Beiträge von Sapperlott

    Dekoratives Anführungszeichen

    ...die alte Lüge mit den angeblich nicht reichenden 8 Gleisen
    ...
    Ergibt doppelte Leistungsfähigkeit -


    Das ist derselbe Bullshit wie die Behauptung, dass 8 Durchgangsgleise nur die halbe Kapazität von 16 Endgleisen haben!

    Auch im Kopfbahnhof endet und startet nicht jeder Zug in Spätzlescity, schon heute ist der Großteil aller ICEs, ECs und ICs durchgebunden!

    Der Trick vom Durchgangsbahnhof liegt im Zu- und Ablauf, da es hier aber zum einen in erster Linie um Fahrstreckenquerungen geht und zum anderen Stuttgart dann wieder das Tunnelgebirge besitzt, kann man das eben nicht per Faustformel am Stammtisch errechnen, dazu braucht man Fahrpläne, Vorfeldpläne, etc., die wiederum ja auch nicht in Stein gemeiselt sind!

    Die Wahrheit liegt also irgendwo dazwischen und wo genau das ist, ist das worüber sich die Experten streiten und warum ja auch die Bahn ihre Kapazitätsangaben immer wieder geändert hat! Die Wahrheit werden wir somit erst erfahren wenn S21 in Betrieb geht, auch wenn mancher Stammtischeisenbahner sich für schlauer als alle Experten und Computersimulationen zusammen hält!

    Dekoratives Anführungszeichen

    Es ist ja keine sonderlich anspruchsvolle geistige Leistung nur zu sagen, dass etwas doppelt oder dreifach teuer wird, ...

    Nun ja, wenn das beim angeblich bestgeplanten Großprojekt aller Zeiten, bei dem der Kostendeckel in jedem Fall eingehalten wird, so einfach ist, dann läuft aber etwas gewaltig schief in diesem unserem Lande!
    (zumal in der Schlichtung ja durchaus auf explizite zu niedrig angesetzte Kostenkalkulationen im Vergleich zu ähnlichen Projekten verwiesen wurde und die Kostenexplosion eben nicht einfach aus der Luft gegriffen prognostiziert wurde! Da war ja schon eine ziemliche Expertenriege mit im Boot der Gegner und nicht nur Schnuffeltuch-Baumkuschler)

    Umgekehrt könnte man ebensogut sagen: "Es ist ja keine sonderlich anspruchsvolle geistige Leistung eine Kostenkalkulation rauszuhauen, wenn die dann um's Dreifache überschritten werden darf"

    Wäre damals, als es um die Entscheidung ging, nicht so Gebetsmühlenartig von Bahn und Politik auf dem "bestgeplanten Großprojekt aller Zeiten, dessen Kostendeckel in jedem Fall eingehalten wird" beharrt worden, würde ich das auch etwas lockerer sehen, weil in diesem unseren Lande jedes öffentliche Bauprojekt zuerst schöngerechnet wird um dann deutlich teurer zu werden, so aber war es entweder komplette Inkompetenz oder aber gezielte Volksverarschung, während die Gegner trotz dieser Aussage richtig lagen mit ihren Prognosen! Klingt komisch, ist aber so!

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    Generell ist die Kosten-/Nutzen-Analyse bei solchen Megaprojekten schwierig, aber bei S21 insbesondere hat die Konversion der Gleisflächen eine ebenbürtig wichtige städtebauliche, gar entwickungsentscheidende Seite, ...

    Nun, denken wir zum einen einmal 10 Jahre zurück, was sich da in Sachen "Mobilitätsentwicklung" und Anspruch und Einstellung der Bürger getan hat seither, denken wir zum anderen daran, wie sich die Berechnungen der Gegner in Sachen Kosten und Bauzeit bereits bewahrheitet haben.
    Will da wirklich noch irgendjemand davon ausgehen, dass die Kapazität von S21 auch in 10 Jahren in jedem Fall tatsächlich noch genügend Reserven bietet um die oberirdischen Gleisanlagen für die Ewigkeit komplett zu überbauen?
    Wäre das nicht ein klein wenig naiv?

