Etwas düster, etwas retro. Aber genau das finde ich ziemlich cool. Passt zu Berlin und wirkt auch hochwertig. War das vorher Klinker? War ok, aber jetzt ist es viel origineller.
Beiträge von Johnny
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Man muss ja nicht für historisierende Architektur sein. In Hamburg und Frankfurt wird auch tolle moderne Architektur gebaut, auch in Berlin. Hier nur leider nicht. Moderne Architektur ist ja nicht gleichzusetzen mit Minimalismus, Einfallslosigkeit und Sparzwang. Im S21-Areal gibt's zwar Ausnahmen, aber nichts was einen wirklich vom Hocker reisst...
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Zu hoch und zu dicht? Was hätten die denn stattdessen gerne? Einfamilienhäuser? Diese Leute sollten sich mal fragen, ob sie nicht in die falsche Gegend gezogen sind. Das ist doch Innenstadt! Klar ist es da hoch und dicht (aber nicht der Entwurf). Und ausser ihnen gibt es vielleicht noch ein paar Leute, die gerne in der Gegend wohnen möchten. Das Argument mit der sozialen Durchmischung kann ich ja nachvollziehen, aber Grünflächen gibt's doch in der Gegend genug. Aber gut, jeder versucht halt so viel für sich durchzusetzen wie er kann, auch wenn's noch so lächerlich ist.
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Finde die Altbauten jetzt nicht so erhaltenswert. Und die Entwürfe finde ich zum Teil ganz interessant. Mir gefällt auch der höher gelegende öffentliche Platz mit der Treppe.
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Ich find's ja gut, dass man dieses Projekt angeht. Da wird eine neue Marke etabliert, mit der man das Angebot verbessert und neue Fahrgäste anzieht. Meine Kritik hat auch nichts damit zu tun, dass Leipzig im Osten liegt. Ich sehe das ja bei der S-Bahn nach Paderborn sowie der S-Bahn Bremen genauso. Die Beispiele zeigen, dass der Begriff S-Bahn immer inflationärer gebraucht wird. Die S-Bahn Mitteldeutschland erschließt inzwischen fast ein ganzes Bundesland. Ich hab aber auch keine Ahnung ob man das praktisch anders umsetzen könnte und sollte. Aber so ähnlich ist es auch mit dem ICE, da fahren inzwischen ganze Linien komplett nicht mehr über 160 km/h und halten an jeder Gießkanne (Nienburg, Verden, Gütersloh...). Da weiß man als Fahrgast irgendwann nicht mehr, ob drin ist was draufsteht. Ein ähnlicher Fall ist, dass fast ganz Deutschland inzwischen zu irgendeiner Metropolregion gehört. Aber mir soll's ja alles Recht sein, wenn's denn was bringt...
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Eine S-Bahn dient der Anbindung einer Stadt an das Umland. Was hat eine Bahn die über 100 km weit größtenteils durch ländliche völlig abgeschiedene Gegenden fährt noch mit einer S-Bahn zu tun? Vielleicht sollte man ehrlicher sein und diese dann Regionalbahn nennen.
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ReinhardR: Dass du Calatrava erwähnst ist lustig, genau an den hatte ich auch gerade gedacht! Ich könnte mir ein Gebäude von ihm an dieser Stelle sehr gut vorstellen. Es wäre sicherlich kein Fremdkörper, sondern mal ein angenehmer Kontrast. Ich finde seine Bauwerke funktionieren gerade in einer historischen Umgebung sehr gut! Allerdings mag ich auch nicht alles von ihm. Sich auf einen modernen Entwurf einzulassen, ist eben immer auch ein Glücksspiel. Und wie groß sind schon die Chancen, dass dabei etwas so großartiges wie z.B. der Lissaboner Bahnhof Oriente herauskommt?
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Wird da jetzt eigentlich weitergearbeitet? Den letzten Artikel, den ich zu dem Thema finden konnte, stammt vom 8.12. Darin heißt es, dass die Bauwert wohl die Reparatur der Schäden an der Kirche bezahlen muss und auf eine behutsamere Weise weiterbauen soll.
