Beiträge von Querbalken

    So, ein erster Eindruck von den Ideen in den Schaukästen, ausgestellt am Hafenplatz (eigene Abbildungen), genaueres gibt es dann ab 10. Januar.

    Was jetzt schon auffällt, doppelt bis dreifach so hohe Bebauung wie in Bestand und Umgebung, kurz: es wird sehr dicht, bis extrem dicht für bisherige Berliner Kiez-Verhältnisse. Ohne B-Plan wird da nichts zu machen sein.

    Tippe, so etwas wird locker 8-10 Jahre bis zur Fertigstellung dauern. Die Nutzungen oder neudeutsch 'Programmierungen' sind das Einerlei vom Kiezkultur-Stereotyp im neumodischen Architektensprech: Kiezkantine, Späti, Fahrradwerkstatt, Jugendbistro, ... copy paste, hat so eine Planung wirklich den Kontakt zur Wirklichkeit verloren?

    Benötigt wird dort doch eher ein günstiger Supermarkt in der Nutzung für die wahrscheinlich nicht ganz so reiche Gewobag-Bevölkerung, die dort einziehen soll.

    Nach erstem Eindruck hätte ich mir lieber eine Sanierung im Bestand gewünscht, die Studenten hatten doch vielversprechende Planungen. Aber sicher steckt der Teufel im Detail, wie so oft.


    https://ibb.co/z8VMttS

    https://ibb.co/v4ZDfsy

    https://ibb.co/ZKZ6950

    Liegenschaft am Hafenplatz: Fast vier Jahre sind vergangen mit keinerlei neuen Ergebnissen. Zwischendurch gab's Eigentümerwechsel, heftige Gefechte zwischen Beteiligten und wohl das Ringen um eine Lösung. Immerhin, nach dem langen Warten gibt es endlich Neuigkeiten, am 10. Januar 2024 sollen 4 Architekten unterschiedliche Konzepte zur Entwicklung dieses sehr interessanten Areals vorstellen. Zuvor wurde das Projekt ja auch schon dem Bauausschuss des Bezirkes vorgestellt.

    Ebenfalls werden die Pläne ab übermorgen schon (!), 6. bis 13. Januar in einer Ausstellung die Ergebnisse der 'Ideenwerkstatt' in der BARK Berlin Gallery, Köthener Str. 28, 10963 Berlin gezeigt. Man darf (hoffentlich) gespannt sein - das Potential ist auf jeden Fall da.


    Link und Ankündigung:

    Stadtwerft Hafenplatz – Stadtwerkstatt Gemeinwohl

    'Wir müssen uns ehrlich machen' – heisst es immer so im Politiker-Sprech: Wir werden in diese Dekade so einiges an Berliner Bau-Brachen und Bauruinen über uns ergehen lassen. Die Luft im Markt ist erstmal maximal raus, und die Zinsen werden nicht wieder unter Null fallen, so dass jedes noch so sinnlose Vorhaben, von 'Vertikalem Dorf' bis 'Bürotempel'-Copy-Paste jetzt weiter finanzierbar wären.
    Mit Steglitzer Kreisel, Monarch, Upside Berlin haben wir genug Beispiele, die einfach nicht fertig werden wollen (und können). Dazu noch Trends wie Homeoffice, Homeshopping, und in naher Zukunft auch Lieferdienste aus dem Robotertaxi – es wird für Projekte schwer werden, die Gravitationskraft zu entfalten, die notwendig ist, um hohe (und teure) zentrale Verdichtung noch wirtschaftlich verwertbar zu machen.

    [mod]Aus dem JAHO Berlin-Mitte-Thread hierhin verschoben. [/mod]

    Na ganz ehrlich, wenn Hochhäuser nur noch als vollkommen ätherische, luzide leuchtende Schwebebauten in den für immerdar leuchtenden Berliner Hollywoodhimmel gerendert gezaubert werden, dann kann man als Baukollegium nur noch den Kopf schütteln.

