Beiträge von indautxu

    Kleinzschocher

    Die Wohnanlage im Vordergrund gehört heute zu Plagwitz. Der Kran in der Mitte steht am Adler, dort wo gerade ein neuer REWE in die Höhe wächst. Rechts daneben sieht man verdeckt das Dach der Schule am Adler. Ganz links die Doppeltürme der Taborkirche.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Hier im Forum etwas untergegangen: Mitte Dezember wurde die alte/neue Leuchtreklame an der Baumwollspinnerei installiert. Das Ergebnis ist, meines Erachtens, absolut super geworden. Bilder hier + hier.

    Ja sie strahlt, nicht immer aber Sonntag Abend, wenn man sich auch mal mitten auf die Straße stellen kann.

    Update Thalysia

    Zuletzt hier.


    Die Gartenhäuser wachsen weiter in die Höhe. Viel Platz wird dort nicht bleiben.

    Mittlerweile haben sich vier Kräne eingefunden. Die größten Baufortschritte sieht man am westlichen Rand der Baustelle. In der Kochstraße dagegen gerade erst die bauvorbereitenden Maßnahmen zum Aushub der Baugrube. Anscheinend startet nun auch die Sanierung des Bestandsgebäudes.

    Umbau Karl-Heine-Gymnasium

    Zuletzt hier.

    Hier noch mal ein Blick entlang der Kleinen Luppe nach Westen. Die Ufermauer muss aufgrund ihres schlechtem Zustands ebenfalls erneuert werden. Im Hintergrund die Baustelle für den Ersatzneubau der Brücke, über die man später zum Karl-Heine-Gymnasium gelangt.

    Wenn man schon mal da ist, dann noch ein kurzer Blick auf die alte Turnhalle.

    Ersatzneubau Messebrücke

    Bestandsbilder zuletzt hier von Rundling.

    Aktuell sieht es so aus. Der Mittel- und nördliche Teil wurden mit einem Mobilkran schon herausgehoben.

    Der verbleibende Teil wird zusätzlich abgestützt. Links erkennt man an der glatten Schnittfläche, dass die Brücke in Einzelteile zersägt wird


    Der kreisrunden Löcher in der Brüstung wurden hineingebohrt, damit die Teile mit dem Kran angeschlagen werden können. Quasi an den Haken genommen.


    Im Hintergrund die Alte Messe.

    Updates Kurt-Eisner-Straße

    An der Ecke zur Brandvorwerkstraße wurde mittlerweile die Straße gesperrt. Die ersten Container haben sich ebenfalls eingefunden. Ansonsten gibt es noch keine Bilder. Zuletzt hier.

    An der Ecke zur Kochstraße sieht es aktuell so aus. Zuletzt hier.

    Rechts das Neubauvorhaben Kochstraße 29.

    Das Quartier media city, zuletzt http://'%5burl"]hier[/URL], mit einer sehr tiefen Baugrube.


    Auf der anderen Straßenseite geht es nun auch voran. Zuletzt http://'%5burl"]hier[/URL].

    Direkt neben Eisen Pauling wird demnächst auch ein Neubau starten. Aktuell sieht es noch so aus.

    Dekoratives Anführungszeichen

    ^
    Das Objekt Körnerplatz 9 sehe ich aufgrund seines Alters eher beim Bauerbe-Strang aufgehoben. Allerdings ist es trotzdem im Wohnungsbau Thread richtig, da es abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird.
    Zitat
    " Dem Abriss unseres leerstehenden Gebäudes Körnerplatz 9 in der Leipziger Südvorstadt und anschließendem Neubau steht nichts mehr im Weg. Die langersehnte Baugenehmigung ging Anfang des Jahres bei uns ein."

    Quelle


    Eine Genossenschaft kauft ein Haus und lässt es für einen Neubau Abreißen. Mir erschließen sich nicht ganz die Vorteile des Neubaus. Zumal man bei dem Bestandsgebäude sicher gefragte Wohnungen mit einer Größe unter 50 m2 mit Balkon hätte anbieten können. Selbst bei 2 Wohnungen pro Etage wären es 10 plus zwei weitere bei einem möglichen Ausbau des DG.

    Dekoratives Anführungszeichen

    ^ Danke für die vielen Eindrücke. Wie man sieht, wurde Kleinzschocher in seiner Entwicklung zur Großstadt auf halbem Wege ausgebremst. Seit dem Ausbruch des 1. Weltkrieg gab es keine nennenswerte städtebauliche Entwicklung mehr. Nach der Wende gab dann der industrielle Niedergang und die hohe Abwanderung dem Ortsteil beinahe noch den Rest.

