Ich denke, dass es durchaus eine Architektur gibt die unverwechselbar zu Berlin gehört. Das kann man an bestimmten Gebäuden "Unter den Linden" an der "Museumsinsel", dem rekonstruierten Stadtschloss oder in ehemaligen Arbeitervierteln wie Kreuzberg oder Prenzlauer Berg sehen. Das ist der wilhelminische Baustil. Ich finde das Regierungsviertel in Berlin mit seinen monotonen Betonbauten nicht gelungen, weil es wie ein Fremdkörper im Herzen von Berlin wirkt. Natürlich sind die Gebäude modern und erfüllen ihren Zweck aber im Vergleich zum alten Regierungsviertel in der Wilhelmstrasse finde ich den Baustil kalt und abweisend. Axel Schultes trägt daran nicht allein Schuld, aber das Band des Bundes ist aus seiner Feder. Warum muss ein Sachse in Berlin für den Bund solche Gebäude errichten? Ich finde sein Gebäude in direkter Nachbarschaft zum rekonstruierten Stadtschloss unpassend. Sorry, wenn ich damit bestimmte Leute verletzte. Aber die Balkone aus Glas wirken an dieser Stelle einfach billig.
Bitte beim Thema bleiben. Off topic woanders fortführen. Danke
Bato