Beiträge von gacki

    Constantin Wirth ... und man sieht eben, was man sehen will.

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    zu 1.: Huh? Die drei Blöcke zur Wiener Straße hin sind alle weiss-grau, und die Fassaden zum Lenéplatz sind gnädiger weise mal grün, rot und orange. WOW, welch architektonisch Meisterwerk.

    Vielleicht habe ich ja einen Knick in der Optik, aber ich sehe die Fassaden zur Wiener Straße hin weiß (neben der Tankstelle) und zartrosa (der Rest).

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    zu 2.: alle Blöcke sind zu den Straßen um das Quartier drumherum alle gleich hoch.

    Vielleicht habe ich ja einen Knick in der Optik (oder es liegt an der Perspektive), aber der weiße Block neben der Tankstelle wirkt auf mich niedriger; und der Teilblock am Hochhaus wirkt auf mich höher. Der Bebauungsplan würde für alle Blöcke ggf. die gleiche Höhe hergeben, aber eben auch unterschiedliche Höhen (14-20m, 18-20m, 20m für die unterschiedlichen Felder). Nach meiner Wahrnehmung ist letzteres der Fall.

    Davon mal abgesehen war Deine Behauptung, es gäbe "immer gleiche Kubatur der Blocke"; Kubatur ist NICHT Gebäudehöhe. Moving the goalposts?

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    Wenn Du damit sagen möchtest, dass sich in Gründerzeitvierteln auf einer Häuserzeile zwei oder mehr komplett identische Häuser befanden und noch befinden und das Usus war und ständig vorkam, dann lügst du.

    Und wieder "moving the goalposts" - Deine Behauptung war "immer gleiche Fassadenelemente, welche es schon zu hunderten in jeder Stadt gibt". Dass die Gründerzeit immer wieder die gleichen Fassadenelemente benutzte, sollte eigentlich bekannt sein.

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    Ja, warum hat man nicht die Punktbebauung wie sie vorm 2.WK war aufgegriffen? Warum musste man die DDR Platten in Form des HH aufgreifen, gepaart mit der heute "modernen" Bauweise?? Warum dann nicht gleich ne Blockrandbebauung, um den Städtebaulichen Fehlentwicklungen seit ´45 entgegenzuwirken??

    Und noch mal "moving the goalposts": Deine Behauptung war "kein Bezug zur Umgebung", was offensichtlich Unsinn ist. Dass Dir der Bezug nicht gefällt, ist Deine Sache. Aber er ist eben unbestreitbar da.

    Warum man sich für diese Art der Bebauung entschieden hat (und nicht für Blockrand), steht übrigens im Bebauungsplan drin.

    Ich bin mir nicht sicher, ob die Gestaltungsleitlinie bei Bauten dieser Größenordnung Anwendung finden muss/sollte. "Parzellenstruktur" und "ablesbare Adressen" etc. würde im Prinzip jeden größeren Solitär automatisch verhindern (WTC, Rathaus, Sachsen-Energie usw.). "die ablesbare Gliederung in Sockelzone, Mittelteil und oberen Abschluss" wird anderswo auch ignoriert, siehe hier z.B. erneut Sachsen-Energie. Dieser Teil der Leitlinie bezieht sich auf das "städtische Haus"; und ich würde argumentieren, dass ein solches Gesamtensemble nicht in diese Kategorie fällt (viele andere Bauten m.E. ebenfalls nicht).

    Manchmal ist die Ignoranz einfach nur noch schockierend:

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    1.: weiße, graue, beige Putz- oder Betonfassaden, außer die Architekten haben mal nen Geistesblitz und gönnen mal ne blaue, rote oder grüne Fassadenfarbe

    Offensichtlich beim Entwurf nicht der Fall.

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    2.: immer gleiche Kubatur der Blocke

    Offensichtlich beim Entwurf nicht der Fall.

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    3.: immer gleiche Fassadenelemente, welche es schon zu hunderten in jeder Stadt gibt

    Schöner Diss gegen die Gründerzeitbebauung...

