Ich muss vorallem daran denken:
http://bernardgordillo.com/wp-content/upl…ra-1024x768.jpg
Die New Yorker Metropolitan Oper. Nicht die schlechteste Referenz.
Ich muss vorallem daran denken:
http://bernardgordillo.com/wp-content/upl…ra-1024x768.jpg
Die New Yorker Metropolitan Oper. Nicht die schlechteste Referenz.
Gefällige Architektur - nichts besonderes, aber an sich gut, dass das Konzept des Berliner Gründerzeitstädebaus weitergeführt wird: einzelne, unterscheidbare Häuser, die sich dann zu einem Block fügen.
Wermutstropfen: Vermutlich wieder nur Eigentumswohnungen.
Deine Skizzen sehen ja eine oberirdische Querung von U4 und S3/Fernbahn-Gleisen an der S-Bahn Veddel vor und eine anschließende erneute Querung, so dass die U-Bahn nach Westen geführt werden kann. Man sollte hierbei aber beachten, dass die bestehenden Gleisanlagen schon erhöht sind. Eine U4-Querung müsste ja dann nochmal darüber liegen. Damit hätte man dann ordentliche Höhen erreicht, die wohl ähnlich wären, wie bei der aufgeständerten S3 zwischen Hammerbrook und Hbf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein massives Verkehrsbauwerk mehrheitsfähig ist - ästhetisch schon gar nicht.
Sinnvoller wäre es doch die U-Bahn noch ein Stück weiter parallel zu den S-Bahn-Gleisen zu führen (über S Veddel hinaus) und dann erst auf Höhe des Gewerbegebiets nach Westen abbiegen zu lassen. Der Kurvenradius wäre natürlich eng, aber so würde man sich die zweimalige Querung der Bahngleise sparen.
In der südlichen Hälfte der Insel könnte man die U-Bahn wieder oberirdisch entlang der Trasse der zukünftig aufgelassenen Reichsstraße führen und daneben Wohnbebauung entwickeln.
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Ich verstehe nicht, warum ein Hotelgast, der am Ende 150 Euro die Nacht für ein Hotelzimmer bezahlt, weniger etwas gegen Lärm haben soll, als ein Mieter einer preiswerten Sozialwohnung?
Ich würde mal mutmaßen, dass das planungsrechtliche Gründe hat. Wegen der Lärmbelastung dürfte sich eine Wohnnutzung nur schwer durchsetzen lassen bzw. wäre extrem aufwendig. Das gab ja auch schon in der HafenCity Probleme. Klar lässt sich vieles durch bauliche Auflagen lösen, allerdings wird dadurch wohl auch der Umbau ganz schön teuer. Was preiswerte Wohnungen ausschließt.
Midas: Quellen?
Für Leute, die dort studierten/studieren wäre das wahrlich keine gute Nachricht. Ein Abschluss von einer Uni, die es nicht mehr gibt ... Wahrscheinlich ist eine Angliederung an die TU Hamburg-Harburg (als eigene Fakultät) das sinnvollste. Bleibt dann noch die Frage, wohin die ehem. HCU dann ziehen soll.
Schöne Bilder von einer schönen Stadt. Hast du die weniger "touristischen" und modern überformten Teile der Innenstadt (Sergels torg, Slussen etc.) bewusst ausgespart?
Nach mehr als 50 Jahren wird endlich eine kriegsbedingte Baulücke gefüllt. Un das nicht irgendwo, sondern an der Augsburger Maximiliansstraße, genauer gesagt am Ulrichsplatz, vis-a-vis St. Ulrich und Afra.
http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=s…atz&form=LMLTCC
Die Evangelische Kirche baut sich dort ein neues Pfarrzentrum - "Haus der Kirche". Staab Architekten haben einen entsprechenden Wettbewerb gewonnen.
Links: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Ein-D…id15534241.html
Bilder:
http://www.staab-architekten.com/img/686_GHA2.jpg
http://www.staab-architekten.com , unter Aktuell
Ein schlichter, aber sehr passender Entwurf für diese wichtige Lage in Augsburg, die trotz der bisherigen Bombenlücke eine geschlossene historische Bebauung aufweist. Volker Staab hat ja schon in Dresden (Albertinum) gezeigt, dass er sensibel, aber halt doch gekonnt mit geschichtlichen Bauten arbeiten kann.Ich bin sehr gespannt.
