Beiträge von Malwin

    Von den Sachverständigen war Dynamo nur auf Platz 7 gewählt worden. Durch das Fanvotum der Sachsen ist Dynamo dann noch auf Platz 1 geschossen.


    Organisiert wurde das ganze vom Landessportbund Sachsen, dem offiziellen Vertreter von ganz Sachen im Deutschen Olympischen Sportbund.


    Und was hat das jetzt wieder mit dem links- und rechtsradikalen Machenschaften in Leipzig zu tun? Ganz ehrlich, selbst die gewaltbereite Leipziger Rechten-Szene ist doch um ein vielfaches größer als in Dresden. Von der gewaltbereiten linken Szene gar nicht zu sprechen. Solche Gewaltexzesse wie in Leipzig üblich gibt es in Dresden nicht mal ansatzweise. Da jetzt versuchen zu erklären, dass da vielleicht 2 von 200 Rechtsextremen aus Dresden gekommen wäre, ist extrem dünne. Und wenn es an Rechtsextremen und Linksextremen nicht mangelt, dann kommen auch noch die Rockergangs, organisierte Kriminalität im großen Stil und eine Drogenszene die deutschlandweit, bis auf Berlin, seinesgleichen sucht. Oh man, macht mal die Augen auf.

    Der Satz von dj tinitus sagt schon eindeutig aus, dass er anerkannt, dass Dynamo mehr Fans hat, aber dass diese Leute anscheinend weniger zählen als die Rasenballsportanhänger.


    Was das jetzt mit neuen Rechten und Linksfaschisten zu tun hat, erklärst du mir ein anderes Mal.


    Und jetzt ran an die Arbeit, damit Leipzig nicht noch ein weiteres Jahrzehnt Armutshauptstadt von Deutschland bleibt...

    Erkläre mir bitte auch noch, was du an den Dresden Monarchs so problematisch findest. Eine kurze Google-Recherche hat mich jetzt nicht weitergebracht.


    Und bitte mal folgendes bei Google eingeben und staunen:
    Hauptstadt der Fußballgewalt


    Wie war das noch mit Außenwahrnehmung und Innenwahrnehmung?

    die frage lautet nicht nur, wie viele, sondern was für leute solche vereine gut finden.


    Richtig, es gibt Menschen die mehr Wert sind und Menschen die weniger Wert sind. Oder was soll uns dieser verquere Satz sagen, welcher so auch direkt aus der NPD-Parteizentrale kommen könnte, sagen?

    Geht meine Wortmeldung, dass ich weder Dynamo noch Rasenballsport leiden kann, als Kompromissvorschlag durch? :) Immerhin bemerkenswert, dass auch in der Landeshauptstadt derzeit über einen Stadionausbau nachgedacht wird (Stadionwelt). So ganz klar ist mir aber noch nicht, ob man in Dresden eine Finanzierung durch die Stadt mit anschließender Mieterhöhung anstrebt und in welchem Ausmaß die Kapazität erhöht werden soll.


    Ich bin jetzt auch kein großer Dynamo-Fan und störe mich auch nicht daran, dass dort in Leipzig doch ein ziemliches Konstrukt entstanden ist. Die sollen es gleich wie in der NFL machen und die Teams an Besitzer verkaufen. Wobei ja nicht mal in der NFL jemand darauf kommt, sein Team so offensichtlich nach dem Hauptverkaufsprodukt des Teambesitzers auszurichten (Es sind die Seattle Seahawks und nicht "MS Seattle" oder die Dallas Cowboys und nicht "Jones Oil Dallas"). Und Red Bull, das Getränk an sich, ist eine ungesunde Zucker-und-Chemie-Plörre. :)


    Der Stadionausbau in Dresden ist jetzt seit Mitte Dezember im Gespräche und erst in den letzten 2-3 Tagen in den Medien. An 3 von 4 Seiten könnte wohl jeweils ein zweiter Rang angebaut werden.