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    4.: immer diese ultragrünen Visus, die erst nach 20 Jahren so aussehen und bepflanzte Dächer, die es in 80% der Fäll nich geben wird...

    Da gehe ich zumindest teilweise mit. Auf die Dächer kommt ja eh Photovoltaik...

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    5.: wieder keine Blockrandbebauung mit kleinteiligen Fassaden mit verschiedenen Traufhöhen

    Gab's dort früher auch nicht. Gibt's auch in der Nähe nicht.

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    6.: keine abwechselnde Dachlandschaft

    Gibt's in der Neustadt auch nicht. Ich finde die Dachlandschaft davon mal abgesehen durchaus abwechselnd, schon durch die Höhenunterschiede.

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    7.: kein Bezug zur Umgebung oder zu dem, wie es vorm 2.WK aussah

    Kein Bezug zur Umgebung?

    Ich bin wirklich ob der kompletten Unbedarftheit Deines Beitrages schockiert. Offensichtlich kennst Du weder den Entwurf noch die Gegend. Da erübrigt sich jede Diskussion.

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    Wenn das keine Postmoderne ist, was dann?

    Ich hatte Beispiele angeführt. Die Änderungen/Zusätze zu den Platten sind so minimal, dass sie das Gesamtbild kaum verändern.

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    Würde in Dresden in der Gestaltungsqualität entworfen und gebaut werden, die in den 80ern am Gendarmenmarkt vorgelegt wurde (und die inzwischen unter Denkmalschutz steht), würde ich alle Autoren im Dresden-Strang des DAF zum Essen einladen. Da könnt ihr lange drauf warten!

    Wollen wir wieder die Diskussion führen, warum Dinge unter Denkmalschutz gestellt werden? Neustädter Markt? Robotron-Kantine?

    Ich finde die Gestaltungsqualität der DDR-Bauten am Gendarmenmarkt typisch für das, was die DDR unter Aufbringung aller Kräfte erreichen konnte. Besonders großartig finde ich sie nicht, sondern irgendwie halbgar. Dass diese Architektursprache wieder weitgehend verschwunden ist, finde ich positiv.

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    Wäre schön, wenn dort, wo Schrägdächer dominieren, auch nur Häuser mit Schrägdach gebaut würden. Da dem nicht so ist, kann man ja auch mal fordern, dass ein Schrägdach neben Flachdächer gesetzt wird. Zumal das Rathaus mit seinen Ziegeldächern vom einen wie vom anderen genannten Bauvorhaben nur durch jeweils eine Straße getrennt ist. Der Dr.-Külz-Ring ist freilich breiter als die Kreuzstraße, dafür ist ein funktionaler Zusammenhang zwischen Rathaus und Stadtforum gegeben. Gerade dieser Zusammenhang hätte es gerechtfertigt, dass sich das Stadtforum mittels Schrägdach von den benachbarten Kaufhäusern abhebt und eher dem Rathaus zuwendet.

    Die Beliebigkeit dieser Argumentationslinie ist schon beeindruckend. Damit könnte man auch einen Turm rechtfertigen oder optisch schöne, aber funktional hochproblematische Treppenlandschaften.

    Auf der anderen Seite kann man natürlich argumentieren, dass ein öffentlicher Neubau auch die Veränderungen im architektonischen Denken widerspiegeln sollte. Und Schrägdächer sind - derzeit - out.

    Ecke Uferstraße/Hedwigstraße: seit heute Baufeldberäumung. Der Themenstadtplan zeigt ein Bauvorhaben für das Eckgrundstück an; dazwischen und Wießners "Hafen01" ist aber nichts eingetragen (und wird anscheinend auch nicht beräumt).

    Ist das immer noch "basis d"? Auf deren Website finde ich auf Anhieb jedenfalls nichts.

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    Direkt benachbart haben wir DDR-Postmoderne der 80er (und 90er).

    Wo denn? Die Platten am Ferdinandplatz sind das schon mal nicht.

