Beiträge von LeFay

    Das Konzept der CDU finde ich super, zumal ja anscheinend schon genug Industrie aus Berlin weggegangen ist oder weggeekelt wurde. Zusätzliche Wohnbebauung gibt es ja genug, im Zweifel kann durch Stadtverdichtung und Lückenschluß immer noch ausreichend Wohnfläche geschaffen werden.

    Industrie und Arbeitsplätze sollten der Stadt ein größeres Anliegen sein, damit auch Finanzkraft zurückkehrt.

    Humor ändert sich mit der Zeit und umgekehrt ist ein Mahnmal, das gesellschaftskritisch ist, in 100 Jahre nicht mehr verständlich, da ja nur temporär. Und die nächsten 25 Generationen sollen auch was davon haben, selbst wenn sie es nicht verstehen, sollte es zumindest ästhetisch ansprechend sein.

    Schließlich glaub ich auch nicht, dass Schinkel und Konsorten für die nächsten 20 Jahre gebaut haben, sondern auch für länger.

    1435 find ich allerdings auch nicht toll. Der Baum von Schultes ist echt toll... aber die Jury war auch mies... einiges an guten Einfällen gab es ja doch! Aber wenn man nur für jeden eine Minute Zeit hat... tja, alles Eitelkeiten.

    Also irgendwie hat Frankfurt relativ schöne postmoderne technizistische Gebäude. Die Zeilgalerie wäre so ein Beispiel, aber nunja, die Investoren versuchen halt zeitgeistig zu sein.

    Es gibt wesentlich schlimmere Gebäude.

    Ist eigentlich schade, wenn die Fassade verschwindet, seltsamerweise verbleiben uns dann immer nur topmoderne Gebäude, sowie welche vor den 70iger Jahren, die unter Denkmalschutz gestellt wurden. Alles dazwischen scheint egal zu sein.

    Ich muß sagen, obwohl ich zuerst Gegner von Chipperfields Meinung von Restaurierung war, muß ich sagen, die Architektur hat was. Die Proportionen stimmen, das Alte verbunden mit dem neuen harmoniert. Chipperfield hält sich ziemlich zurück. Und auch die große Freitreppe wirkt schon beeindruckend. Allerdings ist der Preis dafür, dass das Original fehlt. Und ich nehme an, dass Chipperfield bei einem Neubau so ein Treppenhaus nie so bauen würde. Von daher ist Stüler Tribut zu zollen, dass er so etwas angelegt hat, dass selbst ohne Verzierung noch beeindruckend aussieht.

    Es kann aber auch sein, dass mit der Zeit diese Behandlung des Neuen Museums in dieser Art der Rekonstruktion als Fehlgriff gesehen wird. Die Dachaufbauten auf Altbauten in den 50iger und 60igern und sonstige Verstümmelungen beim Wiederaufbau sind jedenfalls heute nur noch ein Alptraum gegenüber dem Originalzustand.

    Danke für die schnelle Info. Bei Trier ist das ja richtig heftig. Allerdings gehen alle Luxemburger in Trier einkaufen, weil es in Luxemburg keine so große Auswahl gibt, bzw. alles teurer ist. Und mit einem reichen Zwergstaat in der Hinterhand sieht das schon gut aus.

    Ja, gegen den Engelhorn geht niemandin Mannheim/Rhein-Neckar an, deswegen kenn ich z.B. Breuninger gar nicht.

    Ja, Ludwigshafen ist ein Loch. Seitdem die letzte Buchhandlung und das letzte Schreibwarengeschäft aus der Bismarckstrasse draußen sind, gibt es dort nichts mehr. Mich wundert es, dass Heidelberg nicht so hohe Mieten erzielt, wie Mannheim an den Planken. Trier wäre noch interessant zu sehen, da ich dort nie einen Leerstand bemerkt habe. Wenn jemand pleite ging, war der Laden kurz danach schon wieder vermietet.