Beiträge von Sapperlott

    Dekoratives Anführungszeichen

    Jeder andere MP hätte das Thema längst zur Chefsache gemacht, der angebliche Realo in BaWü muss offenbar selbst beim recht grünen Bahnthema zum Jagen getragen werden, um dann etwas Aktivität vorzutäuschen. Irgendwas mit Bürger mitnehmen.

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.plaene-…ca8a4583df.html

    Aber immer wieder schön zu lesen, wie auch hier wieder ausgerechnet die Partei zum Sündenbock gestempelt werden soll, die von Anfang an gegen diesen Murks war, bzw. WEIL sie dagegen war, obwohl Mutti und ihre Mischpoke für das Projekt verantwortlich zeichnen und auch oberster Herrscher der Bahn sind!

    ...und wenn unsere Grün-Schwaben kein Interesse an der Flughafenanbindung und zumindest funktionierendem S21 haben, warum haben dann ausgerechnet die den Bahn-Murks der ersten Planung blockiert und verbessert, damit die Flughafenanbindung auch funktioniert?

    Die Grünen sind ganz bestimmt nicht "die Guten", aber dieser Mist hier geht voll auf Muttis Konto, weil die letztlich das Sagen bei der Bahn hat und in S21 ja nicht gerade "uninvolviert" ist!

    Könnten wir diese realitätsflüchtige Stammtisch-Propaganda wilder Hypothesen da endlich mal rauslassen und uns politisch auf die beschränken, die das faktisch zu verantworten haben und mit direktem Einfluss ändern könnten anstatt dieses ewige Gesabbel wer was würde oder nicht, wenn er denn könnte und deswegen nicht täte aber eigentlich wöllte?

    Scheint jetzt "amtlich" dass nach aktuellen Plänen der Bahn insgesamt nur 6 Fernzüge (3 Zugpaare, also nur 3 Züge je Richtung) pro Tag und kein einziger ICE dort halten sollen.

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.reaktio…209cbcab82.html

    Da kann man eigentlich absehen, dass das nur die Vorbereitung ist, das Projekt Flughafenbahnhof irgendwann ganz einzustampfen und nicht wegen Regionalzug statt S-Bahn zig Melonen verbuddelt werden, zumal wenn ich nicht ganz falsch liege, man das dann richtig schön bequem auf die Regionalversammlung schieben könnte, weil die ja den Regionalverkehr bestellen und bezahlen muss (im RE gilt ja auch der VVS-Tarif) und für die wäre es natürlich wirtschaftlicher Schwachsinn, für teuer Extrageld einen RE-Halt am Flughafen zu bestellen, wenn durch die vorhandene S-Bahn dann kein einziges Ticket zusätzlich verkauft wird.

    Was für ein Bahn-Wahn der Wahn-Bahn, da hat man die Messe schon am Flughafen mitsamt der neuen Flughafen-City und führt schon die Neubaugleise dicht dran vorbei und lässt dann keinen Fernzug dort halten, während man unvorstellbare Wahn-Summen für 14 Minuten schneller von Paris nach Bratislava ausgibt.

    Erinnert an die Schilder bei den Demos damals "ich will nicht nach Bratislava, ich will nach Plochingen"

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    Naja - nicht wieder Fakten verdrehen: Flughafenbahnhof könnte längst fertig sein und währe dann unumstritten, wenn Winne & Co. nicht ständig quergeschossen, verzögert und schwachsinnige Alternativplanungen verlangt hätten.

    Naja, nicht so ganz, aber die Planfeststellung könnte durch, und das Ding bereits in der Bauvorbereitung sein ohne dieses Gesockse, das stimmt schon.

    Alles nur weil dieses grüne Pack solange am Konzept rumgemäkelt hat, bis die Bahn selbst zugab, dass es kompletter Murks war was sie da geplant hatten und der Alternativvorschlag schon deutlich besser war.

    Immer das selbe mit diesem Gesindel, was könnten wir Eisenbahnfans uns sonst auf S-Bahn-Lotto freuen wenn ein Fernzug mal wieder Verspätung hat und die S-Bahn ewig warten muss bis ihr Gleis frei wird und dann in der Rush-Hour die Stammstrecke durcheinander würfelt. (Zugegeben natürlich Wunschdenken, denn wann hat ein Fernzug schonmal Verspätung?)

