Beiträge von Kaiser97

    Die jüngsten Aussagen zum neuen Hochhausentwicklungsplan verfestigen sich🙂.

    https://m.faz.net/aktuell/rhein-…t-19563347.html

    Ein paar Eckdaten aus dem Artikel:

    • Hochhaus an der Ecke Kaiserstraße/ Neue Mainzer wird erwähnt; keine Angabe zur Höhe
    • 10-15 neue Standorte im Bankenviertel und rund um den Ostbahnhof
    • Am Ostbahnhof eher bis 60m begrenzt; auf beiden Seiten der Gleise
    • Im Bankenviertel wird es nicht höher als 250m gehen. Finde ich gut, als es uU dann am Ende 20m mehr sein können, wie die Erfahrungen zeigen
    • Keine reinen Wohntürme, sondern eher Mixed-use Tower.

    Außerdem verweist der Autor auf die schlechte Lage auf dem Büromarkt und zieht den Schluss, dass mit einem baldigen Baubeginn des Milleniumturms nicht zu rechnen sei. Ich bin mir jedoch sicher, dass der Turm früher kommt. Eine Ansiedlung der AMLA in einem der Türme (Messeturm oder T185) an der Messe, bringt hier definitiv eine neue Dynamik.

    Der FAZ wiederholt eigentlich nur die bekannten Informationen.

    Um die obigen Ausführungen von Golden Age noch zu ergänzen: Am Montag gibt es lt. einer zuverlässigen Quelle dann vielleicht endlich Neuigkeiten zum Hochhausentwicklungsplan. Gehört dann auch eigentlich in den betreffenden Strang…. Passt aber so gut zu dem oben beschriebenen positiven Trend unter OB Mike Josef🙂

    Hoffentlich fällt die Wahl auf den ikonischen Messeturm. Das könnte dann in das ganze Messeviertel und vor allen die Projekte Präsidium, Hochhaus Matthäuskirche und vor allem den Milleniumturm eine ganz neue Dynamik bringen.

    Das sind super Neuigkeiten und gibt hoffentlich eine wichtige Richtung für die Parlamentarier und ihre Entscheidung vor. Dieses mal haben Bund, Land Hessen und die Stadt Frankfurt aber auch gut zusammengearbeitet. Das darf man sicherlich jetzt schon festhalten und verdient ein großes Lob.

    Ich hoffe der Kanzler und der FInanzminister haben der Außenministerin auch erklärt, dass auch Frankfurt im Rennen ist, eigentlich auch ganz gut positioniert ist und sie am besten in ihren diplomatischen Gesprächen nur für die deutsche Stadt wirbt. ;)

    Wieder news zur anstehenden AMLA Standortentscheidung: Die Spannung steigt! Am 22. Februar is D-Day!

    Wer von Euch Zugriff auf diesen - hinter einer Paywall liegenden - Artikel hat, kann vielleicht ein paar weitere Infos geben...

    https://www.amlintelligence.com/2024/01/news-d…ings-next-week/

    Das wenige, was man lesen kann ist, dass nächste Woche die Bewerberstädte befragt werden. Am 22. Februar werden die EU Regierungen und EU Parlamentsabgeordneten dann die Entscheidung treffen. "Germany and Ireland are...." und dann endet der lesbare Text...

    Vielleicht ist Frankfurt ja tatsächlich mit Dublin unter den Favoriten ;)

    Leider liegt der Artikel hinter einer Paywall. In dem nachfolgenden -ebenfalls gesperrten - Artikel zu diesem Thema deutet die Überschrift und die in Rede stehende Größe von 40.000 qm auf eine neue Hochhausentwicklung hin.

    https://reactnews.com/article/tishma…urt-skyscraper/

    Gute Nachrichten sind das. Ich hoffe, einer im Forum weiß mehr! Es dürfte sich wahrscheinlich um das alte Commerzbankareal neben dem Taunusturm bzw. dem dazugehörigen Wohnturm handeln.

    Laut diesem Bericht planen Tishman und Commerz Real ein neues Projekt im Frankfurter Bankenviertel.

    https://www.iz.de/projekte/news/…rtel-2000022626

    Leider liegt der Artikel hinter einer Paywall. In dem nachfolgenden -ebenfalls gesperrten - Artikel zu diesem Thema deutet die Überschrift und die in Rede stehende Größe von 40.000 qm auf eine neue Hochhausentwicklung hin.

    https://reactnews.com/article/tishma…urt-skyscraper/

    Gute Nachrichten sind das. Ich hoffe, einer im Forum weiß mehr! Es dürfte sich wahrscheinlich um das alte Commerzbankareal neben dem Taunusturm bzw. dem dazugehörigen Wohnturm handeln.

