Beiträge von Vulcanus

    Dekoratives Anführungszeichen

    Vorgeschlagen wird, dass zwischen Stendaler Straße und Am Schönenkamp ein P+R-Platz eingerichtet wird und diesen an ÖPNV anschließt, Gespräche mit VRR laufen.

    Wäre dann ja z.B. die Verlängerung der U75/705 - z.B. bis S-Bhf Reisholz.

    Zu der Verkehrsverlagerung noch: Man hat bewußt keine Berechnungen angestellt, zu welchen Verlagerungen es käme, weil es sich ja um einen "Test" handelt. Erschreckend, dass man ein so großes Projekt in den Auswirkungen nicht simuliert.

    1. Die Verlängerung der U 75 oder 705 bis Reisholz ist absoluter Mumpitz. Kein Mensch würde mit der U 75 von der Innenstadt nach Reisholz durchfahren - dauert viel zu lange. Zumal ein Verenden der Linie in Reisholz symptomatisch wäre - dafür, wie man es am besten nicht macht. Die Verkehrsbedürfnisse gehen ja deutlich weiter, über Hassels nach Benrath. Aber da sind die Straßen viel zu eng für Bahnen. Auf diesen Abschnitten braucht man über Schienenverkehr nicht mehr nachzudenken.

    2. Die Einrichtung der Umweltspuren finde ich (als jahrelanger Nichtautofahrer!) den totalen Murks. Es wird kein Gramm CO2 weniger ausgestoßen - nur dafür dann ein bis zwei Meter weiter links doppelt so viel wie vorher. Im übrigen dürfte bei Einrichtung der Spuren etwa die Corneliusstraße vollends kollabieren. Aber was interessiert das die Herren und Damen Politiker schon ...

    Ach ja, die Fürstenhöfe ... super tolle Anlage. So eng gebaut, dass man dem Nachbarn in die Suppe spucken kann. Und das natürlich zu den üblichen Puffpreisen ...

    Die Vorstellung, in diesem Karree könne sich ein "ausgeprägtes Hofleben" entwickeln, halte ich allerdings für bizarr. Das Klientel, das sich solche Mietpreise leisten kann, wird an allem interessiert sein, aber garantiert nicht an einem kuscheligen Zusammensitzen des abends auf einer Parkbank.

    Immoscout hat einige Wohnungen bereits im Angebot. Wenn ich da eine 48-Quadratmeter-Butze anmieten möchte, komme ich auf eine Kaltmiete von 760 €, also fast 16 € kalt pro qm. Mit Nebenkosten und den 120 € Garagenmiete on top liege ich dann bei 1.005 €/Monat.

    1.005 € Monatsmiete für anderthalb Zimmer auf 48 qm. Düsseldorf, wir hatten ne schöne Zeit ... ich glaub', ich mach' langsam die Biege. Solche Preise sind absurd ...

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    Die Herbstansicht des Gebäudes gemahnt an einen Heuschober im Voralpenland. Im Winter hingegen erinnert das Ganze an erratisch wucherndes Gestrüpp mit Tendenz zur Müllhalde.

    Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, aber schön ist das nicht.

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    Ich möchte Bau-Lcfr nicht unbedingt in Schutz nehmen, aber wenn die Wand später dauerhaft (!) wirklich so aussehen sollte wie auf dem von Dir verlinkten Foto, dann fress ich 'nen Besen! Oder reite auf einem durch den Hofgarten ...

    Wir wissen doch, wie es mit Begrünungen in Düsseldorf aussieht. Eine Stadt, die Rasengleise für Straßenbahnen anlegt, die nach kürzester Zeit aussehen wie die Wüste Gobi, oder die es nicht einmal hinbekommt, den neuen Rasen am Corneliusplatz grün zu halten (der zeigt schon wieder zahlreiche beige-braune Stellen) - wie soll da eine solche Riesenwand dauerhaft saftig grün bleiben?