    Mittlerweile haben diese hyper-naiven Visualisierungen der Baumassen mit der Wirklichkeit soviel überein, wie ein Doppelmac-Productshot mit dem halbgaren Industriebratling aus dem vermatschten Quetschbrötchen.

    Was Langhof (und andere) uns da präsentieren sind peinliche Lügenbildchen von noch geradzu feuchter AI-Influencer-Architektur, die sich mittels Emo-Schiene nun gekonnt an die neuronalen Schaltkreise des Betrachters festkletten.

    Auch das WoHo macht keinerlei Cluster, weder mit 'Postscheckamt' aka Macherei, noch mit dem Excelsior-Haus, noch mit dem Potsdamer Platz, noch mit der Urbanen Mitte, sollte sie jemals enstehen (ich bezweifle das sehr).

    Bleibt festzustellen: Die Hochhausplanung und deren Projekte in Berlin sind meist ein Desaster der Beliebigkeit, verbunden mit Baufilz und entsprechenden Pleitegeiern (Fürst, Steglitzer Kreisel, Upside, Monarch Tower).

    Die Welt berichtet, dass die Erweiterung des Finanzministeriums endgültig gestoppt wurde. Grund ist die zunehmende Home Office Nutzung.

    Ich halte das für sehr sinnvoll. Die Planung war ästhethisch eh' recht unterdurchschnittlich, gemessen am Potential dieser Location in Mitte.

    Es wird im Artikel nun etwas wolkig von der Planung eines allgemeinen ministeralen 'Ausweichsquartier' berichtet, allerdings befürchte ich nun eine Brache für viele weitere Jahre und gar noch flachere Entwurfsqualität in Zeiten ansteigender Zinsen und der notwendigen Konsolidierung.

    bogart - Mit der Verwaltung hatte meine 'Hochhaus-Kritik' rein gar nichts zu tun, sondern mit der weit verbreiteten Naivität, in Presse, Politik und Teilen der Bevölkerung, dass Hochhäuser einfach ganz trivial quasi übereinander gestapelte Immobilienware sei. Und daraus kommen dann so naive Vorstellungen, dass sich so 'günstig' Wohnraum aus 'Verdichtung' ergibt, Grundfläche und Raum so viel besser genutzt würde, und das ganze dann auch noch ganz ohne Risiko.

    Nichts davon ist leider wahr: Hochhäuser mit gesunden Belichtungen und hier (zum Glück!) üblichen Flächenabstand sind anti-urbane Solitäre, teuer und mit höchstem finanziellen und technischem Risiko behaftet, weil von Planung, Finanzierung bis Verkauf oft Jahrzehnte vergehen, in denen sich Bedarf und die allgemeiene Wirtschaftskonjunktur oft mehrfach wechseln.

    Nur als Lackmustest: Wie oft sieht man hierzulande Bauruinen bei einfachen Einfamilienhäusern? Und wie viele Wohntürme hängen in Deutschland derzeit in der Luft, also werden nicht fertig?

    Dass die Verwaltungen mitspielen und die weisungsbefugten Politiker gerne von Holzhochhaus, Hochpunkten und Landmarken schwadronieren, hilft in der nüchternen Betrachtung nicht, und fördert zusätzlich so manche Fehlgeburt.

    Ich bin sehr gespannt, wie die zerborstenen Rundlochsteine beim Oro mit der Zeit altern werden.

    Ensteht da irgendwann eine schöne Patina?

    Oder eher teilweise dunkle häßliche Schmutztriefen von herabrinnendem Niederschlag an den recht großen Fensterscheiben, wie man es von so vielen Nachwendebauten mit billigem WDVS gesehen hat?

    Ich befürchte leider letzteres, da sich die Architekten heute bis ins Detail mit ansprechender, recht gefälliger Visualisierung beschäftigen, aber die wertige Alterung eines Gebäudes imteressiert sie gewöhnlich nicht: Ist ja verkauft, was soll's?