Link: http://www.tagesspiegel.de/berlin/schaede…he/7494674.html
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Helmut Schmidt verkennt, dass Prestige-Projekte prinzipiell durchaus auch einen volkswirtschaftlichen Nutzen haben. Sie rücken eine Stadt (und ein Land) in das Bewusstsein vieler Menschen und machen sie dadurch für Zuwanderer und Investoren attraktiver. Immerhin stehen große Städte immer stärker international in direktem Wettbewerb.
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Ich finde bei 50 Hertz auch den 1. Platz aufgrund der interessanten Fassadengliederung recht ansprechend. Aber auch der 2. Platz gefällt mir hinsichtlich der massiven Wirkung des Baukörpers.
Aber schön dass mal die richtigen Entwürfe vorne liegen!
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Beim Kunstcampus sagen mir die Plätze 1 und 4 am meisten zu. Platz 4 finde ich recht interessant, aber man kann sich die tatsächliche Wirkung mit Glas davor noch nicht richtig vorstellen.
Aber schön dass mal die richtigen Entwürfe vorne liegen!
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Ich verstehe schon was er meint und sehe das auch ähnlich. Aber da der Rest der Architektur absolut gelungen und hochwertig ist und man den Anbau eh nicht síeht, finde ich das eher nebensächlich. Im Gegenteil, Projekte dieser Art kann es gar nicht genug geben finde ich. Sowas wirkt zwar manchmal ein Wenig wie aus London kopiert, aber damit kann ich leben.
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^ Bzgl. Schloßborner Straße: Klasse! Genau so etwas vermisse ich in Deutschland! Ob das jetzt so kostenintensiv und ertragsmindernd war? Oder schon ein Vergehen an einem modernistischen Konsens?
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Ich finde, man kann anhand der Bilder keine wirklichen Aussagen zur Wertigkeit treffen. Ich glaube, dass muss nicht unbedingt schlecht aussehen. Bunt ja - vlt so eine Art 70s-Retro-Stil, aber jedenfalls keine langweilig-elegante Standard-Shoppingcenter-Architektur. Von aussen siehts zumindest nicht besser aus.
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München und der Pott sind sich hinsichtlich aktueller architektonischer Tendenzen durchaus nicht unähnlich

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Mir sagt am ehesten der an dritter Stelle verlinkte Entwurf zu. Eine Kombination aus urbanen hofartigen Situationen und Freiraum und der einzige Entwurf mit einer klaren Struktur, mal abgesehen vom letzten Entwurf, der auch ganz gut aussieht. Die übrigen Entwüfe sehen furchtbar aus, wie aus den 50ern. Frappierend ist, dass diese gezackten Anordnungen gleich in mehreren Entwürfen vorkommen. Was soll sowas?
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Zu #280: Wow, das sieht echt gut aus. Das gibts wohl auch nur in Leipzig, dass eine Tiefgarage auf so eine hochwertige historisierende Weise verklinkert wird.
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^ Keine Ahnung wozu man hier einen Kontrast und Spannung braucht. Dort wo es eh schon Kontraste gibt - gerne. Ich finde, der Ort wirkte vor allem positiv durch seine angenehme Ruhe und Gleichförmigkeit. Kontraste sehe ich sonst wirklich überall in Deutschland zuhauf, im Gegensatz zu unberührten historischen Ensembles. Giebelchen und Türmchen müssen es nicht unbedingt sein, auch wenn ich nicht wüsste, was dagegen spricht, gerade weil man so etwas in den 2010ern wieder häufiger baut.
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Auf den Bildern wirkt der 1. Platz wirklich ganz solide. Wirkt auch sehr pflegeleicht und passt damit nach Berlin. Nur die Treppe zur Spree im 2. Entwurf schafft glaube ich bessere Aufenthaltsmöglichkeiten.
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^ Leider wahr. Höhne gehören aus meiner Sicht in Deutschland zur absoluten Creme dela Creme. Ich hätte mich in dieser Stadt dennoch gewundert, wenn man sich für den Entwurf entschieden hätte.