Beiträge von Sebastian
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Zurück zum Thema:
Als ich kürzlich auf einem Berlin-Trip durch die Straßen der Spandauer Vorstadt schlenderte fiel mir dieser Neubau zufällig, dann aber äußerst positiv ins Auge.
Da ich mich an die harsche Kritik erinnerte, die in diesem Thread an ihm geübt wurde, kann ich nur darauf verweisen, wie wichtig eine Beurteilung des Natura-Zustandes ist....Fotos geben eben leider stets nur einen kleinen Ausschnitt der Gesamtsituation wieder.
Ganz im Sinne der Verantwortlichen kann ich für meinen Teil nur bestätigen, dass sich das Haus hervorragend in den Straßenzug einfügt und dem gesamten Ort einen erfrischend zeitgenössischen Touch verleiht.
Im Detail war ich sehr angetan von den schönen Metallelementen der Fassade, die alle recht aufwendig und untypisch verarbeitet waren...außerdem strahlt der Bau eine wohltuende Symmetrie und Qualität aus, die ich bei so manchem neumodischen Architektur-Schnickschnack vermisse.
Als ich damals dort vorbeiging, kürte ich das Gebäude zu meinem persönlichen Berlin-Favoriten in der Sparte "Glasfassaden" - das nur als unbedeutende Anmerkung. -
Niederländische Botschaft
Erst kürzlich wurde der Neubau der Niederländischen
Botschaft am Berliner Rolandufer fertiggestellt.
Das Gebäude des Architekten Rem Koolhaas setzt in
dieser Gegend einen ganz neuen städtebaulichen
Akzent - für meinen Geschmack einen gewaltig
positiven...
Im Gegensatz zum Einerlei der Wasserbetriebe-
Architektur nebenan, ist hier ein Unikum entstanden,
dessen Eleganz in der zeitgenössischen Architektur nur
selten (bis nie) Seinesgleichen finden lässt. Negativ-
Beispiel am Rande (und gleich um die Ecke): Christoph
Langhofs Bau am Molkenmarkt - innovativ in Form und
Material, ja - aber auch furchtbar plump und
deformiert...
Im Zusammenspiel der Farben, Formen und Materialien
ist Koolhaas dagegen im Falle der Botschaft, meiner
Ansicht nach, eines der qualitativsten/schönsten
Gebäude der Nachwendezeit in Berlin gelungen. (Dass
diese Meinung wohl nur von einer Minderheit in diesem
Forum geteilt werden wird ist mir klar...)
Doch seht selbst:








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Original geschrieben von TowerCat
Nein da kommt vorerst nichts hin. Außer 'ner Grünfläche.
Ursprünglich sollte da , als krönender Abschluß des "Band des Bundes" ein Bürgerforum entstehen. Da fehlt jetzt das Geld.
Und Schultes, der Erfindes des "Bandes" ist stinksauer.Aber besser Rasen, als die Schotterhaufen, die bisher den Blick auf das schicke Lüders-Haus versperrten....
Das stimmt nicht ganz....das Bürgerforum sollte dort entstehen, wo heute Brunnen-Bänder die Grünfläche zwischen Paul-Löbe-Haus und Kanzleramt durchziehen - an Stelle der besagten Plattenbauten überlegt man tatsächlich, das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus bis an die Luisenstraße zu erweitern. Man hatte vorausschauend den Ost-Abschluss des Hauses so konstruiert, dass es doch noch weitergebaut werden kann......demnach würde sich das Lüders-Haus um zwei Hof-Spangen verlängern.
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Calatrava ist wirklich einer der begabtesten Architekten der Gegenwart.
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Original geschrieben von Welfe
Vielleicht nicht hässlich, aber unglaublich schlecht umgesetzt.Die Bebauung ist weit unter vorherigem Niveau und hätte wirklich besser ausfallen können. Der Platz an sich ist ziemlich leblos. Wäre er nicht mit Rasen bepflanzt worden, sehe er aus, wie eine weitere Baubrache. Ein paar Bäume mehr und hier und da ein paar abgegrenzte Blumenbeete würden Wunder bewirken.....ich kenne Bolzplätze, die mehr flair haben.
Das, was jetzt verwirklicht wurde ist wirklich Minimalismus in seiner unpassendsten Form.
Ich seh das anders: Meiner Meinung nach, ist der Leipziger Platz schon jetzt einer der gelungensten Neubau-Plätze der Hauptstadt......die Ähnlichkeit der Fassaden erzeugt eine starke Verbindung von Fassade zu Fassade - lässt die Gebäude also zu einer Einheit (einem Ensemble) verschmelzen.
Dabei ist hier nur bei den wenigsten Häusern von "Minimalismus" zu sprechen - viele von ihnen haben ihre Eigenart, die sie von den anderen unterscheidet.
Zur Grün-Gestaltung: Vergleicht doch mal Lennes historische Version mit der heutigen Anlage.......ist die Ähnlichkeit nicht auffallend bzw. ist die moderne Fassung nicht viel aufwendiger als die Alte? -
Wann wird jetzt eigentlich über die Gestaltung der Ostfassade entschieden? Gab es dazu bereits einen offiziellen Wettbewerb?
Und: welche historischen Innenräume werden wiederhergestellt (wenn überhaupt) und welche nicht?
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Hier nochmals meine Aufnahme vom August diesen Jahres:

