Beiträge von Whywolf_Larry

    Segregation heißt Trennen und kommt ursprünglich aus der Biologie, bevor er im 19.Jahrhundert als Biologische Metaphern in den Kulturwissenschaften in Mode gekommen sind über die Soziologie einen Räumlichen Bezug bekam. Ich verstehe dein Problem nicht?

    @Ligner
    Wie gesagt getan, in der Tat einige Detailverbesserungen auf dem Planungsstand, auch wusste ich nicht das ein EFRE aus dem INSEK steckt, das erklärt natürlich einiges. Durch den Schutzstatus des Hygienemuseums und seiner Pflanzlichen Umbauung erklärt sich natürlich die städtebauliceh Abgrenzung. Auch der kritisierte Vorplatz ist ja einem Mischgebiet gewichen. Durch das Freilassen des Hotels ist auch noch Anschlusspotential. Bleibt also nur noch meine Kritik am fehlenden Tor-Verhältniss. Die Insellage auch, welche sich wohl an den Grundstücksverhältnissen richtet. (aber ich habe ja vorher schon die Investoren-Realitäten im Hinterkopf angedeutet)
    Ich finde jetzt eher die zerschneidung der Blöcke seltsam sowie die Tiefgarage (vorallemding wenn man bedingt das die Stellplatzpflicht in Sachsen entfällt), wobei ich mir vorstellen kann das da dass Alter des EFRE-Standes von veralteten Standards ausgeht. Die wilden Kubator-größen und Setbacks lassen ja schlimmes erwarten, könnten aber auch den Manhattismus Kulkas konterkarieren. Seine visualisierungen hatten ja eher Downtown-Sachen angedeutet. Die Kritik der wahrscheinlich Untermittelmäßigen Architektur bleibt, durch die Setbacks sehe ich aber einen Hoffnungsschimmer, bleibe aber Pessimistisch.

    Arwed
    Also das Bild zeigt doch überdeutlich die Segregation( von diessen Kindergartenzeichnungsstil mal abgeshen ) der einzige Bezugspunkt ist das Hotel. Städtebaulich sieht man ja auch wie das Robotron-Gebäude und der stumpfe Block keinen Bezug haben und somit keine Torfunktion aufbauen. Auch die Grünfläche neben dem Hochhaus ist sinnig, denn wozu braucht die gegenüberliegende Zeile einen Bezugsplatz, diese hat ihn bereits nach hinten. Wie gesagt ich stimme zu daß er Investoren-Realistisch ist aber kein bisschen gut und von der Downtown Architektur auch hart zerpflückt wird.

    @Landtag
    Du kannst mir ja gerne per PM versuchen den Landtag zu konkretisieren.
    @Villen
    Auf meinen Arbeitsweg gibt es ja auch ein paar schöne die ich in dem Thread teilen könnte?

    ^
    Geh mal von der Richtung Max-Planck; da stehen ständig Billige Nachwende-Villen und MFHs selbst zwischen den Historischen Gebäuden. Lothringen 1 aus deinem Thread ist so ein Fall; wo es erscheint als wäre dem Bauherr das Geld ausgegangen für die zweite Propotional notwendige Etage. Oder er hätte mehr einen Atrium Pavillion Style durchgezogen. Das ist halt Französischer Empire-Stil von vorne Bis hinten Verpfuscht. Auch sieht man bei deinem sehr Ausschnitthaften Thread die Divenhsftigkeit und allgemeine Entscheidungslosigkeit. Z.b. Goetheallee 12; was denn nun Romantik oder Jugendstil entschieden hat man sich für einen Geschmacklich wenig gefestigten Mix.

