Ich melde mal große Zweifel an, ob das The Hive Projekt überhaupt noch gebaut wird. Letztes Jahr im Juli, also Juli 2019, sollte Baustart sein, noch unter dem Namen The Frame. Bis auf mächtig gewaltige Präsentationen und Videos, sehe ich seitdem (und auch vorher) nichts. Varenta dagegen baut stoisch ihre Revaler Spitze Bürogebäude weiter. Wie die gesamte Gegend schon: Der Kontrast zwischen dieser etwas klassischen, konservativen Varenta-Architektur und den moderneren mal besseren mal schlechteren Häusern der Baugruppen und anderen Entwickler gibt der ganzen Gegend ein sehr schönes, gewachsenes Aussehen. Das The Hive ist optisch auch nicht zu bemängeln. Aber so lange Verspätung, dann Cororna - ich glaub’s nicht mehr. Die Rewe-Pläne finde ich dagegen schwach (für die Gegend) und auch nicht passend.
Beiträge von 52Grad
-
-
Falls es jemanden interessiert: Die Autowaschanlage Revaler Straße Ecke Modersohnbrücke schließt bereits in diesem Januar 2020. Es hänbt ein Schild an die Kundschaft vorn am Tor. Eigentlich geplant war wohl die Schließung Ende September 2020. Das Gelännde ist bereits verkauft und wie weiter oben schon geschrieben, soll es Pläne für ein Hotel geben. Vielleicht geht, wenn jetzt schon geschlossen wird, alles viel schneller als geplant/gedacht.
-
Ich habe den Artikel in der Berliner Zeitung auch gelesen und ich betrachte die Bauten in der Gegend mit großem Interesse. Generell bin ich sehr dafür, dass in der Gegend etwas passiert. Die Zustände um’s RAW nerven einfach nur und sind auch einer halbwegs normalen Stadt unwürdig.
Und das ist das Dilemma: Es muss etwas gebaut werden. Aber das Hochhaus ist schon merkwürdig proportioniert und wenig schön. Mit "rough & wild" Sockel oder ohne. Völlig egal. Einen ähnlich prominenten Platz wie das Upper West hat es ja. Aber das Design fällt deutlich dahinter zurück. Schade.
Vom Bezirk kam sicher/scheinbar bisher wenig konstruktives. Man war sicher dagegen, aber eher generell und wegen "rough & wild", hat dann aber doch genehmigt. Jetzt sagt das Baukollegium seine Meinung, aber auch ohne viel damit zu änndern. Irgendwie ist alles so Berlin mäßig. Besser als nichts. Aber auch nicht richtig gut. Schade! (Und ich als Berliner darf das sagen).
-
Sieht mir ganz schön langweilig aus. Ich würde das eher in einem typischen Vorort sehen, Blankenburg, Mahlow oder Bernau oder so. Gerade die lange Fassade zur Revaler Straße hin ist doch arg einfältig. Aber, typisch Berlin, irgendwie besser als der aktuelle Zustand. Für die beiden grauen Häuser dahinter wird es ganz schön eng.
-
-
Die armen Kinder die in den Höfen spielen müssen und die armen Bewohner die da aus dem Fenster gucken müssen. Für mich wäre das wirklich das Ende jeglicher Hoffnung. OMG!
-
-
Mich stört bei dieser Art von Architektur immer, dass man von unten solch breite Beton- oder Stahlvorsprünge sieht. Das wirkt dunkel, ich finde es nicht schön und macht es irgendwie klobig. Wenn der ganze Tum etwas schlanker wäre, die Außenkante nicht so weite weg vom "Gerüst", wäre es sicher ansehnlicher. Und wenn man schon ein paar Etagen das rohe Beton lässt, sollte dafür auch ein klares Konzept da sein. So wie gegenüber: entweder alles in Kupfer, oder alles in Graffiti, oder alles und Pflanzen, oder alles in Aufkleber, oder wie auch immer.
In jedem Fall finde ich, ist das ein Fall, der zeigt, wie gut es ist, wenn der Staadt bzw die Stadt sich einmischt. Der Entwurfe hat gewonnen. Und das Beispiel der East Side Mall zeigt, dass man nicht einfach so alles genehmigen sollte.