    Ich persönlich halte es jetzt nicht für soooo unwahrscheinlich, dass bis in 10 Jahren, wenn nach 1 Jahr Probebetrieb von S21 der Rückbau ansteht, man nicht doch 6-10 oberirdische Bahnsteige zumindest weiterhin vorhalten will?

    Und die Fläche des ehemaligen BBW wie auch A1, Wagenhallen etc. war ja so oder so unabhängig von S21 verfügbar.

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    Ein Versuch war es allemal wert.

    So isses, nur der Versuch macht kluch und immerhin wollte man damit ja Fahrverbote verhindern und nicht die Autofahrer noch mehr gängeln, was Fritzle sonst immer vorgeworfen wird!

    Hätte das andernorts funktioniert, wären Muttis-Fanboys doch erst recht wieder mit der Propaganda-Keule gekommen, dass ausgerechnet die Grünen das nicht längst versucht haben.

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    Meine Rechnung geht so. Grob-überschlägig-grob, aber solide...


    2 Dinge übersiehst Du dabei:

    1. räumte die Bahn bei der Schlichtung selbst ein, dass schon bei damaligen 3,5 Mrd. die Wirtschaftlichkeitgrenze fast erreicht sei (Gegner und Bahn stritten sich ob 0,9 oder 1,1 Wirtschaftlichkeitsfaktor) und man sollte nicht davon ausgehen, dass die Bahn sich das selbst schlechtgerechnet hat!
    Nun kostet es das Doppelte als die Bahn selbst damals als "gerade noch sinnvoll" propagierte. Da gibt es nichts mehr schönzurechnen.

    2. kann man dank Muttis schwarzer Null (völlig unsinnig in einer Negativzins-Phase, aber sie beharrt nunmal darauf) jeden Euro nur einmal ausgeben und mit 7 Mrd. könnte man wesentlich effektivere Ding im Bahnverkehr angehen die weit mehr Nutzen bringen. Diese 7 Mrd. fehlen nun zur Investition in das bundesweit marode Schienennetz.

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    Grund für den Absprung des Investerors waren evntl. die Haftungsrisiken... Gespräche mit dem Backup-Investor begonnen. Ein weiteren neuen halbwegs konkreten Backup-Investor vom Backup-Investor gibts auch schon.

    Bitte nicht vergessen dabei, dass der abgesprungene Investor keinen Cent investieren wollte und keinerlei Finanzierung anbieten konnte, sondern den Weiterbau mit weiteren Abschlagszahlungen der Wohnungskäufer begleichen wollte und die Anleihegläubiger dann erst nach Verkauf sämtlicher Wohnungen und Fertigstellung mit 40%+X auszahlen! Dabei hat sich zwischenzeitlich rausgestellt, dass die Käufer der Wohnungen bereits 70% an Abschlägen gezahlt haben, selbst wenn die tatsächlich die restlichen 30% auch noch als Vorschuss rausrücken, müsste zur Fertigstellung erst noch zusätzlich der Großteil der restlichen Wohnungen verkauft und ebenfalls im Voraus bezahlt werden, woran es ja schon scheiterte, als noch keiner an Fertigstellung und Seriosität des Bauträgers zweifelte.
    Springt der dann auch noch ab, weil ihm mit der (Haftungs-)Mängelliste des Generalunternehmers eine mögliche Durchgriffshaftung zu heiß wird (Geld das er hätte durch die Liste verlieren können, hätte er ja keines investiert), trappst da keine Nachtigall mehr, sondern ist eine Elefantenherde im Anmarsch!

    Und DAS war nach Aussage des Insolvenzverwalters das seriösere Angebot der beiden Interessenten!!!