    Ein typischer Bau für das von mir beschriebene Phänomen wären das Hilton in Dresden oder die DDR-Bauten der 80er im Bereich Berlin-Friedrichstraße und Gendarmenmarkt. Auf mich wirken diese Bauten oft wie nichts Halbes und nichts Ganzes.

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    Zudem hatte Rundling argumentiert, ein Schrägdach würde "den Zusammenhang zum 'alten' Rathaus sichtbar" machen. Verrückterweise wird der nördliche Hotelneubau mehr Bezug auf das Rathaus nehmen als der neue Rathausbau.

    Der nördliche Hotelneubau befindet sich in einem Gebiet, in dem es nur Schrägdächer gibt. Das Stadtforum befindet sich in einem Gebiet, in dem es keine Schrägdächer gibt.

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    Ein privater Investor kann das - noch dazu mit kleinerer Baumasse - leisten und die Stadt nicht? Ach ne, die Stadt gibt ihr Geld ja lieber für tonnenschwere, deplatzierte Glaswände und nutzlose, riesenhafte Löcher in der Fassade aus.

    Ja, natürlich. Wenn der private Investor innerhalb dieser Vorgaben genug Geld verdienen kann, kann er so bauen. Und natürlich stehen bei der Stadt eben andere Prioritäten im Vordergrund.

    Die Varianten mit Schrägdach wirken auf mich eher wie DDR-Postmoderne der 80er - oder wie der m.E. missglückte Neubau am Kollwitz-Ufer neben dem Pflegeheim.

    Alle anderen schon/noch existierenden Bauten auf dieser Seite der Waisenhausstr. haben auch keine Schrägdächer (Karstadt usw., Ferdinandplatz). Ich finde auch nicht, dass das Gebäude den Altbau dominiert (das ist auf Grund seiner Ausdehnung und des Turms auch eher schwierig).

    (Dass man bei einem Schrägdach auch wieder Fläche verlieren würde, kommt noch hinzu.)

    In der Roßbachstr./Ecke Rietschelstr. wurden diese Woche Garagen abgerissen. Der Themenstadtplan gibt dazu nichts her; also vermutlich nicht direkt in Vorbereitung eines Bauvorhabens.

    (Die Masse ist es nicht - ganze 9 Garagen; ob die 6 Garagen auf der anderen Straßenseite auch wegkommen, weiß ich nicht.)

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    Aber schau dir auch mal die anderen Details an: das Pflaster aus Kupferschlacke im Straßenbereich und Naturstein bei den Gehwegen,

    Good riddance! Ich kenne noch das alte Plaster der Schützengasse; und aus gutem Grund hat man das ausgetauscht. Das Schlackepflaster in dieser Gegend war sauglatt. "Gehwege" ist für das, was dort zu sehen ist, auch geprahlt. Kein Wunder, dass man lieber Granitplatten genommen hat.

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    die Pfeiler des Zaunes, der geschwungene Laternenmast,

    Die Pfeiler des Zauns sind recht gewöhnlich; und man sollte sich auch mal die Frage stellen, wozu man dort einen Zaun brauchte. Der "Laternenmast" (so er denn einer ist), ist ein schönes Beispiel für die miese Infrastuktur der Gegend. In Richtung Wettiner Platz gab's auch Gaslaternen, dort hinten bereits nicht mehr.

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    die Fenstersprossen und Fensterläden,

    Wollen wir mal über Ästhetik reden? Nehmen wir z.B. mal die drei sichtbaren Achsen des Gebäudes rechts auf dem oberen Bild. Dass die Fenster im Ergeschoss und Obergeschoss jeweils unterschiedlich groß sind, dürfte auffallen? Sprossenfenster ja/nein? Anscheinend ad libitum. Die Fensterläden sind sichtbar krumm und schief.

    Beim Gebäude mittig links (was immer noch steht) ist gut zu erkennen, dass sich die Fenster für gewöhnlich nach außen öffnen (ich will gar nicht davon anfangen, was das beim Fensterputzen bedeutet), aber anscheinend mochte man das auch nicht mehr so recht, denn im 2. Obergeschoss sind zwei Fenster zu erkennen, die sich anscheinend nach innen öffnen (nein, nicht die im Giebel).