    [mod]Aus dem Max-und-Moritz Thread hierhin verschoben.[/mod]

    Mit dem Steglitzer Kreisel und Monarch-Tower ist dies nun das dritte Wohnturm-Projekt, das in Berlin einfach nicht fertig werden will.

    Bei aller Kritik an der Verzögerung, vielleicht sollten sich alle Beteiligten (und auch die architektonisch und besonders die politisch Verantwortlichen) mal klar machen, dass Wohnhochhäuser wirtschaftlich ein sehr, sehr viel größeres Risiko für einen Investor darstellen, als Hochhäuser für Gewerbe, die normalerweise einen oder mehrere große Ankermieter mit ins Konzept nehmen und dadurch bessere Finanzierungen bekommen.

    Der meist lange Verzug bis zur Fertigstellung schreckt auch solvente Anleger ab, die nach einer Eigentumswohnung mit Cityblick suchen.

    Und nach 10 Jahren steigen eben auch mal die Zwischenfinanzierungen und Baukosten und ein paar Privatanleger springen zusätzlich ab, während andere potentielle einfach auf Fertigstellung (und jetzt Preissenkung) hoffen werden.

    Auch wenn ich die Architektur interessant finde und die Ausführung, soweit sichtbar, für gelungen halte: Es könnte leider sehr, sehr eng werden für die Fertigstellung, gerade im Hinblick auf die Hinhaltetaktik in der spärlichen Kommunikation des Vorhabenträgers. Auch wenn ich mir alles wünsche, als noch ein dritte Wohnturm-Bauruine in Berlin, die Lösung für das Berliner Wohnungsproblem stellen diese spekulativen Hochbauten nicht dar.

    Danke für die Info, was ja abzusehen war. Sehr viel Geld aus den ehemaligen Sowjetrepubliken ist, meist über Zypern, in den EU-Raum und direkt nach Berlin geflossen. Bin 'gespannt' welches Projekt es als nächstes trifft.

    Für die Stadtreperatur am Alex und die Entwicklung Berlins natürlich eine üble Blamage. Man kann nur hoffen, dass sich noch ein Co-Investor findet, bei den Zinssätzen und politischen Risiken ist das aber zur Zeit nicht gerade attraktiv.

    Mit Verlaub, den doch relativ pauschalen Vorwurf eines 'Schwurblers' möchte ich hiermit gerne entkräften.:

    Am 03.06.2021 als auch am 30.06.2021 veröffentlicht die Welt zwei Investigativ-Artikel zum Gartenfeld mit den Überschriften:

    'Berlins Lieblingsinvestor und ein Verdacht'

    und:

    'Lieblingsinvestor des Berliner Senats im Visier der Ermittler'

    gemeint ist dabei jeweils der Projektkoordinator UTB, in Verbindung mit der DVI und der Chef der UTB-Gruppe, Thomas Bestgen.

    Darin wird erstmals öffentlich über 'Pflichtverletzungen', 'Eklatanter Verstoß gegen die Legalitätspflicht' gegenüber dem Gartenfeld-Joint-Venture und dann weiter, den Verbindungen nach Zypern beim Transfer der Grundstücke berichtet.


    Wortwörtlich heißt es dazu:
    '...'

    Und weiter:
    '...'


    Die Insider, die ich kenne, sind mit der Gewobag verbunden, und berichten, dass man nicht gerade 'amused' darüber war, dass diese obskuren Verbindungen publik wurden. Auch der Verdacht der Geldwäsche wurde laut. Dass ich hier keine expliziten Namen nennen werde, gebietet der Informantenschutz.

    Ich hoffe, der Vorwurf des 'Schwurbelns' entkräftet sich hiermit für den Großteil der Leserschaft.

    [mod]Wortwörtlich kopierte Passagen aus Presseartikeln gelöscht. Bitte die Richtlinien zum Einbinden von Texten beachten. Danke. [/mod]

    Kulturforum, 'Update': Der Kaiser ist nun nackt. Früher sagte man wohl dazu splitternackt, was eine interessante Metapher und Steigerungsform war.