    Richtig, Dynamo ist in Sachsen und bei den Sachsen deutlich (!) beliebter. Dass mit dem ihr habt sonst nichts, ignoriere ich jetzt mal als kindliche Trotzreaktion. Anscheinend wurde ja auch auf Platz drei, näher an Rasenballsport als Rasenballsport an Dynamo, ein Dresdner Verein gewählt. Die Monarchs spielen auch ganz iO.


    Nächstes Mal lieber vorher überlegen, bevor man wutschnaubend in die Tasten haut.

    Eine Portion Mitleid von mir. Arme RB-Anhänger. Zweiter Platz in der Bundesliga und trotzdem weniger beliebt als ein Verein aus dem Mittelfeld der 2. Bundesliga. Wird vermutlich auch so bleiben, wenn Rasenballsport die CL gewinnt.


    Aber darum ging es doch nie, was soll die Diskussion? Rasenballsport wird nie sonderlich beliebt werden. Das ist auch Bayer, Wolfsburg oder Hoffenheim nicht vergönnt. Es gibt Bundesliga und gut.

    Dass das autonome Fahren einschlägt wie eine Bombe halte auch ich mittelfristig für unwahrscheinlich. Ich stelle mir einen Autofahrer vor, der mit seinem kleinen google-car mit exakt 50 km/h durch die Stadt chauffiert wird. Und auf der anderen Seite das Versprechen vieler Automarken ein hoch emotionalen Produkt zu kaufen, dass Spaß bringt und hoch emotional ist. Beides passt für mich nicht zusammen.


    Das sind auch zwei komplett unterschiedliche Zielgruppen. Das GoogleCar oder ähnliche Produkte - das sind von Apple, Uber, fast alle Autohersteller ganz viele Leute an der Entwicklung - ist etwas für die 95% der Leute die einfach nur schnell und billig von A nach B kommen wollen.


    Die Werbung der sogenannten Premiumhersteller richtet sich vor allem an die Leute, die ihr genutztes Auto gar nicht bezahlen müssen. 65-90% dieser Autos werden auf Firmen zugelassen, als Betriebsausgabe abgesetzt, mit der 1%-Regel durch den Arbeitnehmer "bezahlt" und auf 3 bis 5 Jahre geleast.


    Dass die autonomen Autos bald kommen werden ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Es ist nur die Frage, ob schon 2020 oder erst 2025. Die Preise werden durch den viel höheren Ausnutzungsgrad vermutlich noch unter der heutigen Preisen der CarSharing-Anbieter liegen (z.B. 0,24 EUR je Minute bisher, in Zukunft noch etwas niedriger). Das ist dann je nach Strecke sogar konkurrenzfähig zum ÖPNV ODER kann als Zubringerverkehr für den ÖPNV dienen.


    Der große Vorteil ist dann, dass dich das Auto zuhause abholt und das egal wo du wohnst. Die Autos sind auch nicht mehr an eine Flex-Zone gebunden, sie fahren ja einfach autonom zum nächsten Fahrgast (der dann z.B. auch etwas außerhalb wohnen kann und dann das CarSharing nur als Zubringer-Verkehr nutzt und innerstädtisch auf ÖPNV umsteigt).


    Das ganze läuft dann unter dem Thema:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Disruptive_Technologie


    und wird das Mobilitätsverhalten, die Standortwahl und vieles weitere noch mal komplett umkrempeln. Ich befürchte, es wird mehr Verkehr insgesamt geben. Sicherlich auch mehr ÖPNV, weil es dann viel einfacher ist, komplett auf ein eigenes Auto zu verzichten, aber andererseits werden diese Dienste sicherlich auch mehr und öfters genutzt, d.h. mehr MIV. Genauso auch mehr Radfahrer, welche bei schlechtem Wetter diese Mobilitätsdienste in Anspruch nehmen. Einfach mehr Verkehr.

