Wer so einen "offenen Brief" formuliert, der wird sicherlich nicht gehört werden ...
Beiträge von Achilles1993
-
-
An einen Stillstand des Projekts glaube ich auch nicht, es wird nämlich nächste Woche erneut im Baukollegium vorstellig. Dieses Mal zur Fassadenbemusterung. Es wird also konkret.
https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/bau…n/aktuell.shtml -
Finds gerade auch ein bisschen absurd… es ging mir ja explizit um die „Stella“ Fassade und ich würde da durchaus eine bewusst moderne, starke Architektur begrüßen. Auf keinen Fall Pseudo-Reko. Und sehr wohl ist die Fassade aus architektonischer Sicht schlicht. Das ist natürlich gewollt, aber man hätte es sicher auch anders hinbekommen.
Ich stehe weiterhin zu meinem Esslingen Vergleich!

-
Da muss ich dir widersprechen. Die Fassade der Hauptgeschäftsstelle der "Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen" ist im direkten Vergleich wesentlich plastischer, hochwertiger und spannender.
Chapeau! Wer hätte gedacht, dass Esslingen so eine wertige Sparkasse hätte. Ich meinte es auch eher metaphorisch, so wie ich mir eine Sparkasse im Schwabenland vorstellen würde. Gewisse Ähnlichkeiten vermag ich dennoch zu erkennen

-
die Neubaufassade hat mir im Hof in der Umsetzung wenig gefallen, das hat man in der Passage besser gelöst .
Dem kann ich nur zustimmen. Die Zweiteilung an sich ist eine gute Idee und in der unteren hälfte auch schön und wertig umgesetzt. Ich glaube aber, dass man im oberen Teil die Fassade etwas stärker hätte betonen müssen. So geht sie all zu unter und sticht negativ im Gesamtensemble heraus. Vielleicht hätte man sich hier was gewagteres aus Glas einfallen lassen sollen, was sich stärker rausnimmt. Aktuelle sieht die Fassade mehr nach Sparkasse Esslingen aus, als Berliner Schloss mit Weltmuseum.
-
Was soll denn ein Tausch der Häuser bringen? Die StaBi ist ja immerhin noch das belebteste Gebäude am ganzen Platz. Da sind tatsächlich den ganzen Tag sehr viele Studierende und Dissertierende, die ein wenig Leben in die Ecke bringen. Kupferstichkabitnett und Instrumentenmuseum sind jetzt eher nicht so besucht. Außerdem kann man nicht einfach die Gebäude austauschen. Die StaBi hat ein riesiges Bücherdepot, deswegen hat es ja dieses große, goldene Dach....
Tatsächlich erhält die StaBi ja einen Umbau und wird einen östlichen Eingang zum Marlene Dietrich Platz bekommen samt Cafe im Erdgeschoss. Zwischen Spielbank und Theater ist ja ein Druchgang, der momentan in den Hinterhof führt. Gewonnen hat den Wettbewerb Gmp, auch wenn sie sich wegen des Denkmalschutzes nicht so "austoben" können.
Hier das Wettbewerbsergebnis: https://www.baunetz.de/meldungen/Meld…en_6998717.html
-
Auf der Pressemitteilung der SenVw für Stadtentwicklung und Wohnen findet sich auch eine neue Visualisierung vom
Archäologischen Haus, welche ich zumindest so noch nicht gesehen habe. Scheinbar wird es nicht in Granit und dunkelgrau ausgeführt, wie die ersten groben Visus angedeutet haben, sondern in einem hellen sandgrau wie die Petrikirche. Hoffentlich wird es keine einfache Putzfassade, dann sieht es schnell nach schlechter Qualität aus. Die Fenster sehen aber vielversprechend aus
https://www.stadtentwicklung.berlin.de//aktuell/press…hricht7122.html
-
Das öde Haus der Elektroindustrie verschwindet, an die Stelle kommen drei Gebäude, davon zwei Hochhäuser. Der Bereich nördlich des Alexanderplatzes wird entriegelt und deutlich aufgewertet. Hier, zur Erinnerung, einige Informationen zum Bauprojekt.
