Beiträge von hensi

    Wie ich schon vor 4 Jahren schrieb...

    Dekoratives Anführungszeichen

    29. September 2020

    Keine Sorge der Turm kommt, Hines ist nach Blackrock der zweitgrößte Immobilienkonzern der Welt, die haben einen sehr langen Atem und werden ganz sicher nicht dieses Filetgrundstück einfach so abtreten oder durch ein 5stöckigen Flachbau ersetzen und schon garnicht ohne Entschädigung, die sehr lange Verzögerung ist ja nicht durch Hines verursacht (BVG und Bausenatorin waren da die treibenden Kräfte, mit einer besseren Willkommenskultur für solche Investoren und da geht es ja schliesslich um Hunderte Millionen für die Stadt hätte man statt blockieren auch fördern und vorrantreiben können) aber inzwischen geht es hinter den Kullissen vorran, die Einzelheiten müssen nun mal bis ins Kleinste wasserdicht ausgearbeitet werden und da wird um jede Büroklammer gefeilscht.

    ich freue mich für Hines und uns das es nun Licht am Ende des Tunnels gibt....
    ich bin mir auch recht sicher das es nun auch wieder für andere Investoren am Alex möglich sein wird, höher als 130 m zu bauen und man nicht mehr an die 130m-Einheits-Wunschhöhe von Frau Lompscher gebunden ist, denn bis 150 m waren von Anfang an für alle neuen Hochhäuser im Ausgelobten Bebauungsplan erlaubt ohne das es Verpflichtend war.

    .... (Er "verzwergt" (wörtlich!) die kostbare städtische Türme-Komposition aus Rotem Rathaus, Parochialkirche, Märkischem Museum und Stadthaus.)

    So eine Aussage kann ich nicht ernst nehmen, ausser zwergenhaft sind diese 4 aufgezählten Türmchen doch jetzt schon und sie bilden auch keine echte Komposition, dafür stehen diese viel zu weit auseinander und auch noch auf der anderen Seite des S-Bahnbogens.

    Vielleicht wird es ja von innen ein schickes anspruchsvolle Museum aber nach wie vor sieht es auf den Bildern für mich von außen einfach nur wie eine von den neueren Filialen der diversen Supermarktketten aus, nur etwas größer geraten.
    Mir fehlen da doch wenigstens ein paar echte Schmuckelemente wie Säulen, Bögen, Farben oder andere Verziehrungen um es für mich als ein Museum für Kunst durchzugehen und wie einige schon geschrieben haben wenn bei den Pflanzen rings rum ab Herbst das Laub ab ist sieht man da dann wohl doch ehr nur ein grauen Kasten.

    ja Au weia kann ich da auch nur sagen... irgendwie scheint es kein Problem in dieser Stadt zu sein Gebäude die vorher schon ziehmlich langweilig und hässlich aussahen nach einer "Komplettaufhübschung" noch langweiliger und hässlicher aussehen zu lassen. "alles so schön grau in grau".....

    Bin Heute zufällig auch mal an dem Kunstwerk mit dem Einkaufwagen vorbeigelaufen und wie nicht anders zu erwarten ist es nun kurz nachdem die Bauzäune weg sind von allen Seiten! (jetzt noch viel mehr als auf den Bildern von Betonkopf) bis in 5m Höhe vollgeschmiert mit diversen Spayertags und Farbschmierereien. Auf eine bestimmte Gruppe von Typen die ein versifftes, abgeranztes Stadtbild lieben scheint es wie ein Magnet zu wirken so wie ein exponierter Baum auf Hunde wirkt an dem jeder Hund seine "Duftmarke" platzieren muss. Noch ein paar Wochen und der Untere Teil des Kunstwerks wird wohl komplett zugesprayt sein. Vielleicht wär es besser das ganze Kunstwerk nicht schwarz sondern von oben bis unten mit einem wilden bunten Spayermuster farblich zu gestalten, dann würde der beschmierte untere Teil nicht mehr so ins Auge fallen, denn der wird sicher für immer beschmiert sein.

    ich finde es wirklich super wie gut das Haus wiederhergestellt und mit der moderne verknüpft wurde, es wirkt jetzt richtig einladend und freundlich... ich kann mich noch gut erinnern wie düster und fast gruselig es zu ddr-zeiten da drinnen aussah

    Eigentlich müssten fast die gesamten Tunnelanlagen nach 100 Jahren unter dem Alexanderplatz mal komplett Grundsaniert werden, ist doch klar das nach so langer Zeit an verschiedenen Stellen da Verschleiss- und Materialschwächen immer öfter auftreten und es kann nicht sein das sich die BVG möglichst davor drücken will und alles auf die umliegenden Anreiner und zukünftigen Bauherren abwälzen will. Ein Wohnhaus muss auch alle paar Jahrzehnte mal Saniert werden und der Hausbesitzer kann dann auch nicht vom Besitzer des Nachbarhauses verlangen das der die Kosten und Arbeiten übernimmt.

