Beiträge von keiner

    Dekoratives Anführungszeichen

    Dann etwas zur Rolle der Institutionen:
    - Die Rolle der BHT wird eine völlig andere sein als bei der HU in Adlershof. Statt Grundlagenforschung wie z.B. Materialforschung oder Arbeit mit mathematischen Modellen hat man bei der BHT tendenziell viel mehr angewandte Forschung (Labs, Werkstätten für Prototypenbau etc.). Entsprechend ist der Standort interessant für StartUps oder Unternehmen, die möglichst schnell an die Herstellung von fertigen, funktionierenden Produkten heran wollen. Für diese wiederum ist man dort aber sogar sehr attraktiv aufgestellt.
    - Die BHT ist übrigens eine der größten staatlichen Fachhochschulen Deutschlands und besitzt einen exzellenten Ruf in den Ingenieurswissenschaften (speziell in dieser Tiefe sehr selten). Auch besitzt sie hierin bereits eine große Tradition, da sie die Berliner Industriegeschichte stark mitgeprägt hat und als "ingenieurtechnisches Rückgrat der Berliner Bau-, Energie- und Industriewirtschaft" gilt. Sie soll dabei bis heute durchaus für Spitzenforschung stehen.
    - Die BHT und speziell die hier angesiedelten 2.500-3.000 (von insgesamt 13.000) Leute gelten fachlich als perfektes Match für die TXL-Pläne und würden zudem auch für hybride Forschungsprojekte taugen, sollte es tatsächlich in diese Richtung gehen.

    Als jemand aus dieser Wald-und-Wiesen Hochschule, der ja damit leider kein exzellenter oder krativer Kopf sein kann, bedanke ich mich hier mal für die wärmenden Worte und versuche den arroganten und beleidigenden Kommentar darüber zu ignorieren.

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    Neubau „Wedding Advanced Laboratories

    Etwas das ich noch aus der BHT gehört habe:

    Der Senat will die aktuell noch zur Hochschule gehörende Grünfläche an der Ecke Amrumer/Luxemburger Str. an die WBM abgeben, um dort ein 15-stöckiges Hochhaus zu bauen. Die BHT hofft hier dass die Primärnutzung der Hochschule zugute kommt damit dort 140 Wohnplätze für Studierende entstehen können.

    Das Parkhausgrundstück an der Triftstr. soll auch dem Wohnungsbau gewidmet werden, die endgültige Entscheidung wurde aber noch nicht bekanntgegeben.

    Hier ein Blick auf das Flugfeld aus Richtung Meteorstraße, im Vordergrund wird das zukünftige Schumacher Quartier entstehen.

    Es wird fleißig gebuddelt, ich glaube bisher findet hauptsächlich Schadstoffentsorgung statt.


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    (Bild von mir)

    Hier in Reinickendorf zwischen Antonienstrasse und Eichborndamm wird neben einem der wenigen schönen Gründerzeitbauten an der Scharnweberstr. ein Neubau mit Eigentumswohnungen errichtet. Name des Projekts ist Antonia (ein paar Visualisierungen auf der Seite) und sieht etwas anspruchsvoller aus als die anderen eher schlichten Wohnugsquader die sonst gerade hier im Kiez erstehen.

    Gerade werden die Bestandsgebäude abgerissen, Fertigstellung ist 2024 angepeilt


    Während 5700 e/qm ja mittlerweile ein Schnäppchen sind für Neubauten, ist die Lage leider nicht die beste. Auf beiden Seiten des Gebäudes sind zweispurige Einbahnstrassen die als Zubringer zur A111 funktionieren. Es ist viel Verkehr und es donnern den ganzen Tag eine grosse Menge Autos und Lastwagen die Strassen rauf und runter.