    Die bauliche Entwicklung geht auch heute trotz starkem Bevölkerungswachstum nur sehr zögerlich voran. Man sieht es ja an den Bildern: Seit 2000 ist die Stadt um etwa 100.000 Einwohner gewachsen, und trotzdem sind hier weiterhin viele Wohnhäuser runtergekommen und stehen leer, obwohl die innerstädtische Lage mit Küchenholz und dem südlichen Auwald vor der Nase nicht die schlechteste ist.


    Nicht ganz: Die Meyerschen Häuser in Kleinzschocher entstanden als letzte der in Leipzig insgesamt 4 Wohnanlagen. Zwar begann der Bau der insgesamt 1400 Wohnungen bereits 1907. Aber durch den ersten Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise war die Gesamtfertigstellung erst 1938. Zwischen 1925-1936 wurden zu den bestehenden 92 weitere 47 Häuser errichtet. Heute ist die Anzahl der Wohnungen durch Zusammenlegungen leicht auf 1291 gefallen.
    Die Häuser an der Erich-Zeigner-Allee 81-103, nach Plänen vom Stadtbaurat James Bühring, wurden erst 1921/22 erbaut. Alle Wohnanlagen zwischen Antonien-, Zschochersche- und Limburger Straße entstanden am Ende der 1920er Jahre. Ebenfalls das Viertel zwischen Siemens-, Wachsmuth-/, Zschochersche- und Limburger Straße. Es wurde nach Plänen von Hubert Ritter ab 1926 errichtet. Die beiden Beispiele mögen im heutigen Ortsteil Plagwitz liegen. Sie gehören historisch aber zu Kleinzschocher.
    Und wenn man es ganz genau nimmt, dann steht u.a. der WK I in Grünau auf Kleinzschocherscher Flur ebenso wie Teile der Grünau Siedlung, Grünau Mitte und Grünau Ost. Das aktuelle Bevölkerungswachstum in Plagwitz findet zu einem nicht unerheblichen Teil eigentlich in Kleinzschocher statt.

    Ich glaube, und ich hatte es schon befürchtet, dass meine Bildstrecke ein etwas falsches Bild des Ortsteils zeichnet. Die noch unsanierten Häuser sind in der Unterzahl und es wird viel saniert. Ich werde noch weitere unsanierte Häuser zeigen aber auch Perlen aus Kleinzschocher. Es ist auf jeden Fall ein sehr diverser Stadtteil!

    Warum werden eigentlich an manchen Stelle im Gleisnetz der LVB bei Straßenumbaumaßnahmen nur kosmetische Reperaturen an den Großverbundplatten vorgenommen (z.B. Karl-Heine-Straße zwischen Albertbrücke und S-Bhf. Plagwitz)?

    VEB Texafol

    Heute ein kleiner Ausflug nach Neulindenau an die Kreuzung zwischen Karl-Heine-Kanal und Lützner Straße. Auf einem großen Areal am östlichen Ufer des Kanals liegen die Ruinen des ehemaligen VEB Texafol, auch die Spinne genannt. Das Areal wir heute für allerlei genutzt nur nicht zur Produktion im klassischen Sinne. Hier ein Luftbild des Areals. Dazu hier einen Drohnenflug.
    Die Fabrik wurde 1896 als Jutespinnerei Tränkner und Würkner gebaut. In der DDR firmierte sie unter VEB Jutespinnerei Texafol. Seit mehr als 20 Jahren wird sie vom Zahn der Zeit und anderen Unholden schrittweise demontiert. Das Gebäude ist mehr oder weniger ein einstöckiger Hallenkomplex, der in drei größere Produktionshallen unterteilt ist. Dazu gibt es noch einige Anbauten z.B. das ehemalige Heizhaus samt Esse am Karl-Heine-Kanal. Ein kleineres Gebäude und ein teil der Umfassungsmauer fiel der Ausbau der Lützner Straße zum Opfer.
    Es gab immer wieder Aktivitäten auf dem Gelände. Nun fanden wieder einmal Rodungs- und Entrümpelungsarbeiten statt. Das Internet fördert zu Tage, dass sich die Seecon Ingenieure zweimal mit dem VEB Texafol beschäftigten. Einmal für die Weisenburger Projekt GmbH. Das architektonische Konzept lieferte das Büro Weis & Volkmann. Es sah vor, die äußere Hülle der Hallen stehen zu lassen und dahinter Neubauten anzuordnen. Das Tragwerk des Dachs der dreischiffigen Haupthalle sollte freigelegt werden und somit einen Innenhof zwischen den Neubauten bilden.
    Ein weiteres Mal war der Auftraggeber die EBV Grundbesitz GmbH. Dieses Mal ging es um die Erstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans, um das Gelände einer Wohnnutzung zu zu führen. Es ist das aktuellere Projekt (Bearbeitungszeitraum 2016-18).
    Interessant ist, dass die Fotografin Sarah Buggenhagen ein ähnliches Konzept wie die Seecon Ingenieure ausgearbeit hat. Bis vor drei Wochen gab es dazu auch noch eine eigene Website. Diese ist nicht mehr erreichbar. Aber in der Bildersuche bei google sieht man noch einige ihrer Vorschläge.
    Hier einige aktuelle Bilder.

