Beiträge von Vulcanus

    Wenn ich das richtig verstanden habe, wird in eines der historischen Gebäude, die im Glasmacherviertel erhalten bleiben, eine Kirche hineingebaut. Was ich etwas befremdlich finde.

    Nur 1 km nach Norden hin gibt es die ev. Gustav-Adolf-Kirche, direkt südlich der Bahnlinie eine katholische - und im alten Gerresheimer Zentrum die altehrwürdige Basilika St. Margaretha.

    Wer braucht da noch eine weitere Kirche? Man klagt doch allerorten, dass immer mehr Gläubige aus der Kirche austreten - und nicht zuletzt wurden (und werden!) in Düsseldorf immer wieder Kirchen profaniert, umgebaut oder abgerissen. Wegen mangelnden Gottesdienstbesuchs.

    Aber gut ... wenn's schee mocht ...

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    U-Bahn Haltestelle Bilk-S
    Beim Vorbeifahren ist mir aufgefallen, dass es an den dort höher als die Haltestelle gelegenen Fahrspuren keinerlei Leitplanken oder dergleichen gab, welche im Falle eines Unfalls auf der Fahrbahn, Fahrzeuge davon abhalten könnten, auf die tiefer gelegene Haltestelle und die dort wartenden Menschen zu stürzen.

    Na, das lässt sich doch leicht erklären. Man will sich damit alle Möglichkeiten offenhalten, in ein paar Monaten die gesamte Haltestelle wieder aufzureißen und wieder mindestens für ein halbes Jahr außer Betrieb zu nehmen. Vielleicht ist sie dann am Ende doch irgendwann mal fertig.

    Was für die Berliner ihr Flughafen, was für die Hamburger ihre Elbphilharmonie, das ist für uns Düsseldorfer der Bilker Bahnhof. Eine unendliche Geschichte ...

    Eine Schadowstraße ohne Durchfahrt zum Parkhaus für PKW und mit einem breiten Radweg in der Mitte ist genau das, was ich mir persönlich gewünscht hatte.

    Es wäre ein Schildbürgerstreich gewesen, diesen Radweg wegzulassen, wie es Radfahrerhasser allen Ernstes gefordert hatten.

    Düsseldorf macht sich - und was die Details dieses Entwurfs angeht: da ist sicher noch ein wenig Luft nach oben. Bei den Sitzmöbeln etwa sollten sich moderne Elemente und klassische Bänke mischen. Man kann älteren Mitbürgern nicht zumuten, auf diesen Plastik-Teilen zu sitzen. Die bequemen Holzbänke an der Rheinuferpromenade oder auch die neuen am Schadowplatz könnten da die Richtung vorgeben.

    Alles in allem eine erfreuliche Entwicklung.

    Wenn man sich die Straße anschaut, kann sie für Autos ja auch nur einspurig werden. Bisher war es so: links Parkplätze, in der Mitte und rechts Autos und Straßenbahn.

    Mit dem neuen Radweg fällt die komplette Fahrspur für Autos rechts weg. Und da links keine Parkplätze wegfallen dürften, bleibt für Autofahrer nur eine Spur übrig.

    Ich sehe darin allerdings kein großes Problem, denn auf der Friedrichstraße wurde ja immer schon ziemlich chaotisch gefahren, mit vielen Spurwechseln, vor und hinter der Straßenbahn. Wenn da zukünftig nur noch eine Autospur ist, dürfte das die Autofahrer disziplinieren.

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    Bei der Berliner Allee muss ich Heidewitzka Recht geben: Die Straße hat eine so enorme Breite, dass man trotz all der Bahnen und Autos problemlos einen guten Radweg unterbringt. Der Radweg an der Talstraße muss natürlich unterhalb der Bordsteine gelegt werden - dieser taktilen Grenze bedarf es zu den Fußgängern, nicht zu den Autos. Radwege auf dem Fußweg funtkionieren überhaupt nicht (ein übles Beispiel ist auch die Dorotheenstraße).

    Ein Radweg auf der Talstraße als Alternative zu dem neuen Radweg auf der Friedrichstraße ist vollkommen abseitig, im wahrsten Sinne des Wortes.