-
Uff, ’ne ganze Menge Antworten. Ich fange mal mit dieser hier an: Schon richtig, dass der Bahnhof Ostkreuz ein funktionaler Umsteigebahnhof sein soll. Aber das ist der Bahnhof Oriente in Lissabon auch. Oder selbst die einfach Metro-Station am Flughafen Lissabon. Und viele andere dort auch. Nur sind die alle weiträumiger, freundlicher. Sie haben erstens deutlich (!) mehr Platz pro Passagier. Sie haben auch in kleinen Details viel mehr Mut und Willen, etwas Besonderes zu machen. Da werden handgemalte Kacheln hier angebracht, besondere Dächer dort, freischwingende Brücken dort. Alles was zum Hingucken und wertig für die Umgebung.
Am Ostkreuz musste die Bahn ja fast gezwungen werden Dächer (Regionalbahn oben) anzubringen und am Regionalbahnsteig unten hat sie sich scheinbar erfolgreich geweigert. Die Laufflächen wurden verengt, damit man noch ein paar Kioske reinquetschen kann. Gereinigt wird scheinbar nur alle 3 Jahre. Rolltreppen ständig kaputt, da scheinbar im Regenwasser gebaut. Ansonsten alles grau. Die wenigen Lichtblicke wurden vom Denkmalschutzamt erzwungen (die alten Wartehäuschen, Beamtenhaus, Wasserturm), werden aber auch nur auf Druck angegangen. Alles muss immer billig sein. Wird’s dann manchmal nichtmal, sieht aber so aus.
Hauptbahnhof: Jetzt erst, da die weiteren Neubauten da sind, 10 Jahre später sieht ein Normalbürger wie ich, wie weit der Architekt damals voraus gedacht hat. Wie beeindruckend, wie cool, wie eigen würde das jetzt aussehen, wenn sich diese lange Glasdach durch die Straßen- und Sichtachsen ziehen würde?! Stattdessen: Abgeschnitten. Und im unteren Bereich sieht wirklich jeder wie diese abgeschnittene Decke im Untergeschoss wirkt. Grau und billig. (Den Rest des Bahnhofs finde ich allerdings dennoch super.)
Irgendwo habe ich gelesen, die Bahn hätte ihre Tochter "DB Projekt" oder so eingestellt. Deswegen sei nicht klar, wer die Ostkreuz Vorplätze überhaupt mal bauen wird, wenn der Bahnhof denn mal fertig ist. So stiefmütterlich wie der Bahnhof behandelt wird, würde ich der Bahn echt zutrauen, die Zaun-begrenzten Zugänge da für immer zu lassen.
-
Ich muss Staros hier leider 100% zustimmen. Ja, der Bahnhof ist jetzt praktischer. Aber er ist grau, langweilig, dreckig, zugig, unfreundlich, ohne jeden Charme. Zudem auch noch sehr beengt!
Wasserturm und Beamtenhaus könnten dem etwas entgegensetzen, werden aber nicht angegangen (und für den Wasserturm ist auch kaum Vorplatz geblieben.)
Warum schafft man in Deutschland nicht, was beispielsweise in Portugal am Bahnhof Oriente problemlos möglich war? Warum können wir selten Besonderes, sondern immer nur praktischen Durchschnitt?
-
Liebe Mitforisten, was ist denn eigentlich mit dem RAW Gelände los? Ich erinnere mich, dass Isländer das damals für ein paar Millionen gekauft hätten und dann die Kurth Gruppe angeblich für 40 Millionen. Dann gabe es ein paar Pressetermine, Workshops, etc. Und jetzt ist seit einem Jahr Ruhe? Oder denken die evtl auch an Weiter-Verkaufen? Hat jemand Neuigkeiten? (Ich würde mir ja wünschen, dass da mal irgendwas passiert.)
-
Es gibt einige wenige Ausnahmen. Aber ansonsten finde ich den ganzen Bereich MediaSpree Stralauer Platz wirklich schlimmen Architektur-Einheitsbrei. Sieht oft aus wie in irgendeiner drittklassigen Kreisstadt. Absoluter Tiefpunkt ist diese Moxy-Hotel. Schade, wirklich Schade!
-
Hallo! Hat jemand ein paar aktuelle Infos zur East Side Mall und dem Bürotower daran/daneben?
Wenn ich mir die Renderings ansehe und auch den Etagenplan auf der East Side Mall Webseite, sehe ich einen Zugang zur Warschauer Straße - der scheinbar eine Etage höher gelegt, also auf Warschauer-Straße-Brückenhöhe ist. Beim Bau und bei den Baufotos sehe ich das aber nicht, was wiederum ja eine deutliche Änderung wäre, da der Zugang zur Warschauer Straße schon wichtig ist.
Und da schließt sich gleich Frage 2 an: Eventuell hat das was mit dem Bürohochhaus zu tun. Kommt das? Wann? Wisst Ihr etwas Aktuelles?
Danke