    Und dann erst der Spaß, die Messebesucher und Fluggäste bei der Bahnhofs-Schnitzeljagd zu beobachten, wenn es für jede Richtung einen extra Bahnhof gibt und womöglich noch bei einer Störung die Züge nach S/Mannheim über die Wendlinger Kurve vom genau anderen Bahnhof fahren. (Zugegeben natürlich Wunschdenken, denn wann gibt es bei der Bahn schonmal eine Störung?)

    :621: :

    Bei jedem DB-Fahrplanwechsel dann noch gleich immer wieder neue S-Bahn-Fahrpläne, damit das zu dem gemeinsamen Gleis passt.

    Hätte alles so schön werden können, wenn dieser Wadenbeißer Winne und Co nicht die Spaßbremse gegeben hätte und auf einem Flughafenbahnhof bestanden, der dann auch funktioniert. :bah:

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    Die nächste Lachnummer, der Durchgangsbahnhof könnte zum Kopfbahnhof für Regionalzüge werden, weil diese wieder zurück in den Abstell- und Wartungsbahnhof in Untertürkheim fahren müssen bis zum nächsten Einsatz:
    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttga…9d5eadbc0d.html


    Da sieht man mal wieder wie dumm und verlogen diese Gegner sind! Dass bei knapp der Hälfte der Regionalzüge die Durchbindung entweder keinen Sinn macht oder in der Praxis gar nicht möglich ist haben die uns zwar vorausgesagt, dass die dann aber Kopfbahnhof spielen und rückwärts wieder raus müssen, damit dann den Bahnhof in seiner Kapazität halbieren, das haben die uns verschwiegen oder selbst nicht gerafft.
    :???:

    Wenn es nicht so traurig und unser aller Schaden wäre, wäre es geradezu köstlich, wie hier plötzlich die Stimmung kippt unter den eisernen Verfechtern. :zunge2:

    Bitte, bitte, lasst mich Eure Glaskugel sein: "Das ist erst der Anfang!" :hmmm:

    S21 wird BER noch toppen, denn bei letzterem war bis 2 Wochen vor der geplanten Eröffnung noch alles paletti und mit Kopfmachenden Regionalzügen und Flughafen-Geisterbahnhof wird S21 schon jetzt zum komplettem Unsinn, 8 Jahre vor der geplanten(!!!!!) Eröffnung.
    :welcome:

    Könnte natürlich aber auch ein geschickter Schachzug sein, diskutiert man jetzt noch ein paar Jahre rum, entscheidet sich dann doch für Kombilösung wegen der Regionalzüge und *schnips* wird nie rauskommen ob die Kapazität von S21 den Behauptungen der Bahn oder den der Gegner entsprach. Flughafenbahnhof wird man dann zu dem Schluss kommen, dass wegen 3 Zügen pro Tag sich das Ding gar nicht lohnt und *schnips* wird nie rauskommen was die Bahn da alles verbockt und verpennt hat! :einlichtgehtauf:

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    Einen Punkt habe ich dann doch noch. Wenn ich Deine Argumentation lese, stellt sich mir etwas die Frage, warum flächendeckend um Privatanlegers Geld für bspw. Anleihen geworben wird?

    Eine Möglichkeit davon habe ich schon erklärt, wenn es z.B. um Unternehmensbeteiligungen anstatt Darlehen geht!
    Zudem gibt es ohne Grundschuldbesicherung (z.B bei Unternehmen) Richtlinien (Basel) an die sich Banken bei der Kreditvergabe zu halten haben und die sich nicht immer mit dem zu erwartenden Risiko im Einzelfall decken.

    Dann gibt es ja die neue Internet-Mode der Kredite, also "Verbraucherkredite" an Privatleute oder "Gründungskredite an Start-Ups" ohne Grundschuldbesicherung und da greifen auch die Banken in der Tat nach wie vor selbst bei guter Bonität mit fröhlichen 6-10% zu.