    Klar ist der Gärtner beim Kö-Bogen II nicht die Stadt - aber das macht es noch schlimmer, wenn man das Alibi-Grün in den Blick nimmt, das den Kö-Bogen I "schmückt". Hier ein Bäumchen, da ein Sträuchlein. Und auf den Renderings sah das alles noch ganz anders aus.

    Nein, ich denke, es wird laufen wie immer: Die grüne Wand wird fertiggestellt, sieht anfangs toll aus, aber schon nach wenigen Wochen wird alles braun und trist. Am Ende behauptet der Betreiber, dass er von Planern/Architekten/ Gärtnern betrogen worden sei - und dass das alles nie so hätte gebaut werden dürfen. Eine jahrelange Prozesslawine rollt ins Land - währenddessen die einst grüne Wand sich optisch nach und nach einem Hochbunker angleichen wird.

    Und am Ende will es dann keiner gewesen sein, wenn sich die ersten Ankermieter aus diesem Denkmal der Schande zurückziehen ...

    Das wollte ich nur gesagt haben ...

    Kann mir jemand sagen, ob bei der Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes die Zahl der Straßenbahngleise von 4 auf 3 reduziert werden soll? Das kann ich den Entwürfen irgendwie nicht entnehmen.

    Vor Jahren gab es schon einmal Entwürfe, die die Herausnahme eines Gleises vorsahen - mit der irrsinnigen Begründung, man könne dann die Straße für Fußgänger zu einem "Flanier-Boulevard" verbreitern. Zum Glück wurde dieser Schwachsinn nie realisiert.

    Trotz weiterer Schwächung des Straßenbahnnetzes durch die Wehrhahnlinie: Am Hbf verkehren in beide Richtungen zur Hauptverkehrszeit alle 1-2 Minuten Bahnen. Diese in einer Richtung nur noch an einem Bahnsteig halten zu lassen, würde zu heftigen Staueffekten führen. Die Bahnen würden dann noch unpünktlicher als heute.

    Auch finde ich die Unterstände an den Haltestellen weiterhin sehr bescheiden. Wenn es da so richtig fieses rheinisches Usselwetter gibt, wird man ordentlich nass.

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    Derzeit beträgt meine Reisegeschwindigkeit morgens wie abends etwa 25 - 27 km/h.
    Ein Tempolimit ist nicht problematisch, es geht um die Reisegeschwindigkeit.
    Ein regelmäßiger Verkehrsfluss könnte sogar bei reduziertem Tempo letztendlich ein schnelleres Vorankommen ermöglichen.
    Wichtig ist eine intelligente, aufkommenabhängige Verkehrssteuerung für alle Verkehrsteilnehmer.

    Das ist sicher richtig. Wobei man die Verkehrsteilnehmer untereinander priorisieren muss. Stichwort "Vorrangschaltung" bei Bussen und Bahnen.

    Wer regelmäßig mit der Rheinbahn unterwegs ist, weiß, was ich meine. Wie oft und wie lange etwa die Linie 704 auf einem vergleichsweise kurzen Streckenabschnitt zwischen Derendorf und Hbf anhalten muss, ist schon ein schlechter Witz. Manchmal muss die Bahn den Verkehr sämtlicher Parallel- und querender Straßen durchlassen, und das über mehrere Ampelphasen hinweg. So hat die Bahn an der Kreuzung Pempelforter-/Adlerstr. in beiden Richtungen nur wenige Sekunden Grün. Und muss nach Ankunft an der Kreuzung aus beiden Richtungen ca. 60 Sekunden warten, um überhaupt losfahren zu können. Aus diesem Grund kommt sie regelmäßig mehrere Minuten zu spät am Hbf an. Ich kann das aus eigener, häufiger Nutzung dieser Linie bestätigen.

    Wo etwa läge das Problem, dass sich die Bahn einfach das Signal zum Weiterfahren selber "holen" könnte? An der oben von mir erwähnten Kreuzung der Linie 704 fahren pro Stunde in beiden Richtungen gerade einmal 12 Bahnen durch, also rein rechnerisch alle 5 Min. eine Bahn. Wäre es so schlimm, die Kreuzung alle 5 Minuten für ein paar Sekunden für die Straßenbahn "freizuschaufeln"?

