Beiträge von Reelo

    Die Zukunft Duisburgs [Diskussionsthread]

    An dieser Stelle, ein neuer Thread, mit langem Text in 3 Abschnitte gegliedert.


    Vorwort

    Aus aktuellem Anlass (Planung DOC, BV 01.Feb) möchte ich kurz zum geplanten Designer-Outlet-Center Stellung beziehen, sowie eine mögliche Alternative für das ehemalige Güterbahnhofsgelände in den Raum stellen.

    Ich möchte einige Gedanken mit euch teilen, die zwar grundsätzlich nicht neu sind, aber die ich als ausschlaggebend für die künftige Entwicklung erachte.

    Zudem möchte ich um Mitwirkung bitten, sei es zur Diskussion oder bestenfalls um Aktivitäten (z.B. Teilnahme am Ideenwettbewerb) und Gesprächen mit Verantwortlichen. Vielleicht bestehen ja wohlmöglich Kontakte zum OB, zu Krieger, Aurelis, Investoren etc..


    I.

    Zum geplanten Outlet-Village auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs, der Duisburger Freiheit, welche in einer Sondersitzung der Bezirksvertretung Mitte am 01. Februar durchgeboxt werden soll: Eine schnelle Entwicklung ist natürlich begrüßenswert, dennoch nicht um jeden Preis. Die Kritik seitens der IHK und des Einzelhandelsverbandes, die Innenstadt würde durch ein Designer-Outlet mehr Schaden nehmen als Nutzen bringen, teile ich unentwegt.
    Jegliche Planung großflächiger Einzelhandelsprojekte außerhalb der eigentlichen Stadtmitte haben in den vergangenen Jahrzehnten die Innenstadt gelähmt und lähmen diese noch immer spürbar. Auch wenn Designerwaren
    das Sortiment der City eher ergänzen, wie von Befürwortern argumeniert wird, kann nicht sichergestellt werden, dass eine Verbindung zwischen der Innenstadt und dem 2,5 km entferntem Outlet gewährleistet wird. Die erhofften Käuferströme werden somit wie befürchtet, ausschließlich das Center besuchen.

    II.

    Die grundsätzliche Frage ist die nach der Zukunft der Stadt und Ihrer Potentiale. In diesem Falle beschränke ich mich in dieser Einführung auf das Areal um den Bahnhof.

    Dazu braucht man nur ein wenig in der Schublade zu kramen und man stößt auf etwas, was vor ca. einem Jahrzehnt als "Gate to Asia" präsentiert wurde. Ich bin der Überzeugung, dass ein Gate to Asia, in welcher Form auch immer, die einzige, angemessene, sinnvolle und realisierbare Maßnahme auf dieser großen Brachfläche darstellt.

    Durch den immer mehr an Bedeutung gewinnenden Handel mit asiatischen Märkten, insbesondere China, hat Duisburg aufgrund seiner Lage einen besonderen Stellenwert im Reich der Mitte erlangt. Die Stadt und ihre Institutionen profitieren schon heute und rufen zahlreiche Projekte ins Leben wie beispielweise Netzwerke für chinesische Existenzgründungen.

    Aufgrund der Tatsache, dass die Volksrepublik China, Duisburg zu ihrem wichtigsten Standort in Europa erklärt hat, wäre es fatal, wenn die Stadt diese große Chance außer Acht ließe und nicht maximal vom Boom mitprofitiert.

    Gate to Asia, ob wie ursprünglich geplant als Messestandort asiatischer Waren oder in Form anderweitiger Konzepte, würde das Intersse zahlreicher Investoren auf die Stadt lenken und könnte eine Kettenreaktion hervorrufen, welche dem Potential der Stadt endlich gerecht und sich nicht nur auf das Güterbahnhofsgelände beschränken würde.

    Das ganze ist zudem noch nicht einmal ein Luftschloss, sondern aufgrund der aktuellen und vorangegangenen Entwicklungen der chinesischen Beziehungen möglich und realistisch bzw. realisierbar, insofern Krieger als Grundstückseigentümer oder ggf. die Stadt selber die Entwicklung in diese Richtung lenken.