    Man kann es nicht mehr schönreden, aber dieser Architekturansatz des 'ironischen' Scheunenzitats führt uns eine ästhetische Sackgasse.

    In dieser Form kummuliert dieser Bau nun den kontemporären Zeitgeist Berlins im Reinkristall.

    Geht es nur mir so, aber das ganze in der Mall und Umgebung erscheint mir wie eine schnell erstellte KI-'Kunst', sozusagen eine Stable-Diffusion-Passage, inklusive trendiger, kryptischer Lettern-Verstümmelung im Logo?

    Höchst artifiziell, oft schrill in Farben- und Form-Wahl und doch recht seelen- und substanzlos. Durchaus modisch, aber es fehlt mir einfach der Wille zu einer Raffinesse, die über das gewöhnliche Ikea-Erlebnis hinausgeht. Wie diese Materialien altern und sicher sehr bald abwetzen werden, mag ich mir gar nicht ausdenken.

    In wieweit die omnipräsenten virtuellen Ästhethiken unsere realen Gestaltungen beeinflussen kann ich nicht belegen, aber zumindest der subjektive Eindruck drängst sich mir, hier besonders, auf.

    Das ganze Projekt hat einen seltsamen Odor, da es diese Verbindungen mit den recht intransparenten Bauträgern DVI und UTB gibt. Insider sprechen von diversen Verbindungen nach Zypern, und eine Clique, die nun ja, Gründe hat, die Geldflüsse über die Insel Zypern zu leiten.

    Die Welt berichtete, vielleicht gibts ja auch mal eine Reportage im Free-Media.

    Erinnert etwas an die Adler-Group ...

    Die Gestaltung erscheint jetzt erst mal uninspiriert, aber es handelt sich nicht um einen Neubau, sondern in erster Linie um einen Umbau und eine neue Fassadengestaltung. Details der Konstruktion, wie die Raster-Betonfacettendecke im EG bleiben erhalten. Insofern kann der Verweis auf die Waschbeton-Ära auch ganz spannend werden. Und Grunge wird die Fassade in Xhain eh schneller als die Wolken ziehen, mit Farbbeutel und Stickerbombing lässt sich der übliche Urban-Jungle-Look ganz schnell wieder herstellen.
    Mein Fazit, Endergebnis abwarten.

    Berlin wurde seit dem 2. WK immer mehr zu einer Nabelschau, einer Metropole welche immer neue Träume und Utopien ohne Resilienz hochgehypt hat.

    Sozialistische Stadt, Verkehrsgerechte Stadt, Alternatives Zentrum der Welt, Startup-Zentrum ... Dem sehr viel gerne möchten und noch mehr gerne sein.

    Die Verbindung zur Realität, konkreter Wirtschafts- und Produktionspolitik ist immer mehr abhanden gekommen. Sobald eben nun eine Erschütterung stattfindet, schwinde(l)nde Finanzmärkte, sinkendes Konsumentenvertrauen, klappt das Kartenhaus natürlich hier als erstes zusammen. Die Zeche zahlt hoffentlich der blauäugige Investor.

    Übrigens sieht es bei anderen Berliner Hochhaus-Projekten wie Steglitzer Kreisel, und absurden Planungen, wie dem utopischen Sozialbau-Luxusbau-Holzbau-Allesbau-Woho in Xhain nicht viel besser aus. Auch dort sind Ruinen, ex ihrer arroganten Hybris, fast schon vorprogrammiert.

    Anbei eine kurze Info zur Bleibtreustraße 48, BV wurde von Backstein erwähnt.

    Auch wenn ich meist für den Erhalt von Altbauten plädiere: Etwas Recherche ergibt (Quelle Morgenpost), dass es sich zumindest hier nicht um einen großartigen Gründerzeit-Altbau, sondern eher eine Behelfsbau handelte. Sicherlich charmant genutzt, aber nun wahrlich kein architektonisches Wunderwerk.

    Der Investor Primus Immobilien AG ist für mondäne, stilsichere Bauten bekannt geworden, es könnte in Kombination mit den Architekten Axthelm Rolvien also interessant werden.

