Beiträge von baghrati

    Für mich als Radfahrer ist das auf jedenfall eine Verbesserung, da muss ich nicht mehr auf dem Fußweg fahren. In der Robert-Matzke Str. wurde Fernwärme verlegt, der neue Straßenbelag ist da mit abgefallen, wurde oft gemacht in der Gegend, aber nicht überall. Altpieschen hat man wieder gepflastert, leider.

    Solange in Dresdens Innenstadt noch Quadratkilometer Platz ist, braucht man überhaupt nichts abreißen. Sollte der Wunsch bestehen, eine historische Altstadt über den Neumarkt hinaus zu bauen, kann man das einfach machen. Man macht es nicht, weil es nicht mehrheitsfähig ist.

    Alles klar, Denkmalschutz. Ist irgendwie auch schwer zu verstehen, was wird hier geschützt? Etwas, was jedenfalls nicht mehr da ist und schon lange weg ist. Andere Häuser, da gab und gibt es eine Diskussion um ein unsaniertes Gründerzeithaus in Trachau, welches abgerissen werden soll, aber noch vor kurzem bewohnt war, dürfen den Status nicht bekommen, weil sie nichts besonderes sind. Aber hier waren ja auch vor dem Einsturz nur noch ein paar Mauern da? Weil das Mauern von 1860 sind? Weil Mauern aus der Zeit selten sind und die von 1890 oder 1900 nicht so? Der Investor will keinen Streit und baut die Ecke eben wieder auf. Zumindest als "Anker" für die Neubebauung hat es noch einen Nutzen.

    Macht alles Sinn, trotzdem schade, das eine künstlerische Hochschule mit dem Altbestand nichts anzufangen weiß...der umbaute Raum ist ja recht groß. Aber kein Denkmalschutz und der Freistaat als Bauherr, dann kommt halt der Abrissbagger.

    Schade, dass der Freistaat vor Jahren das Grundstück gekauft hat. Private hätten da sicher schon lange schöne Wohnlofts draus gemacht. Jetzt bekommen wir sicher so ein Standard Schul-/Institutsgebäude wie es überall stehen könnte, der Freistaat muss ja jetzt noch mehr sparen als eh schon. Der Witz ist ja, dass der Denkmalschutz in der Umgebung betont wird, genau wie die fehlende Denkmaleigenschaft der Altbauten...wieso muss in einer schrumpfenden Gesellschaft eigentlich jede Hochschule wachsen, brauchen wir mehr Musiker?

    Ich bin ja sehr für den Erhalt von Altbauten, aber hier fehlt mit die Fantasie, warum gerade diese kleine Ecke ohne Besonderheiten erhalten wird? Gerade im Vergleich zu der Fabrik an der Grünen Str., die ist bestimmt auch marode, die hätte man noch entwickeln können, aber hier?

    Sieht aus wie ein sanierter Plattenbau. Die Klinker sind ganz hübsch, aber irgendwie sieht es so aus, als ob die Breitformatfenster, die der Architekt geplant hatte, ihm dann verboten wurden und aus Trotz hat er es jetzt so gemacht, dass es trotz teilweisen Hochformat doch alles waagerecht aussieht. Es passt nicht in die Straße. Im Ergebnis leider genauso schlecht, wie in den ersten Entwürfen. Schade. Aber passt gut in unsere Zeit. Die neuen teuren Wohnhäuser sehen ja genauso schrecklich aus.

    Das bedeutet dann ja wohl einen Komplettabriss des Geländes. Hm, ist vertretbar, sind nur sehr einfache Häuser an der Straße, dahinter ist es ein Gewerbeobjekt. Steht wohl alles nicht unter Denkmalschutz. Das Ventarplakat hängt bestimmt schon seit 6 Jahren oder länger. Aber in Radebeul Ost Gartenstr. ggü. vom Bahnhof war es auch so, das ist auch mal irgendwann gemacht worden. Für die große Fläche sind es relativ wenige Wohnungen. Schon auf dem Bild sind doch bestimmt 30 Wohnungen, vermutlich an der Maxim Gorki Str., zu sehen.

    Indem sie eine schwache eigene Kandidatin aufgestellt haben. Nein, ich habe das falsch erinnert, er ist jedenfalls nicht als FDP-Mann in die Wahl gegangen, sondern als Unparteilicher. Aber das RRG ihn ins Amt gebracht hatte, stimmt so nicht.

