Beiträge von Sapperlott

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    oh nein. Ist eigentlich Fellbach schon vergessen........:nono::nono::nono:

    Ganz im Gegenteil, gerade Fellbach hat doch gezeigt, wie unkompliziert man mit sowas Kohle generieren kann, ohne dass irgendein Mensch noch irgendetwas von einem will, wenn man sich nach der Hälfte davon macht und Anleger und Wohnungskäufer auf zig Millionen Nassen sitzen lässt (in Fellbach wurde laut Fellbacher Zeitung von sämtlichen verkauften Wohnungen wohl bis jetzt um die 50% Anzahlung in die GEWA-Taschen gelascht, plus die 30 Melonen Anleihe plus die offenen Rechnungen und Kontostand ist Null bei gut 50% Baufortschritt).

    Da geht schon was, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass Anleger und Wohnungskäufer immer wieder so blöd sein werden, wenn man sie bei der Gier packt. Dann braucht's nur noch ein Projektvolumen, bei dem man bequem 5-10 Melonen an Gehalt, Provision, Honorar, etc. abzwacken kann ohne den "maximal-üblichen" Rahmen zu weit zu übersteigen, alles sauber über die Bücher und alles ist gut. Genau wie in Fellbach und dort liegen sogar noch genug Krümel, dass der nächste mit nur leicht abgewandeltem Modell nochmal "den Greif" machen kann ohne fertigbauen oder für irgendetwas haften zu müssen.

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    Der Erhalt des Südflügels wäre nur möglich gewesen, wenn man die S-Bahn...


    Nö, in den damaligen Entwürfen hätte der einfach im Untergeschoss (wo eh nur Verladerampen waren) ne Öffnung bekommen, die mit Glasdach dann die Gleise Richtung Park führt. Gleisniveau wäre meines Wissens der gleiche schräge Pfusch gewesen, eben weil von über S-Bahn nach unter U-Bahn muss und ja der Glubschaugen-Schrägbahnhof schon mit einem gigantischen Erdwall den Park von der Innenstadt abtrennt.

    Aber wurscht, längst ums Eck, nur von wegen Denk-mal-schutz in Stutengarten.

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    Der Erhalt von Nord- und Südflügel des Hauptbahnhof auf diese Art wäre meines Erachtens bezüglich des Denkmalschutzes sinnstiftender gewesen, aber leider liegt der neue "Tief-"Bahnhof mehrere Meter über der Erde, sodaß dies technisch nicht möglich war.


    Nö, wäre sogar sehr gut möglich gewesen, gab damals nämlich einige Entwürfe, die das so vorsahen, eben weil die unter Denkmalschutz standen und der Ingenhoven-Entwurf zu seiner Planungszeit juristisch dadurch sehr fragwürdig war. (vorherzusagen ob ein Gericht den Denkmalschutz aufhebt, wenn es auch Entwürfe gibt, ihn zu erhalten, ist ja *hüstel* "gewagt", damals aber wohl *hüstel*, "politisch kalkulierbar" gewesen).

    Man wollte aber lieber freie Fläche über den Gleisen statt einer Glaskuppel, als großen Platz vor der neuen Philharmonie, so wie man sich für die Bücherei als Würfel in einem See entschied, der das A1 enorm aufwertet und "luftig" gestaltet. Oder auch das Dorotheen als eine Art "schwäbische Maximilianstraße", die Königstraße und den anderen Malls keinerlei Konkurrenz macht und völlig neues Klientel ins Städtle zieht. Das hat in Stuttgart irgendwie Tradition, der Schwabe scheint extrem vergesslich...

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    Im Klartext selbst wenn KI am Anfang schlechter wäre als der Durchschnitt der manuellen, wird sie solange dazulernen bis sie uns meilenweit überholt hat.


    Glaube, Du hast da etwas sehr kindliche Vorstellungen von KI!

    "Selbstfahrende" Autos werden in der Tat eines Tages sicherer fahren können als der Mensch, schlicht weil sie dessen Fehler nicht machen sondern eigene, die sich "poe a poe" rausprogrammieren lassen. Den Verkehrsfluss verbessern können die auch nur nach Algorithmen die ihnen der Mensch programmiert und mit diesen allenfalls aus statistischen Daten der Vergangenheit "lernen", ein Stück weit menschliches Verhalten vorherzusagen (z.B. wieviele Autos bei diesem Wetter in 30 Minuten am Killesberg Richtung A81 losfahren werden, bevor sie Autos von Heslach über den Killesberg zur A81 schicken)

    Mit KI hat das aber nicht das Geringste zu tun und auch ein "lernfähiges" Programm ist noch lange keine künstliche Intelligenz.