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Original geschrieben von Schinkel
1. Die Hochhäuser müssen weg
2. Traditionelle abgerundete Eckgebäude müssen hin
3. mehr BäumeOder noch besser...Rekonstruktion des alten Platzes
Wesentlich dringlicher fände ich einen Umbau der TU (Frontfassade + Straße), denn den ERP finde ich im Grunde gar nicht so übel - würde mich da sebastian c anschließen: "Sieht richtig großstädtisch aus." -
Das beste "historische" Bauwerk Deutschlands.....
....vermag ich beim besten Willen nicht zu benennen - schon gar nicht aus einer willkürlich zusammengestellten Liste....
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Du denkst also, da werden auch Zugänge zum Bahnhof gebaut werden?
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Danke TowerCat - allerdings meinte ich die kleineren Torhäuser, welche man auf folgendem Bild auf beiden Seiten des Platzeinganges vom Potsdamer Platz her erkennen kann (sehen ein wenig aus wie überdimensionale Tische):

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Zum Glück ist keiner dieser scheußlichen Alternativ-Entwürfe in die engere Wahl gekommen....
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Dank Dir TowerCat für Deine Arbeit!
- Der Leipziger Platz/die Bebauung der Leipziger Straße entwickelt sich immer mehr zu meinem liebsten Projekt in Berlin.....die Entwürfe begeistern mich allesamt. Da könnte ein europäisches/internationales Musterbeispiel für modernen Städtebau entstehen.
- Überrascht hat mich das Gebäude Nr. 12. Ohne den Text zu lesen, dachte ich bei dessen Design sofort an das historische Kaufhaus Wertheim....mein Respekt an die Architekten.
- Besonders reizvoll ist natürlich die Wiederherstellung der alten Straßen- und Platzformen. Was lernen wir also: Die heutige Architektur ist durchaus in der Lage attraktive Strukturen hervorzubringen, sofern die Architekten die tatsächliche Absicht hegen, einen interessanten, qualitativen Stadtraum zu schaffen.
- Frage: Was soll denn nun genau als "modernes Pendant" zu den historischen Torhäusern Schinkels am Übergang Potsdamer/Leipziger Platz entstehen?
Auf allen bisherigen Darstellungen sind dort zwar Häuser vorgesehen, nur - was soll in diese hinein?Historisch:

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Mir missfällt der große Unterschied zwischen Simulation und vollendetem Bauwerk.....während das Computermodell leicht und transparent wirkt und die Front im oberen Bereich nicht durch ein Metallraster zerstückelt wird, sondern großflächig und (dadurch) großzügig erscheint, kehrt der realisierte Bau alle diese Aspekte ins genaue Gegenteil um......schade.
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VIII - am Kap Arkona auf Rügen: dieser Leuchtturm (1825-27):
Das vollendete Bauwerk
Heute:


Gemeint ist natürlich nur der rechte der beiden Türme.
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Darf ich sagen, dass mir das Gebäude gefällt?
Die Holzverkleidung sagt mir sehr zu - der Glaskubus ist sehr dezent entworfen und lässt den Blick ungehindert auf das warme Holz fallen.....mMn gelungen.
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Original geschrieben von Seraph Eleison
Wie man auf dem folgenden Bild sehen kann, passen die Marmorstatuen meiner Meinung nach sehr gut zu der strahlend weißen Kommandantur... nur passt die strahlende Kommandantur zu den anderen Gebäuden in der Nachbarschaft?Du hast recht - sowohl mit Deiner Feststellung, als auch mit Deinen Zweifeln.
Ich hoffe, das diese sehr gelungene Rekonstruktion schon bald eine "historische" Patina ansetzt. Freue mich darauf, das fertige Gebäude mal in Natura zu bestaunen.BTW: Hat jemand mal Lust und Zeit die (umstrittene) Rückseite der Kommandantur zu fotografieren?
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VII - ehemals am Pariser Platz, das Palais Redern (nur Umbau; 1828-30):
Schinkels Entwurfzeichnung

Das vollendete Bauwerk
Historische Ansichten:




Mir gefällt dieses anmutige Bauwerk ehrlich gesagt besser, als das historische Hotel Adlon -
schade, dass es trotz Denkmalschutzes abgerissen wurde.