    Bevor wir aber weiter auf Zahlen rum kauen, wundert es mich was hier eigentlich dein Anliegen bei allem Guten in Dresden ist? Wenn alles glatt läuft, willst du uns hier was sagen? Das Relativieren mit anderen Standorten und einer "das ist von Außen hereingetragene Propaganda" Einstellung passt irgendwie in das Bild vom Großen und Ganzen. Wenn man sich in Dresden damit anders beschäftigt ist das jedermanns gute Recht. Sich dann aber mit der (falsch geglaubten aber gelebten) Außendarstellung zu beschäftigen ist nicht nur inkonsequent aber auch irgendwie die immerwährende Antwort. "Allä sin immorr gägn uns.... Das ist wirklich langweilig!


    Ich habe mit dem Thema nicht angefangen, nur geantwortet. Weil es für mich kein Thema ist.


    Hier zur angeblich schlimmen Außendarstellung:
    http://m.sz-online.de/nachrich…nach-dresden-3510261.html


    71 Prozent würden gerne Dresden besuchen. Davon könnte Leipzig nur träumen, selbst wenn es Connewitz nicht gäbe.


    Ich weiß nicht was du willst? Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit einschränken? Andersdenkende umbringen? Pegida, MLPD, Tierschutzpartei, Partei biebeltreuer Christen... Es gibt viele politische Splittergruppen. Keiner davon würde ich mehr Aufmerksamkeit geben als ihr zusteht.


    Im Gegensatz zu anderen Bundesländern erreichen in Sachsen Volksparteien noch eine große Mitte der Gesellschaft. Die CDU knapp 40 Prozent. NPD ist komplett raus aus dem Landtag.


    EDIT:


    http://www.dnn.de/Mitteldeutsc…ie-ueber-Pegida-vorgelegt


    Pegida brauchte das perfekte Zusammenspiel dreier parallel laufender Strukturen, um sich etablieren zu können: Die Aufmerksamkeit der Medien, um mehr Menschen zu erreichen, die Facebook-Gemeinschaft zur Organisation und Selbstbeschreibung sowie die Demonstrationen, um sich selbst zu legitimieren.

    Bulgarien wurde 2007 in die Europäische Union aufgenommen. Seit der Parlamentswahl von 2009 gibt es immer Proteste, Rücktritte, Interimsregierungen, vorgezogene Neuwahlen usw.


    Soviel zu: ... "wenn diese Länder plötzlich nicht mehr als sicher gelten" ...


    Da protestieren tausende, manchmal zehntausende gegen die eigene Regierung. Woher kommt mir das bloß bekannt vor?


    Aber wir kommen immer weiter von Leipzig und Dresden weg.


    Du meinst von Leipzig? Dresden ist ein anderes Unterforum.

    Du meinst das mit PEGIDA gespickte Volkfest? Sorry, aber ich bin hier raus - mir wirds zu flach!


    Nein, ich meine die Gegendemo.


    Und ja, ist besser du hörst jetzt auf. Deinen Aussagen kann man leider keinen Glauben schenken, weil, wie von mir oben herausgestellt wurde, öfters die Unwahrheit zum Fakt verdreht wurde.

    Jammere ich? Wenn deine Rechnung stimmt und die überwältigende Mehrheit der Bürger in Dresden offenbar keine Probleme mit PEGIDA hat, dann ist doch alles okay in Dresden. Zumindest dort. Wie dann andere Landesteile darüber denken, ist eine andere Sache. Dass andere Landesteile dafür kaum Worte finden, auch. Aber wenns euch passt, dann passt es euch. Von daher, wie LE Mon. schon schrieb - "Dresden in a nutshell".


    Wenn die Medien eine Splittergruppe medial aufbauen möchten, dann dürfen sie das natürlich tun. Die dürfen ja schreiben was sie wollen.


    Wenn Leuten aus anderen Bundesländern meinen, dass 0,1 Prozent der Bevölkerung repräsentativ sind für die anderen 99,9 Prozent, dann dürfen sie das auch gerne tun. Ist dann halt auch diskriminierend und damit von der Denkweise eben auf einer Stufe mit PEGIDA.