    Bis KI den Menschen überholt, lebt von uns keiner mehr, zum Glück aber auch.

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    ...Aufbruch des Fahrzeugs, von außen sichtbare Wertgegenstände oder nicht fest verbautes Infotainment werden nicht ersetzt. Dies kann sogar zur Minderung der Versicherungsleistung führen, da durch sichtbare Kameras, Handys oder Laptops grobe Fahrlässigkeit vorliegt.

    Reine Theorie und verbreitetes Gerücht! Das gibt es in der Praxis fast nie, weil es nämlich viel einfacher ist:
    Wenn keine fest zum Fahrzeug gehörenden Teile entwendet werden, ist der "Aufbruch" kein Einbruchdiebstahl im Sinne der Teilkasko (ergo sowieso nicht versichert), sondern Vandalismus.

    "Grobe Fahrlässigkeit" wäre hier, wenn sie Dir Dein fest installiertes Navy und Airbag ausbauen, das aber nur taten, weil Du Handy, Laptop und ne Rolex auf dem Beifahrersitz liegen hattest, die zusammen noch wertvoller waren als Navy und Airbag, aber wenn sie schonmal drin waren...., und genau dafür, dass sie Dir ohne Handy, Laptop und Rolex auf dem Beifahrersitz für Navy und Airbag die Kiste nicht aufgebrochen hätten, wäre die Versicherung beweispflichtig.

    Ähnlich bei Vandalismus in Vollkasko, da wäre dann als Vandalismus die grobe Fahrlässigkeit mit Handy, Laptop und Rolex auf Beifahrersitz naheliegender, aber auch hier die Versicherung beweispflichtig, dass für ein einfaches Handy und Sonnenbrille nicht aufgebrochen worden wäre!

    Wird die Kiste angezündet (wie hier schon genannt) ist das generell Teilkasko und wurscht ob Vandalismus oder nicht.

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    Das sind aber sehr exotische wenn nicht gar idiotische (4) Anforderungen.
    Zu 1: So viele Misanthropen gibt es dann wohl nicht.

    Och, bei "Ippolit" kann ich sehr gut verstehen, dass er "keinerlei Interaktion mit Fremden" möchte! :D

    ...und dass es im deutschen ÖPNV keine "Executive Class" wie in Italien gibt, in der man sich von dem Pöbel der First abgrenzen kann, ist nun wirklich bedauerlich, wobei das dann wieder irgendwie per se mit der Forderung kollidiert, darin so günstig reisen zu können wie im Smart. Lösung wäre vielleicht, die "Executive" dann billiger als die 2.Klasse anzubieten, aber nur für Träger des Ordens "Held der Arbeit" oder irgendwie so ähnlich...

    Alles recht konfus, damit aber im deutschen Bundestag definitiv mehrheitsfähig.

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    Die Industrie reagiert nur, wenn die Rechtsordnung klare Vorgaben macht, so einfach ist das.


    Jupp, bin ich voll bei Dir, dazu müssen die Gesetze aber eben auch greifen und nicht aus solchem Stuss bestehen wie blaue Plakette, Prüfstandwerte, etc.
    ...und selbst bei Energiesparlampen, A+++ Haushaltgeräten, EnEV Dämmstoffverordnungen usw. wird das Verhältnis von Nutzen zu Schadstoffausstoß bei der Produktion komplett ignoriert, ganz abgesehen von jeglicher Wirtschaftlichkeit, mit der wir uns solche Sperenzchen (oder auch effektivere Maßnahmen) erst leisten können!
    Wenn die schwarze Mischpoke in Berlin mit Porsche um die Legalität mit Schummeltechnik küngelt, obwohl sie wissen, dass ihre Umweltgesetze damit voll ins Leere laufen, macht es wenig Sinn um deren Notwendigkeit zu diskutieren oder diese überhaupt erst einzuführen!

    Ich nenne das, was zur Zeit von grasgrün bis dunkelschwarz abgeht, blinden Aktionismus ohne Rücksicht auf Verluste, dafür mit umsomehr Aufmerksamkeit für den eigenen Sessel.

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    P.S.: Wir brauchen eine Gesellschaft in der wild klagende Personen/Organisationen moralisch geächtet werden,...


    Geile Idee!