    Die Talstraße beginnt im Süden an der Kreuzung mit der Bilker Allee, hat aber keine Verlängerung nach Süden. Wer also als Radler von Süden käme, müsste sich die Zufahrt zur Talstraße mühsam suchen (nach mehreren halsbrecherischen Abbiegevorgängen und Wartezeiten an Ampeln, die unheimlich viel Zeit kosten). An der Kreuzung Graf-Adolf-Straße angekommen, gibt es keine direkte Weiterfahrt auf die Kö, von einem Radweg auf der Kö ganz zu schweigen. Der kombinierte Fuß-/Radweg am Kö-Graben ist ein schlechter Witz. Außerdem gibt es vom Corneliusplatz nach Norden auch keine Verlängerung dieses Weges. Man müsste als Radler also wieder kompliziert abbiegen, um etwa auf die Heinrich-Heine-Allee zu kommen.

    Der neue Radweg auf Friedrich- und Elisabethstr. hingegen ist genau da, wo man als Verkehrsteilnehmer hin möchte. Er bildet einen exakten Nord-Süd-Durchmesser mit besten Anschlussmöglichkeiten an beiden Enden.

    Dieser Radweg ist alternativlos. Und da Radfahrer genauso gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer wie Autofahrer sind, haben sie ein volles Recht auf diesen Weg. Genauso wie auf der Berliner Allee oder auf der Kaiserstraße.

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    Allerdings steigt leider auch durch jede neu gebaute Wohnung das Gesamtpreis-Niveau, egal ob man nur Neubauten betrachtet oder auch vorhandenen Wohnraum mit einbezieht - die untersten Einkommensschichten sind wie immer die Dummen.

    Auch diese Wohnungen werden bei Neuvermietung teurer....


    Ganz meine Meinung.

    Zu glauben, jeder Wohnungsneubau, egal wie teuer, werde den Düsseldorfer Wohnungsmarkt entspannen, ist schon reichlich naiv.

    Wie ist denn die Situation seit einigen Jahren: Man schaue sich nur das Angebot an Mietwohnungen etwa bei den großen Online-Portalen an - das Angebot wird immer weniger. So finden sich etwa aktuell ca. 1.600 freie Wohnungen in Düsseldorf, die in einem solchen Portal inseriert sind. Und das bei 620.000 Einwohnern ... Eine absurd niedrige Zahl.

    Wenn ich mich so im Freundeskreis umhöre: NIEMAND in Düsseldorf hat Lust, um- oder auszuziehen. Alle sind froh und glücklich, wenn sie einen Altmietvertrag haben und würden den Teufel tun, sich nach etwas Neuem umzusehen. Denn sie wissen: bei einem Neumietvertrag zahlen sie immer und überall drauf. Vermieter sind ja schließlich nicht blöd. Und wenn sie sehen, dass da im Hafen demnächst Wohnungen für 19 €/qm teilmöbliert (!) vermietet werden - dann denken sie: das kann ich auch!

    Der Mietzins steigt so oder so. Die einzige Chance, die man als Durchschnittsmieter hat: in der jetzigen Wohnung bleiben, so lange es geht.

    Der Erwerb von Eigentum klappt höchstens noch im Kreis Heinsberg oder im tiefsten Sauerland. Ansonsten kann man das vergessen ...

    Wir leben schon in verrückten Zeiten ...

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    ^ Auch wenn jetzt "bezahlbare" Appartements gebaut werden sollen, vom m²-Preis werden die wohl nicht billiger werden als bei den vorher angedachten Luxus-Großwohnungen.
    Warum kann man dann nicht zumindest die Optik der Königskinder lassen?
    Bin mal auf die ersten Visualisierungen des Nachfolgeprojekts "Heimathafen" gespannt, das übrigens nichts mit der neuen Marke "Heimathafen Düsseldorf" http://www.heimathafendüsseldorf.de/#Heimathafen Düsseldorf zu tun hat.


    Mag sein, dass die Appartments nicht billiger sind als die Großwohnungen. Aber die Nachfrage nach Großwohnungen dürfte insgesamt weniger werden ... Der Markt ist mehr als gesättigt.