    News zur AMLA Entscheidung: Das Assessment durch die Task Force der EU Kommission ist abgeschlossen. Die Ergebnisse sind unter dem nachfolgenden Link abrufbar.

    https://commission.europa.eu/law/selection-…thority-amla_en

    Das "Assessment" besteht im Grunde aus einer objektiven Zusammenfassung der einzelnen Bewerbungen (strukturiert nach den - von der EU Komission gesetzten - Entscheidungskriterien). Es gibt auch eine Assessment Summary, welches ebenfalls nur neutral die Bewerbungen zusammenfasst.

    Nächste Schritte:

    • Das Europäische Parlament und der Rat werden gemeinsame öffentliche Anhörungen aller Bewerber veranstalten. Diese Anhörungen sind für den 30. Januar 2024 geplant.
    • Die endgültige Entscheidung über den Sitz der AMLA sollte von den Gesetzgebern im Rahmen von inter-institutionellen Verhandlungen getroffen werden, bei denen die Vertreter des EU Parlaments und des EU Rates gleichzeitig abstimmen werden, wobei jeder Mitgesetzgeber die gleiche Anzahl von Stimmen erhält.
    • Der sich aus diesem Verfahren ergebende Sitz wird in die Verordnung aufgenommen und als Teil des Textes förmlich angenommen.

    DIese Nachricht zur AMLA Standort-Entscheidung ist interessant: DIe EU Kommission hat wohl eine Task Force eingerichtet, die im nächsten Monat dem EU Rat und dem EU Parlament eine Einschätzung zu den 9 Berwerberstädten liefern wird.

    https://www.amlintelligence.com/2023/12/news-c…ies-next-month/

    Es wird natürlich auf die Besetzung einer solchen Task Force ankommen; aber ich bin zuversichtlich, dass insoweit auf eine vernünftige und ausgewogene Auswahl neutraler Experten geachtet wurde. Bei einer solchen fachlichen Einschätzung sollte Frankfurt wegen der nachfolgenden Punkte insgesamt gegenüber den anderen Bewerbern ganz gut abschneiden.

    • Bedeutung als EU Finanzplatz und als City of Europe [im letzten Global Financial Centres Index (GFCI) stieg Frankfurt vom 17. Platz auf den 14. und hat damit Paris überholt]
    • EZB
    • bereits vorhandene Aufsichtsbehörden (EIOPA, SSM, Bundesbank, Bafin etc.)
    • vorhandenes Humankapital
    • hervorragende Infrastrukuktur (Flughafen etc.) und EU Schulen
    • sehr viele Bankniederlassungen, insbesondere die EU Hubs der US-Banken
    • bislang gibt es in Frankfurt nur 2 EU Behörden (wenig im Vergleich zu Paris und Madrid)
    • angebotenen Büroflächen für AMLA (u.a. dem Messeturm und Tower185)
    • der ambitionierte Zeitplan, wonach die AMLA die Arbeit schon in 2024 operativ aufnehmen soll (setzt fast zwingend die obige - bereits vorhandene - Infrastruktur voraus)

    Mit Blick auf die noch ausstehende AMLA-Standortentscheidung wurde gemäß dem nachfolgenden Artikel am heutigen Montag das sog. "Eurovision"-Wahlsystem von der EU beschlossen.

    https://www.amlintelligence.com/2023/12/breaki…mla-is-located/

    Dieser Artikel liegt leider wieder hinter einer paywall;

    Einem weiteren spanischen Artikel lässt sich u.a. entnehmen, dass die Europäische Kommission ihre Bewertung darüber veröffentlichen wird, ob die 9 Kandidaten für die Aufnahme der Amla in Frage kommen. Dies ist für Januar 2024 geplant. Anschließend wird dann eine endgültige Entscheidung vom Rat und vom Parlament in einem informellen Treffen getroffen, bei dem Vertreter beider Institutionen gleichzeitig abstimmen und ihnen jeweils die gleiche Stimmenzahl zugeteilt wird. Wer spanisch kann, kann gerne weitere Infos beisteuern. Zum Verfahren erinnere ich an den von Pepper letzte Woche aufgetriebenen Satz: "It's proposed both the Council and the Parliament would be involved in picking the location of the authority by each allocating 27 points or votes."

    https://es.investing.com/news/economy/m…iudades-2519625

    Also zieht sich dieses Thema ins nächste Jahr.

    Überraschend ist, dass mit „Super Tuesday“ schon der gestrige Dienstag gemeint war.

    Politisch spricht aus meiner Sicht durchaus einiges für eine osteuropäischen Stadt (Vilnius oder Riga). Gerade diese beiden Länder haben bei dem Thema Geldwäsche in den letzten Jahren einen ganz ordentlichen Job gemacht.

