Beiträge von OlympiaFlo

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    Das mag vielleicht in gewissen Bubbles so sein, in München sehe ich keine Entfremdung, im Gegenteil, das Bild Münchens ist so gut wie seit Langem nicht. Man identifiziert sich gerne mit dieser Stadt, obwohl hier auch nicht alles Gold ist was glänzt und die Lebenshaltungskosten teilweise astronomisch sind.

    Vielleicht weil es klischeehaft mehr dem aktuellen ruhigerem/konservativerem Zeitgeist entspricht. Ähnliches auch bei Hamburg und soweit ich mitbekomme auch Köln.

    Die einzige Metropole deren Anziehungskraft leidet, ist aktuell Berlin aus den von LukaTonio genannten Gründen.

    Nur wählen zu gehen, vor allem wenn einem irgendwo der Schuh drückt und dann zu sagen "ich hab mein möglichstes getan" ist halt leider die stinkendfaulste Art und Weiße, da muss ich nicht mal von der Couch aufstehen...

    Aber mach du mal, reite uns richtig in die Scheiße, weil ein Viertel in deiner Stadt ätzend ist... Jedem das seine... oder wie war das?

    Dekoratives Anführungszeichen

    Eine große Demo entsteht nicht einfach so.

    Klar, da muss man was für tun, aber fatalistisch die Hände in den Schoß legen, stammtischmäßig hin und wieder Parolen rausholen und dann Demokratieverächter und Rechtstaatsfeinde wählen, damit die dann mit dem Kärcher durchs Bahnhofsviertel gehen, in dem Zuge Richter und Lehrer austauschen, demokratische Errungenschaften in die Tonne treten, das ist garantiert auch keine Lösung.

    Weil der Druck aus der Öffentlichkeit wohl zu gering ist...

    Klar sind die Kommentarspalten voll, beschwert man sich in der Bahn beim Gegenüber über den Junkie der einen blutverschmiert nach Geld angebettelt hat (selbst erlebt) aber scheinbar ist der Leidensdruck in der Bevölkerung nicht hoch genug, zumindest hab ich noch keine ernsthafte Demo der breiten Stadtgesellschaft in Frankfurt mitbekommen.

    Davon abgesehen (gut ich wohne nicht im Viertel, aber auch ich habe schon in einem Hotel in der Niddastraße übernachtet und bin auf dem Weg zum Hotpot über Nadeln und Drogensüchtige gestiegen) sind diese ekligen Zustände immer noch kein Grund Deutschlandfeinde zu wählen.

    Weil du Meloni erwähnt hast (deren Justizreform zum Glück gescheitert ist), vielleicht bist du auf einem bestimmten Auge blind, oder warum hast du Polen und Ungarn nicht erwähnt? Die Einschüchterungsversuche von Lehrern und Freiwilligen durch die AfD, dass einer Le Pen die AfD zu radikal ist... aber ja, alles Horrormärchen der woken linksgrünversi...

    ^ Rud

    all das kann man als Bürger auch von den demokratischen Parteien einfordern.

    Wo sind denn die demokratischen Bürgervereinigungen, die Demos, das energische einfordern von besseren Zuständen bei den Lokalpolitikern von wirklich zahlreichen Menschen?

    Stattdessen eine rechtsextreme Partei, die unser Land an die Wand fahren würde und Menschen jeglicher Couleur außer weiß und männlich drangsalieren und angreifen würde zu wählen... Das ist nicht die Lösung, das ist kurzsichtig und egoistisch (ich nehme mal an, du fällst nicht unter eine der Gruppen die der AfD zum Opfer fallen würde.

    Nachdem ich mich auch auf skyscrapercity tummele...

    Außerhalb von New York, Miami und Toronto steppt in Nordamerika jetzt auch nicht gerade der Bär.

    In Chicago herrscht im direkten Vergleich eher eine Flaute, was von lokalen "Yimbys" bedauert wird.

    Gleichzeitig scheint Detroit den Turnaround geschafft zu haben, dort wird viel saniert und auch teilweise neu gebaut. Dauerhaften Niedergang kann man also sehr wohl auch umdrehen.

    In Asien geht die Party hauptsächlich im Nahen Osten, in China, Indien, Vietnam und Malaysia ab, während in Korea hauptsächlich Wohntürme gebaut werden, Japan bis auf The Torch auch kaum Bautätigkeit... Taiwan baut für seine Lage und Größe stabil vor sich hin...