    Wobei es auch inzwischen genug "serviced apartments" zu geben scheint ... aber in Düsseldorf ist eben irgendwie von allem zu viel am Markt.

    Letztlich machen sich die Investoren die Taschen voll. Die Karawane der Heuschrecken zieht dann weiter zum nächsten Objekt ...

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    ...was ich befürchtet habe ist leider Wahrheit geworden:

    Frankonia nimmt Abschied von den Königskindern :nono:

    http://www1.wdr.de/mediathek/vide…kinder-100.html


    Na ja, ob das nun ein so schwerer Verlust wäre?

    Braucht Düsseldorf wirklich unbedingt noch weitere Großwohnungen im Luxussegment? Frankonia wird erkannt haben, dass sich das Blatt auf dem Wohnungsmarkt langsam, aber sicher wendet.

    Man spricht ja schon länger von einer Sättigung im Luxus-Wohnungsbau. Würde dazu ein Superreichen-Wohnblock mit Yacht vor der Tür passen?

    Ich denke, nein ...

    ^^


    Ich hoffe mit Dir, dass sich die neuen Bewohner des Hauses am Fürstenplatz mit der bunten und nicht immer ganz leisen Umgebung tatsächlich arrangieren werden. Ich frage mich aber schon, ob jemand, der weit über 500.000 € Kaufpreis für eine solche Wohnung bezahlt hat, seinen Balkon nur wenige Meter weit weg von einer Altbierkneipe haben möchte.

    Auch der Gentrifizierung der Ratinger Straße durch das Andreasquartier sehe ich mit Sorge entgegen. Die "Lebensäußerungen" der Besucher der Ratinger könnten schon bald Gegenstand von Gerichtsverhandlungen werden, wenn sich die gutbetuchten Anwohner nicht bis spät in die Nacht mit Lärm herumärgern möchten.

    Etwas ähnliches könnte (ich betone, "könnte) auch am Fürstenplatz geschehen. Hoffen wir das Beste.

    Ich finde ja das neue Haus am Fürstenplatz durchaus gelungen.

    Wenn ich mir allerdings die Preisstruktur anschaue (wieder mal extrem hochpreisig), dann frage ich mich, wer da einziehen soll. Der Innenhof ist sehr eng und wahrscheinlich wenig sonnig - und direkt links neben den auf den Fürstenplatz rausgehenden Balkonen befindet sich eine ziemlich "derbe" Kneipe mit Außengastro, die für ziemlichen Lärm sorgen dürfte.

    Wer setzt sich da auf den Luxus-Balkon, während nur ein paar Meter weiter Atze und Erich ihr Bierchen zischen?

    Da sind doch neue Konflikte wieder vorprogrammiert ...

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    Wie gesagt: höchst subjektiv. In eine Liste, wo Gleise zu entfernen sind, würde eine unfertige Haltestelle aber eh nicht passen. Bilker Bahnhof ist ziemlich unbefriedigend, ja.


    Der Bilker Bahnhof ist aber vor allem deshalb unbefriedigend, weil beim Bau der Bilker Arkaden irgendwie "vergessen" wurde, das Einkaufszentrum direkt an die Gleise des S-Bahnhofs anzubinden. Was für eine vertane Chance!

    Man fällt vom Aldi quasi direkt in die Autotiefgarage, aber wenn man zur S-Bahn möchte, hat man mit den Einkaufstüten weite Wege vor sich. Fehlplanung - wie überhaupt die gesamten Arkaden ...

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    Der Kö-Radweg ist übrigens als gemeinsamer Rad- und Fussweg ausgewiesen, d.h. erforderlichenfalls muss der Fahrradverkehr die Geschwindigkeit an die Fußgänger anpassen. Das ist führt dort aber immer zu Konflikten, deswegen fahre ich mittlerweile dort auf der Straße, bzw. nur auf dem Radweg entgegen der Straßenfahrtrichtung. Die fast verblichene Fahrradmarkierung trägt zu den Konflikten natürlich bei


    Der Kö-Radweg war von Anfang an ein Treppenwitz. Allenfalls geeignet für Langsamstfahrer, aber nicht für Radler als normale und gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer, die einfach nur schnell vorwärts kommen möchten.