    Andererseits verfügen sowohl Frankfurt als auch Paris über sehr wichtige, bereits vorhandene Finanz-Aufsichtsbehörden und beide sind echte EU Finanzplätze, sicherlich bedeutendere Finanzplätze als die anderen Städte. Aus diesem Grunde läuft es aus meiner Sicht schon auf einen Zweikampf zwischen Frankfurt und Paris hinaus.

    Allenfalls Dublin hat als Finanzplatz noch Gewicht. Das Dublin den Zuschlag erhält, ist nach meiner Auffassung aber eher unwahrscheinlich; mit der laschen Datenschutzaufsicht über die großen in Irland ansässigen US-Tech Unternehmen und als Niedrigsteuerland drängt sich Irland wahrscheinlich nicht als Standort für die AMLA auf.

    Vereinzelt tauchten in den letzten Wochen Pressestimmen auf, wonach scheinbar die Bundesregierung durch die sehr frühe Unterstützung von Frau Calvino als EIB Präsidentin die Unterstützung Spaniens für Frankfurt als Sitz der AMLA gewonnen habe. Calvino wurde letzte Woche zur EIB Präsidentin ernannt. Hierüber war man wohl in Macron´s Umfeld sehr irritiert und verärgert. Spanien als Südeuropäisches Land auf seine Seite zu ziehen, könnte für Deutschland ein sehr wichtiger Schachzug gewesen sein. Zudem sollte die AMLA sehr schnell operativ tätig werden; auch dies spricht für Frankfurt, als die AMLA anfangs auf Unterstützung durch die EZB/SSM angewiesen sein wird. Paris hat ferner mit der EBA die letzte wichtige Aussichtsbehörde erhalten. Im Gegenzug könnte man Frankreich als Kompensation eine Aufwertung der in Paris schon ansässigen ESMA in Aussicht stellen; in diese Richtung hat sich kürzlich schon Frau Lagarde geäußert.

    Das es für Frankfurt wirklich eine gutes Ende hat, steht trotzdem in den Sternen und ich bleibe skeptisch. DIe Franzosen sind diplomatisch einfach sehr stark und wer weiß, vielleicht findet sich am Ende doch ein lachender Dritter.

    AMLA-Standortentscheidung findet wohl nächsten DIenstag statt.

    Nächsten Dienstag wird es spannend. Die Entscheidung über den Standort für die Anti-Money-Laundering Authority mit ihren voraussichtlich 400 gutbezahlten Mitarbeitern steht an.

    Neben Frankfurt bewerben sich die Städte Paris, Madrid, Rom, Wien, Brüssel, Riga, Dublin und Vilnius.

    Laut diesem - hinter einer paywall liegenden - Artikel soll die Wahl im Eurovision-style durchgeführt werden.

    https://www.amlintelligence.com/2023/12/breaki…mla-is-located/

    Für die Bewerbung von Frankfurt sicherlich ein schlechtes Omen....

    Die mehrfach aus verschiedenen Ecken angekündigte Frist (20. Juli) für eine Entscheidung über den Standort zum Neubau der Bühnen ist ergebnislos verstrichen. Peinlich, dass eine Stadt wie Frankfurt so versagt. Wie schon so oft im Forum diskutiert, ist dies nur ein Beispiel dafür, dass Frankfurt offensichtlich nicht mehr in der Lage ist, große Entscheidungen zu treffen (Europäische Schule, Sportarena, Hochhausrahmenplan...). Das wirkt sich mittelfristig auch auf andere Aspekte aus; der Bedeutungsverlust als Finanzplatz in Europa ist nur ein Beispiel dafür. Entschäuschend ist insoweit, dass man durchaus die berechtigte Hoffnung hatte, dass nach der Bürgermeisterwahl in diese Themen eine gewisse Dynamik und Tempo reinkommt.

    Vor dem Hintergrund macht dann die nochmalige Verschiebung der Veröffentlichung des neuen Hochhausrahmenplans sehr wohl Sinn. Es liegt doch sehr nah, dass der OB hier noch einmal neue Impulse setzen möchte. Da er unmittelbar aus dem Baudezernat kommt, ist das ohnehin sein Thema. Da die Frage nach den kulturellen Standorten eine sehr wichtige ist und das image des OB entscheidend mitprägt, muss er hier aktiv werden.

    Es könnte tatsächlich noch sehr positive Überraschungen geben, letztlich eine Gesamtlösung: eine Kulturmeile mit einem Tower am Willy Brand Platz - gerne 250m plus-, den neuen Tower neben der neuen Oper auf dem Sparkassengelände und am Ende ein kleines Hochhaus hinter einem niedrigen Sockelgebäude an der alten Oper, inkl. English theatre.