    Beim "Rest" handelt es sich zu 98% tatsächlich immer um die beschriebene Geschichte, dass institutionelle Geldgeber das Verlustrisiko noch höher als den gebotenen Zins einschätzen (kann z.B. auch bei Cloud7 so gewesen sein, ohne mich da jetzt genauer einarbeiten zu wollen). Wie gesagt ist das ja nicht grundsätzlich schlecht oder anrüchig, nur eben mit dem entsprechendem Risiko behaftet, wegen dem die Initiatoren ja überhaupt nur bereit sind solch hohe Zinsen zu zahlen, anstatt eine Bankenfinanzierung für 2% zu nehmen (wenn sie sie denn bekämen).

    In Fellbach kam aber noch erschwerend hinzu, dass die Warbanoffs jahrelang von "stehender Finanzierung" faselten und just als der Stadtrat ihnen die Pistole auf die Brust setzte, die Finanzierung endlich offen zu legen (nachdem die Warbanoffs den Stadtrat mehrfach vertröstet hatten) sonst Grundstück wieder weg, legten die dann die Anleihe auf. Spätestens da hätten bei allen potentiellen Anlegern sämtliche Alarmglocken schrillen müssen.

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    ...Es geht hier aber ums Verhältnis. Teilweise wird - im nachhinein - so getan als hätte es den Anlegern geradezu klar sein müssen, nur deren Gier hätte überwogen.

    Dazu klares Nein von mir. Vermutlich haben wir andere Definitionen von Gier. Zinssatz von 6,5% ist für mich keine Gier. Satz zeigt leicht erhöhtes Risiko an.
    ....
    Aber doch bitte nicht bei einer moderat verzinsten Objektanleihe in grundsätzlich guten Wirtschafts- und Branchenzeiten und gewissem Trend zu Aussichtswohnen.

    Falsch!!!

    Du bringst da zwei Sachen durcheinander!

    Wir reden hier nicht von einen Unternehmensbeteiligung, für die ganz andere Hintergründe bestehen, wie z.B. Liquiditäts- und Bonitätserhaltung indem keine Darlehensverpflichtungen in der Bilanz stehen und die dann an Unternehmensgewinnen in "in grundsätzlich guten Wirtschafts- und Branchenzeiten" partizipieren!
    Wir reden hier stattdessen von einer Immobilienfinanzierung in historischer Niedrigstzinsphase gegen Grundbucheintrag, für die Banken bei 3jähriger Laufzeit üblicherweise unter 2% verlangen und die durch die Grundschuldbesicherung dem Initiator im Vergleich zu einem Bankendarlehen keinerlei finanzielle Vorteile z.B. in Form von Liquiditätserhalt bringt, sondern ihn stattdessen noch nicht unerhebliche Treuhand-, Emissions-, Vertriebs- und Verwaltungskosten kostet!

    Ich hatte es bereits erklärt:

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    Die Rechnung ist doch ganz einfach: 6% waren 4% über Markt, bei 3 Jahren Laufzeit gibt das 12%. Selbst bei einem Totalverlustrisiko von ganzen 10% stehen dafür institutionelle Anleger noch Schlange, ist deren täglich Brot: man vergibt 10 Darlehen zu 12% über Markt und wenn nun eines davon komplett abschmiert, liegt man in Summe in der Rendite immer noch über konventionellem Finanzierungsmarkt. Je mehr solcher Risiko-Darlehen man vergibt, desto geringer wird das Risiko dass die 10% Totalverlust überschritten werden. Dass sie das nicht getan haben (wäre für die Herren Warbanoff ja kostengünstiger und einfacher gewesen als eine Anleihe zu emittieren), kann daher nur bedeuten, dass diese konstitutionellen Anleger das Totalverlustrisiko über 10% bewerteten und da sollte man dann nicht mehr von "äußerst unwahrscheinlich" sprechen, sei denn Gier hat Hirn bereits aufgefressen!


    So und nicht anders wird in der Finanzbranche gerechnet, weil eben bei 10% Totalverlust unterm Strich immer noch deutlich mehr als bei festverzinslichen Renten und Staatsanleihen oder Bankgarantierten Anlagen rauskommt! (habe damit beruflich zu tun).