    Das Interesse chinesischer Firmen an Duisburg ist bereits vorhanden und soll künftig weiter ausgebaut werden. Was läge da näher, als ein für chinesische und asiatische Firmen attraktiver Büro,- und Messestandort, um ihre Europageschäfte zu zentralisieren und zu steuern?

    Mit der Endstation der neuen Seidenstraße ist Duisburg zu einem Handelsumschlagsplatz von großer internationaler Bedeutung aufgestiegen. Das angelaufene Jahrhundert des Pazifiks könnte für Duisburg eine "zweite Industriealisierung" bedeuten, insofern richtig gehandelt wird.


    III.

    Ich möchte zudem noch ein weiteres Projekt aus der Schublade holen, welches ich ebenfalls als ausschlaggebend wichtig für die Zukunft der Innenstadt als solche und dem Bahnhofsumfeld erachte.

    Und zwar handelt es sich um die im Rahmen des Masterplans von Norman Foster vorgesehene Einkaufspassage, im Nordflügel des Hauptbahnhofes.

    Dazu gab es meines Wissens nie konkrete Planungen, aber aufgrund der Tatsache, dass die Deutsche Bahn in absehbarer Zeit den wahrscheinlich heruntergekommensten Bahnhof der Republik in einen der Schönsten verwandelt, sehe ich hier eine Möglichkeit, den Bahnhof besser an die Königstraße, sowie den U-Bahn-Zugängen anzubinden und der schwindenden Kaufkraft entgegen zu wirken.

    Auch wenn ich die Kritik zu einem weiteren Center nachvollziehen kann, grade auch aufgrund der Leerstände in der City, möchte ich jedoch betonen, dass sehr viele Einzelhandelsketten weiterhin in Duisburg fehlen und ob man letztendlich will oder nicht, sind diese jedoch für eine Stadt dieser Größe und ihrer Attraktivität für Konsumenten und Besucher unerlässlich.

    Das Interesse seitens der Filialisten scheint vorhanden zu sein, bedenkt man, dass dieses Jahr Zara und TK Maxx eröffnen. Das Management des Forums jedoch und insbesondere der Königsgalerie( beide Corio/Funke) scheint nicht sonderlich professionell in der Vermarktung zu Agieren. Für ein Center im Bahnhof wäre daher ein anderer Betreiber wie beispielsweise die ECE-Gruppe empfehlenswert.

    Auch diese Passage erachte ich als vollkommen realisierbar, vor allem deswegen, weil im Grunde nur der Nordzugang zum Harry-Epstein-Platz einer architektonischen Gestaltung bedarf und abgesehen von der Innengestaltung somit keine aufwendige und teure Lösung angestrebt werden muss. Der Standort am bzw. im neuen, schicken Bahnhof allein dürfte für Investoren interessant sein.

    Von der Eingangshalle des Hauptbahnhofs müsste ein Durchbruch in Höhe des jetzigen Casinos erfolgen, welcher in die Passage führt, große Glasfronten auf 2 Etagen und der Zugang zur Nordseite anlehnend an die künftige Gestaltung des Bahnhofsdaches in Wellenformen, das Medienhaus auch mit einbeziehen und das Ensemble mit neuem Vorplatz und neuer Bahnsteighalle kann mit jedem europäischen Bahnhofsumfeld mithalten.

    Dies könnte bestenfalls dazu beitragen, die Königstraße zwischen dem neuen Bahnhofsvorplatz und dem Forum/Citypalais in eine A-Lage zu katapultieren(was dieser Abschnitt eigentlich auch sein muss). Das derzeitige Angebot im unteren Preissegment könnte sich in Richtung Sonnenwall und Münzstraße verschieben. Dort ist eine Aufwertung der Handelslage weder angestrebt, noch sinnvoll, geschweige denn realisierbar.


    Wie sind eure Meinungen, Einschätzungen, Handlungsoptionen?
    Gerne höre ich mir auch eure eigenen Vorstellungen von der Zukunft Duisburgs an. Vielen Dank im voraus.