    In Paris sträubt sich gerade der Hauptanteilseigner des Tour Montparnasse gegen die anstehende Generalsanierung und Aufstockung und neue Hochhausankündigungen sind mir in den letzten Monaten auch nicht mehr untergekommen...

    Rotterdam baut, aber auch da wurde es ruhiger, bzw. sind das ein oder andere Projekt über Visualisierungen auch nicht hinausgekommen...

    In München bekämpfen Lokalpolitiker unsere geplanten Zwillingstürme bis in die letzte Instanz...


    Ich denke nicht, dass Deutschland bezogen auf Hochhäuser in der westlichen Welt übermäßig schlecht da steht, aber die Zeiten waren auf jeden Fall schon mal rosiger.

    Puh, beim Oberpollinger würde ich widersprechen, KaDeWe und Oberpollinger leiden innen am selben Problem, sie wirken wie ein in den 90ern umgebauter, hübscherer Karstadt (was vmtl. auch das Konzept war). Ordentlicher ist auf jeden Fall der Beck, schöner war innen früher für mich nur das alte Karstadt/Hertie Haus am HBF mit Atrium und Glaskuppel.

    Ich hab in den letzten 4 Wochen beide besucht... Decken zu niedrig, Boden abgeranzt, Toiletten übel (OP) bis okay (KaDeWe) wobei der Zustand bei beiden generell beschämend ist, kein beeindruckendes Atrium... für beide müsste der thailändische Investor massiv Geld in die Hand nehmen. Die laufen eigentlich nur noch mangels Alternativen und weil arabisch/asiatische Touris irgendwo ihr Geld lassen wollen, ohne für drei Läden von Pontius nach Pilatus laufen zu müssen...

    Btw. finde ich beim KaDeWe die oberste Etage unter dem Glas eigentlich sehr beeindruckend, da finde ich eher das Angebot "provinziell" und nicht die Location.

    Ich kenne mich jetzt vor Ort nicht so gut aus, aber wäre das Parkhaus nicht an der Brücke viel besser platziert? Lärmtechnisch und optisch? So schneidet es die beiden, ansonsten sehr hübschen Türmchen vom Rest ab und zerstört die Idee, dass das Grundstück durch die Grünanlagen mit dem Rest zusammenwachsen soll.

    Die Fassade des Sparda Turms finde ich sehr elegant und muss auch sagen, dass sie die vielversprechenden Renderings nochmal ein wenig übertrifft, was ja auch mal schön ist.

    Aber auch für mich überwiegen hier die Ähnlichkeiten zum ONE, der mir dafür generell sehr gut gefällt. Ja die Garage war/ist eine Frechheit gewesen, allerdings empfinde ich diesen Wolkenbügel und den ganzen Sockel auch als sehr schwerfällig und erzeugt bei mir eher Gedanken wie "ich hoffe das hält" (wobei ich mir den noch live ansehen muss, vielleicht wirkt das dann ja leichter).

    Generell aber sehr gelungen, bringt (höhen-)abwechslung rein und wird zusammen mit dem Nion auf den ich mich sehr freue eine tolle Torsituation schaffen.

    Da hat die Moderation dafür aber schnell eingegriffen ;)

    https://www.gdv.de/gdv/themen/kli…etroffen-188608

    Der GDV skizziert massive Kostensteigerungen aufgrund des Klimawandels.

    "Eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) schätzt, dass der Klimawandel in Deutschland von 2025 bis 2050 volkswirtschaftliche Schäden von rund 690 Mrd. Euro verursachen könnte. Besonders stark betroffen sind die Sektoren Gesundheit, Landwirtschaft und Versicherungswirtschaft. Klimafolgenanpassung hat ein großes ökonomisches Potenzial, kann aber Klimafolgeschäden nicht vollkommen vermeiden. "


    Hitzetage, Starkregenereignisse und Trockenperioden steigen messbar und nachweislich.

    Der Deutsche Wetterdienst und der Gesamtverband der Versicherer hat die Infos und Daten zur Verfügung gestellt.

    Soviel also zu "das kann auch jeder Versicherungswirtschaftler bestätigen".