    Nach einer kurzen Recherche bei Immoscout sind besonders viele Wohnungen direkt am Neumarkt, in dem Ding mit der Uhr direkt am Postplatz, in der "Urban Base" an der Grunaer und wie schon erwähnt an der Löbtauer Str. inseriert. Das ist ein Ausschnitt aus dem Markt, nicht alle inserieren bei Immoscout. Die CG inseriert da, ist aber mit ihrem Postplatzobjekt nicht mehr dabei (also alles vermietet?). Das Altmarktkaree ist z.B. nur mit der einen Sozialwohnung dabei. Insgesamt herrscht ein großes (Über-)angebot an neuen Wohnungen direkt im Zentrum. Und das Angebot wächst ja weiter stark (Neumarkt, Postplatz, rings um Bahnhof Mitte). Ich dachte ja immer, dann müssten die Preise sinken, machen sie aber (noch) nicht. Besonders am Neumarkt werden eher Fantasiepreise aufgerufen. Die Neubauten in der Seminarstr. sind nicht mehr so teuer (10€/qm), aber auch schon ein Stück weg.

    Die Frage ist, was man als "schnell" wahrnimmt. Das Vermietungstempo scheint mir "normal" zu sein. Die Anlage an der Löbtauer Str. scheint deutlich langsamer vermietet zu werden, d.h. die steht immer noch ziemlich leer, vielleicht zu 50%?

    Die 50qm Wohnung im Altmarktkarree für 320 € steht immer noch auf Immobilienscout. Erstaunlich, ist aber wohl für die Inhaber eines WBS immer noch zu teuer? Oder will da wirklich niemand hin? Scheint mir für einen Studenten kurz vor Abschluss genau das richtige zu sein, noch ohne Einkommen in die Sozialwohnung und dann mit gutem Job und Einkommen weiter billig da wohnen.

    Mal ein Diskussionsbeitrag:

    Geht das nur mir so oder haben andere auch den Eindruck, das die seit mehr als einer Legislaturperiode regierende linke Ratsmehrheit leider so gut wie keine Fortschritte für den Radverkehr gebracht hat? Das finde ich total enttäuschend, außer riesigen Planungen und winzigen Verbesserungen passiert so gut wie nichts. Das gleiche gilt für den ÖPNV und die Verbesserung der Begrünung der Stadt. Überall so gut wie nichts.Dann kann man ja gleich CDU oder FDP wählen, da weiß man wenigstens von vornherein dass nichts in der Richtung passieren wird.

    Irgendwie ist die Verteilung der Geldmittel schief, da wird z.b. ein neuer Südpark geplant und umgesetzt, wenn auch erst im Laufe von vielen Jahren und gleichzeitig schafft es die Stadt nicht, die leeren Baumscheiben mit neuen Bäumen zu bepflanzen weil für solche Unterhaltungsmaßnahmen kein Geld da ist.

    Erst dieses Jahr will man endlich die Parkgebühren ein bisschen anheben und bleibt weiter unter den Kosten für eine Einzelfahrt mit der Straßenbahn. Das hätte man auch schon vor sechs Jahren machen können, die Mehrheiten waren auch da nicht anders. Es ist ein Witz von der Verkehrswende, dem Klimawandel und so weiter zu reden aber im konkreten Handeln sieht man immer nur Versagen. Ein anderes Beispiel ist das Parken unter dem blauen Wunder, welches seit Jahrzehnten geduldet wird, auch unter der linken Mehrheit. Warum?

    ^^Ich hätte da eine Wohnung genommen, als ich eine Wohnung gesucht habe, es gab auch eine billige, aber nur mit Wohnungsberechtigungsschein. Die Lage ist schon gut und ich glaube das ist die meisten wichtiger, als die Architektur. Aber ja, dauerhaft werden da nur wenige wohnen. Der Kasten ist auch deswegen so hässlich, weil es billig sein musste, sind ja schließlich Sozialwohnungen drin und das soll man sehen...

    Ich schließe mich meinen Vorrednern an und denke auch, dass die Vermietung eher schwierig sein wird. Andererseits sind die Dinger am Postplatz auch recht schnell vermietet worden, entgegen meiner Erwartung .Es gibt also doch einen Markt für solche Wohnungen, auch wenn man für das selbe Geld sehr mondän in Blasewitz wohnen könnte.

    Weiß ich, das dort an der Freiberger jetzt Bebauung geplant ist. Hätte man vor Jahren auch anders entscheiden können. Ob da außer der Schule nochmal was gebaut wird, wird sich zeigen. Nachfrage sehe ich keine mehr, sollten mal alle geplanten Großprojekte fertig werden, wie Robotron, Stauffenbergallee und Deutsche Wohnen am Bahnhof Mitte.

    Zum Südpark. Den halte ich für wenig sinnvoll, am Stadtrand einen Park zu bauen, da ist man ja eh gleich in der Natur... Und ein Weg in einem Feld ist für mich kein Park.

    Aber wie schon geschrieben, verfallen soll das Geld auch nicht. Und schöner als jetzt wird es schon werden.

    Sehr ich genauso. Schade, dass man das Geld für diese ganzen Kleinprojekte nicht sammeln darf um damit mal einen richtig großen Park zu bauen, z. B. an der Freiberger den Grünzug zum Park verbreitern. So ist aber nunmal. Und eh das Geld verfällt, sollen sie es machen. Merken wir es keiner.