^ Ich mag auf jeden Fall das Understatement der LINIM-Gruppe. Da wird nicht viel und lange geschnackt, sondern zum wiederholten Male geliefert. Bin gespannt, ob sich die aktuellen Arbeiten auf die Außenbereiche beschränken oder zeitnah auch die Entkernung der Gebäude startet. Der eigentliche Abriss wurde ja für 2027 angekündigt (und das Einreichen des Bauantrags für Ende dieses Jahres).
Beiträge von John Dortmunder
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Westfalenhütte 2.0
In seiner nächsten Sitzung am 14. Oktober befasst sich auch der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen mit dem Projekt Westfalenhütte 2.0. Die dazugehörigen Sitzungsunterlagen wurden bereits veröffentlicht. Darin werden unter anderem die aktuell noch gültigen Pläne aus dem Jahr 2022 den aktuell diskutierten Planungen gegenübergestellt.
aktuelle Rahmenplanung
Westfalenhütte 2.0 | Quelle: https://sessionnet.owl-it.de/dortmund/bi/vo…?__kvonr=541379 -
^ Neben einer Visualisierung (!) werden im Artikel weitere interessante Infos geteilt. So soll die Verkaufsfläche von 25.000 auf 10.000 Quadratmeter reduziert und der Umbau ohne Bankkredite gestemmt werden. Ende November dieses Jahres soll dann auch schon der Bauantrag gestellt werden. Ende Januar/spätestens im Frühjahr 2027 ist geplant, mit der Entkernung zu starten. In etwa zwei Jahren sollen die Flächen bezugsfertig sein. Soweit so gut, aber es wird sogar noch ein bisschen besser - der Entwurf, weiß nämlich auch zu gefallen. Ich sehe ganz viel Natur-/Sandstein:
Visualisierung: EurAsia Finance GmbH -
^^ Wobei ich mich auch frage, ob eine Stadtbahnverlängerung mittelfristig überhaupt noch Sinn ergibt. Auf der Westfalenhütte arbeiten derzeit zwar wieder rund 8.000 Menschen, allerdings entfallen alleine auf Amazon und Thyssenkrupp mehr als 4.000 Beschäftigte. Bei ThyssenKrupp läuft die Zeit ja nicht nur in Dortmund so langsam aber sicher ab, und auch bei Amazon dürfte sich der Personalbedarf durch Automatisierungsprozesse schon sehr bald erheblich reduzieren. Möchte kein Schwarzmaler sein, aber angesichts dieser nicht gerade unrealistischen Entwicklung, könnte man die 40 bis 50 Millionen Euro vielleicht an anderer Stelle sinnvoller investieren.
(Sollte die Beschäftigtenzahl jedoch konstant bleiben oder gar ansteigen, wäre eine Verlängerung tatsächlich alternativlos und die abermalige Verzögerung mehr als nur Ärgernis.)
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Schalthaus 101 - Baubeginn Sommer 2027
Michael Westerhoff vom WDR hat gemeinsam mit Philip Matthias, Tridelta-Gruppe, das denkmalgeschützte Schalthaus 101 besucht. Zwar gibt es nicht wirklich viel Neues zu berichten, allerdings wird der Zeitplan nun ein wenig konkreter: Der Umbau des fast 140 Jahre alten Backsteinbaus soll im Sommer 2027 starten, 18 Monate später sollen die ersten Mieter die Flächen beziehen können. Das Nutzungskonzept sieht neben Büros und Gastronomie, Co-Working-Space für Start-Ups, aber auch eine Event-Location und eine Boulderhalle vor.
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IGA Haupteingang - Arbeiten werden fortgesetzt
Bei den vorbereitenden Arbeiten für den Haupteingang der IGA 2027 in Huckarde, wurden im vergangenen Jahr Schadestoffe im Erdreich entdeckt. Draufhin kam es zu einem doch recht langen Baustopp. Anfang September wurden die Arbeiten nun endlich wieder aufgenommen. Bis zur Eröffnung der IGA am 23. April 2027 soll der Haupteingang samt Vorplatz und PKW-Stellflächen sicher fertiggestellt sein. (Quelle)