    Wir ächten nicht den, der gegen geltende Gesetze verstößt, sondern jeden, der den "Gesetzesbrecher" verklagt!

    Gefällt mir, "Volks-Anarchie" sozusagen!


    Anderer Vorschlag: wir wär's, wenn wir erstmal den ächten, der solche Gesetze verbricht? Wenn Muttis Rasselbande diesen Quark nicht verbrochen hätte, könnte ihn auch niemand einklagen, so einfach ist das!

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    Oje Sapperlott wieder mit seiner fixen Idee...

    Was hat denn die damalige Parkplatzreduktion wegen Einführung von S-/Stadtbahn und Fußgängerzonen vor 40 Jahren mit dem wohlstandsbehäbigen Kasperletheater heutzutage zu tun, ....


    Was? So alt sind die Fußgängerzonen um den Böhm und all die Parkplatzradierungen um Posthof, Rotebühlplatz, Kronprinzstraße, Marquardt, ehemaligen Barth, Gerberviertel, obere Marienstraße, Bohnenviertel, etc. schon? Und alle aufgrund S-Bahn-Neubau?

    Kinder wie die Zeit vergeht, hätte glatt schwören können, dass das meiste davon unter der letzten schwarzen Mehrheit und mit dem letzten schwarzen OB im Rathaus erfolgte.

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    ^

    Ich dachte Winfried Kretschmann wollte Fahrverbote verhindern?
    Warum ist er jetzt der Schuldige?

    Ganz einfach: weil er "linksgrün versifft ist".

    Schau, wenn irgendein Grüner Maßnahmen gegen Stickoxide und Feinstaub fordert, dann will er damit unser Land ruinieren und, die Automobilindustrie zerstören und alle aufs Fahrrad zwingen, eine Art Ökoterrorismus.

    Wenn CSU-Dobrindt generelle Fahrverbote fordert und selbst neuere Diesel einfach aus dem Verkehr zieht, dann zählt das nicht und ist ganz etwas anderes, er will damit unser Land nach vorn bringen und allen zu neuen Autos verhelfen, ebenso wenn Mutti erst die blaue Plakette einführt und dann das komplette Verbrennerverbot durchzieht.

    Ist jetzt ein Grüner wie Kretsche gegen Fahrverbote und will die Automobilindustrie stützen, dann ist das eine Art Doppelterrorismus, weil das macht er ja nur, um die Automobilindustrie aufs Glatteis zu führen damit sie dann ganz vor dem Nichts steht, wenn Dobrindt und Mutti zum Wohle aller Bürger und Unterstützung der Wirtschaft das Autofahren komplett einschränken.

    So zumindest die Überzeugung mancher Foristen hier, falls Dir das noch nicht aufgefallen ist?

    ...und wenn irgendwelche Richter irgendein Urteil fällen das nicht schmeckt, sind es selbstredend grün-versiffte Richter, ist doch logisch.

    Ebenso wie beim aktuellen Thema Parkplätze: Als der schwarze OB tausende platt gemacht hat, war das ein Aufwertung der Innenstadt durch mehr Aufenthaltsqualität und damit sehr gut für den Handel. Wenn der grüne OB jetzt 150 weg macht ist das das Ende der Königsstraße und Niedergang des Einzelhandels, eine gezielte Zerstörungspolitik.

    Ist hier sozusagen Forenideologie!

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    Nehme auch gleichzeitig Deine sichtlich steigende Nervosität zur Kenntnis.


    Nervosität nicht im geringsten, da ich weder Kohle dort reingestopft habe, noch vehement für oder gegen das Türmle war.

    Es nervt mich jedoch durchaus, dass man unter gehabten Bedingungen so ein windiges Projekt genehmigte und jetzt eine noch windigere Fortsetzung in Betracht zieht, damit der Vertikal-Fromm da erst recht 10 Jahre als Ruine rumsteht und am Ende beim Abriss noch mehr Steuergelder verschlingt, während ein paar gewitzte Typen sich die Taschen füllen.

    Für mein Dafürhalten sollte die Stadt da beschließen: Fertigstellung in 2019 oder Enteignung und Abriss (dafür gäbe es durchaus juristische Kniffe), das würde die Chancen auf einen seriösen Investor mit seriöser Finanzierung durchaus steigern und wenn der sich nichtmal finden lässt um den Rohbau lastenfrei für 1 Euro zu kaufen, dann ist das Ding ohnehin nichtmehr zu retten! Das ist doch die Crux an dem Ganzen: außer den beiden Investoren die keinen Cent investieren wollen und keine seriöse Finanzierung anzubieten haben, lies sich trotz Immobilienboom und Niedrigstzins kein einziger Interessent auftreiben. Sind die seriösen Bauträger alle zu doof Geld zu verdienen und mit "kreativer" Finanzierung kann man den Anleihegläubigern sogar über 40% auszahlen (irgendwann natürlich, nicht gleich) und verdient immer noch? Das ist doch wieder einmal so was von eindeutig!