    Kopfbau/ Eingang

    Details

    Im Inneren.

    Blick von der westlichen Kanalseite.

    Das alte Heizhaus am Radweg entlang des Kanals.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich finde den Bau nicht übermässig gelungen. Dazu einige Hinweise:

    a) Er ist nach meinem ästhetischen Empfingen ein Stockwerk zu niedrig

    Gerade an der Höhe finde ich nichts verweflich. Der Neubau nimmt die Traufhöhe der umgebenden Bebauung auf und betont die Ecke durch eine Erhöhung. Man sollte auch nicht vergessen, dass die Arthur-Hoffmann-Straße zwischen Kohlen- und Schenkendorfstraße eine geringere Breite als weiter südlich aufweist. Wenn alle Lücken zwischen Kohlen- und Paul-Gruner-Straße bebaut sind wird das eine ordentliche Häuserschlucht sein.

    Ansonsten sieht der Rückfront tatsächlich ein wenig trostlos aus.

    Die LVZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 17.03.17 ausführlich über das Bauprojekt. hier eine Zusammenfassung.

    • die Architekten sind Mann & Schott, der Bauherr die LE Quartier.
    • es entstehen 226 Wohnungen in 11 Neubauten und drei Bestandsgebäuden
    • es wird zwei Tiefgaragen geben, eine Zufahrt via Erich-Zeigner-Allee und eine via Zschochersche Straße
    • man hat von allen Gebäuden einen Zugang zur TG. Oberirdische Stellplätze gibt es nicht. Dadurch wird das Quartier höchstens (euphemistisch) autoarm und nicht autofrei wie die LVZ meint.
    • Das Bestandsgebäude an der Erich-Zeigner-Allee wird ebenfalls zu Wohnraum umfunktioniert. Dadurch, dass die darum liegende aufgeschüttete Erde abgebaggert wird, soll es auch noch hinten heraus Fenster geben. So richtig kann ich mir das noch nicht vorstellen aber mal sehen.

    Hier noch eine Visu. Die Bäume müssen wir uns noch die nächsten 30 Jahre wegdenken.


    Quelle: LVZ, 17.03.17 Seite 17

    Dekoratives Anführungszeichen

    Der Neubau wird zukünftig auch nur eine Lückenbebauung darstellen, wenn der Blockrand geschlossen wird. In diesem Zusammenhang ist das Manifestieren des offenen Blockrands, mit Flachbau und festem Zaun zur Kollwitzstraße, von 'ImmVestWolf' etwas schwer verständlich.

    Dazu hier noch eine andere Übersicht. Die östliche Seite der Alexanderstraße wird man wohl ohne größere Mühe schließen können.

    Katasterpläne zeigen oft sehr deutlich die Schwierigkeiten und weisen auf die historische Situation hin. Sollte es z.B. einmal einen Lückenschluss auf der östlichen Seite der Alexanderstraße geben, müsste sich der Bauherr mit der Lipsia einigen, dass er auch auf deren Grundstück bzw. bis an den Block heran bauen darf. Einen Lückenschluss am Westplatz geht solange nicht, wie der Flachbau (Flurstück 2343/u) noch steht. Ansonsten reichen die Abstände zwischen den Gebäuden nicht. Darüber hinaus lässt der Neubau von 'ImmVestWolf' keinen Anschluss zu (siehe Bild unten). Aber vielleicht hat Herr Wolf darauf spekuliert, dass irgendwann die Straßenführung verändert wird.