Beiträge von Echnaton

    ^^Schon heute ist auf der "Promenade" (besser: dem Bürgersteig) starker Fußgänger- und Radverkehr. Es ist wichtige Verbindung vom Burgplatz über Ehrenhof/Rheinterrassen in den Rheinpark (Fortuna-Büdchen nicht zu vergessen, 95 olé). Der Status quo ist für die Passanten sehr unbefriedigend. Gleichzeitig werden dort feinste Flächen für offenen Parkraum und einen Campingplatz(sic!) verschwendet. Dass hier etwas passieren muss, ist nicht neu.


    Als Veranstaltungsfläche wäre eine breitere Promenade eher wertvoller als bisher.

    Wenn man jetzt die Zwischennutzung unter Schutz stellt, entsteht folgendes Risiko:
    Andere Investoren, die ein Grundstück zwischenzeitlich nicht nutzen, werden sich hüten eine Zwischennutzung zuzulassen, da sie riskieren, dass man ihnen die Weiternutzung ausschlägt.


    Das wohl berümteste Beispiel war Monkey's Island, heute Hyatt-Hotel. Dort musste man auch die beliebte Zwischennutzung beenden, um Wort zu halten.

    Das Boui Boui war von vorneherein eine Zwischennutzung - "Rauswurf" ist insoweit nicht das richtige Wort. Die Betreiber dürfen dort etwas machen, bis gebaut wird - so der Deal. Der Eigentümer hätte die Fläche auch brach liegen lassen können.

    Das neue L’Oréal Deutschland Headquarters bezieht HORIZON in Düsseldorf


    Düsseldorf, 4. Dezember 2017. 60 Meter hoch, 16 Stockwerke, 22.000 Quadratmeter Bürofläche und 1.000 Quadratmeter Terrassenfläche – Horizon ist ein Landmark – das neue Tor zur nördlichen Innenstadt von Düsseldorf. Der Projektentwickler „die developer“ hat das Gebäude an L’Oréal Deutschland übergeben, das ab heute für die 900 Mitarbeiter eröffnet ist.


    Der Horizont bezeichnet die Grenze zwischen Himmel und Erde, er steht für Transparenz und neue Perspektiven – und das zeigt sich auch in der einzigartigen Gestaltung des Gebäudes der HPP Architekten. Horizontale Verschiebungen und Auskragungen der Geschosse sorgen für eine Gliederung und bringen durch den unterschiedlichen Rhythmus Spannung in die Struktur der Fassade. Der abstrakte Kubus ist elegant und transparent, zugleich effizient und nachhaltig. Hier werden die Mitarbeiter von L’Oréal Deutschland einen großzügigen, attraktiv gestalteten Arbeitsplatz vorfinden. „In weniger als zwei Jahren Bauzeit konnte dieses außergewöhnliche Gebäude dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Projektentwickler, Architekten, Baufirma und dem Mieter L’Oréal pünktlich fertiggestellt und übergeben werden“, so Andreas Buchmann, Geschäftsführer der Projektentwicklungsgesellschaft „die developer“. „Wie gestapelte Boxen wirkende Geschosse lassen das Gebäude leicht und transparent wirken und inszenieren eine tektonische Bewegung“, erläutert Volker Weuthen, verantwortlicher HPP-Gesellschafter.


    PM: „die developer“

    ^^Ich habe es hier schon einmal erwähnt: Meines Wissens hat das Land das Grundstück gegenüber als neuen Standort für die Staatsanwaltschaft reserviert (die ist jetzt noch in der Altstadt). Ob und wann der Umzug kommt, ist unklar. Für private Nutzung wird das Land den TG-Deckel aber wohl nicht hergeben.

    @#131:
    Der Entwurf bleibt in Höhe und Dominanz auch deutlich hinter der Kirche zurück - auch Bundesbank und Sparkasse sind deutlich, die IHK mit 45m noch immer etwas höher.