    Wie zu erwarten hat Aurelis heute die Baugenehmigung für das LANUV erhalten.
    Bis Ende 2018 entsteht hier ein Büro-,sowie ein Laborgebäude.

    Die Aurelis teilt zudem mit, bis April 2018, ein sechsgeschossiges Parkhaus mit bis zu 600 Stellplätzen zu errichten. 150 davon sollen der LANUV-Belegschaft zur Verfügung gestellt werden. Die restlichen sind für die öffentliche Nutzung vorgesehen bzw. sollen an Dauerparker vermietet werden.

    Quelle: http://www.gfw-duisburg.de/aktuelles/pres…-im-quartier-1/

    ^ Sicherlich wirkt es in der Tat utopisch, ähnliche Leuchttürme sind in der Vergangenheit zu genüge geplatzt. Da es sich um erste Entwürfe handelt ohne jegliche handfeste Grundlagen, akzeptieren wir es doch erst einmal und schauen was passiert. Erfreulich ist ja doch, dass es Interesse seitens des Eigentümers gibt die Fläche zu entwickeln, dies wird vermutlich noch lange dauern, aber grundsätzlich ist diese Entwicklung zu begrüßen

    DUO

    Das Marientor-Carree heißt nun "DUO am Marientor"
    Mit dem heutigen Start der EXPO-REAL beginnt auch die Vermarktung.
    Es gibt neue Visualisierungen, sowie auch einen neuen Internetauftritt
    mit allen Eckdaten und einigen netten Filmen.

    http://duo-marientor.de/

    Demnach soll ein Nutzungsmix von Handel, Büros, Praxen, Gastronomie sowie ein Hotel auf über 20.000m² entstehen, der Baubeginn wird mit Ende 2017/Anfang 2018 angegeben,

    "Das DUO am Marientor besteht aus zwei
    Gebäudekörpern, die sich wie Magnete gegenüberliegen
    und anziehen und einen zentralen Platz als
    Herzstück umgeben. Gesäumt von vier markanten
    Türmen ist die Fassade in ein Band aus Stahl
    eingefasst, das auf Duisburgs traditionsreiche
    Vergangenheit und Gegenwart als Industriemetropole
    verweist. Die Außenansicht ist des Weiteren
    geprägt von einem über mehrere Ebenen verlaufenden
    Fensterband sowie grünen und blauen
    Flächen. Die Fassade im Erdgeschoss ist in weich
    geschwungener Form gehalten. "


    Zudem gibt es auch ein neues Projekt, auf dem Areal des damals gescheiterten Port-Towers am Vinckekanal in Ruhrort.
    Projektentwickler 10/10 Development will hier ein Büroneubau entwickeln, wahrscheinlich unter dem Namen "Berlin goes Duisburg". Das könnte auf Start-Up hindeuten, was definitiv ein großer Impuls für Ruhrort wäre.
    Es soll um 16:30 vorgestellt werden, habe aber vorab auf der Seite des Projetentwicklers schon eine VIsualisierung gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte ;)

    Vielen Dank erstmal für die positive Resonanz.

    Habe das Gelände nochmal begutachtet. man sollte die Dimensionen nicht unterschätzen. (das fertiggestellte Stadtfenster würde fast dreimal reinpassen). Darin liegt m.E. Auch die Problematik vernünftige Investoren zu finden.
    Wünschenswert wäre allemale eine kleinteiligere Bebauung bzw. eine sinnvolle Unterteilung der vorhandenen Fläche. Filetgrundstück hin oder her, in dieser Größenordung kann man angesichts der Nachfrage in dieser Stadt nicht erwarten einen vernünftigen Investor zu finden der bereit ist dort Maßstäbe zu setzten.

    Mischnutzung ist dort zwingend erforderlich. Entweder wie ursprünglich geplant, im Form von Blockrandbebauung (was trotzdem wuchtig wirkt, würde man das wie geplant in einem Guss umsetzten) oder wie ich es für sinnig halte, das Areal neu einzuteilen. Das wäre natürlich mit Kosten verbunden, würde aber die Vermarktung wesentlich einfacher machen.