    Ähnliche Situationen gibt es im gesamten Schienennetz der Rheinbahn, auch auf der Berliner Allee. Nur Stop & Go für die gut gefüllten Straßenbahnen - ein schnelles Fortkommen ist absolut unmöglich. Dafür dürfen dann einige wenige (mit jeweils einer Person besetzten) Pkw-Abbieger aus Seitenstraßen wie der Bahn- oder Grünstraße ungehindert fahren.

    Gleiches gilt für die Bahnlinien, die auf den Karolingerplatz zuführen, also aus der Brunnenstraße kommend oder aus der Heresbachstraße. Auch da schafft man es bis heute nicht (trotz nur geringem Autoverkehr an dieser Stelle), die Bahnen konsequent zu priorisieren. Selbst die Wehrhahnlinie muss öfter an den Ampeln warten und bummeln.

    Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden. Irgendwo las ich, dass man dank intelligenter Vorrangschaltungen für die Bahnen 20-30% Fahrzeit einsparen könne. Aber Düsseldorf ist eben nach wie eine autohörige Stadt.

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    Etwas provokant formuliert von mir: Man macht den Radweg zum Sündenbock für die erhöhte Unfallzahlen nach dem provisorischem Umbau.

    (...)

    Korrelation und Kausalität müssen also nicht das gleiche sein..

    Das kann ich unterschreiben. Zum einen stand ja in dem RP Artikel unter anderem:

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    Die häufigste Unfallursache im Bereich Friedrich-/Ecke Herzogstraße sind laut Statistik Fehler beim Spurwechsel. Radfahrer seien nicht beteiligt gewesen

    Zum anderen ist der untere Bereich der Friedrichstraße durch die Großbaustelle gegenüber der ehemaligen WestLB vollkommen verengt. Sinnvoll wäre es weiterhin, die Friedrichstraße für Autofahrer durchgehend 2-spurig zu führen - und dafür eben notfalls auf Parkplätze zu verzichten.

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    ^ Ich glaube nicht, dass sich hier eine Straßenbahnlinie rentieren würde bzw. überhaupt finanzierbar wäre - besser wäre es dann schon, die Busverbindungen besser auszubauen, dafür ist auch keine teure Vorleistung nötig.
    Gerade hier am Stadtrand mit der schnellen Auto-Anbindung an die Städte im Ruhrgebiet bzw. nach Norden dürfte der Anteil der Pkw-Pndler wesentlich höher als in der Innenstadt sein - zumindest scheint es ja keine Klagen (z.B. von den Mitarbeiter von Deloitte, Salzgitter, Miniterien, Rechenzentrum, Landesamt für Besoldung oder anderen zu geben), dass es zu wenig ÖPNV gibt.

    Der Neubau einer Straßenbahnstrecke auf der Ross-Straße wäre in der Tat sinnlos. So ein kurzer Stummel, der dann am Nordfriedhof verendet, hätte keinerlei Netzwirkung. Zumal er weiter nach Norden gar nicht verlängert werden könnte.

    Es bleibt leider dabei, dass die Ross-Straße mit Bussen bedient wird, mit allen Nachteilen. Die Rheinbahn hat es ja bis heute nicht geschafft, die beiden Hauptbusse 721 und 722 aufeinander abzustimmen. Fährt man etwa vom Nordfriedhof nach Süden, gibt es nur einen unattraktiven Hinketakt. Oft fahren beide Busse direkt nacheinander, sind ständig verspätet. Und sonntags fährt der 722er gar nicht. Da ist man auf den 721 angewiesen, der nur alle 20 Min. verkehrt.

    Bin froh, da nicht zu wohnen...

