^ Zum Verbindungsgang gibt es hier weitere Information.
Dort gibt es die Aussage, dass die Hauptfläche des Übergangs als Ausstellungsfläche ausgebildet werden soll, d.h. die Verbindung dient auch als Erweiterungsfläche der Museen.
Wegen der Verlegung der Starkstromtrasse unter der Sigismundstraße ist der Baubeginn erst 2027 möglich, es soll aber bis dahin auf beiden Seiten bauliche Vorbereitungen geben.
Beiträge von a57046d
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Kungelei ist vielleicht etwas übertrieben, aber dass Lütke Daldrup, ein fachfremder Stadtplaner aus dem Berliner Politikbetrieb als Flughafenchef ins Amt gehoben wurde anstatt auf Sachverstand zu setzen, würde ich als ein solches Beispiel sehen. Bei seinen Vorgängern sieht es nicht viel besser aus, wie kam man auf die Idee, ausgerechnet Pleitenmanager Mehdorn zu holen: Weil er der Berliner Politik nahe stand. Auch der Aufsichtsrat ist besetzt von Politikern und Gewerkschaftsfunktionären, die Linke hat lange erfolgreich Externe verhindert. Die Kontrollfunktion kann dadurch nur beschränkt ausgeübt werden. Vor zwei Jahren wurde der Aufsichtsrat sogar noch um weitere Mitglieder aufgebläht. Untersuchungsausschüsse werden konsequent blockiert, obwohl man sich großspurig der Transparenz verschrieben hat.
Man hat den Eindruck es geht oft vorrangig um Posten, Abfindungen und Hinhaltetaktiken, bis heute. Seit 2012 ist nur wenig auf der "Baustelle" passiert, und wenn dann nur im Schneckentempo, und das nach einem der größten politischen Fiaskos in der Region Berlin/Brandenburg.
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Deshalb schrieb ich "zusammen", da kommen sie nämlich schon auf eine Mehrheit, was in den letzten Jahren zu Kungeleien bzw. gemeinsamen Absprachen beider Länder geführt hat, da bis auf die CDU und die FDP sämtliche Parteien in den Landesregierungen vertreten sind regt sich auch wenig politischer Widerstand gegen das jahrelange Trauerspiel.
Daher habe ich auch den Link eingefügt, der Bund hat nur einen Anteil von 26 Prozent, Berlin und Brandenburg jeweils 37 Prozent.Die Sperenberg Diskussion ist lange her, kommt zwar in Zeitungskommentaren immer mal wieder auf, sollte aber endlich ad acta gelegt werden und stattdessen aufs hier und jetzt konzentriert werden.
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Anteilseigner ja, allerdings mit einer Minderheitsbeteiligung, im Gegensatz zu Berlin und Brandenburg die zusammen Mehrheitseigner sind, es alleine aber scheinbar nicht gebacken bekommen.
Hier übrigens die Beteiligungsstruktur zur besseren Information.
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Um den Inhalt zu vervollständigen, zusammengefasst wiedergegeben, ohne Vollzitat ;):
Es handelt sich wohl um einen vertraulichen Brief an Flughafenchef Lütke Daldrup (wie in Ministerien beim Austausch mit Unternehmen üblich).
Darin wird auf die Brandmeldeanlage und die Kabelgewerke verwiesen, die sowohl vom TÜV Rheinland als auch von Lütke Daldrup selbst immer noch als kritisch eingestuft werden.
Hinzu komme die Abhängigkeit der FBB Zeitpuffer von äußeren Faktoren wie der Freigabe durch die Baubehörden.Das ist zwar alles schon längst bekannt und zig mal durchgekaut worden...
Dennoch muss man dem guten Mann im Verkehrsministerium hier in der Sache recht geben, den Druck endlich zu erhöhen und sich nicht mit weiteren Allerweltserklärungen und Lamentieren zufriedenzugeben.
Spät aber vielleicht nicht zu spät scheint sich die Bundesregierung endlich dem Problem-BER anzunehmen. -
Obwohl handwerklich durchaus qualitativ und mit hochwertigen Materialien gestaltet, wirkt das Gebäude irgendwie unrund. Der weiße Bau daneben beispielsweise macht einen besseren Eindruck.
Für einen Industrie-Loft Charakter hätte man vielleicht mit Klinker arbeiten können, mit den Natursteinplatten wirkt es nicht ganz so stimmig. -
Ich würde mir ehrlich wünschen dass in Berlin und auch auf den Berliner Bezirksebenen ein Politikwechsel oder zumindest ein Umdenken stattfinden würde hin zu einem wirtschaftsfreundlicheren Ansatz. Ein Weniger an politisch motivierter Ideologie und zentralstaatlichem Denken auch im Bereich des Bauens und des Städtebaus würde Berlin enorm voranbringen.