Gibt es eigentlich Neuigkeiten zu den TlG Hochhäusern anstelle des Hauses der Elektroindustrie? Mein letzter Stand ist, dass letztes Jahr im Juli eine Baugenehmigung eingereicht wurde, von einem Architekturwettbewerb oder gar Visualisierung habe ich seit dem nichts mehr gefunden. Der Abriss dieses Hauses wäre sicherlich die größte Bereicherung für das Umfeld des Alexanderplatzes. Weiß jemand zufällig mehr?
-
Ich nehme mal, dass es sich um eine Schutzfolie handelt, die vielleicht noch nicht abgezogen wurde. Auf den Renderings ist jedenfalls von einem blauen Streifen zu sehen
-
Und hier noch die Quelle zum nachlesen:
-
Hier der genaue Wortlaut der Beschlusses:
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pre…/bvg21-028.html
Das ist lediglich die Pressemitteilung. Den genauen Wortlaut des Beschlusses gibt es hier:
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Ent…2bvf000120.html
Im übrigen wars im Ergebnis eine einstimmige Entscheidung der Richterinnern und Richter – und das, obwohl eine von den Grünen kommt und drei aus der SPD.
-
Wow. Ein nicht zu Ende gebautes Gebäude so zu beurteilen. Fantastisch.
Dem kann ich nur zustimmen. Auf den Visualisierungen vom "Scape", wie das Gebäudeteil an der Friedrichstraße heißt, kann man gut erkennen, dass da noch prägende Fassadenteile aus Stein fehlen, die dem Ganzen einen viel schwereren Look verpassen werden. Für eine erste Beurteilung sollte man Abwarten, bis man sieht, wie die ausgeführt werden. Rein von der Baumasse her, vermag es zunächst erstmal zu überzeugen.
Bilder vom "Scape": https://amtacheles.de/arbeiten/
-
Kolhoff hat sich was dabei gedacht, dass der Turm ursprünglich mit der Breitseite zur Karl-Liebknecht stehen sollte. Er braucht die Breitseite zum Alex hin nicht nur, um diesen optisch besser einzugrenzen, sondern er fungiert -mehr noch als der Monarch- als eine art "Springer" auf einem Schachbrett voller "Türme". In meinen Augen ist die Drehung städtebaulich ein riesen Fehler und nur äußerst schwer zu korrigieren.
Tatsächlich hat Kohlhoff den Turm in seinem ursprünglichen Masterplan genau so geplant, weswegen er auch so im Bebauungsplan aufgenommen wurde. Erst im Zuge der Neubewertung des Masterplans (ca. 2015) wurde der Turm gedreht. Allerdings wurde dies planungsrechtlich nicht umgesetzt, sodass auf gültigen Bebauungsplänen noch die Ausrichtung zu finden ist, welche Signa jetzt umgesetzen wird. Ich nehme mal an, der Investor wollte nicht warten, bis sich der B-Plan ändert. Das hätte daas Projekt sicher um mehr als ein Jahr verzögert und planungsrechtlich soweiso die Büchse der Pandora geöffnet. Optisch verstehe ich aber Dein Bedürfnis nach der Drehung. Es hätte besser ausgesehen
-
Glaub auch, dass hier Dachterasse auf dem Kaufhof mit Bar im obersten Geschoss des Hochhauses verwechselt wurde. Man sieht ja auch im Entwurf, dass da keine Terasse geplant ist.