Zum Hamburger Hauptbahnhof:
Einige Gleise, soweit ich das in Erinnerung habe auch Gleis 13, sind unterteilt in 2 Abschnitte. Damit kann der Hauptbahnhof auch als Endbahnhof benutzt werden (ähnlich einem Kopfbahnhof) und nicht alle Züge fahren durch.
Oft halten an einem Gleis zwei Züge zur gleichen Zeit und kurz aufeinander. Der eine fährt von Norden ein und fährt anschließend wieder aus dem Bahnhof aus Richtung Norden/Dammtor/Altona. Der andere Zug fährt von Süden (Harburg) ein und verlässt den Bahnhof dann auch wieder in diese Richtung.
Ist sowas denn auch am Stuttgarter S21-Bahnhof vorgesehen?
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Ist die verschobene / unterbrochene Fassadengestaltung beim Wiederaufstieg eigentlich wieder ein Thema?
Ein Thema ist das schon. Leider sind die Nachrichten diesbezüglich nicht sehr erfreulich. Der FCA möchte statt der teuren Fassade lieber ein Trainingszentrum bauen. Allerdings besteht ein Vetrag mit der Stadt Augsburg, der eigentlich festlegt, dass der Verein für eine Fassade aufzukommen hat.
Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Oben-…id15046391.html
In ein paar Jahren sieht die Fuggerstraße wohl/hoffentlich so aus. Ich finde der Bau passt da ganz gut rein in diesen etwas müden Mix von Klassizismus, Wiederaufbau und 70er Jahre-Architektur. Die vorspringenden "Wintergärten" könnten ein ganz netter Blickfang für die dann hoffentlich zahlreichen Passanten auf dem dann verkehrsberuhigtem Fugger-Boulevard sein.

Siehe auch: http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=9393
Das Gebäude ist nun seit einiger Zeit fertiggestellt.
Bilder gibt in der aktuellen Baunetzmeldung:http://www.baunetz.de/meldungen/Meld…rg_1593273.html
Mir gefällt es sehr gut, auch wenn ich anfangs etwas irriertert war wegen der unruhigen Fassade. Für Augsburg und insbesondere für modernes Bauen in Augsburg ein echter Gewinn.
Zur Kontinuität des Stadtgrundrisses:
Außerhalb der ehem. sozialistischen "Repräsentationsachse" zwischen Alex und Spree existieren doch noch Reste des ursprünglichen Straßenrasters (Rosenstraße oder eben Kloster-, Litten- und Jüdenstraße südlich des Rathauses). Ich halte es für logisch bei einer Neugestaltung des Areals diese ehemaligen Radialstraßen wieder zu verknüpfen. Dies muss natürlich in 100%iger Übereinstimmung mit einem genehmen historischen Raster geschehen, aber eine Orientierung am alten Grundriss ist logisch und konsequent.
Die wenigsten werden bestreiten, dass die Städtebaukonzepte der Moderne (Ost+West) für die Innenstädte nicht befriedigend waren. Einerseits gab es mehr Grün, Fußgängerzonen etc., was aber mit öden, maßstabslosen Straßenschneisen erkauft wurde, die Stadtquartiere zerteilen und fragmentieren. Schon nach wenigen Jahrzehnten zeigt sich, dass dieses Modell nur wenig attraktiv ist.
Schon allein um die ehemalige Altstadt wieder zu einem erlebbaren, fußgängerfreundlichen Teil der Stadt zu machen, sollte einem daran gelegen sein die Verbindungen ins Umfeld wieder aufzunehmen, sprich diese starre Einheit zwischen Liebknecht- und Rathausstraße auszubrechen und mehr und angenehmere Nord-Süd-Verbindungen zu schaffen.
Die verpixelten Parkdecks werden wohl so aussehen, wie schon immer geplant:
http://www.altona.info/wp-content/upl…ade_ansicht.jpg
Die Fassade ist jetzt halt gefälliger, ansonsten bleibt das Gebäude ein Verbrechen.
Als momentaner Nicht-Hamburger, den das Thema brennend interessiert:
Kommt die Stadtbahn trotz Neuwahlen? - oder ist sie inzwischen quasi tot, da politisch nicht mehr gewollt?
CDU inzwischen dagegen, die SPD auch, die Grünen vielleicht nicht mehr in der nächsten Regierung ... Was meint ihr?