    Wenn der Laie denkt "6% habe ich früher auf jeder Bank bekommen, das ist ohne großes Risiko möglich" ist das verständlich, bevor man aber investiert sollte man sich da schon schlauer machen!


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    ... hochspekulativ wird es bspw. bei > 15% für Anleihen aus Zypern, Türkei, Argentinien & Co. Oder bei gehebelten Termingeschäften. Oder bei Kryptowährungen, Pennystocks usw.

    ...Was wäre Deiner Meinung nach keine Gier? Wenn die Verzinsung 0,1% über vierjährigem Festgeld liegt? Anleger wäre dann wohl eher saudumm als ungierig. Dafür geht kein normaler Mensch auch nur ein minimalstes Risiko ein.

    Die "Gier" besteht immer aus einer Erwartungshaltung, die die Realität nicht sehen will!
    Hier hatten wir schon rein rechnerisch ein Totalverlustrisiko von über 10%, aber auch 30% wären keine Gier, wenn der Anleger sich dessen bewusst ist und entweder zocken will oder aber das Risiko durch Streuung wieder minimiert. Nur sollte dieser Anleger dann nicht rumheulen wenn der Totalverlust eintritt, weil den hat er dann ja wohlwissend einkalkuliert!

    Und was bitte ist denn Deiner Meinung nach "Festgeld"?
    Auch da gibt es immer ein Risiko, je nachdem wer dafür garantiert, auch Deutschland kann einen Staatsbankrott hinlegen oder der Euro in Hyperinflation verfallen, dieses Risiko ist nur minimalst klein, bei Frankreich vielleicht minimalst höher und deswegen auch die Staatsanleihen minimalst besser verzinst und damit ja, selbstverständlich gehen Anleger für 0,1% höheren Zins gerne ein höheres Risiko ein, nämlich dann, wenn dieses Risiko nur 0,05% höher liegt und damit sind wir wieder bei vorstehender Rechnung, die im positivsten Fall über 10% Totalverlustrisiko ausweist bei 6,5% Festzins!

    Schau, auch am Kapitalmarkt herrscht das Gesetz von Angebot und Nachfrage das die Rendite bestimmt und deswegen wird so gerechnet wie ich es erklärt habe, sonst wäre Deiner Logik folgend ja jeder Kapitalgeber saudumm, der da nicht ein besseres Angebot macht wenn er immer noch gut dran verdienen kann (und durch entsprechende Streuung eben auch Risikoarm). Du lässt in Deiner Sichtweise immer die Streuung weg und willst alles auf ein Pferd setzen, mit genau dieser Streuung arbeiten aber alle institutionellen Anleger! Und dann sind 6,5% bei 10% Totalverlustrisiko ein gutes und durchaus übliches Geschäft, dass es ganz offensichtlich trotzdem kein institutioneller gemacht hat spricht dafür, dass die das Totalverlustrisiko wesentlich höher eingeschätzt haben und da kann man einfach nichtmehr von "unwahrscheinlich" sprechen und wer es trotzdem tut, muss sich dann auch "Gier frisst Hirn" unterstellen lassen! ;)

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    ... immer mit erhöhtem Risiko verbunden, wofür es eine höhere Rendite im Erfolgsfall gibt.

    ....Wenn da also was von Zahlungsunfähigkeit steht, ist das nicht so zu interpretieren, dass Anleger eine solche hätte vorausahnen müssen.

    Da widersprichst Du Dir jetzt selbst und sind wir wieder bei der Gier!

    Wenn es eine höhere Rendite gibt, muss sich der Anleger eben schon fragen wofür und warum! Wenn es sich nun wie hier um eine Immobilienfinanzierung handelt, die Banken üblicherweise zu einem Bruchteil der gebotenen Rendite anbieten, kann dies nur den Grund haben, dass SÄMTLICHEN Banken die Geschichte zu heiß war und die haben in ihren Zinsen ja auch schon einen "Risikoanteil" für den Ausfall des Schuldners einkalkuliert und gehen desöfteren mal mit einer solchen Finanzierung baden, sind also bis zu einem gewissen Grad durchaus auch risikobereit!

