Beiträge von Achilles1993

    Was allerdings sollte dagegen sprechen, die Freitreppe zu errichten und die Bäume ein wenig in Richtung HF hin zu pflanzen?

    Tatsächlich ist das meines Wissens nach auch vorgesehen. BBZ stellt ja auch den Entwurf für die Freitreppe, den man hier auf dieser Website unten in den Links als Download findet


    https://www.stadtentwicklung.b…hlossfreiheit/index.shtml


    Da sind ja auch einige Bäume im Bereich der Treppe vorgesehen. Eigentlich meiner Meinnung nach ein wenig schade, weil es die Schlossfassade verstellt. Aber lieber Baumgrün als gar keine Bepflanzungen an dieser Stelle.

    Ich verstehe die Kritik nicht ganz. Ist eure Lösung jetzt von vornherein einen Baustoff zu verwenden, der abdunkelt, damit wir bei dem (üblichen) schlechten Wetter ein hässliches graues Monster a la Mannheimer Neckaruferbebauung haben? Es ist doch zu begrüßen, dass das Material auch im Regen hell bleibt. Außerdem war, das konnte man bei der Sitzung des Baukollegiums hören, ein wesentlicher Vorteil dieses neuen Baustoffes, dass es sehr viel leichter ist. Ich würde die Begutachtung der Fassadenqualität abwarten bis zum Moment, wo man es in "real life" mal gesehen hat. Sowas kommt einfach nie auf Bildern vernünftig rüber

    Das 1868 errichtete Hotelgebäude in der unteren Stresemannstraße (Hausnummer 36) soll wieder aufgestuckt werden und ein möbliertes Apartmenthotel werden. Die Visualisierung dürfte trotz Bezahlschranke für alle sichtbar sein. Reko-Befürwortern geht bestimmt ein Herz auf. Auch mir gefällt es – den aktuellen trotzlosen Zustand kann man bei Google Street View erkennen. Grundsätzlich leidet die Ecke aber an ganz anderen Problemen, allen voran das "Excelsior" Haus.


    Quelle: https://www.morgenpost.de/bezi…unter-der-Stuckdecke.html

    Das größte Problem an dem Entwurf – und das wurde auch so im Baukollegium kommuniziert – ist, dass einfach eine zweite Scheibe neben dem Gebäude auf der Südseite gestellt wurde. Was man auf den Visus nicht sieht: Es soll zwischen Altbau und Neubau eine richtige Durchwegung geben. Aber was das für eine Aufenthaltsqualität haben soll, wenn ein Teil des Gebäudes ein kleines Hochhaus ist, ist richtigerweise in Frage gestellt worden. Besser wäre es das Gebäude nach Süden anzubauen ohne da einen Weg durchzuschlagen. Es soll sowieso an der Südseite noch einen Pfad entlang der Panke geben. Was die Fassade mit der Rotonde an der Müllerstraße anbelangt: Hier hieß es nur, dass es wünschenswert wäre, wenn man sie weiterhin sehen würde. Eine Lösung könnte etwa sein, im straßenseitigen Anbau einen entsprechenden Schitz (weiterhin) freizulassen.

    Und Dich sollte man mal in einen Grundlehrgang Verfassungsrecht schicken. Das würde Dir vielleicht Deine autoritären Träumereien von der "Zwangsverwaltung" eines Bundeslandes austreiben. Hier einen auf Auskenner machen und dann einen derartigen Schrott schreiben - das geht auf keine Kuhhaut!

    Auch wenn ich große Freude über den Wegfall des Vorkaufsrechts nicht unbedingt teile – Aber eine Art "Zwangsverwaltung" der Bundesländer kennt unser Grundgesetz tatsächlich. Er heißt Bundeszwangs und ist in Art. 37 GG normiert. Allerdings ist das bisher noch nie erfolgt und wird es wahrscheinlich auch nicht. ;)

    Das sind doch tolle Nachrichten. Allerdings sieht es so aus, als wurde am Entwurf doch noch etwas gearbeitet. Die nördliche Turmhälfte ist nun höher als die südliche, meines Wissens war es doch vorher gleich. Auch die Rücksprünge sind nun an unterschiedlichen Etagen der Turmhälften. Das kann doch nicht alls die Perspektive der Visualisierung sein.


    Der Dachaufbau beim Altbau ist wirklich sehr unschön. Da hätte man den historischen Dachgiebel mit Satteldach wiedererichten sollen oder mindestens ein Staffeldach bauen.

    Man muss allerdings dazu sagen: Im Video erklären sie, dass es noch kein architektonischer Entwurf ist, sondern es eher darum geht, ob –und vor allem auch ob über die dort geplante Straßenbahn– ein Hochhaus möglich wäre. Soweiso war doch klar, dass in Jungfernheide keine 200 Meter entstehen würden, selbst 100 meter wäre an der Stelle städtebaulich fragwürdig. Die Gegend ist ja kein "Zentrum".

    Ich glaube der Grund der rückspringenden Balkone liegt eher darin, dass die Bewohner in den unteren Geschossen dann viel mehr Licht auf ihrem Balkon haben, wenn sie nicht direkt unter einem anderen sind. Ich wohne im vierten Obergeschoss mit einem freistehenden Balkon und weiß aus erster Hand zu schätzen, was für einen Unterscheid es ausmacht, wenn über einem kein weiterer Balkon mehr ist ;) Bei der Sache hat sich jemand was gedacht, das sieht man! "Form folgt Funktion" hieß es mal im Bauhaus.

