Beiträge von Nonamee377

    Dekoratives Anführungszeichen


    Aus meiner Sicht hat man sich zu sehr blenden lassen vom NY Times Artikel zur Münchener Strasse oder der enormen Aufwertung der Kaiserstrasse / Weserstrasse.


    Ich hab jetzt schlechte Nachrichten für dich, die NY Times hat heute noch einen Artikel, über das Bahnhofsviertel, rausgebracht.
    Frankfurt’s Rough Red Light District Becomes Cool

    Obwohl ich kaum glaube dass die Polizei sich von NY Times Artikeln blenden lässt. Die wissen sehr genau was in dem Viertel vor sich geht, anders kann ich mir die verstärkte Polizeipräsenz und die Razzien nicht vorstellen. Wie schon penultimo festgestellt hat eine verstärkte Polizepräsenz und mehr Aktivität würden wahrscheinlich dem offensichtlichen Problem kurzzeitig Einhalt gebieten. Wenn die B-Ebene und die Bahnhofsumgebung dann hoffentlich auch mal schön gestaltet ist, sehe ich dem allem sehr viel positiver entgegen.

    Frankfurt hat einen hervoraggenden Job bei der Bekämpfung der Drogenprobleme in der Vergangenheit gemacht. Gerade eine agressive Drogenbekämpfung funktioniert ja anscheinend nicht, wie man schön an den vielen Vierteln in den USA und Südamerika beobachten kann, und ja so schlimm war es auch mal in Frankfurt. Druckräume und die weitgehende Legalisierung der Drogen für Langzeitabhängige haben das Straßenbild im Bahnhofsviertel und um den Bahnhof schon extrem verbessert. Ich persönlich habe mich in den letzten Jahren kein einziges mal wirklich unsicher im Bahnhof und Umgebung gefühlt. Das kann aber auch daran liegen, dass ich ihn regelmäßig aufsuche. Aber auch die Polizeipräsenz und DB Security scheint mir momentan noch ausreichend. Wichtig ist es doch die Drogenabhängigen von der Straße zu holen und deren Zahl langsam aber stetig zu verringern, dass ist halt ein langer Prozess. Einer Vertreibung stehe ich sehr kritisch gegenüber denn damit wird letzten Endes niemanden geholfen. Klar kann man argumentieren, dass dann das Tor zur Stadt tourifreundlicher ist, aber ich garantiere, die Selben werden sich dann beschweren wenn das Problem dann im Gallus oder den unschöneren Ecken von Sachsenhausen auftritt. Ich denke diese Problematik wird auch gerne stark aufgeblasen. In dem vorangegangenen Artikel in der FAZ stand das der Drogenkonsum in der Taunusanlage wieder zunimmt. Das ist gewiss keine gute Nachricht aber zeigt sie doch wie sehr die Polizei und die hiesigen Hilfsorganisationen schon für dieses Thema sensibilisiert sind. Hier wird sich Gedanken über die Problematik gemacht. Eine weitere Öffnung der Druckräume wäre natürlich zu begrüßen, dass diese Maßnahme Mehrkosten mit sich zieht denke ich ist allen Beteiligten klar. Trotzdem würde ich behaupten, dass kaum eine andere Großstadt in Deutschland eine so pragmatische und konsequente Drogenpolitik wie Frankfurt betreibt.

    Stimme da Megaxel zu. GB wird wahrscheinlich nicht komplett rausfliegen aber Sachen wie der EU Pass für Banken werden von der EZB mit hoher Wahrscheinlichkeit abgelehnt werden. Ergänzend zu den Staaten die ein Kerneuropa vertiefen wollen: Frankreich und Italien sind auch sehr daran interessiert. Ein 2 Geschwindigkeitssystem für Europa kann ich mir durchaus vorstellen. Davon würde natürlich dann auch Frankfurt stark profitieren, denn man ist ja jetzt auf jeden Fall schonmal Finanzbehördenhochburg, dementsprechend würde sich dann auch ein Sog auf dem Finanzplatz einstellen.