    Alternativ auf der Kö auf der Straße zu fahren, ist leider so eine Sache: durch den ständig abrupt abbremsenden Parksuchverkehr kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen zwischen Rad und Auto. Die Straße sollte meines Erachtens für den MIV weitestgehend gesperrt werden. Eine Schande, wie da etwa an Samstagen das Blech dicht an dicht drängelt. Und alles nur, um von den Cafébesuchern am Straßenrand gesehen zu werden, wenn sich Madame mit ihrem Nerz aus dem SUV schält ...

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    Wie ich höre, hat die Toulouser Allee übrigens auch einen sehr guten Radweg.

    Ein kurzes Stück Radweg befindet sich meines Wissens lediglich zwischen Münsterstraße und Grunerstraße. Ansonsten hat man auf die Anlage eines solchen bei der von Dir hochgelobten Toulouser Allee verzichtet.

    Braucht man ja auch nicht - Radwege werden überschätzt. Viel schöner ist es doch, sich ohne abschraffierte Radspuren von Fernbussen, LKWs und SUVs in die Zange nehmen zu lassen ...

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    Die Toulouser Allee wird übrigens auch massiv von Fernbussen zwischen Busbahnhof und A 52 genutzt - ein großes Plus für die Düsseldorfer Verkehrsinfrastruktur.

    Wenn das wirklich so ist, dann braucht also Düsseldorf Deiner Meinung nach noch mehr "Toulouser Alleen"?

    Ich halte im übrigen einen Mehrverkehr an Fernbussen für alles andere als erstrebenswert - aber das ist ein anderes Thema.

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    Wieviele mehrspurige Nord-Süd-Verbindungen braucht es eigentlich noch, damit der MIV halbwegs flüssig durch Pempelfort rollt? Der Stadtteil ist durchpflügt mit Hauptverkehrsachsen. Eine Entlastung hat die Toulouser Allee nach meinem Empfinden weder für Düsseltal noch Pempelfort gebracht. Eher im Gegenteil - der MIV ist noch dominanter geworden, es staut sich noch mehr. Eine Verlängerung der Toulouser Allee wird den Bottleneck einfach verlagern. Keine Innenstadtlage hat die Kapazität den Verkehr der TA staufrei aufzunehmen.

    Darum: Chancengleichheit für alle Verkehrsträger. Das kommt auch dem MIV zugute.


    Kann dem nur uneingeschränkt zustimmen. Jeder Neubau, jede Verbreiterung von Autostraßen wird nur noch mehr Verkehr nach sich ziehen.

    Was Düsseldorf braucht, ist ein konsequenter Rückbau solcher Verkehrsachsen, einhergehend mit der Verbreiterung der Bürgersteige und der Anlage großzügiger und breiter Fahrradspuren, wie es demnächst etwa auf der Friedrichstraße geschieht. Auch wenn die ortsansässigen Händler schon jetzt jammern, dass dafür einige Parkplätze wegfallen werden.

    Manche lernen es einfach nie ...


    PS: Habe erst vorgestern bei schönstem Wetter mal wieder gemerkt, wie fürchterlich Fahrradfahren in Düsseldorf sein kann. Selbst auf dem kurzen Stück Südende Kö bis zum Carlsplatz kommt man als Radfahrer kaum vorwärts. Der sog. "Kö-Radweg" ist eine Katastrophe, da dort ständig Fußgänger den Radweg als ihr Eigentum betrachten - und auf der Kö selbst gibt es nirgendwo eine abschraffierte Radspur, geschweige denn auf der Benrather Straße. Als Radler muss man sich dort, teilweise unter Lebensgefahr, den Straßenraum mit Autos teilen - vor allem mit den parkenden Protzkarren, die alles verstopfen.

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    Interessant übrigens die Nahversorgungsfunktionen in der geplanten Siedlung. Ich verbringe zuletzt mehr Zeit in der Umgebung, doch kenne keinen Supermarkt in der Nähe des S-Bahnhofs Wehrhahn. Die nächsten sind REWE-Filialen etwa 500 Meter von der Bahnlinie westlich und eine noch weiter nördlich, neben LeFlair.