    In der Morgenpost steht, dass an der Nordseite vom Bhf Jungfernheide ein Hochhaus geplant sei. Bekanntlich soll der Bahnhof ja um einen dritten Bahnsteg für die Siemensbahn vergrößert werden. Das Grundstück gehört aber einem Invester, der dort ein Bürogebäude plant. Dieses soll jetzt in die Höhe gehen, um den Platz freizumachen. Ein Antrag auf Hochhausstandortprüfung am Bezirksamt sei schon gesellt. Laut Artikel müsste das Projekt durch das Baukollegium, wo aber wohl keine Widerstände zu erwarten wären.


    Bin mal gespannt, wann wir dazu mehr hören. Die Nordseite des Bahnhofes ist schon eine skurrile Ecke, aber eigentlich Ideal angebunden. Dort hätte man bestimmt auch einen super Ausblick. Wahrscheinlich sollte man hier aber hier nicht zu viel Höhe erwarten, was ist auch ehrlich gesagt richtig fände. Eigentlich ist die Ecke ja ein Wohngebiet.


    https://www.morgenpost.de/bezi…kt-fuer-Bahnsteigbau.html

    Versteh auch bei aller Liebe nicht, warum das Grundstück keinen inhaltlichen Bezug zum Mahmal aufweisen sollte. Es steht auf der alten Dienstvilla von Goebbels und war früher ein Teil der Ministergärten, also der Gartenanlage der wichtigsten Reichsministerien an der Wilhelmstraße. Und dann liefert es auch noch einen Blick auf das alte Reichtstagsgebäude. Filetgrundstück ist es alle Male, es ist direkt am Brandenburger Tor mit Blick auf die größte innerstädtische Gartenanlage Europas. Beide Merkmale abzusprechen ließt sich für mich eher wie fehlende Geschichtes- und Berlinkenntnis.

    Sicherlich beabsichtigt Frau Lüscher nicht, dass der aktuelle Entwurf oben einfach um zwanzig Meter gekürzt wird. Und das wird auch nicht so kommen – alleine schon, weil der Investor ein starkes finanzielles Interesse daran hat, die wegfallende Baumasse auf die anderen Stockwerke zu verteilen.

    Eine Baugenehmigung für ein Hochhaus an diesem Standort kann es auch schlicht nicht gegeben haben, da er den Festsetzungen des aktuell gültigen Bebauungsplans (mit einem Hochhaus auf dem Saturn-Gelände) widersprechen würde. Die Baugenehmigung muss ja dem B-Plan folgen, solange ein B-Plan ausgewiesen wurde. Das ist rechtlich einfach zwingend. Und in der Presse war auch nie von einer Baugenehmigung die Rede (im Gegensatzum zum Alexanderturm, wo sie ja abzulaufen drohte)

    Shure? Von der Verschiebung weiß ich, aber meines Wissens hat/hatte Hines Baurecht für den neuen Standort.

    Meines Wissens nach nicht – Und es bedingt sich ja auch: Baurecht (in Form einer Baugenehmigung) kannes nicht geben, wenn aktuell ein entgegenstehender Bebauungsplan festgesetzt ist. Die Baugenehmigung bestätigt ja die Übereinstimmung des Bauvorhabens mit der Festsetzung, sofern ein B-Plan vorliegt, was ja akuell auch der Fall ist. Nur halt nicht der, den Hines sich wünschen würde. Deswegen wurde ja gerade an dem neuen gearbeitet, wo sich Hines mit der BVG rumschlagen musste, wegen des Tunnels.

    Ob die 150 Meter gebaut werden dürfen, hängt jetzt an zweierlei:


    1. Ist die alte Baugenehmigung noch gültig, oder ist sie ausgelaufen? Gilt sie noch, bleibt es bei 150 und Gehry; muss sie neu erteilt werden, sind es nach jetzigem Stand um die 130 Meter und evtl. ein anderer Entwurf.

    2. Wer stellt nach der Wahl den Bausenator und wer wird Senatsbaudirektor? Daran hängt, ob die 130-Meter-Regel weiterhin gilt oder ob sie auf aufgehoben wird

    Ich glaube es hängt tatsächlich nur an zweiterem. Eine Baugenehmigung oder einen Bauvorbescheid für Hines gab es noch nie. Im aktuell gültigen Bebauungsplan ist das Hochhaus nicht am jetzigen Standort, sondern in der Mitte des Saturns vorgesehen – wo es mE auch deutlich besser hinpasst, weil es den Vorsprung des Park Inns aufnehmen würde und besser zum ABC Tower überleitet. Hines selbst wollte das Enselbe in zwei Teilen entwickeln und hat deswegen das HH weiter nördlich an der Alexanderstraße geplant. Dort gibt es aber kein Baurecht, und ein BPlan für diesen Standort muss erst entwickelt werden. Das ist jetzt nur noch rein politisch. De lege lata ist dort nämlich gar kein Hochhaus zulässig aktuell....

    Die beste Nachricht ist für mich erstmal, dass das Projekt nicht tot ist. Ich könnte mir vorstellen, dass die Wahl des Entwurfs "Verhandlungsmasse" ist, um die Höhe beizubehalten, sozusagen "wir schwenken auf einen beim Baukollegium mehr geschätzten Entwurf um, dafür bekommen wir die 150m".

    Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Frau Lüscher saß ja selbst in der Jury zum Wettbewerbsentwurf, bei dem der Gehry Turm rauskam. Sie wird da wohl sicherlich nicht überstimmt worden sein und zum Entwurf selbst hat sie sich bisher noch nie kritisch geäußert – zumindest soweit, wie ich es verfolgen kann