Wenn ich schon "Kommunalisierungsfonds" lese, dann wird klar, wie hier Politik und Bezirke ticken. Ich habe nichts gegen soziale Standards bei Bauprojekten, man muss aber auch nicht jedem Investor gleich von vornherein, ob willentlich oder nicht so unnötig viele Auflagen auflasten, dass auch der willigste irgendwann das Weite sucht. So kann auch das ambitionierteste Projekt, und hier handelt es sich wohl um ein solches, an die Wand gefahren werden. -
Es sieht doch jetzt, wo nun der Großteil des Neumarkts wiederbebaut ist, mit dem Blick "von außen" bzw. als Nicht-Dresdner insgesamt leider doch ein wenig enttäuschend aus, bzw. man hatte sich irgendwo doch mehr versprochen. Sind das denn die originalen Vorkriegs-Ausmaße des Platzes? Er wirkt doch extrem weitläufig und zugig. Auch der Durchblick zur 50er Jahre Bebauung an der Wilsdruffer Straße wirkt nicht gerade attraktiv.
Trotz aller Kritik, bleibt der Neumarkt natürlich eine Meisterleistung, vorallem wenn man bedenkt wo man einmal hergekommen ist. Vielleicht stellt sich auch erst im Laufe der Zeit die gewünschte Belebung ein.
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Selbst wenn man sich die mögliche (120 Meter) Baumasse ansieht, stellt man doch schnell fest: Selbst im günstigsten Winkel, würde dieses Hochhaus recht verloren wirken. Da ergibt sich aus meiner Perspektive kein "Assemble".
Eine ganz schön verschlafene Gegend ist das dort, obwohl in Reichweite von Potsdamer Platz und Gleisdreieck gelegen. Ich sehe es erst mal als positiv, dass man so ein Projekt dort überhaupt in Erwägung zieht, zumal von Seiten der Berliner Bezirke man solchen nicht immer grundsätzlich wohlwollend gegenübersteht.
Auch die Idee mit den Baugruppen und dem Gewerbesockel hört sich vielversprechend an.Vielen Dank aber für deine Simulation. Es gibt zwar keine Torsituation, dennoch sähe ich eine weitere Verdichtung mit Vorhandenem.
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War hier nicht einst Wowereits "spektakuläres" Kunstmuseum geplant?
Stattdessen fristet das Grundstück ein Dasein als Leerfläche, ohne konkrete Pläne, wie es weitergehen soll. Ich würde es begrüßen wenn der Masterplan aus den 90er-Jahren so wie er ursprünglich vorgesehen war umgesetzt wird, auch mit den Randgebäuden westlich u. östl. des Hafenbeckens, das würde dem Humboldthafen eine städtebauliche Fassung geben und das Umfeld des Hauptbahnhofs deutlich aufwerten. Ich halte nichts von der immer wieder aufkommenden Diskussion um eine dauerhafte Freihaltung. -
Weshalb brauchts denn dort überhaupt noch so eine breite Fahrbahn wenn die Straße zukünftig nur noch als Zufahrt zum Kanzleramt bzw. als Radweg genutzt werden soll? Das hätte man doch ein klein wenig mehr zurückbauen und fußgängerfreundlicher gestalten können.
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Interessant, das man diesen Entwurf nach einer gefühlten Ewigkeit nun durch Zufall auf der Internetseite einer Renderingagentur findet, mit dem Verweis auf (wohl das Entstehungsdatum) 2017. Überhaupt erscheint mir die ganze Informationspolitik für dieses Projekt, das sich an einer der prominentesten Lagen Berlins befindet äußerst unbefriedigend. Gab es hier überhaupt mal einen Wettbewerb oder ähnliches, es kursierten ja schon zahlreiche Entwürfe durchs Netz, man wusste aber nie, was und wann tatsächlich realisiert werden wird. Wieso gibt es hier, im Gegensatz zum Projekt "The Wilhelm" insgesamt so wenige Informationen?
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Trabi-World oder der Welt-Ballon mögen Kult sein, sie stammen jedoch aus den 90-er bzw. Nuller-Jahren, einer Zeit, als man für die damals noch zahlreichen Brachflächen Zwischennutzungen erlaubt hat, was sicher sinnvoll und richtig war. Wir bewegen uns aber auf die 2020-er Jahre zu, die Baulücken sind in dieser zentralen Lage zu wertvoll, um nicht bebaut zu werden. Es sollte einfach das Ziel sein, das Stadtgefüge an dieser Stelle wiederherzustellen.