-
Das Freibad Monbjou ist ein Kinderbad und richtet sich folglich nicht an die Allgemeinheit. Ich war anfangs auch skeptisch, gerade was die Umsetzbarkeit angeht, aber sollte es funktionieren, dann ist das Projekt nur zu begrüßen. Die Atmosphäre wäre einmalig in Europa und es wäre ein weiterer Versuch die Spree für die Stadtgesellschaft sichtbarer zu machen. Ich weiß nur nicht, ob es so ohne Zugangskontrollen möglich ist. Badeschiff und Haubentaucher sind im Hochsommer auch schon ab Morgens um 10 voll und lassen keinen mehr rein.
-
Bei der nächsten Baukollegiumssitzung am 15. März geht es – ganz nebulös formuliert – um Hochpunkte am Kurt-Schuhmacher-Platz. Dem Kutschi würd es wohl gut tun, ist er doch soetwas wie das Zentrum von Reinickendorf und Ausgangspunkt der neuen Wohnviertels auf dem Tegeler Flughafen. Ich glaube aber nicht, dass sich hier besonders weit nach oben gewagt wird, richtig "Downtown" ist es ja nicht.
https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/bau…n/aktuell.shtml
-
Das Projekt wird auf der Baukollegiumssitzung am 15. März zum Thema "Fassadendetallierung" vorstellig. Freue mich schon darauf, das im Live-Sream zu verfolgen, weil die letzten Visualisierungen vom Tower schon gefühlt uralt sind und die genaue Ausgestaltung der Fassade das ganze Projekt ziemlich schnell komplett verändert, wie man gegenüber bei Convivio beobachten kann.
https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/bau…n/aktuell.shtml
-
Vor kurzem haben wir in dem oben verlinkten Video gehört, dass das (Hoch-)Haus für das Rathaus Mitte am nördlichen Ende des Areals statt 60 Meter nun 90 Meter hoch werden könnte. Meine Ansicht nach, wäre dies nur zu begrüßen, da es an dieser Stelle einen guten Übergang zwischen den Hochhäusern am Alexanderplatz und dem Mercedes Bank Gebäude auf der anderen Seite der Otto-Braun-Straße schaffen würde.
Auf der Website des "Modellprojekts" findet sich dieser Plan, wo das HH tatsächlich gegenüber dem Siegerentwurf etwas schmaler und höher ausfällt. Ob dies jetzt schon die 90 Meter sind oder 60 Meter, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls wird als Arbeitsstand Mai 2020 ausgewiesen, was ja schon deutlich vor dem Video mit Herrn Gothe ist.
-
Ich kenne den großen Lesesall der Stabi ganz gut, da ich dort einen Großteil meiner Vorbereitung auf das juristische Staatsexamen verbracht habe. Meinem persönlichen Eindruck nach ist die orangene Farbe stimmig gewählt worden. Mann muss den Farbton ja im Zusammenhang mit der großen, kalten quadratischen Kuppel betrachten. Es ist ein klares Kontrastspiel zwischen warmen und kalten Tönen, wo keineswegs einer der Farbgruppen überwiegt. Ich glaube das ist bisher auf den Bildern noch nicht so aufgefallen, da sie die Decke nie richtig gezeigt haben. Aber ich finde auf diesem Bild hier sieht man es beispielsweise sehr gut:
-
Doch das geht dann schneller, weil sie künftig nicht mehr die Schienen über Plänterwald nimmt, sondern über Lichtenrade. Was ich meine ist, dass die Passagiere Im Norden Berlins dann nicht den umständlichen Weg zum Hbf nehmen müssen, sondern dann weiterhin bequem am Gesundbrunnen einsteigen können. Das wird ja mit der Dresdner Bahn wegfallen. Für die Passagiere ab Hbf gäbe es dann weiterhin den Fahrzeitgewinn, nur die Endstation würde dann weiter nach hinten geschoben. Also die Situation für den Bereich Gesundbrunnen/Pankow wird sich ja verschlechtern mit Inbetriebnahme der Dresdner Bahn und Wegfall der direkten Anbindung des Bahnhofes Gesundbrunnen.