    Verhandelt man jetzt zuerst mit dem zweiten, anstatt dem angeblich neu hinzugekommenen, sagt das eigentlich schon alles darüber, was man da als "Backup" noch am Start hat!
    Irgendeiner wird sich schon finden, der aus den Resten, der Gier der Gläubiger und der Not der Käufer nochmal Kohle rauszieht, da bin ich mir ganz sicher, nur ob der Vertikal-Fromm davon jemals fertiggestellt wird, da habe ich so meine Zweifel! Die Nummer ist durch, nachdem sich in über einem Jahr kein einziger wirklich seriöser Investor finden lies, der zumindest mal einfach nur Interesse angemeldet hätte, mit den Anleihegläubigern eine Quote auszuhandeln und auszuzahlen, das Ding zu Ende zu bauen, die restlichen 30% der Wohnungskäufer zu kassieren, die restlichen Wohnungen zu verklatschen und den Gewinn einzustreichen. Ist ja nun wirklich nicht so, dass es keine Immo-Investoren gäbe die daran interessiert sind, aus Insolvenz-Vergleichen Kohle zu machen! Das scheint hier nur ganz offensichtlich nicht möglich, selbst wenn die Anleihegläubiger mit deutlich weniger als 30% einverstanden wären (davon kann man ausgehen, nachdem sie sich auf äußerst windige "irgendwann vielleicht" 40% eingelassen haben und die Anleihe mittlerweile schon zu unter 20% gehandelt wurde).

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    Es wurde schon ziemlich alles beschworen, freilich teilweise auch nur Einzel- bzw. Gruppenäußerungen, die zugegeben längst nicht immer von den sachlicheren Kritikern geteilt wurden.

    Das ist eben der Punkt:
    Stellt sich irgendein zugedröhnter Schnuffeltuch-Freak mit "kein Landeplatz für Aliens!" auf eine Anti-Stadtpark-Demo, glauben für die Stadtpark-Fans plötzlich alle Stadtpark-Gegner an UFOs, weil zur Diffamierung der ganzen Bewegung immer der Schnuffeltuch-Heini zitiert wird!

    Gab da mal in den vorderen Reihen der Wahnhof-Fans einen Pfarrer, der auf offizieller Demo vom Rednerpult aus die Massen aufforderte, alle S21-Gegner aus der Stadt zu prügeln. Trotzdem ist doch nicht jeder, der öffentlich für S21 warb, ein radikaler faschistischer Volksverhetzer!

    Als intelligenter, gebildeter Mensch sollte man schon zwischen "DEN Gegnern/Kritikern" und Einzelpersonen/Selbstdarstellern bzw. übersteigerten Klein- und Extremgruppen unterscheiden! Gerade bei S21 sind wir doch alle die Verlierer, bei 15 Jahren Großbaustelle in der innersten Innenstadt zu Kosten, die jeglicher Wirtschaftlichkeit entbehren! Da sollte man sich besser in ein Boot setzen um mehr Druck auszuüben, dass es nicht NOCH schlimmer wird, anstatt wie Kleinkinder sich gegenseitig mit Dreck zu bewerfen oder einen Pyrrhussieg der persönlichen Wünsche feiern zu wollen!

    Als Gedankenspiel saugeil, besser geht das dort kaum!

    Ich fürchte aber, dass auch da Spiegelung und 3D-Pixel dann zugunsten der Bau- und Unterhaltskosten wegkastriert werden und nicht viel mehr übrig bleibt, als entweder ein profaner Spiegel-Klotz oder aber eine missratene Fassadengestaltung a'la Dorotheen-Dächer. Leider!

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    Angesichts dessen was alles beschworen wurde, könnte umgekehrt (übertrieben) bald jeder erfolgreich gebaute Meter als Gegenbeweis dienen.


    Naja, "beschworen" wurde meines Wissens "nur" Kostenexplosion, Bauzeitverzögerung, Leistungsfähigkeit und eben dass so alte Bäume eine Umpflanzung nicht überleben.
    Leistungsfähig werden wir erst nach Inbetriebnahme verbindlich erfahren, der Rest ist schon jetzt eingetreten!

