Ich denke schon, dass die Flüchtlinge langsam in den Arbeitsmarkt einsickern, zumindest habe ich meine Pakete zuletzt öfters von sichtbar südländischen Migranten bekommen. Ob das jetzt Flüchtlinge waren, kann ich nicht sagen. Im Übrigen gilt die jahrzehntelange Erfahrung, dass die Integration in den Arbeitsmarkt dauert.
http://doku.iab.de/arbeitsmarktda…onitor_1804.pdf
Zurzeit liegt die Beschäftigungsquote bei Flüchtlingen deutschlandweit bei 25%, ein Anstieg von 8%-Punkten ggü. dem Vorjahr. Bei EU-Ausländern bei 53%
Das wird in Dresden nicht anders sein.
Ich hoffe Zahlen beruhigen die Diskussion, denn ohne Fakten ist eine Diskussion eher wenig zielführend.
Beiträge von baghrati
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hier nochmal die Zahlen:
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
zum 30.06. 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011
am Arbeitsort 258.758 252.362 246.850 243.672 238.689 235.275 230.317
am Wohnort 219.926 214.308 209.307 205.436 200.622 196.507 189.424
Einpendler 93.990 92.299 89.235 87.690 86.274 86.067 86.135
Auspendler 55.223 54.309 51.751 49.757 48.453 47.523 45.502
Einpendler- 38.767 37.990 37.484 37.933 37.821 38.544 40.633
überschuss -
Es ist jedenfalls interessant, dass trotz auch schon erfolgtem hohem Arbeitsplatzwachstum die Zuwanderung eher überschaubar bleibt. Eine starker Anstieg ist da wohl unwahrscheinlich. Dresden ist nicht mehr so beliebt bei Zuwandereren. Viele ziehen heute lieber nach Leipzig.
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Hm, die Vonovia steht nun mal für billiges Wohnen. Von daher Zustimmung, das eine Fusion mit DW das Projekt behindern würde. Zumindest verzögern, es würde sicher weiterverkauft werden. Jetzt hat Vonovia aber erstmal Österreicher übernommen, da wird nicht gleich wieder ein Anlauf auf die DW unternommen werden.
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BITTE?
In den letzten Jahren sind z.B. auf der Altstadt-Seite derartig viele Hotels entstanden, dass es nicht mehr feierlich ist. Sehen wir uns nur mal an, was wir rund um den Bahnhof Mitte haben:
Leonardo Hotel
B&B Hotel
art'otel (schon länger)
Holiday Inn
Aparthotel Mitte
Aparthotel am Zwinger
Wettiner Platz (im Bau)
Nöfer-Projekt (Könneritzstr.; anscheinend immer noch teilweise Hotelnutzung im Gespräch)Die liegen alle innerhalb von 5 Gehminuten zueinander. Und dann natürlich noch das Maritim (schon länger) und das neue Motel One am Postplatz.
"nicht viel passiert" sieht für mich deutlich anders aus.
Die sind aber auch nach und nach in einem Zeitraum von 20 Jahren entstanden. Schaut man sich die offiziellen Zahlen an:
von den Seiten der LH Dresden:geöffnete Betriebe
2016 176
2015 174
2014 183
2013 185
2012 194
2011 192
2010 185
2009 177
angebotene Gästebetten von 2016 abwärts
22.538
22.299
22.704
22.521
22.322
20.915
19.626
18.796
Durchschnittliche Bettenauslastung von 2016 abwärts
52,5
52,5
53,3
51,2
50,9
52,3
51,1
49,4
Ankünfte von 2016 abwärts
2.092.314
2.081.439
2.130.077
1.961.159
1.918.520
1.782.930
1.677.295
1.527.539
darunter von Auslandsgästen in Prozent von 2016 abwärts
20,0
20,1
18,5
18,6
18,2
17,0
17,5
16,0
Übernachtungen von 2016 abwärts
4.273.074
4.308.631
4.441.896
4.127.980
4.037.023
3.798.341
3.531.664
3.312.519Kann ich keinen Hotelboom seit 2012 erkennen. Da ist die Zahl der Betten gleich geblieben, die Übernachtungen sind nur noch leicht gestiegen. Diese Jahre waren Jahre der Konsolidierung. Das ist jetzt vielleicht vorbei. Ich habe auch gehört, das die Preise in Dresden sehr schlecht sind. Ist aber wieder gut für Touristen.
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Dresden hat viele Hotels aber auch noch einiges Potential. Im Vergleich zu anderen Städten ist hier in den letzten Jahren nicht viel passiert. Lag bestimmt auch an einer eher ungünstigen Stimmung gegenüber der Stadt und damit fehlendem Tourismuswachstum. Wenn es jetzt wieder besser wird, werden auch einige neue Hotels kommen. Ich sehe das auch überhaupt nicht kritisch. Platz ist doch wirklich genug. Nicht das am Ende noch mehr Touristen nach Leipzig fahren müssen

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Das stimmt, Vonovia ist der Marktführer und Hecht im Karpfenteich. So ein Projekt passt eher nicht zu denen, die wollen doch jetzt Plattenbauten bauen. DW ist eher Oberklasse, die haben in Berlin viele teure Wohnungen.