    Zum Thread:
    Der Städtplanerische-Entwurf ist wie gesagt Stino in seiner Grundstruktur. Dabei fällt allerdings auf das er ein Insel-Verhältniss zum Rest einschlägt. Wahrscheinlich um die pervertierte Manhattan-Idee als abgesetztes Ghetto-Ensemble wahrnehmbar zu Halten. Die fehlenden Bezugspunkte zu Bauten der innenstadt wurden ja schon genannt; aber auch andere Strukturen wie das Hygiene-Museum werden weder angeschlossen; inszeniert oder sonstwie eingebunden. Das Hotel ist natürlich schwierig ließe sich aber Strukturell spiegeln. Dasselbe bei den Hochhäusern. Die Stadtautobahn ist natürlich ein eigenes Thema aber darauf könnte man Städtebaulich versuchen zu reagieren; Anschlusspunkte für zukünftige Vorhaben implementieren.
    Hauptsächlich ging es mir aber wie auch schon wir erwähnt um die zu erwartende Kulka and Friends-Pfusch-Architektur. Man sollte lieber die Blöcke vom Süden her Stück für Stück bauen. Die Hauptsache sollte natürlich; was ja komplett fehlt; ein Torensemble mit einm Raumbildenden Platz.

    Meine güte wie sich hier an einer Harmlosen Nebenbemerkung aufgegeilt wird wo es um ein paar Villen in Blasewitz geht. Wie man dabei auf Schatzkammer kommt ist mir etwas unklar da dort zb. In der Goetheallee jeder freie Fleck mit Styropor-Nachwende -Villen vollgestellt ist.

    Zurück zum Thema; ihr findet also diese qualitativ minderwertige Planung in Ordnung?

    Klar entspricht sie "Investoren-Realismus", das ist aber noch kein Grund diesen hochzujazzen. Schließlich ist es kein deut besser als die liegengelassene Ruine. Zumal man sich hier über die DDR-Bebauung aufregt aber nicht über dieses Postmoderne Nachwende Hotel-Monstrum.

    ^
    Wer hat den von der Innenstadt geredet? Spezifisch fallen mir dabei ein paar Villen ein die ich auf dem Weg zur Arbeit sehe. Ein paar sind entscheidungslose Geschmacksdeplazierungen und ein paar scheint das Geld vor den Ambitionen ausgegangen zu sein. In Leipzig gibt's sicherlich auch welche mir sind sie nur noch nie massiert begegnet wie hier. Ausserdem schließt das ja auch nicht aus das es mitsanierte Nachkriegsreperaturen sind.

    Thema Kulka
    Der sächsische Landtag ist einer diese Nachwende-Augenvergewaltigungen von denen ich sprach und wer das Potsdamer Schloss von innen gesehen hat .....
    Der Mann sollte endlich in Rente gehen und sein Städtisches Vernichtungshandwerk aufgeben.

    @Lingner Stadt
    Der Städtebauliche Entwurf ist einfach nur der offensichtlichste den hätte jeder zweite Architekt dort hingezimnert. Aber durch die schlechte Architektur die dort offensichtlich hinkommt hätte man das auch noch ein weiteres Jahrzehnt stehen lassen können. Stattdessen wütet dort ein Geschmacksverirrter Fünftklassiger Sparkassen-Architekt der ein Anti-Regionalistisches Manhattan dort hinwirken will.

    Die Stadt sollte dann lieber das ganze Stück für Stück machen; evtl etwas in der WerkbundStadt Berlin mäßiges und den Rest durch einen intepretativen Typen Katalog errichten, durchsetzt von Parzellen für Baugemeinschaften. Diese Hauruk-investoren Styrobomber-Ghettos sind doch wieder am Ende nicht nur Hässlich sondern auch in jeglicher Hinsicht Unnachaltig. Am Ende wird dann erhaltenswerteres wieder leer und in der nächsten Speckgürtel-Welle sind die Lingner-Budden dann auch wieder leer. Als würde es in Dresden einen Realen Wohnungsmangel geben; der ist wenn dann nur wieder ein hochgejazztes Markt-Darmwindchen....

    ^
    Oh weh, das ist ja ein toller Einstand für mich als frischer Neudresdner, kaum ist man hier wird ein weiteres Stück Dresden zerstört. Als wär Dresden nicht schon genug von minderwertigen Nachwende-Bauten verschandelt jetzt baut man hier auch noch so eine Styrobomber-Siedlung.
    Das der Dresdner Gestaltungsrat(?) so geschlafen hat, vorallem diesen schrecklichen Sparkassenarchitekt Kulka da ran gelassen hat. Grausam; diese unterirdische Manhattismus-Idee welche nur die Sparfüchsigkeit der Investoren kaschieren soll. Man sollte lieber das Geld verwenden um die zweite Stadtzerstörung durch die Westdeutschen Nachwendeglücksritter wieder zu kitten. Und wenn man dann dabei ist vll. auch das eine oder andere Hässliche historische Gebäude Total umbauen/abreißen. (Ich war echt überrascht das es Hässlichen Historismus gibt, vll. bin ich aber auch durch meine Leipziger Heimat vorgeprägter oder überkritisch)