    Abgesehen von der Schwierigkeit der Vermarktung macht so ein Klotz auch städtebaulich keinen Gewinn aus.
    Man müsste die ursprünglichen Straßen wiederherstellen. Wir befinden uns schließlich in der Altstadt, auch wenn davon wenig erkennbar ist, darf man nicht vergessen, dass wir hier auf eine über 1000 Jahre alte Geschichte zurückblicken. (An besagter Stelle fanden ja auch Ausgrabungen statt)

    Das Konzept erfordert eine Überarbeitung, unter Berucksichtung der Historie sowie einer zukunftsorientierten Entwicklung.

    Am naheliegensten wäre in der Tat die Universität mit einzubinden, da diese ja bereits äußern lies, in der Altstadt einen Campus entwickeln zu wollen. Darum verstehe ich nicht warum dieses Areal anscheinend nie in Betracht gezogen wurde.

    Ich möchte auch nochmal die Notwendigkeit einer Neueinteilung mit zum Großteil kleinteiligerer Bebauung bekräftigen, da ich denke dass nur so ein gewünschter positiver Impuls Zustandekommen kann. Sicherlich wäre es einfacher Investoren zu finden, aber nur so kann architektonische Qualität und Vielfältigkeit Gewährleistet werden.
    Darüber hinaus könnte so eine richtige Mischnutzung entstehen, welche den Stadtteil definitiv beleben würde.

    Wesentliches Augenmerk muss dabei die Eingangsfunktion darstellen. Dazu müsste gegenüber des Hansator-Hochhauses ein Gegenpol entstehen, der nicht zwangsweise die gleiche Höhe benötigt, dennoch mehr bieten sollte als bloß ein weiteres Geschoss um sich abzuheben und der Funktion gerecht zu werden. Hier könnte doch die Universität ein hervorragendes Zeichen setzten.

    Die restliche Bebauung könnte dann kleinteilig im Blockrand von jeweils 2 Blöcken, zwischen den wiederhergestellten Kloster- und Josef-Kieferstraße erfolgen. Seniorenwohnungen, ETW's, Sozialer Wohnungsbau, Studentenwohnheime. Der Bedarf ist ja vorhanden. Die EG-Flächen bieten sich an für Gastronomie und Dienstleistungen. Alternativ sollte aber auch über eine kulturelle Nutzung nachgedacht werden, da Handel in dieser Lage, mit dem Umfeld sehr schwierig wird.

    Hallo erstmal!

    Als jahrelanger "stiller" Mitleser sehe ich mich bewegt, auch mal meinen Senf dazu beizutragen.
    Wem es nicht schmeckt, der soll versuchen mich vom Gegenteil zu überzeugen ;)

    Den Grund dazu lieferte mir die "Neuigkeit" über die Bebauung der Brachfläche Steinsche Gasse/Marientor Carree.
    Als ich las, dass ein Nahversorger Interesse hat dort zu investieren, dachte ich es muss sich um einen Scherz handeln.
    Als Duisburger ist man ja so einiges gewohnt, aber wer sich sowas ausdenkt, der kann sie nicht mehr alle haben !
    Das sage ich nicht grundlos, es gibt schlichtweg nichts was einen Nahversorger an dieser Stelle rechtfertigt.
    Ich gehe hypothetisch nur von einem (Lebensmittel)Händler aus, der sich dort ansiedeln will, da ein Zentrum mit max. 3-4 Gewerbeeinheiten schwierig wird.
    Nicht unbedingt des Platzes halber, sondern weil die üblichen Modellpartner (Tierbedarf und Drogeriefachmarkt) genügend abgedeckt sind.