    Ich glaube nicht daran dass es zu einer noch stärkeren Boom kommen könnte. Frankfurt hat momentan so viele große, repräsentative Hochhausprojekte in der Pipeline, dass ich es für unwahrscheinlich halte, dass es im Falle eines Brexits, zu einer signifikanten Verknappung auf dem Büromarkt kommen könnte. Man sehe sich nur das Projekt DB-Dreieck an, dort entstehen allein 120.000 Quadratmeter an Büro- und Hotelraum und dies ist nicht das einzige Projekt was an den Start geht. Ich gehe nicht davon aus dass auch nur eine einzige Bank, auf der Suche nach Büroraum, auf der bleiben wird. Dafür hat Frankfurt m.E zu viel Leerstand. Natürlich zähle ich hier jetzt spezielle Gebäude wie einen Handelssaal der ganz bestimmte Anforderungen erfüllen muss nicht mit hinein. Selbst wenn man große interne Schätzungen von Banken anguckt, in denen der Finanzplatz bis zu 60k (absolute Obergrenze/unrealistisch) neue Jobs bekommen könnte, würden diese fürs erste in den bestehenden Büromarkt integriert werden können. Jedoch darf man nicht unterschätzen dass dies ja nur temporäre Lösungen wären. Auf lange Sicht streben Banken meist in hochklassig, repräsentative Bürogebäude, diese sind dann nun oftmals Hochhäuser, weswegen es nicht unwahrscheinlich ist, dass weitere Hochhäuser gebaut werden müssen.

    Sollten weitere Hochhäuser gebraucht werden, kann man ja schon auf vorhandene, ausgewiesene Bauplätze zurückgreifen. Auch wenn davon ja nicht mehr so viele übrig sind. Wenn neue Bauplätze für Hochhäuser gebraucht werden sollten, wurde es ja schon des öfteren erwähnt, dass die Stadt sich auch vorstellen kann Hochhauszonen auszuweisen. In denen wird es dann wahrscheinlich einfacher werden Baugenehmigungen für neue Hochbauten zu erhalten.

    Das Jahr für die Frankfurter Fintechs

    Die Fintech-Branche in Frankfurt blickt auf ein äußert gelungenes Jahr zurück. Die Zahl der FinTechs im Raum Rhein-Main-Neckar stieg 2015 um 21 Prozent. Mit dieser Wachstumsrate weist die Region die größte Dynamik in der Fintech-Branche innerhalb Deutschlands auf. Die Rhein-Main-Neckar Region besitzt zum Ende des Jahres 2015 nun 58 Unternehmen und kommt damit auf Platz 2 hinter Berlin mit 69 Unternehmen, auf Platz 3 befindet sich die Region um München die aber abgeschlagen ist. Jan-Erik Behrens (Executive Director bei EY) berichtet dass die Region sehr viel weiter und dynamischer ist als gemeinhin angenommen wird.

    Erwähnt wird in der Studie von Ernst und Young auch dass vor allem durch große Initiativen und Zusammentreffen Frankfurt sich einen wichtigen Platz als Hub in der Branche geschaffen hat, zu nennen wären hier Between the Towers, der Main-Icubator und das Dialogforum FinTech Frankfurt Rhein-Main oder Frankfurt Forward diese haben ganze Arbeit geleistet. Aber auch Frankfurt Main Finance die Stimme des Finanzplatz Frankfurts setzt sich stärker mit dem Thema Fintechs auseinander.

    Auch interessant ist das Fintechs im Rhein-Main Gebiet weniger Konkurrenzprodukte zu Banken entwerfen sondern meist eng mit ihnen zusammenarbeiten. Damit steht die Region im Vergleich anders da als zum Beispiel Berlin oder München. Denn da streben Fintechs vor allem den klassischen Banking und Lending Markt an. In Frankfurt konzentrieren sich stattdessen viele der Fintechs auf die e-Marketplaces, Aggregators und Intermediaries sowie auf Enabling Processes and Technologys.