    ^
    Ne verkürzte und knappe Antwort.
    Die Ressourcen des Planeten sind begrenzt. Und wenn ausgerechnet wir in Europa die schon alle Gebäude die wir benötigen in einer Ausstattung besitzen die nur bedingt über das notwendige gesteigert werden kann.Das dass alles bei schrumpfenden Bevölkerung den grossteil der begrenzten Ressourcen durch Abriss und Neubau gebunden wird ist halt Absurd. 98% aller Gebäude sind Lochfassaden, warum einen Lochfassaden-Bau abreißen um ihn durch einen anderen zu ersetzen? Wegen Bauschmuck? Den kann man auch auf einen Plattenbau kleben sogar so das er von einem Historistischen Gebäude kaum zu unterscheiden wäre. Es braucht sich dann auch keiner über Flüchtlinge, Burnouts und Zivilisationskrankheiten zu beschweren. Der Wirtschaft schadets auch nicht da Weiterbauen auch Geld kostet und Architektonisch anspruchsvoller und Zeitintensiver ist zumindest wenn man mal auf qualitative Hochwertigkeit und damit auch Volkswirtschaftliche Resilienz setzten würde.

    Man sollte auch nicht vergessen das die Platten einfach mal Schweineteuer waren. Die DDR-Wirtschaft musste Stahl überwiegend Teuer importieren, Traditionelle Bauweisen wären billiger gewesen, aber aufgrund eines ehrgeizige Gesellschaftsmodells und der Geschwindigkeitsvorteilke der Trockenmontage hat man sich für diese besonders Teure Subventionierung der Menschen entschieden. Ich finde das verlangt letztendlich auch ein wenig Respekt. Ich kenne kein anderes Land das in dieser Situation einen Wohnungsstandard für Alle so durchgezogen hat, wenn auch in der Tiefe auf Kosten der Gestaltung jenseits der Rationalität.

    Jan
    Wer sagt das ich nicht genau diesen Prozentsatz anspreche. Wenn du dich davon angesprochen fühlst ist es nicht meine Schuld.

    Generell hat sich meine Befürchtung doch nur bestätigt. Es wird nur S/W argunentiert. So wird wie immer der Einwand des Umweltschutzes ignoriert. Du Gebäude sind Graue Energie; deren Verschwendung sinnfrei. Jetzt wird schon mit Weiterbau entgegengekommen und trotzdem wird mit Sinnentleerten Abrissen gekontert. Auch unter der Devise das die Querfinanzierung durch Neubau ohne Argumente zu nennen besser sein soll. Ergo wurde der Verdacht des Ideologischen mal wieder bestätigt und dabei hat man Extra die Baukulturelle erhaltenswürdigkeit mal ausgeblendet.

    Jan
    Weil ich es immer wieder ermüdend finde wie hier HuReks ebensolche Vorschläge mit den entsprechenden Argumentationsketten darbieten. Dein Versuch mich jetzt ins schlechte Licht zurücken weil ich ja als Ideologischer DDR-Apologet , oh Schreck, die Bauten durch Weiterbau opfern würde; diskreditiert sich von selbst da es bereits als Kompromiss von mir beschrieben wurde. Ich hol halt nicht immer wieder die gleichen zirkularen Argumentationen hervor. Das ich nicht per se gegen Rekos bin hab ich auch oft genug beschrieben. Ich bin da nur weniger Ideologiebehaftet da ich keine Modernefiktionen und sonstige Nachkriegsmythologien pflege.
    Das Problem ist aber das die Lage die Bauten tatsächlich gefährdet und da hilft halt nur Unterschutzstellung oder sinnvoller Weiterbau. Beides Varianten welche Determinanten wie Ökologische- und Wirtschaftliche Resilienz eher fördern.
    Und warum ich HuReks für Zombie-Städtebau kritisiere ist schlicht und weg das er immer auf ominöse Sichtachsen und angebliche Proportionen reduziert wird. Als würde eine Sichtachse auf ein nicht mehr existentes Städtebauensemble jetzt das sprühende Leben verursachen. Es gibt städtebauliche Kompositionssystematiken diese sind aber nicht von Sichtachsen abhängig. Nur weil einem der Städtebau nicht ins Postkartenbild nicht passt heißt das eben nicht gleich abriss vorallem wenn es nur um redundante Verschlimmbesserungen geht die von HuReks immer gleich ins unendliche Hochgejazzt werden. Sobald aber das gleiche in der Nachkriegsjahren gemacht wurde ist es dann wieder Abrisswürdig.