    Die Fensterflügel und Fensterrahmen sehen übrigens auch zu einem großen Teil ziemlich erbärmlich aus. Anscheinend hat man es auch früher mit der regelmäßigen Pflege der Holzfenster nicht so genau genommen. Ein entscheidender Vorteil von Plastefenstern ist ja, dass sie relativ pflegeleicht sind.

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    das Hoftor mit Bogen,

    Steht ja auch noch (bzw. wieder). Ja, das war eben ein Dreiseithof. Nicht jeder Dreiseithof hat(te) aber ein Hoftor.

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    die emaillierten Hausnummern und Straßenschilder, die handgeschriebene Werbetafel,

    Kann einem gefallen, muss aber nicht. Ein Zeichen für architektonische oder städtebauliche Qualität ist beides nicht.

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    aber auch die außerordentlich abwechsungsreiche Dachlandschaft.

    Was in erster Linie auf "Wildwuchs" zurückzuführen ist (und auf die sich ständig ändernde Bauordnung).

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    Wie gern würde ich dort entlangspazieren! Und auch lieber dort wohnen als hinter Schießschartenfenstern.

    Ich weiß, wie man in vergleichbaren Wohnungen gelebt hat.

    Die Wohnungen im Schützengarten sind z.B. allesamt heller (trotz "Schießschartenfenstern") als die größtenteils abgängige Altbebauung. Und trockener. Und höher. Undundund.

    Ohne 1. und 2. Weltkrieg wäre dort vermutlich auch nicht viel übriggeblieben; ein Umbau des gesamten Gebiets hatte ja bereits begonnen. Diese Häuser standen alle zur Disposition, genau wie das "Gerberviertel" etwas weiter weg. Die ganze Gegend galt als baulich (und hygienisch) problematisch.

    Der nachträglichen Verklärung einer "Dreckecke" stehe ich sehr kritisch gegenüber.

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    Maschendrahtzaun, Baumarktlampe und Kunststofffenster links im Bild künden ebenso von verlorenem ästhetischen Empfinden, vom Verlust von Baukultur auch in der Breite der Bevölkerung, und Autos stören optisch immer, selbst, wenn sie nur als Kleckse im Hintergrund auftauchen. Auf alten Ansichten aus dem 19. Jh machen einem genau solche Details große Freude.

    Genau, wenn ich mir die Fotos vom Ende des 19. Jhd./Anfang des 20. Jhd. ansehe, fällt mir als erstes auf, wie ästhetisch die ganze Gegend aussieht:

    (Quelle: Deutsche Fotothek)

    df_w_0220119.jpg


    df_pos-2010-a_0000007.jpg

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    Auch hier zwei oder drei seltsame Parkplätze mittendrin. Dabei ist auch eine Tiefgarage mit barrierefreiem Lift und Wohnen für Behinderte absolvierbar.

    Grundsätzlich halte ich bei derartig großen Anlagen eine Handvoll von Parkplätzen (gern auch nur Kurzzeitparkplätze) für sinnvoll. Hausmeister, Bringdienste, Pflegedienste, ...

    Diese in jedem Fall in die Tiefgarage zu schicken scheint mir auch nicht übermäßig sinnvoll.

    Aber das hier scheinen ganz normale "städtische" bewirtschaftete Parkplätze zu sein.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von…resdner_Zwinger

    Lt. dieser Liste stellen die Figuren Gesang, Instrumentalmusik und geistliche Musik (Orgel) dar und stammen aus der

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    Hähnel-Schule, um 1860
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    Ich würde sogar mutmaßen, dass nach dem Wiederaufbau in den 1850-60er Jahren noch mehr zeitgenössische Figuren den Pavillon schmückten und diese erst bei späteren Sanierungen (Ermisch) wieder durch barocke Kopien ersetzt wurden.