Visualisierungen: bbz landschaftsarchitektenUnd hier noch ein zwei Wochen altes Video, das schön verdeutlicht, dass sich das ehemailge Industriareal so langsam aber sicher in einen "Zunkunftspark" transformiert. Die Vorfreude steigt - ganz offensichtlich nicht nur bei mir.
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Chemnitzer Straße 149-153
Das Gebäudeensemble aus den 1950er Jahren wird umgebaut sowie aufgestockt. Während die dreigeschossige Bebauung entlang des Rheinlanddamms in Holzbauweise um zwei weitere Geschosse aufgestockt wird, bleibt die Kubatur der Chemnitzer Straße 143-145 erhalten; hier werden vor allem Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Nach Fertigstellung der Baumaßnahme werden die Wohnungen der Häuser 149-153 über neue Aufzugsanlagen barrierefrei zugänglich sein. Geplant sind zudem Fassadenbegrünungen.

Visualisierungen: https://cep-architekten.de/chemnitzer-str…-und-sanierung/ -
Energiecampus auf der Expo Real
In direkter Nachbarschaft zur ehemaligen Kokerei Hansa sowie der IGA2027 entsteht auf einer Fläche von 6,5 ha der Energiecampus Dortmund. Bereits in 2022 wurde von der Stadt Dortmund ein Wettbewerb zur Rahmenplanung ausgelobt, der das Architekturbüro ASP Architekten für sich entschied. Derzeit befindet sich der Bebauungsplan in der Aufstellung. Langfristig sollen hier 2.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Der Energiecampus rückt nun wieder in der Fokus der Wirtschaftsförderung und der Stadtplaner und wird dementsprechend offensiv auf der diesjährigen Expo Real in München beworben.



Visualisierungen: https://www.asp-architekten.de/portfolio-item…ampus-dortmund/ -
Bodelschwingh - Schloss Bodelschwingh
Das 700 Jahre alte Schloss Bodelschwingh wird seit eineinhalb Jahren umfassend saniert. Das Wasserschloss erhält neue, mit Schiefer eingedeckte Dächer und Türme sowie eine vollumfänglich erneuerte Fassade. Beim Entfernen des alten Fassadenputzes wurden unerwartete Schäden, Hohlräume und Spuren früherer Bauphasen entdeckt. Nach der Erneuerung der Dächer und der Fassade, folgt die abschließende Restauration der Fenster. Eigentlich sollten die Arbeiten Ende 2026 abgeschlossen sein, nun ist aber von (irgendwann in) 2027 die Rede. Der Kostenrahmen von 7 Millionen Euro wird nach derzeitigem Stand allerdings eingehalten. (Quelle)
Hier dann noch eine kurze Fotostrecke aus dem Spätsommer 2025 - derzeit ist das Wasserschloss komplett verhüllt.
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RE:START Kampstraße - 5. Platz
Die renommierten Dortmunder Landschaftsarchitekten Landschaft planen + bauen NRW GmbH, die unter anderem für die Planungen der Außenanlagen des Phoenix Sees und des Speicherstraße (Stadthafen) verantwortlich zeichneten, haben ebenfalls am Wettbewerb teilgenommen. Während der Phoenix See und die Speicherstraße - auch Dank Landschaft planen + bauen - eine Vielzahl von Preisen abräumen konnten, hat der Entwurf zur Kampstraße meiner Meinung nach zu Recht keinen der ersten drei Plätze belegt. Zumindest hat es aber noch für einen fünften Platz gereicht.
Visualisierungen: Landschaft planen + bauen NRW GmbH
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Baubeginn wohl in 2027
Weiter gediehen als Deggingshöfe ist der Bebauungsplan für Heilige Höfe. Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplan ist längst abgeschlossen, aktuell bereitet die Verwaltung den sogenannten Satzungsbeschluss vor. Das bedeutet, dass der Rat noch in diesem Jahr den Bebauungsplan endgültig verabschieden könnte. Idealerweise rücken dann 2027 die Bagger für die Erschließungsarbeiten an. Interessant finde ich, dass auf 1/5 der Fläche von Deggingshöfe 350 Wohnungen entstehen sollen. (Quelle)
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Deggingshöfe
Endlich mal wieder ein Update zu Deggingshöfe: Die Planungen zum Wohnquartier an der Schnittstelle zwischen Innen- und Gartenstadt laufen ja bereits seit mehr als ein Jahrzehnt - zusätzliche Flächen, wie zum Beispiel ehemalige Großmarktflächen und die Zentrale der Dortmunder Stadtwerke, sowie neue Anforderungen, unter anderem eine neue Grundschule, machten immer wieder Anpassungen erforderlich.
Für das rund neun Hektar große Areal ist nun aber ein beschleunigtes Bebauungsplanverfahren vorgesehen. So soll 2027 der Offenlegungs- und 2028 der Satzungsbeschluss erfolgen. Ab 2029 könnten dann endlich die Arbeiten am Straßen- und Kanalnetz starten. Mindestens 30 Prozent der Wohnungen sollen übrigens öffentlich gefördert sein. Bleibt jetzt nur zu hoffen, dass - wie vor nicht allzu langer Zeit von den Grünen ins Spiel gebracht - weitaus mehr als 500 Wohnungen entstehen. (Quelle)
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Kirchhörde - Merlinweg
Mittlerweile sind alle Gebäude bezogen und nur noch die Außenanlagen werden hergerichtet.
Jetzt sind auch die Außenanlagen von Merlin fertiggestellt. Finde das Quartier, das sich tief im Dortmunder Süden befindet, doch recht gelungen.
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Ja, sehe ich auch so, Bibinje. Der Entwurf von Terra Nova & Club 94 ist zwar keine Vollkatastrophe, die Fahrbahnmarkierungen, die den Radweg abgrenzen, sind aber ganz, ganz schlimm.
Visualisierung: Terra Nova & Club_94 -
^ BOGL hat ebenfalls eine sehr elegante Lösung für den Höhenunterschied zwischen Brückstraße und südlichen Reinoldikrichplatz gefunden. Finde aber süß, dass eine "Pfütze" bei dir derartige Begeisterungsstürme auslöst - man sollte sich ja auch über die eher kleinen Dinge des Lebens erfreuen können.
Visualisierungen: BOGL Landscape -
RE:START Kampstraße
Und jetzt dann noch die Entwürfe der ersten beiden Unterlegenden von RE:START Kampstraße. Zunächst der bereits von FanDerModerne und Bibinje erwähnte Kraftraum-Entwurf und anschließend Bildmaterial zum Terra Nova Club_94 Wettbewerbsbeitrag. Was jetzt auch nochmal deutlich wird: Während der Wettbewerbssieger eher auf organische und fließende Formen setzt, darf es bei Kraftraum und Terra Nova Club 94, durchaus ein wenig kantiger und geometrischer sein.
Visualisierung: Kraftraum Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung

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Der Entwurf von Bogl Landscape macht auf mich den hochwertigsten Eindruck, sodass fast schon ein Promenadencharakter entsteht. Grund hierfür sind die feinen, unterschiedlichen Bodenbelege für die Flanier-, Verkehrs- (Radweg) und Platzflächen sowie der allgegenwärtige, regionaltypische Sandstein, der in unterschiedlichen Ausrichtungen gestapelt wird - mal als Abgrenzung, mal als Sitzgelegenheit und dann wiederum an anderer Stelle als Mauerwerk, das das Gelände anhebt und so Bepflanzung ermöglicht, wo der Stadtbahntunnel oberflächennah verläuft.

Am gelungensten finde ich jedoch nicht die eigentliche Kampstraße, sondern den Reinoldikirchplatz mit seinem Granitpflaster (?). Einziger Kritikpunkt: Ein paar wenige Bäume mehr könnten es schon sein. Anderseits ist so ausreichend Platz vorhanden für den Weihnachtsmarkt sowie anderen Veranstaltungen und Events. Hier soll übrigens nun endlich auch der westliche Pavillon (Backwerk-Filiale) ersatzlos abgerissen werden. Was mit seinem östlichen Pendant geschieht, ist wohl noch nicht klar. Zumindest im Entwurf wurde er aber schon ebenfalls getilgt.

Visualisierungen: BOGL Landscape
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Hiltropwall - Thalia KulturQuartier
Pressemitteilung der Stadt Dortmund:
500 Jobs, künftiges Kultur-Quartier: Thalia baut neue Zentrale am Wall
Wichtiger Schritt für den Wirtschaftsstandort Dortmund: Am 18. September 2026 wurde am Hiltropwall der Grundstein für die neue Thalia-Zentrale gelegt. Die entsteht im ehemaligen Gebäude der Landeszentralbank.
Die Grundsteinlegung markiert den Beginn einer großen Umbaumaßnahme mitten in der City. Bis Mitte 2028 soll in dem ehemaligen Gebäude der Landeszentralbank die neue Unternehmenszentrale, das sogenannte „Thalia KulturQuartier", entstehen. Oberbürgermeister Alexander Kalouti war bei der Grundsteinlegung dabei und betonte bei dem Termin, wie wichtig die Ansiedlung der Thalia Bücher GmbH für Dortmund ist. Oberbürgermeister Alexander Kalouti steht an einem Rednerpult.