    Alles weitere wie Anhydrit-Quellung mit Szenarien wie Stauffen, Versiegen der Mineralquellen, Umstürzen des Bahnhofturms, etc. hat nie jemand behauptet dass das eintreten wird, sondern nur dass das eintreten kann und ob ein Risiko besteht oder bestand wird nicht dadurch widerlegt dass es (noch) nicht eintrat.
    ...und wie groß das jeweilige Risiko bei diesen Dingen ist oder war, das wissen nur die Götter und kann sich jeder Experte so hinrechnen wie er es gerne hätte. War und ist aber gleichzeitig auch genau das Problem, denn Du hast völlig Recht dass wir wieder Lehmhütten bauen können wenn wir jegliches Risiko scheuen. Beim Bonatz-Turm wäre es dann eben "blöd gelaufen" gewesen, die Mineralquellen aber wären ein verdammt hoher Preis gewesen und beim Anhydrit gar, wenn analog zum Engelbergtunnel S21 jedes Jahr für 4-6 Wochen komplett gesperrt werden müsste um die Tunnel zu sanieren, das ganze Projekt unsinnig. Die Gegner sahen mit ihren Ingenieuren und Professoren das Risiko, dass genau das passiert, als extrem hoch an, die Bahn mit ihren Experten als äußerst gering, wer will sich anmaßen auszuwählen wer da näher an der Wahrheit war?

    Sind wir da also lieber mal froh, dass nicht auch da die Realität bereits bewiesen hat, dass die Gegner mit ihrer Risikoeinstufung völlig richtig lagen.

    Mineralwasser dürfte mittlerweile weitgehend durchgestanden sein, da das GW ja nicht noch tiefer abgesenkt wird als bereits seit Jahren, Mercedes-Stern-Türmle steht auch noch, aber Anhydrit ist noch lange nicht abgevespert, das kann auch noch nach Inbetriebnahme zum Fiasko werden, zumal sie ja bereits darauf gestoßen sind, sich da durch gebuddelt haben und kein ernstzunehmender Experte behauptet, dass man das zu 100% beherrschen kann.

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    Ach ja, Sapperlott schlittert wieder einmal hart in Richtung Spam 21.

    Dann muss ich wohl leider doch wieder ran:
    Statt Stammtisch Unterkante und Zahlen-/Augendreher hier die Fakten. Kefer im Juni 2016 spricht von wahrscheinlich...

    Du bist echt anstrengend mit Deiner Realitätsverdreherei!

    Ja, es war absehbar, 100% agree, aber dazu eine aus dem Zusammenhang gerissene Aussage eines ehemaligen Technikchef auszugraben, der dazumal für deinereiner kein ernstzunehmendes Statement abgegeben hat, ist wirklich erbärmlich!

    "Widewidewid, ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!"

    Vermutlich für Dich jetzt nicht nur wieder "Grundsatzdiskussion" sondern nun sogar Spam, aber noch am 25. Oktober DIESEN Jahres (also vor weniger als 6 Wochen) hielt die Bahn in offizieller Sprachregelung an "Inbetriebnahme 2021" fest:
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.lenkung…bda47021c9.html

    DAS sind die Fakten, die OFFIZIELLE Verlautbarung der Deutschen Bahn AG und nicht irgendwelche verbalen Leichtfüßigkeiten einzelner Bahn-Manager! Erinnere Dich doch mal, wie Du damals die Risikobewertung des Planungs-Chefs der Bahn als inkompetente Einzelmeinung zerrissen hast weil sie Dir nicht in den Kram passte und nun sind plötzlich Einzelstimmen die Fakten, auch wenn die Bahn gegenteiliges behauptet und die offiziellen Statements der Bahn ignorieren wir dann einfach, weil ganz bestimmt Fake-News?

    Das nervt, insbesondere für einen Mod der alles verschiebt was nicht seiner persönlichen politischen Einstellung huldigt, schäm Dich!:Nieder:

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    ..., liefern Du und der Drei-Sätze-Guru ...


    O.k., vergiss das wieder mit dem Dreisatz und in Mathe aufgepasst, da habe ich ganz offensichtlich zuviel vorausgesetzt!

    Mea culpa, mach Dir keinen Kopf, so wichtig sind die 3 Sätze aus dem Mathe-Unterricht auch nicht, ich bekomme manchmal auch nur zwei davon noch wörtlich zusammen.

    Jau, dann ist das wirklich überzogen dass alle Welt solch einen Wirbel um das eine Jahr macht, hat ja 3 Wochen zuvor auch keiner, als aus dem 6 Wochen zuvor "im Raum schwebenden" einen Jahr plötzlich 2 wurden. Solange es immer nur ein Jahr ist, ist alles im grünen (zumindest wenn man die besagten 3 Sätze nicht so bierernst nimmt).