    Statt hier den Zombie-Städtebau für ein paar Postkarten-Anbeter, die mit allem zufrieden sind solange es nichts aus der DDR ist oder halbwegs Historisch daherkommt zu bauen, sollte man vll. doch einen Kompromiss versuchen. Die Plattenbauten dürften, selbst wenn sie Traglastmässig runterskaliert worden, eine große Grundlage aushalten. Also setzt man zwei bis drei Luxusetagen auf die Gebäude, von mir aus mit separater Reichen-Ghetto erschließung und konzentriert alle Bewohner so das die EGs für Sozialwohnungen und/oder Gemeinschaftsbereiche frei werden. Man erhält Wohnraum durch querfinanzierung; tut etwas für die lokale Wirtschaft und schafft neuen Sozialen Wohnraum. Und durch die obligatorische aufdämmung kann man durch geschickte Schattenfugen und differenzierte Dämmstärken ala Hild und K, sogar den The Wilhelm-Billo-Architektur-Stil durchziehen. Wäre mir als Kompromiss lieber statt HuRek-vorschläge ala Reichskanzlei mit , warum auch immer, gegenüberliegenden Gründerzentrum oder leerstehende Postkartenfassaden für Rentnertouris.

    ^
    Also bitte, jemand der so einen indifferenten Entwurf wie die Pinakothek der Moderne als Autistisches Architekten-Poutporie in München ablegt und die Umgebung hinweg-ignoriert sollte mal seine Klappe nicht soweit aufreißen.:nono:
    Und sein Alternativentwurf für diese Stelle, die er im Auftrag Stimmans angefertigt hatte, tja was soll man sagen, BRAUN-fels(-ig).:nono:

    ^
    Naja aber der Moderne - Historismus, des 20ten Jahrhunderts, den du beschreibst ist halt vorbei. Und meinetwegen braucht man den auch nicht mehr immernoch hervorzukramen. Auch diese langweilige Ambiguitäts-gebrabel von euch HuRek´s die ihr immer das alte Kinderspiel "SPIEGEL!" bei jedem dazusenfen müsst. Es stehen nunmal keine Gründerzeithäuser da und selbst wenn würde man inzwischen anders damit umgehen. Aber dafür müsste man mal die Spinnenweben aus dem Hinterstübchen rauskehren und mal sich aktuelles anschauen, den die Tendenz weltweit bewegt sich von dem Moderne - Historismus längst weg.

    Na gut die schleichende APH-isierung ist ja nichts neues, hat ja auch gleich ein APH-ler geantwortet. So schlimm wie sugeriert wird mit dem ALDI-vergleich ist es nicht. Es nimmt deutliche bezüge zur Museumsbau-Geschichte und ist damit den Hurra-Rekoisten eigentlich näher als diese denken. Auch ist ja der ALDI-vergleich ja nur ein halber veriss, da die HurRek´s ja sonst auch immer auf Alte-Bauformen sind und was kommt dem den näher als eine Bauernscheune aus Ziegeln? Also für die HuRek`s ist es doch ein voller erfolg, ich hätte mir wie gesagt was eigenständigeres und nicht sowas anbiederndes gewünscht.

    Und ne unfassbare verarsche für all die Büros der ersten Runde ist es sowieso. Da werden halt man wieder die üblichen Rangelassen, diese gewinnen und Bauen was wiedergekäutes. Alleine das die Anerkennungen nur an die eingeladenen gehn....

