Beiträge von Leonidas

    Und weil es im Süden so schön ist:

    Neben dem Aldi wächst in der Steinstraße 65 das Seniorenwohnheim in die Höhe...

    So soll es bald aussehen:
    https://www.seniorenwohnen24.de/pages/senioren…nstrasse-65.php

    Bei Aldi wird auch fleißig gebaut

    Und weiter gehts in die Lößniger Str. 71 die ist auch bald fertig

    In der Straßenflucht sieht es dann so aus. Der Jugendstilbau steht nun zwischen seinem 90er Jahre Nachbarn und dem Neubau.

    Fraglich ist wie lange sich der Flachbau an der Ecke gegenüber in der Gegend noch halten wird.

    Etwas weiter ist in der Kantstraße immer noch nicht viel passiert. Die meisten Fenster der Erdgeschoßwohnungen sind mit Holzplatten verdeckt, aber die Wäsche flattert noch im Hof und die Gärten sind bestellt. Haben sich da die Bewohner und der neue Eigentümer eigentlich einigen können?

    Kronprinzeneck

    Kronprinzeneck und die Nachbarn auf der Kurt-Eisner entblättern sich. Leider gilt das nicht für die Bäume, die verdecken sehr viel vom Gebäude.

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    In der Südvorstadt wird viel gebaut und viele schlimme Brachen beseitigt. Einerseits erfreulich, andererseits lässt die Qualität in Hinblick auf den Altbestand oft ein wenig zu wünschen übrig. Man kann dabei den Architekten noch nicht einmal den Vorwurf machen, zu wenig ambitioniert an die Sache heranzugehen, denn wenn gedämmte Putzfassaden EnEv-genormt aussehen, dann ist das Ergebnis eben oftmals unbefriedigend. Da wünscht man sich cremefarbene Sandsteinverkleidungen zurück, mit der man es vor etwa 10 bis 15 Jahren schon fast übertrieben hatte.


    So gesehen am Neubau Kurt-Eisner-Straße, Ecke Kochstraße. Nicht schlecht, was da bis jetzt zu sehen ist, aber die Putzfassade schmälert besonders im Eckbereich das Ergebnis.

    Bilder: Cowboy[/SIZE]

    Zumindest die Ecke ist jetzt in Beige und weiß mit Klinkerverkleidung in der Sockelzone. Also Kritik zumindest teilweise umgesetzt:lach:

    Komplexsanierung

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    Wie von LE Mon. hist. im Neubaubedarf und -potential-thread gepostet plant die LWB eine Invest-Offensive in Höhe von 200 Mio € bis 2021. Eines der Projekte ist die Sanierung der Richard-Lehmann-Straße 39-43:

    Eigenes Bild

    Lange kann es nicht mehr dauern, die Ausschreibung für die Komplexsanierung endet am 23. 07. 2018

    https://ausschreibung.lwb.de/node/129

    aber laut Ratsinfo bleiben die Grundrisse und die Mieter, die nicht raus wollen.

    https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009058

    Ist Leipzig noch das Paradies?

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    CG-Chef Gröner hat sich in der Ungleichland-Doku ganz ähnlich geäußert, selbst die CG-Gruppe würde bei Verkäufen zunehmend nicht zum Zug kommen, sondern von Spekulanten ausgestochen (bei ihm aber nicht explizit auf LE bezogen). War so ziemlich die einzige Stelle, an der er tatsächlich mal etwas unsicher, ja fast etwas ängstlich wirkte.

    Daran sieht man auch, dass Leipzig nicht nur für eine gewisse Mieterschaft aufgehört hat ein Paradies zu sein, sondern auch nicht mehr das Paradies aller Investoren ist: Wie PhilippLE schon vorher den Artikel der Zeit "Ist Leipzig noch das Paradies? " zitierte:

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    Die Kaufpreise sind mittlerweile so hoch, dass selbst private Immobilienbesitzer nicht mehr mithalten können. Stefan Naether etwa, der Leipziger Unternehmer, kauft seit drei Jahren keine Häuser mehr, weil es sich nicht rechnet.

    Es betrifft kurioserweise beide Seiten...

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    Kann man sich als Mieter drüber freuen, darf man aber nicht erwarten. Und dürfte auch sehr vom Objekt abhängen - bei WEG-Objekten wird die Hausverwaltung im Verwaltervertrag beispielsweise idR verpflichtet, regelmäßig Mietanpassungen zu überprüfen und umzusetzen.

    Das betrifft aber eher die Mietverwaltungsverträge, die von Vermietern separat mit einer Hausverwaltung abgeschlossen werden müssen, unabhängig von der Verwaltung des Gemeinschaftseigentums und das hat sich, weil die Mieten in Leipzig früher so gering ausfielen, für private Kleinanleger als Wohnungseigentümer nicht immer gerechnet da noch monatlich einen festen Betrag an eine Verwaltung zu zahlen. Viele waren auch froh, wenn ihre Wohnung stabil vermietet blieb und kümmerten sich deswegen auch um ein gutes Verhältnis mit ihren Mietern. Das erklärt auch die „Schlafmützigkeit“ der von Cowboy erwähnten Vermieter. Doch für einige ist es zur Zeit gerade, wegen des Immobilienhypes lukrativ zu verkaufen und dass da die neuen Käufer dann auch profitieren wollen und müssen liegt auf der Hand…

    Bedrohlicher als WEG-Vermieter und deren Verwaltungsverträge, die zur regelmäßigen Mietanpassung verpflichten, sind die Firmen die für ihre Anleger die höchstmögliche Rendite rausholen müssen aus Mietwohnungen und auch deswegen weitestgehend auf Investitionen verzichten.

    Ich glaube diese Faktoren versucht der Artikel auch zu beleuchten, denn wie die Mieter, im obengenannten Artikel, geht es auch anderen, deren Wohnungen in den letzten Jahren verkauft wurden. Der Wandel wird nicht nur vom Bauboom und Luxussanierungen befeuert, sondern zusätzlich auch dadurch, dass im sanierten Leipziger Wohnungsbestand der 90er und 2000/10er Jahre nun auch vermehrt Eigentümerwechsel stattfinden, auch weil da nach ca. 20/25 Jahren wieder Sanierungsmaßnahmen erfolgen müssten, und dadurch auch langjährige stillschweigende Vereinbarungen und Duldungen, wie im Fall der Mieter aus dem Zeitartikel, aufgekündigt wurden und eben auch dass der Sozialwohnungsbau der LWB, besonders in den angespannten Vierteln Leipzigs, also eben diejenigen, die im besagten Zeitraum weitestgehend durchsaniert waren, nur schleppend voran kommt.