    Genau aus diesem Grund würden mich keine zehn Pferde in dieses neue Wohngebiet an der Worringer Str. kriegen. Citynahe Wohnlage ist das eine, aber wenn es so gut wie keine Nahversorgung mit Supermärkten gibt? Soll ich dann jedesmal ins Auto steigen, um zum Rewe zu fahren?

    Wir wohnen zum Glück in der Friedrichstadt - da kann man sich nun wirklich nicht beklagen ...

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    ^^Ich will schwer hoffen, dass die Fläche des Parkhauses dem Park zugeschlagen wird.

    Der Rheinturm ist 240m hoch. Ein Nachbar mit 60m Höhe ist wohl kaum ein Problem.


    Die Frage sollte wohl eher lauten: Muss alles, was machbar ist und "kein Problem" darstellt, auch in jedem Fall gebaut werden?

    Hat ein Architekt wie Ingenhoven samt seiner Investoren das Recht, Düsseldorf nach seinem Gusto umzumodeln? Wieso muss da ums Verrecken schon wieder so ein superteurer Luxusbunker hin?

    Ist Düsseldorf nicht inzwischen gesättigt, was Schicki-Micki angeht? Ich erkenne meine Stadt manchmal nicht mehr wieder ... Die Mischung zwischen Alteingesessenen und der "Nouveau Riche" stimmt schon lange nicht mehr. Irgendwann kippt das Ganze.

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    ^Danke dir für die Klarstellung bzgl. Eller und A46.

    Hätte man dieses Gesamtbauwerk so durchgeplant und mit Kostenschätzung versehen wie RRX und das mit den Bürgern auch so diskutiert, wäre die T-allee ggf eine Nr kleiner ausgefallen. Bei der Bürgerbefragung vor kurzem wurden mehr Radwege gefordert (anstatt Entlastungsstrecken).


    Die Toulouser Allee ohne einen Radweg zu planen und zu bauen, ist ein grandioser Schildbürgerstreich. Die Düsseldorfer setzen offensichtlich langsam andere Prioritäten - und haben erkannt, dass ein weiterer Ausbau von Straßen lediglich noch mehr MIV generiert.

    Meine Meinung zu Wohnen an Schienen ist ziemlich klar:

    Wenn jemand sehenden Auges und hörenden Ohres in die Nähe von Schienen zieht, dann hat er auch mit den Konsequenzen zu leben. Dabei ist es erst einmal egal, ob er nun ins gutbürgerliche Angermund oder nach Reisholz zieht.

    Niemand hat in meinen Augen das Recht dazu, sich nach dem Zuzug über Lärm zu beschweren. Und was die armen Bewohner von Reisholz angeht: es gibt auch Viertel in D, die nicht an Schienen liegen und trotzdem relativ preiswert sind. Niemand MUSS nach Reisholz ziehen.

    Das heißt natürlich nicht, dass man auf Lärmschutzmaßnahmen verzichten müsste - aber man sollte es eben auch nicht übertreiben. Jedes Pochen auf neue Tunnellösungen verteuert das Projekt RRX exorbitant - und sorgt am Ende dafür, dass das Ding pleite geht, noch bevor ein einziger Zug gefahren ist.

    Ich vergleiche das Verhalten der Angermunder Wutbürger immer mit meinem eigenen: Ich wohne sehr städtisch und zentral, mit viel Auto- und Straßenbahnlärm. Aber ich käme nicht im Traum auf die Idee, zu fordern, dass hier weniger Straßenbahnen oder Autos fahren. Ich habe gewusst, auf was ich mich einlasse, als ich hier hin zog. Alles andere sind Wutbürger- und NIMBY-Allüren ...

    PS: Siehe auch die Stadtautobahn 59, die sich durch den Düsseldorfer Süden zieht, mitten durch Wohngebiete. Erhebliche Lärmbelästigungen, etwa in Eller oder in Hellerhof, trotz vorhandener Lärmschutzwände. Wieso wird nicht auch dagegen protestiert? Aber nein, es geht bei den Wutbürgern fast immer gegen die Bahn. Autos dürfen rollen, wann und wo sie wollen ...