    Naja das es grobschlächtig die geforderte Quadratur des Kreises bedient wurde ja schon hier zigfach erläutert. Ich finde den Bau aus diesen Gründen auch ganz gut. Was mich nur stört ist das es jetzt die dritte HdM Kunstlagerhalle wird. Angefangen haben HdM mit Lagerhallen-Bau - sorry aber der Verweis, der Kniff, der Gag ist einfach vorbei da hilft auch nicht die Backstein-Licht-Referenz auf Christ & Gantenbein. Ich muss leider sagen ich misse die Eigenständigkeit. Die durch den Bau transportierte Kunstkritik, von wegen Eventisierung, Shopping-Mall Gesellschaft und die langweilige Referenz auf Kunsthallen der Vormoderne sprich den Salons in Paris mit ihren zusammengepferchten Bildermassen, finde ich jetzt so altbacken und schon viel zu oft referenziert. Das 101ste mal hätte jetzt nicht sein müssen. Sehr schade. Vll. und das würde ich HdM zutrauen, war das aber auch gar nicht beabsichtigt und der schwierige Kontext hat nur noch diese Plattheiten übriggelassen.

    Neo-1800 Jhd. Museum + Shopping-Mall + Volksnahe Form (ich verzichte mal auf Völkisch) = Buhh + Langweilig

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das ist das lang erhoffte Signal zur Rekonstruktion von Schinkels Meisterwerk. Ob dann ein Architekturmuseum oder eine Architekturakademie einzieht, ist erst einmal nebensächlich. Hauptsache, dieser einzigartige Bau wird öffentlich genutzt und eine weitere Wunde im Stadtbild geheilt.


    “Lasst uns mal irgendwas bauen, Hauptsache es steht und ist halbwegs Historisch, egal was drinnen ist.“ Genau derselbe strutz wie in dem anderen Thread: “Lasst uns mal die ach so tolle Hitlerkanzlei aufbauen von all den Zeitschichten die man auswählen kann und und damit keiner meckert noch ein Gründerzeitzentrum, egal ob das in irgendeiner weise miteinander zu tun hat."

    Meine Güte diese APH-Zustände hier nerven langsam echt, dieser Billigkonservatiusmus: Reko um jeden Preis. Ich würde mich ja auch freuen wenn der Bau wieder gebaut würde, aber finde es einen gewaltigen Unterschied was dort rein kommt. Es schwankt bei mir wirklich zwischen einem Architekturmuseum was Berlin nicht einem größeren Maße hat, nur kleine Galerieflecken und andersherum die Baumeisterschule welche wirklich einen Alternativstrang zu dem desolaten Architekturfakultäten anbieten könnte. Allerdings stelle ich mir dann auch eher sowas wie die AA vor, also eine Art weiterbildende Variante. Diesen Hurra-Reko-Altruismus finde ich jedenfalls schändlich, als wenn das Modernistische Potsdamer Sparkassenschloss und Berliner Bastelschloss nicht schon mahnende Bsp. sind wie man es nicht machen sollte. Es sollte eine Fassadentechnisch einwandfrei Reko sein mit allen Abweichungen des Originals und innen eine Charmant-Intepretative weise welchen der angedachten Nutzung entgegenkommt. Wenn aber wieder der Sparteufel umgeht und am Ende eine Retorten-Fassade und eine Sparkassen inneres gebaut wird kann man es gleich lassen. Auch ist natürlich das Problem das Schinkels Meisterwerk dann so oder so von seinen verbastelten Nachbarn stark in Mitleidenschaft gezogen wird.

    ^
    Die Fassade ist j weitaus langweiliger geworden als auf den Visus. Da hat wohl glücklicherweise der Geldbeutel des Bauherren im Weg gestanden.Macht das Gebäude natürlich von der Form immer noch nicht besser. Aber der Metall-Effekt ist natürlich Todschick. Schade das man da nicht was besseres draus gemacht hat.

    Holz ist gut für Akustik, nur mal so nebenbei. Aber bei historischen Bauten welchen eine gute Akustik nachgesagt wird ist das auch immer wieder gut zu sehen. Sicherlich sind diese Gebäude dann wieder recht und billig in den Augen einiger spezieller Kritiker hier.:lach:
    Das der Saal ansonsten recht langweilig aussieht, tja ist halt ein kleineres Projekt, da helfen auch Starchitekten nicht. (vor allem wenn das Ehrenamtlich gemacht wurde)