rüsingstraße scheint planmäßig gestartet zu sein, zumindest sind bereits die ersten Fortschritte zu sehen. Die Bodenplatten sind fast fertig und bei einem der Gebäude sind schon die ersten Kellerwände zu sehen.

    Technologiepark - Büroquartier Sebrathweg / Jungheinrich

    Der Neubau ist mittlerweile weit fortgeschritten und die ersten Gebäudeteile sind ausgerüstet. Da die Webcams die Gebäude nur von hinten zeigen, hier zwei Bilder aus anderen Perspektiven. Insgesamt machen die Gebäude auf mich einen guten Eindruck, nur die Farbe der Erdgeschosse ist für mich etwas gewöhnungsbedürftig.

    Schräg gegenüber ist auch das Gebäude von Jungheinrich mittlerweile fertig. Dazu gibt es hier im Forum glaube ich auch noch kein Bild.

    Über den Entwurf kann man sicher streiten, aber die Ruhrnachrichten rücken nochmal einen anderen Aspekt in den Fokus, der in diesem Beitrag 2018 schon angesprochen wurde.

    Der Ausbau der B1 zur A40 bedingt die Installation von Lärmschutzwänden, die in diesem Bereich natürlich niemand haben möchte. Die Stadt hat wohl ausgehandelt, dass der Abschnitt als letztes ausgebaut wird und auf Lärmschutzwände verzichtet werden kann, wenn die erste Reihe bis dahin bebaut wird. Bei den Planungen wurden die Anforderungen für den Lärmschutz berücksichtigt und laut Ludger Wilde ist von der DEGES mittlerweile eine Abkehr von den Lärmschutzwänden zugesichert worden. Die DEGES selbst hat sich aber noch nicht geäußert. Der Schallschutznachweis muss auch noch erbracht werden.

    Unter dem Gesichtspunkt kann ich beim Entwurf auch Abstriche in Kauf nehmen. Er ist jedenfalls besser, als wenn sich nicht rechtzeitig ein anderer Investor findet und deshalb die Sicht auf die gesamte Büromeile durch eine Lärmschutzwand versperrt wird.

    Neubau Wiebuschweg / Alte Bahnhofstraße / Dammstraße

    Der Neubau am Wiebuschweg ist schon weit fortgeschritten. Zwei der drei Häuser sehen von außen schon fast fertig aus, das dritte Haus an der Ecke zur Unterstraße ist noch eingerüstet. Ein interessantes Detail ist, dass auf den Dächern Geländer angebracht wurden. Bisher dachte ich, es sollen Solarmodule auf die Dächer, aber dafür sind ja eigentlich keine Geländer notwendig.

    Nur einmal schräg über die Straße werden auf einem Grundstück zwischen der Alten Bahnhofstraße und der Dammstraße neue Wohnungen gebaut, direkt neben dem Neubau an der Dammstraße 2. Auf dem Grundstück standen an der Alten Banhofstraße 51 ein Fachwerkhaus, ehemals Dorfschänke Oelken, und im hinteren Bereich Richtung Dammstraße ein paar Garagen. Mehr Infos sind leider hinter der Paywall. Der Abriss ist jedenfalls schon abgeschlossen.