    Und an dem Punkt hast Du nun vollkommen Recht: "Weltanschauung" ist eindeutig eine "Grundsatzdiskussion", mein Fehler, sorry.

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    Sieht so aus als litten die verpflanzten Bäume an Feinstaubmangel.


    Da leiden eher die Verantwortlichen drunter!

    Das Sprichwort "einen alten Baum verpflanzt man nicht" kommt ja nicht von ungefähr und sämtliche Experten waren auch im Park der einhelligen Meinung, dass die Bäume schlichtweg zu alt sind um sie verpflanzen zu können.
    Nur die Bahn hat mal wieder die übliche Volksverdummung betrieben und sich auf die Firma berufen, die die Verpflanzungen durchführte. Die hielten das als einzige für machbar, natürlich nur wenn auch sie den Auftrag dafür bekommen und freilich ohne jedwede Garantie dass die Bäume dann wirklich anwachsen.

    So wurde dann einmal mehr fett Steuergelder verdooft um das Volk zu verarschen, anstatt dass man Gestrüpp einfach geschreddert hätte und entsprechende Ausgleichmaßnahmen durchgeführt wie z.B. 5 neue Bäume für einen alten oder meinetwegen Feuchtbiotop in Hinterpfuideibel!
    Ich finde es schon wichtig, dass man im Namen des technischen Fortschritts und der Wirtschaft, nichtmehr einfach alles zubetoniert und abholzt bzw. dafür einen Ausgleich schafft und sei es nur um ähnlich CO² ohne direkt messbare Auswirkung mit gutem Beispiel voranzugehen (sonst können wir z.B. nicht wirklich glaubwürdig effektivere Maßnahmen beim Regenwald oder griechischen Brandrodungen fordern). Das geht aber auch mit Hirn statt Volksverdummung auf Steuerzahlerkosten, die ultra-Ökos protestieren doch so oder so!

    p.s.: korrigiere dann meine Aussage bzgl. dass die Gegner nur in Kosten und Bauzeit bewiesenermaßen recht hatten bzw. sogar noch in ihren dunkelsten Szenarien getoppt wurden, dass das mit den Bäumen nicht funzt hatten sie ja auch fest behauptet und nicht nur als Risiko benannt wie Bahnhofsturm, Gipskeuper und Mineralwasser. Nimmt man die offiziellen Aussagen der Gegner und nicht irgendwelche Randgruppen als Trittbrettfahrer, lagen die damit bislang zu 100% richtig, nicht ein einziger Punkt konnte bislang in der Realität oder auch nur unstrittig widerlegt werden! Das muss man einfach zugeben, ob einem das schmeckt oder nicht!

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    Kommuniziert war glaube ich bisher 2023? Verstehe daher die Aufregung zumindest in zeitlicher Hinsicht nicht wirklich....

    In Mathe bei Dreisatz aufgepasst?

    2023 war seit ein paar Wochen unter "hüh und hott" so nebenbei als eventuell unter Umständen möglich kommuniziert, bis vor wenigen Monaten hieß es noch "2021 wird gehalten" und wenn nun, nach so kurzer Zeit von "eventuell auch erst 2023" auf "FRÜHESTENS 2024" erhöht wird, wollen wir diese Prognosen doch lieber nicht als Tendenz in einem Graphen aufmalen, sonst landen wir mit der Inbetriebnahme im 22. Jahrhundert nach Adam Riese.

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    Die Gegner haben einfach einfach alles vorausgesagt was ihnen eingefallen ist, klar dass man dann ein paar Zufallstreffer landet. Die Vorhersage, dass ein Großprojekt wie S21 teurer wird und länger als geplant dauert ist jetzt auch nicht so gewagt.


    Komisch, hatte die Bahn damals heftigst bestritten, obwohl das doch nicht so gewagt war?

    Und mit Bahnhofsturm, Gipskeuper, Mineralwasser, etc., haben die Gegner Risiken aufgezeigt, dass von denen noch keines eingetroffen ist, beweist ja nicht, dass es die Risiken nicht gab bzw. noch gibt!