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    Auf der Seite 134 ist der geplante Ausbau der Strab-/Stadtbahnlinien dargestellt - obwohl nicht drauf, könnte ich mir dennoch eine Strab-Linie vorstellen, die zusätzlich die nördliche Innenstadt bedient - vom Nordfriedhof etwa entlang der Roßstraße zum existierenden Gleisnetz z.B. an der Klever Straße. In der Nähe gibt es den Prüfauftrag 7 der Verlängerung der Linie 708 Heinrichstraße-Spichernplatz, doch diese weiter zur Roßstraße durch verwinkeltes Tannenstraße-Gelände wäre schwierig - und so eine Verbindung des Gebiets hier mit dem City-Kern ein Umweg.
    Die angeträumte Linie könnte dann z.B. zum Medienhafen fahren, wo die 707 irgendwann ebenso Verstärkung brauchen wird.


    Auf der Ross-Straße fuhr die Straßenbahnlinie 2 (Hauptbahnhof – Tonhallenstraße – Dreieck – Nordfriedhof), die am 31. Juli 1960 das letzte Mal verkehrte. Danach wurde sie zugunsten des immer stärker zunehmenden Autoverkehrs stillgelegt. Kompletter Irrsinn, der aber in die damalige Zeit passte.

    Heute ist die Ross-Straße eine gruselig breite Rennpiste, auf der der Verkehr trotzdem ständig steht, wegen der vielen querenden Straßen und Ampeln. Eine breite Schneise, der autogerechten Stadt der 60er und 70er huldigend.

    Was die aktuelle Linie 707 in den Medienhafen angeht: da sind die Nutzerzahlen auf dem Abschnitt Medienhafen - Bilk S-Bahnhof meines Erachtens enttäuschend. Ich nutze sie regelmäßig - aber wirklich gefüllt ist sie meist erst ab Morsestr./Fürstenplatz. Insofern besteht überhaupt kein Bedarf, dort mehr Linien verkehren zu lassen. Zumal die 706 von Hamm kommend auf der Bilker Allee ja auch schon fährt - mit ebenso geringen Fahrgastzahlen. Erschreckend, wie viel heiße Luft auf diesem Abschnitt befördert wird. Und komisch, weil dort ja so viele Menschen wohnen und arbeiten ...

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    Die RP veröffentlichte gestern einen Artikel, nach dem eine undichte Fuge in einem der Aquarien entdeckt wurde - für die Nachbesserung müssen die Tiere temporär umziehen. Dies sei kein Einzelfall - im Oktober 2016 ergab eine Kontrolle, dass die Hälfte der umgebauten Aquarien undicht war.


    Ja, wir Deutschen haben es wirklich drauf! Es wäre ein größeres Wunder, wenn Weihnachten und Ostern auf einen Tag fielen, als wenn endlich einmal ein Bauprojekt zu einem guten Ende käme - ohne ständige Nachbesserungen, Pfusch am Bau, Bauverzögerungen etc. pp. Dieses Land ist in dieser Hinsicht ein einziges Trauerspiel.

    Mögliche Ursache: Der Ausschreibungswahn und die Tatsache, dass alles billig, billiger, am billigsten sein muss. Merke: Wer billig kauft, zahlt doppelt ...

    Mal zwischendurch eine Frage, die mich schon lange umtreibt - auch wenn sie eigentlich genausogut in die Abteilung "Schienen, Straßen und Wege" passen würde.

    Auf Fotos zum Kö-Bogen I und II sieht man immer wieder auch die Straßenbahngleise, eingebettet in üppig leuchtendes, sattes Grün. Schaut man sich aber aktuell (und auch schon in den letzten Jahren) den Zustand fast aller Rasengleise in Düsseldorf an, überkommt einen das Grauen. Da wächst schon lange kein Rasen mehr, sondern es sieht aus wie in einer afrikanischen Savanne: ausgedörrte Grasbüschel, nackter Lehmboden, alles braun-gelb verfärbt.

    Und nun zu meiner Frage? Bleibt das auf ewig so? Oder planen Rheinbahn und Stadt, dieses Grün wieder vernünftig zu verdichten und regelmäßig zu bewässern?