    Somit musste also jedem Anleger klar sein, dass er da etwas finanziert was allen Banken zu risikoreich war, so einfach ist das!
    Kann man natürlich trotzdem machen, weil kann ja auch gut gehen, man darf dann aber eben nicht Zeter und Mordio schreien wenn die Kohle weg ist und wenn man dieses Risiko nicht sehen wollte, ist das eben nunmal "Gier frisst Hirn"!

    Die Rechnung ist doch ganz einfach: 6% waren 4% über Markt, bei 3 Jahren Laufzeit gibt das 12%. Selbst bei einem Totalverlustrisiko von ganzen 10% stehen dafür institutionelle Anleger noch Schlange, ist deren täglich Brot: man vergibt 10 Darlehen zu 12% über Markt und wenn nun eines davon komplett abschmiert, liegt man in Summe in der Rendite immer noch über konventionellem Finanzierungsmarkt. Je mehr solcher Risiko-Darlehen man vergibt, desto geringer wird das Risiko dass die 10% Totalverlust überschritten werden. Dass sie das nicht getan haben (wäre für die Herren Warbanoff ja kostengünstiger und einfacher gewesen als eine Anleihe zu emittieren), kann daher nur bedeuten, dass diese konstitutionellen Anleger das Totalverlustrisiko über 10% bewerteten und da sollte man dann nicht mehr von "äußerst unwahrscheinlich" sprechen, sei denn Gier hat Hirn bereits aufgefressen!

    Anders sieht das bei den Wohnungskäufern aus, die ja auch bereits 70% des Kaufpreises gelascht haben und nun 30 Jahre lang eine Wohnung abstottern dürfen, die es nie gab! Die verdienen eher Mitleid, denn da ist es nun nicht ganz so selbstverständlich, dass man auch die gesamte Finanzierung des Gesamtprojektes genau abklopft! Sollte man heutzutage zwar, nachdem die 70% aber nicht im Voraus verlangt wurden sondern als Abschläge nach Baufortschritt, was durchaus nicht so ungewöhnlich ist wie 6% für eine Immofinanzierung, würde ich den Käufern der Wohnungen eher "Arglosigkeit" als Gier unterstellen und auch "Arglosigkeit" ist für Lieschen Müller, die einfach nur eine Wohnung kauft, nicht so sträflich wie für den Anleger einer Risikoanleihe.

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    ... und es wäre völlig falsch, das Feld verängstigt dem Umland zu überlassen, sonst würde sich der Exodus aus der Innenstadt inkl. und vor allem Königstraße nur weiter fortsetzen.

    Da verwechselst Du aber Ursache und Wirkung!

    Solche Einkaufstempel gehen auch im Umland (siehe z.B. Breuningerländer) und eben ohne sich erst nach Stuttgart zu stauen und 10 Euro für starke 4 Stunden Shopping an Parkgebühren abzudrücken (und da ist das Milaneo im Innenstadtvergleich ja sogar noch billig)!

    Womit man Paroli bieten könnte ist eben die Königsstraße, das geht im Umland nicht, nur genau die wird durch solche Monstercenter immer unattraktiver und die Dimensionen mittlerweile zu groß, als dass die Leute nach einer Milaneo-Tour sich die Kö auch noch antun wollen! Selbst Shoppingsüchtige haben irgendwann genug, mal davon abgesehen, dass man bei Ganztages-Shopping kurz mal eben 20-30 Euro an Parkgebühren weg ist und VVS wird das mittlerweile mit Family auch nicht billiger, wo jetzt schon von Cannstatt zum Hbf hin und zurück 5,80 Euro pro Person anfallen!

    Obendrauf kommt nunmal auch der Zeitenwandel, wo man sich vieles bequem und günstig im Internet bestellt, auch keine CDs mehr stöbern geht bei der Lerche, men bei sämtlichen Geräten, Geschenken und Gadgets lieber ergoogelt was es alles gibt, für Elektronik einen Blöd-Markt vor Ort hat, für Feinkost nichtmehr in Markthalle und Böhm muss, sondern oft schon beim örtlichen Rewe fündig wird, auch zum Sushi-Essen nichtmehr im Städtle 3 Euro die Stunde Parkgebühren drücken muss und zum Powershopping in Metzingen mittlerweile rundum alles bekommt statt nur bestimmte Marken.