    Bei allen wichtigen Bauvorhaben und auch einigen unwichtigen müssen die Bauherren und Architekten seit ein paar Jahren bei der Baukommission die sich doch für anspruchsvolle Architktur und Erscheinungsbild im Stadtbild sowichtig und zuständig fühlt wie kleine Schulkinder vorsprechen und sich belehren lassen wie sie Ihre Entwürfe doch zu verbessern hätten und die Bauten anspruchsvoller und hochwertiger im Sinne der Baukommission gestalten müssten. Bei vielen der zuletzt entstanden Bauten sieht man eigentlich ein totalversagen dieser Kommission. Von meiner Warte aus kann man sich so eine Kommission sparen wenn dann am Ende solche Ergebnisse wie am Petriplatz und Umgebung bei rauskommen. Denn viel schlimmer als mit der Kommission kann es ohne auch nicht mehr werden.

    Da fragt man sich wirklich wo war die so viel gelobte Baukommission die doch für anspruchsvolle Architktur und Erscheinungsbild im Stadtbild sich so gerne einmischt. Ach ja und welche Bausenatorinnen waren damals noch zuständig, glaube Lompscher und Lüscher hießen die Damen. Wenn man sowas als Endergebnis sieht wär ich ja dafür die Verantwortlichen auch mal persönlich zur Rechenschaft zu ziehen. Das ist fahrlässig und verunstaltend was uns da als Eckbau an der großen Kreuzung hingeklatscht wurde, anders kann man es nicht sagen.

    Solarenergie für alle Flachdächer wäre auf jeden fall sinnvoll und dafür gibt es ja massig genug Fächen in Berlin aber es gibt inzwischen auch Windkraftanlagen ohne Rotorblätter, weiss aber nicht ob die verantwortlichen Planungsmenschen in unserer Stadt schon soweit auf dem neuesten Stand darüber informiert sind.
    Einfach mal in Suchmaschine Windkraftanlage ohne Flügel suchen.
    Selbst wenn die Energie nur für die Fahrstühle und die Hausflurbeleuchtung reichen würde wäre das ein Erfolg für die Bewohner und ihre Betriebskosten.

    Windenergie wird sanft – spanische Anlage kommt ohne rotierende Flügel aus

    Ja die Aufnahmen waren teils schon älter aber trotzdem sehenswert. Hines hat sich ja inzwischen auch mit der BVG geeinigt aber es war auch deutlich zu sehen wie den Vertretern von Hines damals die Gesichtszüge entglitten als ihnen klar wurde was für ein abgehackter Stumpen nur noch von ihrem Turm übrigbleiben würde wenn man diesen nach den damaligen Wünschen Lompschers kappen würde. Heute wird ja schon wieder anders über die Höhen nachgedacht.

    Wenn wir schon am spekulieren sind... Ich kann mir auch gut vorstellen wie bato schon schreibt das die Investoren ihr Gesamtkonzept noch einmal überarbeiten. Zumal nach der letzten Berlinwahl nun auch ein Bausenator im Amt ist der keine Angst vor hohen Häusern hat ;) vielleicht stocken die Bauherrn ja doch wieder auf nachdem sie unter Frau Lompscher kleinbei gegeben hatten und ihr zuliebe nur noch 130 m hoch planten.

    So viele Pläne aber eine echte Verkehrswende kann ich noch nicht erkennen, Die Leute sollen auf Elektroautos umsteigen aber und man sieht ja auch immer mehr Elektroautos und es sollen ja bald 10000tausende oder noch mehr in Berlin damit fahren aber wo sind die dazu benötigten tausende bis Zehntausende Landesäulen? Ich wohne hier an einer großen Staße beim Alexanderplatz, ich kenne nur 2 Ladesäulen im näheren ca.500m Umkreis die auch ständig belegt sind. Das wird bald ein echtes Problem.