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Sehe ich genauso, so viele Mikros werden kaum gebraucht, jedenfalls nicht für 500 € für 20 m². Da werden einige Eigentümer Geld verlieren. Für die Stadt ist es wohl kein Schaden, irgendwann werden die billiger anbieten. An der Bautzner Str. steht so ein Ding schon bestimmt 3 Jahre, da ist noch nie alles voll vermietet gewesen.
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Dem kann ich nur beipflichten. Und ob da wirklich soviel gebaut wird? Bisher hat man noch nicht angefangen. Die Brachen in Pieschen werden dagegen sei 2 Jahren doch recht schnell bebaut, z.B. in der Oschatzer oder Leisniger Str. Die kleinen Bauträger dort sind doch schneller und leichter vermarktbar wird es auch sein. Das größere Projekt am Rathaus Pieschen wird lt. Eigentümer auch sehr gut angenommen. Ich war da mal zum Tag der offenen Tür. Nur bei den "Pieschener Melodien" tut sich noch nichts, obwohl dort auch eine gute Lage wäre. Jedenfalls viel besser als am Elbepark neben der Autobahn. Es gibt daneben immer noch genügend Potential auch ohne an die Kleingärten ran zugehen, das wird eh nie passieren. Ganz viel Platz ist auch noch um die Heidestr. Da gibts jetzt zwei Kindergärten und sonst nichts. Gibt es da überhaupt Planungen?
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Das ist ja leider ein besonders hässlicher Klotz. Besonders die innen liegenden Balkone machen das Haus düster.
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Stimmt, das könnte für eine Wohnung sein. Ein EFH wirds ja wohl nicht sein. Dann ist der Rest Büro. Denn Wohnungen ohne Balkon werden doch nicht wirklich mehr gebaut. Oder es werden hinten noch welche drangebaut. Aber so sieht´s nicht aus.
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Das Schulkombinat braucht schon ordentlich Platz. Gut, dass der da ist. Ob die Schulen reichen, wenn in 10 Jahren die Hafencity gebaut ist?
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Das ist wirklich genial, wenn das so kommt. Es gibt kaum eine totere Ecke in Dresden.
Die angrenzende Boulderhalle darf aber noch ein Weilchen bleiben, hoffe ich...
Prima auch, dass am Nürnberger Platz was passiert. Ich finde die Planung gelungen. Auch wenn man bei den Studentenbuden keine Wunder erwarten darf. Es gibt bisher gute und schlechte Beispiele, das "Headquarters" am Pferdebrunnen ist gelungen, das kurz vorher liegende blaue Ding an der Bautzner ggü. vom Parkhaus nicht. -
Mir gefällts. Kann gern so kommen.
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Zumindest das Vorderhaus passt sich sehr gut an die Umgebung an. Da bekommt man keine andere Struktur hin, das ist schon o.k. so. Die Hofbebauung ist aber wirklich Mist. Das kommt jetzt wohl noch öfters (Vonovia) und ist ärgerlich, wenn das halbe Stadtzentrum leer steht. Nur sind die Brachen halt keine schnell zu bebauenden Flächen. Oder einfach überdimensionierte Verkehrsflächen. Eine radikale Umgestaltung wird wohl noch Jahrzehnte auf sich warten lassen, wenn es überhaupt jemals gemacht wird. Und in den Innenhöfen ist es für Neubewohner auch recht schön. An der Petersburger wollen die wenigsten wohnen.
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Ist das ein Wohnhaus? Es hat keine Balkone. Wenn nicht, könnte das den Verzicht auf eine Grünfläche erklären. Obwohl die Büroarbeiter natürlich auch mit der Bahn kommen können...
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Ich habe das auch angesehen und finde es ganz gut. Es sollen ja überall noch Häuser hin. Insgesamt bis zu 400 Wohnungen. Das kann ich mir nicht so recht vorstellen. Entstehen doch im Markusprojekt 110 Wohnungen und das ist auch nicht klein.
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Nein, in Dresden herrscht kein Wohnungsmangel. Es ist nur ein bisschen teuer geworden für die verfügbaren Einkommen. Aber kein Vergleich zu den westdeutschen oder süddeutschen Ballungszentren. Einfach mal bei Immoscout nachsehen. Ohne Einschränkungen der Suche gibts in Dresden 3276 Angebote. Im wenig größerem Stuttgart 487 und im nicht so begehrten etwas kleinerem Nürnberg 578. Noch ein Einzelbeispiel: Meine große 4 Zi Nachbarwohnung für 7,50€ in guter Lage im Altbau mit kleinem Garten steht schon mindestens seit 2 Jahren leer. Andere ähnliche Wohnungen wurden auch erst nach einem Jahr Leerstand vermietet.
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In Löbtau gibts ja noch einige unsanierte Häuser. Schön, dass es wieder weniger werden. Und auch gut für den Wohnungsmarkt.
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Das Ende der Fällsaison Ende Februar naht. Deshalb werden wie jeden Winter viele Bäume gefällt. Vielleicht auch um kurzfristig verkaufsfähig zu sein.