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    „Das Konzept Shoppingcenter hat bestimmt seine besten Zeiten hinter sich.“


    Ist ja selbst in Stuttgart keine wirklich neue Erkenntnis, nach Eberhard stand ja selbst der Königsbau schon kurz vor dem Aus und wurde in einen Fresstempel umfunktioniert. Marquardt und Marien schon seit Ewigkeiten..., etc.p.p.

    In gigantomanischer Größe geht das in der grünen Wiese, wenn man sich dadurch eben die Stauerei ins Städtle erspart und tausende Parkplätze für Umme hat (siehe Breuningerländer), aber in der City braucht s dafür einen zugkräftigen Anchormieter der die Massen da rein lockt und MM ist das nicht mit Filialen in Feuerbach und überall neben Saturn am HBF und Schlossplatz. Primark zieht zwar die Massen, aber die wollen eben ne Jeans um 4,99 und mit zweiter Filiale in der Königsstraße ist das Milaneo ebenso am Ende wie das Gerber.
    Das war zwar im Prinzip jedem von vornherein klar, weil es eben auch in der Region schon zig Beispiele gibt, aber ähnlich dem GEWA spielt das bei Anlegerfinanzierten Projekten gar keine Rolle, da haben die Initiatoren ihren Reibach längst gemacht wenn irgendwann die Hälfte der Läden leer stehen.

    Beim Milaneo könnte sich das für den Konsumenten dennoch gut ausgehen wegen der Wohnungen da drauf: wenn das Ding endgültig Pleite ist und die Verluste damit durch die Anleger realisiert, wäre das die Möglichkeit, die Läden für ganz kleines Geld vermieten zu müssen um nicht auch noch die Wohnungen abzuschreiben und dann könnten da richtig interessante Mieter rein, die es aufgrund der Wuchermieten in der City längst nicht mehr gibt! Da wäre die Größe dann wieder der Vorteil, mit einem solchen Konzept genügend Käufer anzuziehen. In der Realität wird das durch die Kurzsichtigkeit solcher Betreiber nur leider darauf rauslaufen, dass dann die 27. Dönerbude und der 38. Handyladen neben dem 12. 1-Euro-Shop und der 14. Sisha-Bar in dem Ding eröffnen wird, weil die immer noch mehr Miete zahlen als sich z.B. ein Modellbaushop, ein Südtiroler Spezialitätenladen, ein Edel-Spirituosenladen, ein Start-up oder ähnliches leisten kann. Dann wird das die perfekte Ghetto-Meile.

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    Stammheim 2

    3 bitte, 2 ist doch schon längst vergeben!

    So wird dann aber mit System (erst Tümpel weggespart, nun kaputtgesparte Fassadengestaltung, siehe Visualisierung) ein echter Stuttgarter Stil draus und sogar mit Regionalbezug von wegen der Sparsamkeit der Schwaben, die man ja gar nicht wahrnehmen würde, wenn von vornherein mit kleinerem Budget architektonisch ansprechend geplant würde anstatt erst wie Graf Rotz vom Feinsten, um dann nachträglich die wesentlichen Gestaltungselemente des Entwurfs wegzusparen und für viel Geld Beton-Grusel zu bekommen. Stammheim 2 wäre auch endgeil gekommen als auf dem Wasser schwimmender Würfel, wie das geplant war, so wie dieser Stufen-Bunker mit der richtigen Fassade sich richtig geil in den Hang geschmiegt hätte.
    Schade nur, dass beim Innenministerium die Fassade nicht weggespart wurde, in grauem Beton würde das perfekt in dieses Ensemble passen und sogar eine Achse bilden, die man mit etwas Phantasie über Pragbunker bis Stammheim 1 durchziehen könnte.

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    Aber über reibungslose, fehlerfreie Entwicklungen wird überhaupt nicht berichtet.


    Was für ein Schnorres!

    Wenn Du Dir ein neues Auto kaufst, bedankst Du Dich dann wöchentlich beim Autohaus dafür dass es fährt?

    Wenn an der Karre aber ständig was kaputt ist, wirst Du bei einem Neuwagen aber sicher auch nicht sagen "normal", "macht ja nix", "kein Thema", oder?