    Doch kein Hochpunkt, dafür mehr Wohnungen am Rotkreuzplatz:

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenc…latz-li.3500324


    Im Sommer (also jetzt dann) sollen die neuen Pläne der Stadtgestaltungskommission vorgestellt werden, wenn die zustimmt wird im Anschluss der Bauantrag gestellt.

    Der Rückbau soll im Sommer '27 nach dem Auszug von Galeria stattfinden und die Fertigstellung dann Ende 2029.


    Daten:

    7 Etagen

    28000m² insgesamt

    davon

    12000m² Büros

    6000m² Hotel

    6000m² Handel

    4000m² Mietwohnungen (78 Zweizimmerwohnungen, davon 25% gefördert)


    Laut Eigentümer OFB gibt es bereits zahlreiche Interessenten für die Handels- und Hotelflächen und auch bezüglich der Büros macht er sich keine Sorgen.

    Ich finde die Pläne genial und bin froh dass es revitalisiert wird.

    Bei einem Abriss und Neubau hätte ich große Bedenken gehabt, ob der Charakter beibehalten werden hätte können.


    So sieht das wie die SZ geschrieben hat, fast nach Centre Pompidou aus.


    Aber irgendwie gibt es mir auch ein bisschen Miami oder Hongkong Vibes.


    Auf jeden Fall eine große Verbesserung.


    Ich hoffe dass wenigstens eines der beiden Gadgets am Ende übrig bleibt.


    Vor allem die beiden Öffnungen.


    Die Rolltreppe fände ich spektakulär, aber Betriebskosten und vor allem die Nachteile für die Flächen entlang der Rolltreppe dürften noch zu Diskussionen führen…

    Das ist doch eine maßlose Übertreibung?!


    Diese Grünanlage mag derzeit noch lieblos aussehen und muss öfter gepflegt und gereinigt werden, aber bei aller Liebe, das ist kein Unort.


    Auch der Brunnen am Fernsehturm war (okay das ist knapp 10 Jahre her) ein sehr ansprechender und belebter Ort gewesen. Mein größter Schock als Münchner war damals maximal wie ungeniert man dort am helllichten Tag Kiffen konnte :D, aber die Stimmung war angenehm und der Ort alles aber keine „Kloake“.

    Vielleicht wäre es mal an der Zeit verbal etwas abzurüsten.

    Selbst zu Boomzeiten wäre das doch vollkommen unrealistisch gewesen…


    Was ist das eigentlich für eine seltsame Diskussion von wegen man würde sich vor der Welt blamieren? Vor wem denn?


    Wie kann man so unsicher sein?


    Klar dürfte die Stadt gepflegter sein, aber wer ernsthaft denkt, Berlin würde sich wegen dieser Fläche international blamieren scheint mir doch arge Komplexe zu haben.


    Als ob New York so viel gepflegter wäre, oder Paris…


    In ersterer liegen dienstags die Müllberge auf der Straße dass es für Kakerlaken ein wahres Fest ist, in zweiterer riecht es abwechselnd nach Parfum oder Urin im Sommer…


    Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein und weniger „was denken wohl die Nachbarn“ würde uns gut tun.


    Berlin hat genug Kultur, Geschichte, Subkultur und den bundespolitischen Apparat, dass diese Fläche sicher niemandes Bild der Stadt negativ beeinflusst.


    Vielleicht das von Jutta und Dieter aus Düren, aber sonst?

    Die Kübel sind ja übergangsweise, weil der große Umbau erst noch kommt, da wäre es Verschwendung (wenn es überhaupt möglich ist) jetzt richtige Bäume zu pflanzen.


    Ich muss da auch keine großen, langweiligen Linden etc haben, aber 4-5m hohe Zieräpfel bspw. wären optimal. Spenden Schatten, sind nicht zu groß, dass sie die Residenz oder Oper verdecken, bieten Insekten Nahrung und sind im Frühjahr optisch eine wahre Freude.


    Den Rasen empfinde ich persönlich übrigens als den kleinsten gemeinsamen Nenner. War er damals schon überlegt, ist er in der heutigen Zeit aber auch schon wieder grenzwertig/unpraktikabel, wenn auch besser wie das fürchterliche „Pflaster“ zuvor.


    Für die Augusten:


    Die Autos fahren dann um den Baum herum.


    Die Augusten ist keine Ausfallstraße eine Beruhigung würde anderen Verkehrsteilnehmern zu Gute kommen.