    Kann mir jemand bei meiner Frage weiterhelfen?

    Die Ideen mancher Bürger zur Umgestaltung des KAP sind schon merkwürdig. Da verlangen 2 Leute, die Straßenbahnen in einen Tunnel zu verlegen.

    Und berauben sie damit ihres ureigensten Vorteils, nämlich des ebenerdigen und behindertengerechten Ein- und Ausstiegs.

    Das erinnert mich an den Wettbewerb vor ein paar Jahren, als einem Architekten der wirklich spinnerte Einfall kam, man könne von den 4 vorhandenen Straßenbahngleisen am KAP doch einfach eines wegnehmen. Damit man mehr Platz für einen "Flanierboulevard" bekäme. Nach dem die Bürgerinnen und Bürger just an diesem Platz ja seit Jahrzehnten förmlich lechzen ...

    Ja nee, is klar ... *facepalm*

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    Es ist an der Realität vorbei gedacht, zu glauben, durch noch mehr ÖPNV (der an der Stelle gut ausgebaut ist), den MIV-Anteil senken zu können - nicht umsonst gehen die Experten von weiter steigendem Autoverkehr aus.

    Einen größeren Teil der Autofahrer wird man auch durch einen perfekten ÖPNV nicht zum Umsteigen bewegen. Will man eine Stadt wie Düsseldorf vom Autoverkehr entlasten, kommt man an Zwangsmaßnahmen nicht mehr vorbei. Mit welcher Selbstverständlichkeit sich etwa jeden Samstag eine Blechlawine über die Kö wälzt, nur um gesehen zu werden, ist eine Frechheit. Die Königsallee sollte man samstags vollsperren.

    Die Zeit der Kuschelpolitik gegenüber dem MIV sollte schon längst vorbei sein. Wer nicht hören will, muss fühlen ...

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    Auf der verlinkten Projektwebseite gibt es eine umfassende Galerie mit Visualisierungen.

    Über die Preise schweigt man sich auf der Webseite tunlichst aus - aus gutem Grund.

    Bei Immobilienscout wird man dann deutlicher - da kostet etwa ein 45-qm-Appartment (wenn man die Garage mit einrechnet) 7.260 € pro Quadratmeter. Also ein echter Schnapper ... :nono:

    Und das bei den gruseligen Grundrissen, gerade bei den Kleinwohnungen - mit Küchenzeile im Eingangsflur ... na ja. Wem's gefällt ...

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    ^^ Die Siedlung könnte mit mehr Stockwerken auch in Garath oder Hassels stehen. :nono:


    In der Tat. Berückende Architektur. Architektur mit Aussage. Architektur, die einem das Herz höher schlagen lässt.

    Aber Hauptsache, der Investor hat seine Schäflein im Trockenen. Gekauft wird ja heute alles an Eigentumswohnungen, Hauptsache Düsseldorf.

    Mal eine kurze Zwischenfrage zu der Situation am Bilker Bahnhof - vielleicht weiß jemand Bescheid. Die neuen Bahnhaltestellen sind ja nun mehr oder wenig fertig und funktionstauglich.

    Auch die Straßen kommen voran - außer die südliche Elisabethstraße zwischen Bilker Allee und Bachstraße. Das Gelände gleich immer noch einem Trümmerfeld. Fußgänger können nicht auf der Westseite der Elisabethstraße laufen, weil am Bürgersteig noch wenige Meter fehlen, die immer noch nicht gepflastert sind. Das führt zu slalomartigen Umwegen, wenn man etwa von den Bilker Arkaden zur Bahnhaltestelle der 707 laufen möchte.

    Und zu allem Überfluss ist auch die Rechtsabbiegemöglichkeit von der Bilker Allee nach Süden zur Elisabethstraße noch nicht fertig. Deswegen staut sich der Verkehr auf der Bilker Allee in der Rush-Hour zurück bis zur Bilker Kirche. Aber auch zu normalen Zeiten ist kaum ein Durchkommen. Dadurch hat die Linie 707 stadteinwärts dort seit Monaten erhebliche Verspätungen.