Alexander Kalouti, Oberbürgermeister: "Eine Grundsteinlegung ist immer mehr als ein symbolischer Akt. Sie markiert den Moment, in dem aus einer Idee sichtbar Realität wird. Sie steht für Vertrauen in die Zukunft, für Investitionen in einen Standort und für den festen Willen, etwas Dauerhaftes zu schaffen!"
Früher Geldnotendruck, heute Buchdruck
Das ehemalige Landeszentralbankgebäude am Hiltropwall 16 wurde vom renommierten Architekten Wilhelm Kreis in einem massiven, repräsentativen Stil der frühen Nachkriegsmoderne entworfen und 1953 fertiggestellt. Dieses unter Denkmal stehende Gebäude soll nun unter anderem durch einen Anbau Platz für rund 500 Mitarbeitende bieten. Die Immobilie wird umfassend modernisiert. Dabei sollen die charakteristischen Elemente erhalten bleiben und gleichzeitig ein modernes Arbeitsumfeld entstehen.
Warum Dortmund als Standort?
Die Entscheidung für diesen Standort ist ein Bekenntnis zu Dortmund und lässt auf eine spannende, zukunftsorientierte Entwicklung hoffen. Entscheidend für die Thalia-Firmenspitze war u. a., dass der neue Standort genügend Raum für Wachstum in den kommenden Jahren bietet. Der Umzug des Unternehmens nach Dortmund wird nicht nur die Präsenz von Thalia in der Region stärken, sondern auch neue Impulse für die lokale Wirtschaft setzen.