    Mit Sicherheit sind einige der Gegner euphorisierte Schwarzseher, so wie auch viele der Bahn-Mitarbeiter und noch mehr der "Proler" euphorisierte Schönredner sind, die Wahrheit liegt meist dazwischen, in diesem Fall wurde aber noch kein einziges der Gegner-Szenarien endgültig widerlegt, viele aber schon bewiesen, das muss man einfach mal so stehen lassen, egal auf welcher Seite man persönlich steht!

    Beeindruckend aber, dass selbst Zitate aus der Tagesschau zu Bauzeit und Kostensteigerung hier ins "Grundsatzdiskussion"-Nirvanah verschoben werden und nur der Überlängen-Bagger-Video-Link von denen, denen als Kind im Sandkasten immer das Schäufelchen weggenommen wurde, stehen bleiben darf.
    Vermutlich ist jetzt schon das Staatsfernsehen von den Baumkuschlern infiltriert oder das Projekt mittlerweile soweit aus dem politisch geduldeten Ruder gelaufen, dass selbst für Eingeständnisse der Bahn hier Maulkorb-Pflicht besteht?

    Langsam wird das DAF zur Attraktion im Internet, wie hier manche Mods gemäß ihrer persönlichen politischen Meinung wild rumzensieren! :Nieder:

    laut Tagesschau spricht die Bahn wörtlich von: "FRÜHESTENS 2024", was nach allgemeinem Sprachgebrauch der Bahn dann wohl 2024 ausschließt und eher 2026 heißt und das auch nur, wenn bis dahin keine neuen Verzögerungen auftreten, was wiederum bei einem Projekt dieser Größe sehr unwahrscheinlich sein dürfte (wir erinnern uns: bei BER tauchten die ersten Probleme auch erst 6 Wochen vor geplanter Inbetriebnahme auf).

    Schon sind wir also realistisch gesehen bei 2028-2030 und knapp 10 Mrd ohne NBS, alles andere wäre extremes Glück oder ist völlig naiv! Blickt man zu Elphi oder BER, wäre schon 2030 echtes Glück und sehr zügig, nach den Kosten sind wir nun also auch mit der Bauzeit über den dunkelsten Szenarien der einstigen Gegner, die sprachen damals von im schlimmsten Falle 7 Mrd (10 mit NBS) und 15 Jahren (2025) was wir beides schon jetzt überschritten haben!

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    Wenn man denkt was bspw. zwischen19x3 und 19x9 alles zumal nach einer schweren Wirtschaftskrise und ohne Computerunterstützung u.ä. erfolgreich gebaut wurde...


    und ohne derart exorbitante Kostenexplosion hast Du noch vergessen!

    O.k., 30-50% war auch damals schon nicht unüblich, aber 300-500% wie bei Elphi, BER und S21, schlicht undenkbar!

    Komischerweise in der Privatwirtschaft heute noch so wie damals, weil jeder Unternehmer sich gegen derartige Kostenexplosionen und Bauzeitverschleppungen vertraglich absichert und es die Baufirmen dann schon irgendwie auf die Reihe bekommen! Nur sobald heutige Politiker (völlig schnurz welcher Partei) soetwas angehen, ist es fast schon Usus, dass Großprojekte sich zu den 3-fachen Kosten doppelt so lange hinziehen und die neue Kalkulation für S21 halte ich immer noch für "best-case-Szenario", nachdem die Bahn bei ihren aktuellen Ausschreibungen schon auf 4 Jahre verspäteter Fertigstellung optioniert und bekanntlich eher optimistisch Verträge schließt!
    Wer böses denkt würde daraus jetzt ableiten, dass die die 4 Jahre intern schon als wahrscheinlich handeln und sich die verantwortlichen Personen mit diesen Ausschreibungen aus der Haftung halten wollen? Und wenn die Bahn intern schon mit Inbetriebnahme 2025-2026 rechnet, wird es am Ende vermutlich 2029-2030, auch das keine große Orakelei sondern lediglich der Blick auf andere Großprojekte!

    Das wirklich ärgerliche daran ist vor allem, dass mit 15-20 Jahren Großbaustelle in der Innenstadt und 10-15 Mrd. Kosten, selbst der euphorischste Fanboy das Ding nie wollen hätte und auch der dümmste Politiker das nie unterschrieben!