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    Kann nicht ganz folgen. Und der SPD und den Grünen ist das alles völlig egal, und sind Feuer und Flamme für das Projekt, um bei den Wählern ganz unten durch zu sein?

    Fast, wenn die anderen das blockieren wird's ja nicht gebaut, also kratzt sich kein Wähler an Luxuswohnungen sondern findet es gut, wenn die SPD für Wohnungsbau und die Grünen für Pflanzenhäuser gestimmt haben!

    Solange die Sau nicht durchs getrieben wird, liest doch eh keiner wer wo für was gestimmt hat. Bestes Beispiel der B14 Radlweg in Cannstatt: Die CDU hat's beschlossen, jahrelang verschoben und kaum dass die Grünen dran waren sofort durchgedrückt. Durchaus beabsichtigtes Ergebnis: Jeder in Stuttgart sagte danach: kaum sind die Grünen dran werden wichtige Ausfallstraßen in Radwege umgebaut, damit man dort mit dem Auto noch länger steht, während kein Radfahrer diesen Berg-Radweg rauf strampelt!

    So läuft das, aber völlig unabhängig vom Parteibuch, die Opposition schreit über das, was sie bis vor kurzem als Regierungspartei selbst so gemacht hat und die Regierung macht das, was sie bis vor kurzem als Oppostionspartei noch verteufelt hat und alles unpopuläre schiebt man den anderen in die Tasche und zeigt dann mit dem Finger drauf!

    Warum wohl entzog Dobrindt gestern ausgerechnet dem Cayenne und A8 die Zulassung?

    Ganz einfach: die paar Cayenne- und A8- Diesel-Fahrer machen sich an Wählerstimmen nicht bemerkbar, die breite Masse freut sich, dass er auf "die Reichen" kloppt anstatt sich über das Diesel-Verbot aufzuregen und die Opposition kann ihm nichtmehr vorwerfen, Betrug untätig zuzulassen. Damit sinds dann jetzt erstmal wieder die Grünen, die durch Gerichtsurteil gezwungen dem kleinen Mann seinen Diesel wegnehmen und Kretsche plötzlich der böse Lobbyist der Autoindustrie, weil er zuerst auf Nachrüstung setzen wollte.

    Beim Golf war das alles kein Thema und stand nichtmal zur Diskussion, da wird VW schon irgendwann irgendwie nachbessern und gut.

    Merkst was?

    Argumente? Wir reden über Politiker und eine Abstimmung!

    Ansonsten ging es wohl darum, dass in diesem Blumentopf-Häusle keine Wohnungen auf Sozialmieten-Niveau entstehen werden, sondern eher Wohnraum der gehobenen Klasse und selbigen möchten CDU und ALi nicht als "Leuchtturm-Projekt", dann lieber gar keinen Wohnraum dort, wenn die Topographie keine "Arbeiter-Wohnungen" zulässt (die die Stadt dann auch für Flüchtlinge und Hartzer anmieten könnte).

    Ist doch simpel: wenn man einen Hipster-Silo groß raus bringt, kann das bei Otto Eisenbieger und Mehmet Gülülül die sich deartiges niemals leisten können, richtig böse Stimmen kosten bei der Wahl! WN ist nicht S und die "Schere" ist ja gerade in der direkten Peripherie (wo wir mittlerweile schon bei 60er Jahre Billig-Siedlungsbau auch bei 4K€ bzw. 15€/m² angekommen sind) gerngenommenes Thema. Umgekehrt wird man aber keine einzige Stimme von Graf Rotz jr. verlieren, wenn man den Bau der Luxus-Vase ablehnt.
    So funktioniert nunmal Politik, ob Berlin oder Kleinsiehstemichnich.

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    Für die Mehrheit der Parteien war wohl am Ende die Finanzierung (Genossenschaftsmodell) das Problem, nicht das Hochhäusle an sich, wenn ich es richtig verstehe. Die Angst kann ich nach GEWA doch halbwegs nachvollziehen.