    Jedoch wächst die Branche nicht nur durch Neugründungen sondern auch durch Zuzüge, so will der europaweit führenden Anbieter für rechtskonforme Online-Legitimation und Vertragsabschlüsse WebID Solutions seinen Sitz von Berlin nach Frankfurt verlegen: „Wir planen eine Versechsfachung unseres Umsatzes in 2016 und finden hier unsere Kunden. Zudem war das Engagement aller Akteure am Platz einzigartig. Der Finanzplatz bietet uns die jetzt notwendige internationale Vernetzung für unsere geplante Expansion. Davon konnten wir uns bei Delegationsreisen nach Indien und Korea aus erster Hand überzeugen. Von dort haben wir sehr konkrete Geschäftsansätze mitgebracht und sichern uns so enorme weitere Wachstumspotentiale.“ Hier sieht man wieder wie sehr es sich lohnt das Frankfurt in Südkorea und Singapur immer stark für die Stadt als Finanzplatz wirbt.

    Aber ein erfolgreiches Jahr war es auch für die „großen“ Frankfurter Fintechs, die Fintech Group kaufte sich das Startup XCOM AG ein und ging erst vor kurzem eine strategische Partnerschaft für strukturierte Produkte mit Morgan Stanley ein. Damit erweitert man den Markt für die firmeneigenen flatex Produkte, auch erhofft man sich, durch die Architektur der Plattform und einer größeren Auswahl sowie von teils niedrigeren Handelskosten zu profitieren. Die Fintech Group erreicht nun knapp 200.000 Privatkunden und ist im B2B-Bereich der wichtigste Technologie-Partner deutscher und international tätiger Banken und Finanzinstitute. Ende Juni 2015 verwaltete die FinTech Group AG konzernweit ein Kundenvermögen (Assets under Administration) von 5,68 Mrd.EUR. Aber auch andere Frankfurter Startups sind weiter sehr erfolgreich Traxpay zum Beispiel ist im vergangenem Jahr zum Branchenführer für B2B PAYMENTS aufgestiegen, die Plattform ist 24/7/365 erreichbar und bietet damit Kunden wie Accenture, Commerzbank, MasterCard, NTT Docomo, SAP, Software AG und IBM eine exzellente Infrastruktur für die B2B PAYMENTS. Damit landet das Unternhemen sogar unter der FinTech50 List die die 50 innovativsten Fintechs listet. Ein Frankfurter Fintech Unternehmen was auch für Aufregung sorgte war 360T. Die weltweit 3.größte Devisenplattform wurde Ende 2015 für 725 Millionen Euro von der Deutschen Börse übernommen, was es das teuerste deutsche Fintech Unternehmen macht.

    Hoffen wir mal das 2016 ein mindestens genauso erfolgreiches Jahr für Fintech Unternehmen in Deutschland wird

    Wer mehr wissen will geht auf: http://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/EY-FinTech-study-Germany/$FILE/EY-FinTech-study-Germany.pdf ((Englische Quelle)
    http://rhein-main-startups.com/tag/fintech/
    Auch lohnt sich immer mal auf den Webseiten der Fintechs selbst vorbeizuschauen.

    Wenn Großbritannien aus der EU austreten sollte, weiß bisher niemand was danach genau passieren wird, fast sicher ist es dass es in der Finanzwelt heftige Verwerfungen in fast allen Bereichen geben würde. Politisch und gesellschaftlich aber viel interessanter ist dass, Frankreich und Deutschland beide mit einer enger vernetzten Kern-EU liebäugeln. Besonders Frankreich geht mit dem Gedanken sehr offen um, Deutschland hält sich dabei zwar eher noch bedeckt aber die Strömungen sind auch hier zu erkennen. Das Finanzzentrum dieser "neuen" EU wäre dann höchstwahrscheinlich Frankfurt, da hier schon die EZB sowie fast alle wichtigen Finanz-Kontrollbehörden der EU sitzen, die geographische Lage sowie die schon vorhandene Infrastruktur an Finanzdienstleistern würde sein Übriges tun. Der Verlust Großbritanniens, kann meiner Meinung nach auch ein Segen für die EU sein, denn wie m.Ro80 schon angemerkt hat, ist GB ein extremer Quertreiber und schwieriger Partner mit dem man sich rumzuschlagen hat, dabei werden wichtige Belange wie bessere Zusammenarbeit untereinander und weitere Reformen, zugunsten der Sonderwünsche GB, aufgeschoben und vernachlässigt. Anzumerken ist natürlich dass die EU auf jeden Fall stärker mit GB ist, jedoch würde ein Wegfall mitnichten das Ende der EU und Frankfurts als Finanzplatz bedeuten.