    ...und wenn ein größeres Bauprojekt zu deutlich geringeren Kosten deutlich früher fertiggestellt wird, berichten die sehr wohl, nur wenn "reibungslos und fehlerfrei" jetzt schon bei kleineren und mittleren Projekten Zeitungsmeldungen wert sein sollen, können wir bald den Deckel draufnageln auf dieses unseres Land.

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    Rotenberg - Untertürkeim - zwischen Rohracker und Frauenkopf - Fernsehturm

    Da gibbet ne Bus, auf den herrscht sonne Andrang, dass er mit seinen 50 Sitzplätzen ein- bis zweimal pro Stunde fährt.
    Und ob die 200 Höhenmeter mitsamt Hafenquerung eine Seilbahn zu solch einem Touristenmagneten für Stuttgart machen würden, na ich weiß nich...?

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    Also so eine kleine Kabine fährt mit mindestens 5m/s. Da die Bahn an keiner Ampel halten muss finde ich das ausreichend.


    Solange niemand aus- und einsteigen will stimmt das!

    Sobald aber irgend so ein Hammel an einer Zwischenhaltestelle raus- oder rein will und möglich noch seine Zeit dafür braucht (z.B. Oma am Stock, die sich erst vom Sitz erhebt wenn die Kabine "eingerastet" ist) muss der Zugseilentkoppelte Abschnitt vor der Haltestelle umso länger sein, je dichter die Kabinen folgen.

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    Für mehrere Haltestellen, zudem auf relativ kurzer Strecke, sind Seilbahnen komplett ungeeignet!


    Kann man so pauschal auch nicht sagen, dafür gibt es im Alpenraum genügend Beispiele, allerdings kann man die Zwischenhalte bei fester Zugseilkoppelung nicht einfach hinbauen wo man will, sondern nur in exakt gleichen Abständen von Berg und Talstation sowie zueinander, was im Baubestand einer Stadt schlicht unmöglich sein dürfte. Ohne feste Zugseilkoppelung ginge diesbezüglich fast alles, jedoch nur ganz kleine Kabinen bei enormem Personalaufwand und je mehr dieser ganz kleinen Kabinen, desto länger dauert dann die Fahrt. Letzteres natürlich auch sehr störanfällig.
    Deswegen als innerstädtisches Verkehrsmittel im ÖPNV einfach nur eine Schnapsidee, ebensogut könnte man über eine (geräuschlose) Magnetschwebebahn, autonom selbstfahrende Sammeltaxis mit E-Antrieb oder ein dichtes Horizontal-Aufzugnetz in 50 Meter Tiefe rumphantasieren.

    Vollkommen mal ganz davon ab ob realisierbar oder nicht, mal die Fahrgastzahlen der zu entlastenden S-Bahn-Stammstrecke in der Hauptverkehrszeit mit den Kapazitäten einer Seilbahn verglichen oder hat der TE hier an Gondeln mit 500 Sitzplätzen gedacht?

    Seilbahn ist eher Touristenmagnet als ernsthaftes Verkehrsmittel, mal von sonst gar nicht erschließbaren Regionen in Ausnahmefällen abgesehen.

    Hinzu kommt neben den bereits erwähnten Rettungsfluchten, die über Privatgrundstücken ebensowenig zu schaffen sind wie die Stützpfeiler in vorhandener dichter Bebauung, noch die Betriebssicherheit bei Starkwind und Sturm, wenn zur Entlastung der Stammstrecke angedacht.

    Summa summarum: Als Touristenbahn im Stuttgarter Bestand kaum realisierbar, als Ergänzung der Öffis ne absolute Schnapsidee!

    Jupp, da kann dann endlich die Baustelle um Bahnhofstrog erweitert, die Wolfram- komplett auf- und umschüttet werden, an der Opfer die Werkstätten abgerissen und neugebaut werden, damit weniger auffällt, wenn man die beiden Kaufhofs und Kartstadt-Sport platt macht und heu hochzieht, Sollte schließlich fertig sein, bevor man dann mit A2/3 loslegt, die B14 tieferlegt und rund um den Marktplatz aufgräbt.