    Nö, steht da anders, nämlich dass nur "die Demokratischen Freien Bürger" wegen Bedenken bezgl. des Genossenschaftsmodells dagegen gestimmt haben, während "Alternative Liste" und CDU generell gegen die Realisierung waren. So haben die betreffenden Fraktionen das selbst erklärt!

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    Die wichtigsten Anleger haben sich offenbar in Sachen Verkauf an Investor geeinigt.


    Nö, Du musst das schon richtig lesen und hinter der üblichen Schönfärberei eines Insolvenzverwalters nehmen was da wirklich steht:

    Die "Wortführer" (wohlgemerkt NICHT "Vertreter" oder "Bevollmächtigte") der Anleihe-Gläubiger sind sich einig, dass der Verkauf an einen Investor mehr einbringen dürfte als das Ding vor sich hin verfallen zu lassen. Na das ist doch mal eine Erkenntnis.

    Mehr steht da nicht, außer dass selbst die Anleihegläubiger in dem Finanzierungskonstrukt der beiden "Investoren" (ja was investieren die eigentlich?) "zentrale Unsicherheiten" sehen.

    Denke schon, dass der Deal mit Hilfe des "Besserungsscheines" zustande kommen kann (Gier frisst ja bekanntlich Hirn und der Insolvenzverwalter schmatzt dabei auch über ne halbe Million Eurönchen für seine Bemühungen), fürchte nur, dass das Türmle davon auch nicht fertiggestellt wird und "der Investor der nix investiert" andere "Verdienstmöglichkeiten" dabei sieht.

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    Königstraße geht baden.

    Wegen 150 Parkplätzen weniger?

    :drink:


    Bin ja auch kein Freund der Parkraumreduzierung, aber das ist doch mal wieder unterstes Stammtisch-Niveau. Wenn dadurch noch mehr Fußgängerzonen und Outdoor-Gastro geschaffen wird, könnte das die Attraktivität der Innenstadt durchaus mehr steigern, als 150 Parkplätze weniger sie absenken, beides dürfte aber deutlich unter der Messbarkeitsgrenze liegen.

    Im Übrigen kann ich mich noch sehr gut erinnern, wie Kronprinz- und Eberhardstraße voller Parkplätze waren und man rund um die Königstraße in fast jeder Seiten- und Parallelstraße überall parken konnte, im gesamten Bohnenviertel in jeder Straße und im Gerberviertel überall. Diese Parkplätze (tausende und nicht nur 150) verschwanden auf magische Weise schon alle bevor es im Rathaus eine "linke Mehrheit" gab und ebenso tausende Parkplätze im Westen und im Süden. Wie fast immer bei Dir auch hier mal wieder Stammtisch-Parolen, die Parteizugehörigkeit der Polit-Nasen hervorzuheben. Stört mich nicht wirklich, "den linken" auf die Mütze zu kloppen (haben die ohne Frage verdient), aber Du machst das immer in einer Art und Weise der CDU-Wahlkampfpropaganda und gerade auch bei Dingen, die unter schwarzer Mehrheit 40 Jahre lang ganz genauso oder sogar noch schlimmer liefen. Macht's zwar nicht besser wenn linksgrün und grünschwarz das nicht ändern und genauso weitermachen, macht es aber zu komplettem Bullshit, zu suggerieren, dass das unter einer schwarzen Mehrheit alles viel besser liefe.

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    Kann mir schon vorstellen, dass die meisten tagsüber Cityparker einfach mal stressfrei in die Großstadt fahren wollen, sich ein bißchen die Füße vertreten und dann möglichst ohne Geld loszuwerden wieder rausfahren. Logisch.


    Naja, wieviele der tagsüber belegten Parkplätze von außerhalb kamen weiß doch kein Mensch.

    Denke dass eher umgekehrt ein Schuh draus wird, wer von außerhalb zum Shoppen ins Städtle fährt, der kehrt nicht wieder um, wenn er 10 statt 5 Minuten vom Auto zur Königsstraße laufen muss oder in ein teures Parkhaus.
    Gerade die jüngst platt gemachte Rathausgarage z.B. habe ich nur sehr selten komplett belegt erlebt und eigentlich kann ich mich an kein einziges Mal erinnern, dass ich gar keinen Parkplatz gefunden hätte.