    Diese Ansicht wird durch den Wiki-Eintrag ebenfalls gestützt:

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    In den Jahren 1852–1862 erfolgte die Wiederherstellung nach dem Brand durch die Maikämpfe 1849. Unter Ernst Julius Hähnel (Hähnel-Schule) wurden 11 Großfiguren, 29 Putti und 4 Vasen neu geschaffen.[5]

    In den Jahren 1924–1936 unter Ermisch und Wrba wurden 10 große Nymphen und 10 kleine Nymphen neu geschaffen und 338 Kopien (davon 55 Großfiguren, 98 Putti und 185 Vasen) angefertigt.[6] Danach galt der Zwinger als vollendet, insges. waren 620 Skulpturen vorhanden. In dieser Zeit wurde versucht die „Stilreinheit der Permoser-Zeit“ wiederherzustellen, wobei auch Hähnel-Figuren ersetzt wurden. Hugo Ermisch hat alle Skulpturen in der sog. Ermisch-Kartei erfasst.

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    Durch die ganze Länge stadtauswärts ab Rißweg (Steglichstrasse / Kurparkstrasse) bis zum Ende unweit der Kreuzung Grundstrasse.

    Mich würde ja mal interessieren, wie man das in der Gegenrichtung löst - hinter der Einmündung Grundstraße ist die Bautzner Landstraße ja so schmal, dass theoretisch nicht mal die Straßenbahnen an Radfahrern vorbeidürften...

    Ein paar Zahlen zum Vergleich: Der Konzertsaal der Musikhochschule hat 450 Plätze, das TJG 350, die Staatsoperette 700 und die Semperoper 1300. 600 Plätze liegt irgendwo dazwischen. "Kammermusiksaal" impliziert eine kleinere Bühne; "Richard-Wagner-Akademie" oder "Zentrum der Romantik" klingt für mich - subjektiv - nach "größer". Aber dazu müsste man sicher erst das ganze Konzept sehen.

    Wenn für so was Geld da wäre, würde ich es natürlich spontan auf das Kraftwerksgelände packen (sofern noch möglich; ich kenne nicht den Stand der Planungen auf dem Gelände).

    Etwas habe ich noch:

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    Hingegen könnte eines Tages auch wieder das Belvedere an seinen Platz finden. Mehrfache Bemühungen zum Wiederaufbau wurden unter anderem dadurch vereitelt, dass die DDR-Brücke die einst schöne Sicht verstellt hat.

    Das steht zwar in der WIkipedia so drin, aber es ist immer sinnvoll, das mal mit der Realität abzugleichen..

    So sieht das etwa von der Stelle aus, an der sich der Übergang vom Erdgeschoss des Belvedere zum 1. Obergeschoss befinden würde:

    Belvedere.jpg

    Die DDR-Brücke hätte also höchstens die Sicht auf den Abschnitt bis zur Albertbrücke verstellt. Die Hochhäuser rechts im Bild dürften ein größeres Problem darstellen.

    Die DDR-Brücke war schon sehr schlank und flach gehalten worden, so dass sie die Silhouette wenig beeinträchtigt. Das gilt dann natürlich auch für die Gegenrichtung.

    Ich möchte hier auch noch mal auf die Unwägbarkeiten und Ungenauigkeiten der Verkehrsmengenmessungen hinweisen bzw. auf das Problem, mit einem Durchschnitt zu arbeiten.

    Der Themenstadtplan zeigt z.B. für zwei direkt nebeneinanderliegende Abschnitte der Bautzner Landstr. (Heiderand-Chopinstr. und Chopinstr.-Mönchshof) die Verkehrsmengen an; diese wurden an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen gemessen. Auf dem ersten Abschnitt wurden 15.000 Fahrzeuge gemessen, auf dem 2. Abschnitt 22.100. Das sind fast 50% mehr!

    Anderes Beispiel: Terrassenufer. Dort liegen die manuell gemessenen Zahlen immer über 20k, aber der automatisch gemessene Jahresdurchschnitt bei 15k. Wäre im Zweifelsfalle relevanter, dass die Verbindung an 5 Tagen/Woche sehr stark ausgelastet ist, oder dass an 2 Tagen/Woche dort vergleichsweise wenig passiert?