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    (meine Bilder)

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    Nur Wohnen ohne Gewerbe im EG oder wenigstens an den Ecken...

    generell ja, möchte aber anmerken dass gewerbe sich in manchen Ecken einfach nicht trägt. In den Bouchegärten nebenan war auch Gewerbe angedacht, ist aber glaube ich in einer reinen Wohnlage wie dieser einfach nicht überlebensfähig. Eine hälfte steht leer, die andere ist von einem Büro gemietet.

    Auf einer verwilderten Freifläche zwischen Alt-Treptow und Neukölln die noch von Mauerzeiten brach lag und wirklich sehr zugewuchert war, habe ich neulich ein Baustellenschild entdeckt:


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    (eigenes Bild)

    Auf der Seite von Wernecke & Jahn Architekten gibt es ein paar Visualisierungen:

    Bild: https://model2.de/light/14359/screenshot_2020-07-1121jv8.jpg  Bild: https://model2.de/light/14359/screenshot_2020-07-11e5jw2.jpg

    Bild: https://model2.de/light/14359/screenshot_2020-07-111kjm4.jpg  Bild: https://model2.de/light/14359/screenshot_2020-07-11k9js5.jpg

    Bild: https://model2.de/light/14359/screenshot_2020-07-119sjyr.png

    (c Wernecke & Jahn)

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    Die städtebauliche Idee basiert auf einer „Adaption“ aus zwei im Vorfeld herausgearbeiteten Varianten einer städtebaulichen Studie. Eine Kombination aus straßenbegleitender Blockrandbebauung und Weiterführung der Grabowstraße als Durchwegung des Baufeldes wurde angestrebt.

    Auch hier haben wieder die NIMBYs des Sozialbündnis gegen Verdrängung protestiert weil potentiell Wildtiere und Fledermäuse verdrängt werden für günstigen Wohnraum für Menschen.

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    Ein weiteres Wohnprojekt der BUWOG ist in der Harzer Straße geplant:


    Zu diesem Projekt gab es jetzt eine Info-Veranstaltung auf dem Innenhof der ehemaligen Geyer Werke. Es gab auch eine Tafel mit Visualisierungen, ich habe ein paar Fotos gemacht.


    Im Moment ist man noch in der Bürgerbeteiligungsphase, (wird bestimmt noch Einsprüche wg. zu dichter Bebauung geben) Baustart ist erst 2018-2019 geplant.

    Stadtquartier Bautzener Straße

    Wie die MoPo berichtet plant der Chef der Hellweg-Baumärkte plant Quartier mit 300 Wohnungen auf S-Bahnbrache.

    Die Gebäude sollen zudem so belüftet sein, dass es nicht nötig sein soll, die Fenster zu öffnen. Somit lässt sich Lärm von der nebenan verlaufenden S-Bahnstrecke vermeiden. Zudem sollen Lärmschutzwände errichtet werden.

    Knapp die Hälfte der geplanten 296 Wohnungen (136) sollen kleiner als 60 Quadratmeter und somit erschwinglich sein


    © Architekturvisualisierung Nadine Kuhn


    © CollignonArchitektur


    © Architekturvisualisierung Nadine Kuhn


    © CollignonArchitektur


    Mehr info auf der Seite der Architekten hier:
    http://www.collignonarchitektur.com/de/content/stadtquartier-bautzener-stra%C3%9Fe-0#

    Wie es aussieht wurde hier oben die Verkleidung des obersten (Technik?)-Stockwerks abgenommen:


    (Foto: keiner)


    Ist mir diese Woche aufgefallen, kann mich nicht sagen wann hier genau gearbeitet wurde.
    Der Bauantrag ist ja noch nicht durch, vielleicht fangen die Vorarbeiten aber trotzdem schon an?

    Bouchegärten

    Das Projekt Bouchegärten (siehe hier) ist mittlerweile auf Straßenniveau angelangt und geht langsam in die Höhe. In sehr gemächlichen Tempo.

    Im Hintergrund sieht man auch die Baustelle der Treptower Zwillinge aus meinem letzten Beitrag, wo man schon um einiges weiter ist.

    (Bilder: Keiner)