Fotos: Viviane Vallendar Photography
Neues Arbeitsweltkonzept mit Musterbuchhandlung
Im Dortmunder Thalia-Standort entsteht ein neues Zentrum für Kultur und Austausch: Auf einer Fläche von rund 11.000 Quadratmetern werden moderne Arbeitswelten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen. Das Projekt umfasst zudem auch eine Musterbuchhandlung und ein „Buch & Bohne Bistro“, das als zentraler Treffpunkt dienen soll. Teile des Thalia KulturQuartiers sollen auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Geplant sind vielfältige Angebote an Lesungen, Kulturveranstaltungen und Formaten, die den Dialog innerhalb der Dortmunder Bevölkerung fördern.
Mit der Integration einer Musterbuchhandlung in der neuen Unternehmenszentrale, können direkt vor Ort neue innovative Ladenkonzepte entwickelt und getestet werden sollen.
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Campus Nord - Neubau Fachhochschule
Anbei eine Pressemitteilung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs des Landes Nordrhein-Westfalen:
Werkstattverfahren zur Zukunft der FH Dortmund hat begonnen
Planung im Dialog
Dortmund | Niederlassung Dortmund
Wie kann der Campus der Fachhochschule Dortmund (FH Dortmund) künftig aussehen? Mit dem Start eines mehrphasigen Werkstattverfahrens werden jetzt Ideen für die städtebauliche Entwicklung des Standorts gesammelt. Drei externe Planungsteams entwickeln Konzepte für einen modernen, vernetzten und nachhaltigen Campus. Studierende, Mitarbeitende sowie Anwohnerinnen und Anwohner wirken dabei aktiv mit.
Die FH Dortmund verfolgt das Ziel, ihre bislang auf verschiedene Standorte verteilten Bereiche perspektivisch am Standort Emil-Figge-Straße zu bündeln. Mit der Entwicklung der Fläche „Am Waarbaum“ soll ein zusammenhängender und zukunftsfähiger Campus entstehen, der Forschung, Lehre, Service, Verwaltung und Begegnung stärker miteinander verbindet. Hierfür sollen in einem gemeinsamen Werkstattverfahren möglichst konkrete Ideen für die Zukunft der Hochschule entwickelt werden. Die Verantwortung für das Werkstattverfahren liegt beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW), der Fachhochschule Dortmund und der Stadt Dortmund gemeinsam.
Im Mittelpunkt der jetzt startenden Planungen stehen kurze Wege, eine erkennbare Campusmitte und attraktive Freiräume. Gleichzeitig soll der Campus besser mit der Technischen Universität Dortmund, den angrenzenden Quartieren und dem Landschaftsraum vernetzt werden. Aspekte wie Klimaanpassung, Regenwasserbewirtschaftung und eine nachhaltige Erschließung mit ÖPNV und Fahrrad spielen dabei eine wichtige Rolle.
„Mit dem Werkstattverfahren schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung des Hochschulstandorts. Gemeinsam mit der FH Dortmund und der Stadt Dortmund wollen wir Lösungen entwickeln, die moderne Anforderungen an Lehre und Forschung mit einem qualitativen städtebaulichen Konzept verbinden. Die vielfältigen Perspektiven und Ideen aus dem Verfahren werden dabei wichtige Impulse für die weitere Planung geben“, sagt BLB-NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems.
Werkstattverfahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit
Im Werkstattverfahren entwickeln die drei beteiligten Planungsteams eine qualifizierte städtebauliche Gesamtkonzeption für den Campus. Im Fokus stehen konkrete, umsetzbare Strukturen, in denen die aktuellen und künftigen räumlichen Bedarfe der Hochschule abgebildet werden können. „Ein gemeinsamer Campus ist ein Meilenstein für die FH Dortmund. Indem wir unsere Fachbereiche an einem Ort bündeln, stärken wir das interdisziplinäre Arbeiten und schaffen einen lebendigen Ort für Lehre, Forschung und Begegnung. Diesen neuen Campus gestalten wir von Anfang an gemeinsam mit unseren Studierenden und Beschäftigten“, sagt Prof. Dr. Tamara Appel, Rektorin der FH Dortmund.
Ein wichtiger Bestandteil des Werkstattverfahrens ist die Beteiligung der Menschen vor Ort. Studierende und Mitarbeitende der FH Dortmund sowie Anwohnerinnen und Anwohner wurden vorab eingeladen, ihre Perspektiven, Hinweise und Ideen in den Prozess einzubringen. Ziel des Verfahrens ist eine gemeinsame Entwicklungsperspektive für den Campus. Den Auftakt dafür bildete ein öffentliches Forum im Auditorium der „kostBar“ auf dem Campus Emil-Figge-Straße.
Jury kürt Sieger-Entwurf
In den Wochen nach dem ersten Forum folgt die Bearbeitungsphase, in der sich die Beteiligten austauschen und die drei Planungsteams die Ideen in Konzepte überführen. Am Ende des Werkstattverfahrens steht ein weiteres öffentliches Forum Ende November. Bei diesem werden die finalen Entwürfe vorgestellt, diskutiert und bewertet. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des BLB NRW, der FH Dortmund, der Stadt Dortmund sowie externen Fachleuten begleitet den gesamten Prozess und empfiehlt am Ende einen Entwurf als Grundlage für die weitere Planung. „Die Entwicklung des FH-Campus ist eine große Chance für den Hochschulstandort Dortmund. Für die Fläche erwarten wir hohe Qualität in Städtebau, Freiraum und Architektur.
Wir sind deshalb sehr gespannt auf die Ideen, die in der Werkstatt entwickelt werden. Mit der Zusammenführung der FH-Standorte auf dem Campus bieten sich gleich mehrere Chancen: Der Campus erhält eine neue Eingangsadresse an der Emil-Figge-Straße und zur Dorstfelder Allee. Perspektivisch verknüpft sich der Standort mit der neuen H-Bahn-Trasse und der neuen Bibliothek und schafft damit auch einen neuen Schwerpunkt im Campusgeschehen“, sagt Stefan Szuggat, Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen der Stadt Dortmund.
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Kreuzviertel - Neuer Graben 20 | 19. September 2026
Der letzte Beitrag zu der Umbau-/Sanierungsmaßnahme der Casa Sogno findet sich an dieser Stelle. Neun Monate später befinden sich die Arbeiten auf der Zielgeraden. Grundsätzlich kann man wohl von einer gelungenen Sanierung sprechen - wären da nicht die Kunststofffenster.

Fotos: eigene Aufnahmen