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Das sieht mir eher nach Klinker im Form einer Vorhangfassade aus, d.h. gemauert und nicht an die Wand "geklebt". Man sollte bei der ganzen Riemchendiskussion generell auch mal die Kirche im Dorf lassen. Es muss nicht alles grundsätzlich echt gemauert sein um irgendwie bauliche Qualität zu erzeugen, auch ein Gebäude in Klinker-"Täusch-Optik" ist für mich bei architektonischer Qualität in Ordnung, solange das Gesamtergebnis überzeugt.
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Ich mag den Bau des Bundesbildungsministeriums, ich bin sogar Fan solcher großmaßstäblichen Baukörper.
Städtebau ist für mich nicht zwangsläufig nur auf Kleinteiligkeit, Nutzungsmischung etc. festgelegt, Regierungsbauten/Bundesbauten dürfen für mich gerne ein klein wenig großspurig und repräsentativ daher kommen, und diesen Bereich zähle ich noch zum Regierungsviertel (auch wenn er außerhalb des amtlich festgelegten Bereichs liegen mag, was hier schon mal diskutiert wurde).
Ich sehe übrigens schon eine Raumkante entlang des Kapelle Ufers. Einzige Ausnahme ist das Futurium, das etwas zurückversetzt wurde. Und das Parlament der Bäume. -
Dann bin ich wohl blind.
Oder vielleicht reden wir aneinander vorbei.
Der Kusus u. Kusus Wettbewerbsentwurf sah hier wenn ich mich nicht doch täusche einen Baublock direkt an der Spree im Anschluss an den Block der Bundespressekonferenz vor - die von dir angesprochene Reservefläche des Bundestags (Straßenecke Schiffbauerdamm/Adele-Schreiber-Krieger-Str. - hier auch auf Google Maps zu sehen).
Generell stellt sich mir die Frage weshalb man so eine Gedenkstätte, die ja anfangs eher provisorischen Charakter hatte dauerhaft erhält und sogar noch unter Denkmalschutz stellt.
Ich hätte hier wie gesagt eine konsequente Weiterführung der Blöcke im Sinne einer Stadtreparatur befürwortet. Aber nun muss man sich wohl damit abfinden. -
Wenn man sich den Entwurf von Kusus und Kusus zur Erweiterung des Band des Bundes anschaut, war an der Stelle des Parlaments der Bäume eigentlich die Bebauung mit einem weiteren Block als Vollendung der Struktur vorgesehen, die sich vom Humboldthafen/Hbf bis zum Band des Bundes erstreckt.
So sehr mir solche "Kleinode" aus der direkten Nachwendezeit gefallen - aus städtebaulicher Sicht hätte ich einen Abschluss der Raumkante entlang der Spree hier konsequenter gefunden. -
Was mir allerdings fehlt, ist das deutlich sichtbare S-Bahn Symbol. Das wird bislang nur hinter Glas versteckt und ist durch Spiegeleffekte kaum sichtbar.
Das finde ich eigentlich gerade interessant, es wirkt dadurch eleganter und transparenter und nicht wie ein "normaler" S-Bahnhof. Die Gebäudehaptik erinnert mich sogar fast ein wenig an den Bahnhof Zoo.
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Das Projekt scheint so langsam auf die Zielgerade einzubiegen! Das was man bislang zu sehen bekommt sieht besser aus als erwartet. Ich war eigentlich von einem weiteren funktionalen nüchternen DB-Bau ausgegangen, aber das hier macht einen zeitlos guten Eindruck.
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Haus d. Berliner Verlages/Pressehaus am Alexanderplatz+New Podium
Hier nochmals die weiteren Renderings zum ehemaligen Haus des Berliner Verlages, inzwischen mit neuem Namen "Pressehaus am Alexanderplatz" investorenfreundlich benannt.
Das Gebäude hat in den letzten Tagen anscheinend wieder den Besitzer gewechselt. Die Frankfurter GEG German Estate Group hat den Bau von Tishman Speyer erworben, wie aus einem Beitrag vom 01.04.2019 zu entnehmen ist.Demnach besteht das Gesamtprojekt nun aus zwei Immobilieneinheiten:
- Das historische Presse-Hochhaus (16 Obergeschoße mit 24.200 Quadratmetern Mietfläche) mit dem Flachbau „Pressecafé“ (1.200 Quadratmeter Mietfläche).
- 2021 kommt der Neubau „New Podium“ (10.300 Quadratmeter auf sechs Obergeschossen) hinzu.Pressemitteilung GEG German Estate Group




Bilder: GEG German Estate Group