    Laut Rheinbahn sollte das alles Mitte November fertig sein - passiert ist nichts. Und auch heute habe ich nicht einmal einen Bauarbeiter dort gesehen.

    Weiß jemand, wie lange dieser unhaltbare Zustand noch weitergehen soll?

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    Bezogen auf Düsseldorf müsste man sich fragen, wo denn (legal) parkende Autos in der Innenstadt (und damit meine ich nicht die innenstadtsnahen Wohngebiete wie z.B. Pempelfort) wirklich störend sind.

    Mit fällt da allein die Kö ein, allerdings gehören Autos hier "einfach dazu", insbesondere die Luxuskarrossen...

    Die Königsallee hat, insbesondere an Samstagen, so gut wie keine Aufenthaltsqualität für Fußgänger mehr. Grund: eine nicht endenwollende Blechlawine, die sich auf der Ostseite der Kö von Süd nach Nord quält.

    An Wochenenden geht da eigentlich nichts mehr - und dennoch "müssen" Autofahrer unbedingt mit ihrer Karre auf diese Straße.

    Ich bin der Meinung, Autos gehören NICHT in die Innenstädte, egal ob Königsallee oder wo auch immer. Nur, weil etwas seit Jahrzehnten so war, heißt das nicht, dass es auch bis zum Sankt-Nimmerleinstag so weitergehen muss.

    Eine konsequente Beschränkung und Sperrung der Innenstädte für Autos halte ich für den einzig denkbaren Weg, um wieder so etwas wie "Lebensqualität" zu erzeugen.

    Aber für die meisten hier bin ich damit wahrscheinlich ein linksgrüner Spinner ...

    ^^

    Der Brückenschlag ins Linksrheinische wäre in der Tat ein Quantensprung für den ÖPNV in Düsseldorf und Umgebung. Allerdings sollten wir uns nicht zu früh freuen. Mindestens eine der beiden Linien dürfte nur zu Messezeiten verkehren (wahrscheinlich die U 82). Auch die Taktung dürfte eher bescheiden ausfallen. Einen (ganztägigen) 10-Minuten-Takt etwa zwischen Flughafen und Heerdt halte ich nicht für sehr wahrscheinlich.

    Außerdem: Die Anwohner Löricks und Büderichs werden sich mit Händen und Füßen gegen die neue Strecke zur Wehr setzen. Gerade im ach so beschaulichen Lörick werden sich zahlreiche NIMBY-Wutbürger finden, die gegen die Linie polemisieren. Dabei tangiert die optimale Streckenführung nur einige wenige Häuser in Lörick peripher, wenn überhaupt.

    Den meisten Gegnern der Strecke dürfte es nicht um die befürchtete Lärmbelästigung gehen, sondern um die "optische Verschandelung" der Landschaft.

    Hoffen wir, dass sich diese Reichsbedenkenträger nicht durchsetzen, sondern der gesunde Menschenverstand. Eine wachsende Stadt wie Düsseldorf braucht auch mitwachsende Verkehrswege.

    Dekoratives Anführungszeichen

    ^ Was ist die Quelle für die Infos mit der Kirche? Persönlich bezweifle ich - seit Jahren werden Kirche eher verkauft und abgerissen als neue eingerichtet. Selbst falls eine in einem der Räume eingerichtet werden sollte (genauso denkmalgerecht wie bei jeder Nutzung Denkmalschutz gilt) - was wäre daran schlimmer im Vergleich zum Kulturzentrum oder einem Einkaufszentrum?


    Ich habe die Kirche auf Modellfotos vom Glasmacherviertel gesehen, die den Zustand zeigen, wie es dort einmal aussehen soll. Leider finde ich diese Fotos im Netz nicht mehr.

    Es geht mir ja auch nicht darum, dass ich eine Kirche an dieser Stelle "schlimm" fände. Ich habe nur gesagt, dass ich nicht verstünde, wenn dort eine hin käme.