    Ich lege dafür jetzt nicht meine Hand ins Feuer, aber ich kann mich dunkel daran erinnern das im Zusammenhang mit dem "Stadtraum ohne Grenzen" von einem gemeinsamen RMV Tarifgebiet gesprochen wurde. Auch ein Viertel für Kreative und generell mehr Zusammenarbeit zwischen Frankfurt und Offenbach sind Thema gewesen.

    Magistrat stimmt dem Bebauungsplan zu

    Der Magistrat hat heute dem Bebauungsplan des Kulturcampus zugestimmt.

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    Bürgermeister Olaf Cunitz freut sich, dass nach entsprechendem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung und anschließender Veröffentlichung im Amtsblatt der Bebauungsplan in absehbarer Zeit in Kraft treten kann: „Auf Grundlage des neuen Planungsrechts kann dann das bisherige Universitätsareal zu einem einzigartigen urbanen Stadtquartier entwickelt werden. Der Kulturcampus Frankfurt wird aus rund 1.200 Wohnungen, Gewerbe, Einzelhandel, Gastronomie, Wohnheimplätzen für Studierende, gemeinschaftliche Wohnprojekte, mehreren Kinderbetreuungseinrichtungen und einer Reihe von kulturellen Einrichtungen bestehen und die Stadtteile Bockenheim und Westend enger aneinander binden."

    Quellen:=30218831"]http://frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=8653&_ffmpar[_id_inhalt]=30218831

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-…u-14014928.html

    So für den Umbau ist jetzt auch der konkrete Zeitplan bekannt sowie die Umbaumaßnahmen.
    Zeitplan:
    - Start viertes Quartal 2016
    - Umbau des Ausgangs der B-Ebene zur Messe Frühjahr 2017
    - Ab Sommer 2017 komplette Erneuerung der B-Ebene
    - Ende der Bauarbeiten Mitte 2020
    - Ab 2019 soll der Bahnhofsvorplatz umgestaltet werden
    Maßnahmen:
    - Erneuerung der Gebäudetechnik
    - Umbau des Ausgangs zur Messe
    - Umbau der kompletten B-Ebene
    - Einbau eines "Lichthofes" im Boden der zentralen Empfangshalle
    - Schließung der Aufgänge Münchener Straße
    - Schließung des zentralen Eingangs auf dem Vorplatz

    Quelle:http://www.fr-online.de/frankfurt/haup…8,32972764.html

    Frankfurt 8. teuerste Stadt zum Bauen auf der Erde

    Am 10.12 dieses Jahres hat Arcadis seine jährliche Statistik zum Baukostenindex veröffentlicht. Dieser sucht sich die 44 Finanzhauptstädte der Erde heraus und listet diese in einem Ranking nach den durchschnittlichen Baukosten einer Stadt auf.
    Hier mal die wichtigsten Punkte:
    - 1. New York; 2. London; 3. Hong Kong; Frankfurt liegt weltweit gesehen auf Platz 8 und ist damit die 5. teuerste Stadt zum Bauen in Europa nach London, Genf, Kopenhagen und Stockholm.
    - Es wird ein Wiederaufstieg der Investitionen in Europa erwartet jedoch sind die Zukunftsaussichten für europäische Städte durchmischt, vor allem wegen des relativ instabilen Wachstum kann es zu starken regionalen Unterschieden kommen
    - In Frankfurt wird die Konversion von Büro und Gewerbeflächen zu Wohnraum hervorgehoben, und der Trend wird sich nach Arcadis auch fortsetzen.
    - Interessant ist auch noch das die Mietpreisbremse aus Sicht von Arcadis zu einer merklichen Abkühlung des Marktes in Frankfurt führen könnte

    Quellen: 1.https://www.arcadis.com/en/global/our-…r-construction/
    2.https://www.arcadis.com/media/0/1/8/%7…6%20Web_001.pdf