Beiträge von Johnny

    Hab mich schon gefragt, wann es bzg. Alex endlich was Neues gibt. Hines wollte doch schon vor Ewigkeiten Umplanungen für ein Wohnhochhaus angehen oder? Jetzt geht es ausgerechnet an diesem abseits gelegenen Grundstück los. Sieht recht gut aus! :daumen:

    Vlt sollten sich die verschiedenen Grundstückseigner mal zusammensetzen, um eine durchgehend hohe Qualität bei der Bebauung sicherzustellen, denn davon würden ja alle profitieren. Vlt wäre man dann weniger zögerlich bei der Umsetzung, weil der Alex ja momentan ziemlich unattraktiv ist. Immerhin liegt der Platz in der Mitte zwischen den lebendigen und attraktiven Stadtteilen Friedrichshain, Prenzlberg und Kreuzberg, also eigentlich ne 1A-Lage. Warum stehen die Investoren nur in der City West Schlange?

    Aus der großen Nachfrage nach urbanem, innerstädtischem Wohnraum sollte man IMO viel mehr den Schluss ziehen, die innerstädtischen Gebiete zu erweitern. Wer sein eigenes Haus haben möchte, sollte jenseits der Stadtgrenze oder in den bestehenden Einfamilienhausgebieten in Berlin suchen, abgesehen davon, dass diese Wohnform auch unheimlich viel Platz innerhalb des Stadtgebiets verschlingt. Da dieses Gebiet eine höhere Dichte aufweist, sollte man besser an diese anschließen und durch hohe Qualität eine Aufwetung herbeiführen. Im Übrigen, wenn ich es vortädtisch und grün mag, wär ich sicherlich auch nicht mit dem Blick auf die hiesigen Plattenbauten zufrieden - das passt eben nicht zusammen.

    Toll, danke! Als ich die Elektrolok vor dem Zug nach China sah, hab ich mal bei Wikipedia nachgeschaut: Die Transsibirische Eisenbahn scheint ja komplett elektrifiziert zu sein. Krass. Allerdings sehen die Züge auch teilweise schon wirklich alt aus (vlt älter als sie sind). Vlt haben die Russen ja Interesse an unseren alten InterCity-Wagen (die bald ausgemustert werden)?

    Die Moskauer U-Bahn ist faszinierend. Wenn die DDR beim Bau der U5 in Berlin noch mehr Geld gehabt hätte, hätten wir da jetzt vlt auch eine stilistische Anlehnung an Moskau.

    Tolle Ansicht! Schade, dass man den Mittelteil noch verglast. Ich fürchte, das wird die filigrane Wirkung der Doppeltürme aus dieser Perspektive zerstören und auch die interessanten Streben werden nicht mehr zu sehen sein.

    ^ Du hast Recht, man sollte in dieser Gegend eigentlich eine gewerbliche Erdgeschosszone vorschreiben. Das störte mich besonders bei den Townhouses - eine Art Vorstadtsiedlung, wo jeder seine Zufahrt hat, und das so zentral wie nur irgend möglich - unglaublich!

    Schön, dass zunehmend Richtung Kreuzberg gebaut wird (das letzte Projekt müsste doch sogar schon Kreuzberg sein oder?). Die ganze Umgebung ist mit dieser aufgelockerten Vorstadt-Zeilenbebauung bebaut. Bin mal gespannt, was sich da noch so auf längere Sicht hinaus tut. Das ganze Gebiet ist größer als der Potsdamer Platz, aber ziemlich zentral. Vielleicht sehen wir hier ja mal was ganz Großes entstehen :daumen:.

    Wie ihr schon sagtet, handelt es sich bei der East Side Gallery nicht um einen Ort, an dem man ein Gefühl dafür bekommt, wie es an der Grenze einmal war, sondern einfach um ein Stück originaler, erhaltener Bausubstanz. Ich denke die Mauer und die Teilung der Stadt machen einfach einen zentralen Anziehungspunkt im Tourismus aus, das zeigt ja auch die Bedeutung der ESG als eine der Hauptattraktionen der Stadt. Gerade hier sollte man also nicht leichtfertig damit umgehen, wo man doch an allen möglichen anderen Stellen peinlichst darauf achtet, z.B. Kriegsschäden zu konservieren. Ein bisschen Kreativität zu Lösung dieses Problemchens sollte man doch erwarten können.

    Mir war nicht klar, dass für den direkten Zugang der Bewohner des geplanten Wohnturms zur Spree Teile der East Side Gallery verschoben werden sollen. Wenn das durchkommen sollte, was ich mir noch nicht vorstellen kann, wäre es eine Tragödie! Die East Side Galery ist gerade deshalb einzigartig, weil sie ein auf solch großer Länge erhaltenes Stück Mauer ist. Die Authenzität dieses Baudenkmals würde extrem leiden!
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/east-si…ng/7844384.html

    Kaum zu glauben, dass das hier noch nirgendwo Thema ist!

    ^ Danke. Im Prinzip alles das Gleiche. Ich hab das Gefühl dass unnötige Traufhöhenbeschränkungen in zentralen Bereichen immer wieder zu solchen öden langgezogenen Riegeln führen. Oder fehlende Parzellierung. Ist leider überhaupt nicht mein Ding...

    Ich finde, das Ding sieht eher aus wie ein ranziger Plattenbau. Mit anspruchsvoller, moderner Architektur hat das m.E. nichts zu tun. Warum lässt man solch eine eintönige Fassade auch noch so eine lange Fläche entlanglaufen? Die hintereinanderkopierten Fassadenteile übereinandergestapelt - das würde einen zumindest halbwegs netten Turm ergeben. Schade an dieser Stelle. Würde mich mal interessieren, was noch so eingereicht wurde.