    Ich betrachte die Möbelhauspläne auf dem Güterbahnhofsgelände ebenfalls kritisch, sehe dennoch die Fläche als groß genug an, sowie die Lage des geplanten Hauses am relativen Rand verkraftbar.
    Ich ziehe diese Parallele, da beide Flächen große Chancen bieten, unsere Kommunalpolitik aber leider dabei ist diese völlig zu verfehlen.
    Aber kommen wir jetzt auf die aktuelle Angelegenheit um die Brache Steinsche Gasse.
    Wir haben hier ein Filetgrundstück mit bester infrastruktureller Anbindung (direkter U-Bahn Zugang, direkter Anschluss an den Autobahnzubringer),MITTEN in der Stadt (das Möbelhaus wäre Randlage, ähnlich wie Kröger in Essen)
    Zudem bildet die Brache Steinsche Gasse zweifelsfrei ein Eingangsportal in die westliche City und verlangt daher zweifelsohne eine städtebaulich besondere Note.

    Der vorherige Entwurf war ok, angesichts der Nutzung und Funktion, obwohl ich denke, dass auch dieser dem Standort nicht gerecht war und eher nach Neudorf oder Wanheimerort gepasst hätte.
    Sie urprünglich geplanten 5 Geschosse erachte ich an dieser Stelle einfach für ein Minimum, weshalb aus städtebaulicher Sicht ein Nahversorger an dieser Stelle eine reinste Katastrope darstellt.
    Hier von einem "Eyecatcher" zu sprechen wie der Chef des Einzelhandelsverbandes, entweicht meiner Vorstellungskraft.

    Ich möchte noch auf die Notwendigkeit eines Nahversorgers an diesem Standort eingehen und kann die hier geäußerte Sympathie diesbezüglich, überhaupt nicht nachvollziehen.
    Ich halte das benachbarte Netto in der Altstadt, welches 1 Minute zu Fuß enfernt liegt, zwar nicht für ausreichend, geschweige denn einladend, aber keine 200 Meter weiter befindet sich am Kuhtor eine weitere Innenstadtfiliale des genannten Versorgers,
    welche auch rege genutzt wird, soweit ich das beurteilen kann.
    Angesichts der Bevölkerungsstruktur im Zentrum(Dichte, Kaufkraft etc.) ist die Innenstadt relativ gut abgedeckt in dieser Hinsicht, wenn wir noch "Kaufhof-Edeka" und "Karstadt-Perfetto" dazurechnen.
    Alle äußeren Innenstadftbezirke besitzten ohnehin ein gutes bis sogar überdurchschnittliches Nahversorgungssystem.

    Aber gut, nehmen wir an es gäbe einen Bedarf, so fallen mir spontan zahlreiche Alternativen ein. Grade die Alstadt bietet doch aufgrund des hohen Leerstandes genügend Optionen.
    Große, freie EG-Flächen haben wir z.B. bei den ehemaligen UNi-Polster-, C&A-, sowie P&C-Gebäude.
    Gibt zwar keine Parkplätze dort, aber wer mit dem Auto einkaufen fährt, wird ohnehin dass z.B ebenfalls naheliegende Kaufland in Kaßlerfeld bevorzugen (keine 5 Min).
    Interessant wäre doch ob es solche Überlegungen gegeben hat und man sich gerade deswegen für einen möglicherweise günstigeren Neubauschuppen entschied.
    Alles in allem ist ein Neubau eines Nahversorgungszentrums an diesem Standort nicht hinnehmbar und es muss wenn, unbedingt in die vorhandene Bestandsbebauung integriert werden(solang baurechtlich unbedenklich), oder ggf. in einen Neubau mit Mischnutzung.

    Ich erwarte hier von der Stadtspitze ein ganz klares Nein! Der bisherige Umgang mit diesem Grundstück ist eigentlich wieder ein Skandal für sich und zeigt hervorragend wie unsere Kommunalpolitiker einfach alles falsch machen und zwar konsequent.
    Kurgefasst sage ich: Es wäre eine städtebauliche Schande und würde das Potential dieser Stadt nicht nur komplett ignorieren, sondern sogar mit Füßen treten. Und das haben wir in der Vergangenheit nun wirklich oft mit ansehen dürfen. Traurig.