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    Ich war selbst lange Jahre graffiti sprayer und bin hier mit etwas mehr Fachkenntnis unterwegs wie du.


    Das erklärt einiges, wenngleich ich so meine Zweifel habe, dass dem konkret krass fette Ali, der seine Krikelkrakel-Tags sogar über richtig geile Pieces sprüht, sich an Deine Fachkenntnis hält!

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    Der BGS - also die Bundespolizei - sind übrigens alles andere als „Hansele“.


    Ach? Wieviel sind denn am HBF Abends regelmäßig unterwegs wenn nicht gerade der VFB gegen den KSC spielt? 500? 1.000?
    Wenn ich da des Nächstens vom ICE zur ersten U- oder S-Bahn muss, habe ich bislang noch keinen einzigen in freier Wildbahn gesehen, dafür aber schon Osteuropäische Lagerfeuer in der U-Bahn Station zwischen den zu Betten umfunktionierten Sitzen, für die sich kein einziger verbeamteter Ordnungshüter interessierte, weder BGS noch GSG9 oder SEK, noch irgendein profaner Streifenpolizist, weil alle selbige da nämlich schlafen und HBF samt Klett sich selbst (bzw. anderen Volksgruppen) überlassen! Das ist die Realität und nicht, welche Behörde da theoretisch für welche Einrichtungen zuständig wäre und ganz bestimmt Streife laufen würde, wenn sie denn mehr Leute hätten!

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    Gegen die ganzen Assis, die jetzt in der Klett-Passage rumhängen, würden zudem Platzverweise helfen! Aber davor scheuen vor allem die Grünen diese dann auch durchzusetzen.


    Ja ne is klar, ausgerechnet Muttis Mischpoke die die herzlichst eingeladen hat würde da rigoros durchgreifen wenn sie dran wären, verstehe!
    Geben die an ihre Fanboys wie Dich kostenlos harte Drogen aus, solch einen Mist zu glauben?

    ...und klar haben Graffitis nichts mit S21 zu tun, hat aber auch keiner geschrieben, die finden nur eben bevorzugt in öffentlichen Betonbauten statt und von den paar BGS-Hansele lässt sich davon auch keiner abhalten. Im übrigen würde S21 der erste deutsche Bahnhof der nicht mangels Pflege verrottet, das ist leider normal bei der Bahn, fällt bei weißem Sichtbeton nur eben mehr auf als z.B. in Köln und bietet unterirdisch auch weit mehr Leinwandflächen. Aber glaub' Du nur weiter naiv-dumm an strahlend saubere blühende Tiefbahnhöfe mit ständiger Polizei-Präsens, spätestens nach Eröffnung 2089 werden wir es erleben!;)

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    Super für Skater und Graffitikünstler :) und weitere Randgruppen ;)

    Naja, gebe zu, mit Wasserspielen hätte das mehr Aufenthaltsqualität, aber bei der heutigen Bau- und Planungsqualität wo die nichtmal mehr n Klohäuschen ohne gravierende Baumängel und Fehlplanungen gebacken bekommen, würden wohl die darunter verlaufenden 15KV-Oberleitungen der Bahn für noch mal 8 Jahre Bauzeitverzögerung sorgen bis irgendeiner die Wasserbecken dann wieder zugeteert hat, nachdem sie sie nie dicht bekommen haben.

    ...und die von Dir erwähnten Graffiti"künstler" haben ja erstmal mit dem weißen Sichtbeton des unterirdischen Haltepunktes einen schönen Spielplatz! Die ersten 2-3 Jahre sind die da beschäftigt, dann wird die Bahn wie sonst überall auch, die Graffiti-Entfernung und regelmäßige Reinigung einsparen. Wenn Du dann aus dem düsteren grauen und dreckigen Graffiti-Loch nach "über Tage" kommst, wirst Du Dich über einen hellen freien Platz freuen, sei denn die Kulturbereicherer der Klett-Passage verlagern im Sommer ihr illustres Beisammensein dorthin und sorgen dann dort für dieselbe Aufenthaltsqualität, wie sie heute in der Klettpassage zum gemütlichen Verweilen einlädt.