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    Genug herum gekaspert und gutgemenscht.


    War doch irgendwie fast abzusehen!

    Dann plant man die Düsseldorfer-Lösung (Sky-Train von Bahnhof zu Terminal), stellt fest, dass es da auch wieder Probleme gibt und so nicht genehmigungsfähig ist und zieht das bis zum Sankt Nimmerleinstag!

    So braucht man dafür weder die Kohle, noch muss man die nächste Kostenexplosion eingestehen und dass S21 dann 2029 wieder nicht eröffnet werden kann, schiebt man auf die Probleme der Flughafenanbindung!

    Erst plant man kompletten Murks und verteidigt diesen, dann gibt man zu dass es Murks war und plant neu gegen wesentlich höhere Kosten, dann stellt man fest dass es so nicht realisierbar ist, armes Deutschland! Die einst weltberühmte deutsche Ingenieurskunst ist bald nur noch ein running Gag auf der ganzen Welt, nach dem Motto: BER ist überall (in D)!

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    Mampfen und Suppen schlürfen wenn gleichzeitig die Blechlawine über Deinem Kopf drüberwalzt, da gibt’s für mich dann doch Gemütllicheres.

    Kommt immer darauf an wie man das gestaltet! Heller Belag, etwas Grün an den Rand und die Brücke von unten weiß gepinselt mit LED-Flutlicht, gibt's zumindest bei Regen kaum gemütlichere Outdoor-Locations für Street-Events, zumindest nicht in der City!
    Für Märkte richtig genial, für Feste und Fressmeilen zumindest wettersicher.

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    Mich stört das nicht, aber die Stadt kriegt das natürlich nicht vernünftig nachgenutzt.

    Das steht in dem Artikel aber anders, nämlich dass die Nutzung der entstehenden überdachten Freifläche Bürgerinitiativen überlassen werden soll, die diese Freifläche forderten.

    Und da ginge dann schon einiges, Street-Food-Meile, kleinere Feste, Märkte, etc., da ist die Überdachung doch genial!
    Hefezopf- und Maultaschenfestival, Bierdorf während Weindorf, Polnischer Weihnachtsmarkt und Chinesischer Neujahrsmarkt, Samstagvormittag afrikanischer Wochenmarkt (Kundenpotential ist ja genug vorhanden) und Samstagabend arabischer Proletenkarren-Treff. Im Sommer Sandburgen-Wettbewerb und Surströmming-Wettessen, durch den Wetterschutz alles kostengünstig und risikoarm machbar.

    Frage ist eher, ob die die Organisationsstrukturen gebacken bekommen das auf die Beine zu stellen, ohne dass am Ende nur der wöchentliche Klamotten-Flohmarkt des örtlichen Moschee-Vereins dabei rauskommt?

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    Das Problem mit dem Wegfall von Parkplätzen in der City ist ja nicht nur eine schlechtere Ereichbarkeit einiger Geschäfte, sondern auch ein fehlendes Konzept was dann mit der Fläche angestellt wird.


    Was hättest Du denn gerne an den bisherigen Straßenrändern?

    Sisha-Bar-Container oder Dönerbuden? Oder Street-Beach mit Liegestühlen? Ein paar lustige Kanäle mit Gondeln oder Boccia-Bahnen?

    Paulinenbrücke ja, Dunkelfläche statt Parkplätze ist für die Katz, aber bislang fällt mir jetzt spontan keine größere Fläche ein, die mit den Parkplatzstreichungen freigeräumt wurde außer ein paar Meter (2 Meter bei Längsparkern und selten mal 5 Meter bei Querparkern) am Straßenrand.

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    - heute geht es in nur 20 Minuten über die ganze Baustelle -

    Mit Verlaub Euer Ehren, aber wenn Du endlich mal (gerne zusätzlich) von Deinen epischen Buddel-Videos 2min-Clips (darfst es auch gerne "Trailer" nennen) als Zusammenfassung machen würdest, wäre das eine echt geile Sache!

    Nicht jeder mag den halben Abend lang ergötzt einem Bagger beim baggern zuschauen, aber fast jeder wäre vermutlich an einem KURZEN Überblick über den aktuellen Baustand interessiert!