Ein ebenso großer Verlust, das Columbushaus am Potsdamer Platz.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…aus%2C_1932.jpg
Quelle: Wikimedia Commons (public domain)
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diese altstadt pläne haben irgendwie ein kleines bisschen was von einer planstadt a la brasilia...
hm die hafencity in hamburg müsste eigentlich in selbige kategorie fallen, aber wenn man sich die aufenthaltsqualität dort anguckt, passt es ja eigentlich auch wieder. geschichte wiederholt sich...
Die Hafencity in Hamburg fällt für dich in gleiche Kategorie wie Brasilia? Schon mal in Brasilia gewesen?
Allein von der Größe, Kleinteiligkeit und auch dem Straßensystem sind das grundverschiedene Stadttypen. Ich sehe vielmehr Parallelen zwischen dem sozialistischem Stadtzentrums von Ost-Berlin und den Brasilia-Planung. Große Autoschneisen, weite Grünräume, riesige Bauvolumen ... tote Wohnquartiere...
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Eine M-Bahn für Berlin!!!
Im Rahmen der geplanten Internationalen Gartenschau wäre das sicher ein interessantes Erschließungskonzept. Ob für die langfristige Entwicklung des Flugfelds eine ÖV-Achse quer durch das Feld gezogen werden muss, glaube ich aber nicht.
Da die Mitte eh frei von Bebauung bleiben soll, halte ich es für sinnvoller die Bebauung von den Rändern herzuerschließen - mit U6, U8 und der S-Bahn hat man immerhin Stationen zu 3 Seiten. Im Norden wäre eine Straßenbahn denkbar, entlang des Columbiadamms weiter bis nach Neukölln.
Und gewonnen hat ... ein denkbar schlechter Entwurf.
Interessant sind einige Baunetz-Kommentare: http://www.baunetz.de/meldungen/Meld…en_1458743.html
Hätte ich sowas in einem städtebaulichem Entwurf im Studium abgeliefert, wäre ich von meinen Prof's zurecht auseinander genommen worden.
Grün, ja. Kompakt und Urban, kein bißchen.
Die Punkthochhäuser mögen ganz nett ausschauen, der Bezug zum städtischen Umfeld exisitiert aber halt gar nicht. Einfach ein paar Blöcke an die Dachauer Straße gestellt, die eine große Freifläche abmarkieren in die dann mehr oder weniger zufällig Hochhäuser gestellt werden. Drum herum schwurbelt das Grün umher, ganz frei und offen, weil ja der Olympiapark auch so organisch geschwungen ist oderso. Bin gespannt sich die Erschließung der Hochhäuser mit dem offenen Parkkonzept verträgt. So grün wird's nicht bleiben können.
Die Straßenbahn fährt in der Halderstraße in den Tunnel, unterquert den Hbf und kommt westlich davon am Sebastian-Buchegger-Platz/Rosenaustraße wieder an die Oberfläche. In gelb zu sehen hier (tschuldigung für die schlechte Qualität):
http://www.augsburger-allgemeine.de/cms_media/modu…172_gallery.jpg
Ich finde den Ernst-Reuter-Platz (und sein Umfeld) auch gar nicht so übel. Dass nun die am wenigsten attraktiven Gebäude abgerissen werden sollen, sollte man aber nutzen um weitere Schwachpunkte zu verbessern.
Das wäre für mich die Schaffung eines ablesbaren Raums für Fußgänger. Die Struktur des Straßenraums ist ja sehr klar, der Raum zwischen den Gebäude- und Straßenkanten ist jedoch zu diffus. Das kann nun durch einfassendere Neubauten im Südwestbereich geändert werden.
Zudem ware es super, wenn die Zugänglichkeit zur Mittelinsel verbessert würde. Dann würde sie sicher von noch mehr Menschen genutzt werden. Bisher kommt man da ja nur über die U-Bahn-Station im Südosten des Platzes hin. Wie man das aber anstellt, weiß ich nicht genau. Fußgängerampeln würden den Verkehr wohl zusammenbrechen lassen, Tunnel sind teuer und verkommen oft zu "Angströhren".
Dem Platz würde es auch gut tun, wenn man die Mittelstreifen seiner Zufahrtstraßen wieder zweireihig mit Bäumen bepflanzte (anstatt der jetztigen Parlplätze). Wenigstens die letzten 100m. So käme die lichte Weite des Platzes, in den man durch die begrünten, engeren Straßen einfährt noch wesentlich besser zur Geltung.