    Mindestens seit der Verlegung der 705 (zuvor 715) und der 706 in die Berliner Allee sehe ich in der Straße einen hervorragenden Standort für weitere Hochhäuser: Der historische Stadtkern ist weit genug entfernt, die Verkehrsanbindung ist hervorragend und die Adresse hat durchaus Prestige. Kö und Altstadt, Hbf und japanisches Viertel sind fußläufig erreichbar.

    Kaum zu fassen, dass nur die FDP für den sehr guten Entwurf gewonnen werden konnte - für diese kleinbürgerliche Ablehnung muss man sich glatt schämen. 10 Geschosse sind gar nix in dieser Lage.


    skypirate: Düsseldorf braucht einen neuen HH-Rahmenplan.

    Den Entwurf von Kraft-Raum fand ich auch am besten, da er äußerst offensiv mit der Gestaltung des Hauptbahnhofs umging - das Hauptgebäude in dunklem Klinker ist besser als sein Ruf.


    Ich hoffe, dass Harkortstraße und Mintropstraße mit dem Neubau zumindest etwas aufgewertet werden. Damit würde sich der Trend fortsetzen, dass das Bahnhofsviertel vor allem von den Hoteliers vorangebracht wird.

    Wie viele Betten gibt der lokale Hotelmarkt eigentlich noch her? Erstaunlich.


    Auch die Übernachtungszahlen wachsen stark - die Zahl der Hotelneubauten ist gleichwohl extrem hoch. Ich hoffe ja, dass das größere Angebot die Preisauswüchse bei großen Messen etwas unterbinden kann. Die Fähigkeit zu Großveranstaltungen insgesamt steigt mit den Zimmerzahlen an. So gelungene Hotels wie De Medici und Me and all steigern auch die Attraktivität der Stadt.

    Das letzte für Wohnungsbau vorgesehene Grundstück wurde verkauft - die Pressemitteilung:


    ^^Ein Wettstreit mit mehreren Entwüfen wäre nicht das schlimmste - viel zu selten in letzter Zeit. Nach allem was ich höre, braucht Trivago schon wesentlich vor 2019 neue Flächen.


    Die Ansiedlung von Top-Architekturbüros (Ingenhoven, HPP, SOP) zeigt noch einmal eindrucksvoll den Stellenwert des Medienhafens in der Architektur.

    Rheindeck

    Von einem Zuschlag zu Gunsten des Investors sehe ich nichts.


    Im Rahmen einer Bietergemeinschaft unter der Federführung von Budlex Europe GmbH & Co. KG wurde am 18. Juni 2017 der Landeshauptstadt Düsseldorf ein Angebot für den Kauf des Grundstücks Speditionstraße, Baufeld MI 3 unterbreitet.

    Der erste Eindruck vom Entwurf ist nicht schlecht und SOP ist sicher ein interessanter Nutzer. Man hört, dass der Trivago-Neubau schon bald zu klein ist. Vielleicht mietet Trivago den Rest von Rheindeck?

    Kötter hat einfach viel zu wenig Personal eingeplant und die Wenigen müssen dann ununterbrochen am Limit arbeiten, was sicher - zumindest in Teilen - den Krankenstand erklärt. Offenbar hat der Flughafen mit dem Dienstleister keine ausreichenden Konventionalstrafen vereinbart, um die Leistungsfähigkeit sicherzustellen. Meine eigenen Erfahrungen lassen auch an der Ausbildung des Personals Zweifel aufkommen.


    Angesichts des Umbruchs in der Luftfahrtbranche sind solche andauernden Fehlleistungen völlig unverständlich.

    Ich hatte - ähnlich wie Heidewitzka - bisher nicht den Eindruck, dass die Tunnel am Limit betrieben werden. Dass neue Zugleittechnik noch etwas Kapazität bringt, würde ich auch erwarten. Die bisherige Technik kommt aus der Zeit des C64 - für Jüngere hier eine Erklärung.


    Mein Eindruck ist eher, dass die schon bestellten, neuen hochflurigen Bahnen dringend benötigt werden.