    Fotos vom Abriss gibt es im Nachbarforum.
    (Foto: Lea Verstl Mopo)

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    Mit Verlaub, diesen Optimismus teile ich nicht. Bezirksbürgermeisterin Herrmann (die neue, Clara, also) hat ihre ablehnende Haltung schon über Twitter Kund getan.

    Und Berlin war in der Stadtplanung oft exzellent darin, gerade durch allerlei diverse Kuhhandel, eine noch schlechtere Lösung unter den schon schlechten Lösungen zu schaffen. Die verkorkste Planung und Ausführung weiterer prominenter Plätze, wie am 'Alex', Hardenberg, oder dem 'Leipziger' sprechen Bände.

    Agree, not to agree:
    Der Anblick des erleuchteten Tempodroms durch den Portikus hindurch war für mich immer eines der stillen, ästhetischsten Momente, welchen ich in dieser Ecke entdecken konnte.
    In seiner Ruhe und Weiträumigkeit ein kontemplativer Ort, der für mich auch angemessen und sehr würdevoll mit dem hier wahrlich geschichtsträchtigem Grund umzugehen wusste.

    Dieser poetische Anblick wird nun bald auf Nimmerwiedersehn aus dem Stadtbild verschwinden.

    Und, meine Meinung, hier durch etwas weniger Durchdachtes, im wahrsten Sinne auf Ewigkeiten 'verbaut'.

    Der Grund für wenig 'anderes' Bildmaterial ist sicher kein Zufall, sondern wie so oft, im Detail gerne ge-frame-d und gesteuert – man möchte ästhetische Mängel der Planung nur allzu gerne verschweigen und die Diskussion vermeiden.

    PS: ich bin nicht gegen das Exil-Museum, ganz und gar nicht. Man hätte es nur sehr viel, wirklich sehr viel besser machen können.

    Exil-Museum: Durch Zufall bin ich über eine weitere unbekannte Modell-Ansicht, diesmal von Westen, auf den geplanten Baukörper des Vorhabens gestolpert. Eingebettet in ein aktualisiertes Stadtmodell, mit der Umgebung am 'Anhalter' weckt es mir schlimmste Befürchtungen wirft es mir einige Fragen auf.

    Auch wenn die Materialität aus Backstein in der Nahwirkung zugegeben interessante Nachwehen, gerade bezogen auf den 'Genius Loci', zulassen wird – nachwievor bin ich sehr unglücklich über diese riegelförmige, ja bollige Unförmigkeit dieser Planung.

    Was vom Osten her, mit dieser nun fast schon gewaltvoll jovialen 'Umarmung' des Portikus, vielleicht noch Jubelschreie bei einer vorstellbaren 'woken' Jury zu verursachen mag, erzeugt auf der gegenüberliegenden Seite dann nur noch ein passiv-aggressives, meiner Meinung nach völlig sinnentleertes, stadtplanerisches Vakuum.

    Der langgestreckte Bogen ist viel zu flach, viel zu dürr und viel zu 'gewollt'. Der Block ist von Westen in Summe ein einziger Riegel, der nicht verbindet sondern wie eine brutale Mauer trennt, schneidet und alles behutsam Gewachsene wieder mal zerstört. Die erst seit 20 Jahren pointierte und funktionierende Sichtachse aus Portikus - Sportplatz – Tempodrom wir nun wieder jäh und wie ich finde, vollkommen unnötig von dieser ungehobelten Bauklotzigkeit unterbrochen.

    Mir ist klar, all das Lamentieren hilft nicht. Aber wie schnell sich Jury, Baudirektorin und die politisch Verantwortlichen für eine gut gemeinte Sache von einer eben nicht so gut funktionierenden architektonischen Lösung haben hinreißen lassen, frei nach dem Motto: auf immer und ewige Sühne tut Not – unsere Stadt soll – hässlicher – werden, sollte der Bürgerschaft ein warnendes Beispiel sein.

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    Bildquelle: BR Kultur.