    Sicherlich treiben solche Denken wie "die doofen Sachsen/Ossis sind alle rechts" die Leute eher noch in die Arme von PEGIDA, als ... ja als konsequentes ignorieren.


    Und solange es gewaltfrei bleibt, sollen die Leute meinetwegen für was auch immer umherspazieren (wenn es eine 0,1 Prozent Splittergruppe ist). Zum Glück sind es keine Leipziger Zustände, wo es bei Straßenschlachten zwischen Links und Rechts immer um Leib und Leben geht...

    Wem dem so ist, warum hatte dann aber die erste Gegendemonstration mit über 30.000 Demonstranten den größten Zulauf einer Gegendemonstration überhaupt in Deutschland? Die Rechnung geht dann nicht auf.


    Die größte Gegendemonstration war am 10.01.2015 in Dresden mit 35.000 Teilnehmern. Schon wieder so eine Verdrehung der Tatsachen von dir - du hast anscheinend kein Interesse an ernsthafter Diskussion, sondern eher an Propaganda und Falschaussagen? Das ist ungefähr das Niveau von PEGIDA, welches du hier an den Tag legst... :D

    :lach: - jetzt geht das wieder los. "Dresden in a nutshell" - ich fasse es nicht! Aber macht mal so weiter..... Oder blättere mal ein paar Seiten vor!


    Wie gesagt, nur weil es in Leipig eine Szene an linksextremen Gewalttätern gibt, würde ich jetzt Leipzig deswegen nicht über einen Kamm scheren.


    Trotzdem sagen die Zahlen ja im Moment nach wie vor, dass es mehr linksextrem als rechtsextrem motivierte Gewalt gibt.

    Also in Leipzig gab es die erste LEGIDA Demo im Januar 2015. Mehr als ein Jahr nach den Anfängen in Dresden. Die Führung bei LEGIDA wurde ca. 7 mal geändert. Die erste Führung war ein älterer Waffenhändler aus Dresden Heidenau. Nach dem er aufgab, kam ein Hooligan aus Leipzig. Aber da hatte die "Bewegung" schon den Zenit von über 1.000 mit den Besuchern aus Dresden überschritten.


    Das ist nun eine lächerliche Verdrehung von Tatsachen. Es kamen bis zu 15.000 Besucher bei LEGIDA, trotz extremerer Ausrichtung. Und bei Pegida ging es im Oktober 2014 los, also wenige Monate zuvor und dann auch mit 350 Teilnehmern usw...


    Mittlerweile haben die Leute aber gemerkt, hey wenn ich zu Legida gehe, dann murkst mich nachher ein Linksextremer ab, wirft mir einen Stein auf dem Kopf oder zündet mich an. Also bleibe ich lieber fern. Die NPD/AFD-Wähler, welche es in Leipzig in gleicher Anzahl wie in Dresden gibt, gehen halt nicht mehr auf die Straße, aber bleiben NPD/AFD-Wähler. Damit hat man das Problem versteckt, aber nicht gelöst.

    Ich sage ja, wenn Medien, Foren, etc. das so aufbauschen, dann machen diese sich mitschuldig. Sie geben dieser 0,x%-Bewegung mehr Raum, viel mehr Raum, als ihr zustehen würde.


    Dass die klickgeilen Medien lieber über 500 Pöbler statt 449.500 normale Besucher des TddE berichten, ist wieder so eine Sache. Eine sehr selektive Berichterstattung zu Gunsten einer kleinen Gruppe.


    Über die wöchentliche Veranstaltung von Pegida gibt es m.W. nicht mal eine kleine Randnotiz in den Lokalmedien (SZ, usw.). So macht man das richtig.


    Leipzig hat mit dem Linksextremismus viel schlimmere Probleme. Da wird gezündelt und es werden Menschen verletzt. Trotzdem macht man sich da doch keinen Riesenkopf und redet über nichts anderes mehr. Ich würde auch sagen, dass linksextreme, gewaltbereite Chaoten nur eine kleine Minderheit in Leipzig sind...