    Ganz klar wird es langfristig Kaufkraft kosten, wenn die Autofahrt ins Städtle mit immer längerer Parkplatzsuche und immer teureren Parkhäusern verbunden ist, das wird niemand ernsthaft bestreiten wollen, aber so einfach und drastisch wie sich das hier pro Parkplatz zusammengerechnet wird, ist es sicher nicht.
    Denke auch, dass es die Kneipen stärker trifft als den Einzelhandel, habe bislang noch von niemandem gehört, dass er wegen den Parkplätzen nicht ins Städtle zum Shoppen fährt. Das ist eher Thema wenn man mit Freunden eine Kneipe zum Treffen ausmacht, da weicht man dann allerdings in der Regel auf ein anderes Lokal in Stuttgart aus und fährt nicht nach Waiblingen weil man dort besser parken kann.

    Dass ein Einzelhändler da gerne etwas dramatisiert ist doch logisch, wäre ein schlechter Kaufmann, wenn er sich nicht für maximale Standortqualität bemühen würde.

    Was mich am meisten daran stört ist, dass seit den 70iger Jahren im gesamten Stadtgebiet und besonders der Innenstadt kontinuierlich Parkraum reduziert wird und obwohl die Zahl der Autos immer mehr ansteigt, die Kapazitäten des ÖPNV seit den 70igern kaum erhöht wurden!
    Führt dann dazu, dass man sich in den Stoßzeiten entweder über immer versifftere Haltestellen in immer überfülltere und unpünktlichere Züge quetschen darf oder durch immer größere Staus immer länger nach einem Parkplatz suchen, völlig egal welche Auswirkungen das auf die Umsätze der Innenstadt hat, frisst uns das extrem Lebensqualität!

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    ..., und die Bürger sind die Dummen.


    Naja, in der Tat wird die Fläche kaum vor 2025 zur Verfügung stehen wenn S21 tatsächlich 2023 den Betrieb aufnimmt und nicht noch wesentlich länger dauert.

    Ob es da so sinnig wäre jetzt schon mit Vollgas zu planen, zumal bei dem ganzen Umwelt- und Verbrennerverbotgedöns auch nicht in Stein gemeiselt ist, ob S21 den Kapazitäts-Bedarf in 8 Jahren wirklich noch abdecken kann oder zumindest dann schon so auf Kante genäht ist, dass doch ein paar oberirdische Gleise bleiben müssen?

    Das kann kein Mensch vorhersagen, ob bis dahin nicht noch viele vom Auto auf die Bahn umsteigen? Lassen wir den Leitzins bis dahin mal wieder auf 6% sein, wo er vor gar nicht sooooo langer Zeit ja schon war, dann stürzen die Wohnimmobilienpreise ins bodenlose und kein Investor wird mehr neue Wohnungen bauen. Oder der Einzelhandel ist bis dahin kaum noch existent, (die Zuwachsraten im Online-Handel sind ja nicht gerade vernachlässigbar), das Milaneo zum Flüchtlingsheim umgebaut und das Rosenstein damit eher Randlage als Zentrum?

    Wenn man aus dem Rosenstein nicht nur ein architektonisch ansprechendes Viertel, sondern einen stadtplanerisch wirklich sinnvollen und bedarfsgerechten neuen Stadtteil machen will, kann man den nicht 8 Jahre bevor die Flächen überhaupt frei werden durchplanen, mit Bürgerbeteiligung schon zweimal nicht, weil bis dahin doch jeder was ganz anderes will als heute! Und wenn wirklich Gleise bleiben müssen um den ÖPNV auch 2030 noch stemmen zu können, kann man die zwar eintunneln, wirft aber wieder alles über den Haufen.

    Nicht dass ich davon ausgehen würde, dass unsere Kommunalpolitiker es aus diesem Grund verschieben, so weit denken die vermutlich gar nicht, verdummt aber wenigstens kein Steuergeld mit Planungsspielchen, die in 5 Jahren eh keinen Bestand mehr haben.

    ...und dass "Bürgerbeteiligung" bei soetwas generell nur eine leere Worthülse ist, sollte auch jedem klar sein! Die einen wollen ne Parkerweiterung, die anderen 2.000 Sozialwohnungen, die dritten wollen einen Hochhäusle-Wald mit Luxus-Appartements, die nächsten ein "Ausgehviertel". Wieder andere stellen fest, dass Stuttgart unbedingt und notwendig eine "Neckarphilharmonie" braucht und die nächsten fordern Büroflächen um mehr Arbeitsplätze ins Zentrum zu bekommen. Welcher dieser Bürger soll nun beteiligt werden, denn kompromissbereit ist heutzutage ja auch keiner mehr?