![]()
Nach dem Abriss ist unsere ja wieder ein Einzelstück
Nope alleine in Leipzig gibt es drei. Wie es in anderen Städten aussieht weiß ich nicht genau. Magdeburg und Suhl werden ihre sicherlich auch noch haben usw.
![]()
Nach dem Abriss ist unsere ja wieder ein Einzelstück
Nope alleine in Leipzig gibt es drei. Wie es in anderen Städten aussieht weiß ich nicht genau. Magdeburg und Suhl werden ihre sicherlich auch noch haben usw.
^
Schrecklich!
Völlig misratenes Projekt. Fallen mir zuviele Orte der 90er ein wo es genauso aussieht. Generischer Einheitsbrei. Maximal zwei Entwürfe wären als Secondline-Gebäude gut gewesen. Ist dasselbe Berliner Allerlei wie auch schon die Scheibchen-Häuser in Berlin-Mitte. Aber Hauptsache die Herren Baugeschichtspegida haben einen Halbwegs über Zehn Ecken Historisierenden Bau mit einem "tollem Städtebau". Dasselbe Argumentationsmuster in Potsdam und Dresden.
^
Wenn man verschiedene fremde Federn ausrupft und sich auf den Allerwertesten steckt, wird man noch lange kein Pfau. Die Schwäche deines montierten Beitrags ist, dass a) das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, da dort ein gehobenes Investorenghetto von minderer architektonischer Qualität steht und b) die Bauakademie ein nutzungsneutraler Backsteinwürfel ist (im Falle einer Vollreko). Warum also sollte ein materiell anders gearteter Würfel eine höhere Lebensrealität erzeugen?
Übrigens hat sich die Berlinische Galerie auch mit dem Thema beschäftigt und fordert auch eine Nutzungsbestimmung, um das Hauptproblem des Stadtschlosses nicht zu wiederholen.
Wo sitzt heute der Stachel, lautet die implementierte Frage...
http://www.baunetz.de/mobil/meldung.html?cid=5011057
![]()
Sachgründe sind, wenn, doch nur vorgeschoben.
Achso 1831 hatte man also schon für Behinderte geplant mit Mindstneigungen für Fahrrampen, auf Mindestreppenmaße mit Absturzsicherungshöhen geachtet und Brandschutztechnisch getrennte Versorgungsschächte für Elektro-, Sanitär- und Heizungsleitungen gebaut die man ja auch an die entsprechenden Stellen hinleiten muss im Grundriss?
Gabs da denn schon die Notwendige- und Feuertreppen, geschweige denn Fahrstühle? Wie sieht es denn aus mit Behinderten-WCs bzw. überhaupt Toilletten?
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
evtl gar wieder abzureißen
Ja das hat aber offensichtlich Technische Gründe. Alternativ könnte man einen Teilabriss machen um das Teil anzuschließen, würde aber aufgrund der Statischen Sicherungstechnik die Baulogistik und die Fundamenterstellung so sehr behindern, das es zu große Mehrkosten verursachen würde.
Das dass abgerissen wird ist also wahrscheinlich und war ja auch von vornehrein klar, soweit ich mich erinnere.
Die drängendere Frage ist die der Reko-Fassade, es wäre schlimm wenn das flach fällt, das dass Innere keine Hunderprozentige Reko werden kann aus TGA-Gründen ist auch klar, aber in einem überschaubaren Rahmen, der die Grundlegende innere Tektonische Gestaltung sichtbar werden lässt. evtl. sieht man mal eine die eine oder andere Leitung. Alles andere ist schon wieder Blödsinn. Auch die Nutzungsbegründung. Es gibt soviele Fabriken mit Nutzungsneutralen Grundrissen die man bespielt hat, da kann man das auch mit der Bauakademie machen, oder ich würde sogar noch weiter gehen. Ein bespielung der Räume mit entsprechenden Ausstattungselementen baut doch gerade erst eine Spannung auf, welche die offensichtlichen Brücken zwischen Klassik und Moderne aufzeigt!
Man müsste an den Bau so rangehen, als wenn der Originalbau noch stehen würde und man ihn nur auf aktuelle Vorschriften Sanieren müsste.
Solche Krankenhausdecken dort reinzupfeffern, darauf kann nur unserer Sparkassen-Architekt Kulka kommen. Die Farbgebung ist ja auch ziemlich durchmischt, aber noch an der Schmerzgrenze. Wann geht dieser Versager endlich in Rente? Wahrscheinlich würde das auch nicht viel ändern, da er in seinem Büro schon hunderte andere Architekten infiziert hat mit der Architektonischen Sparkassus Dominatus Krankheit.
![]()
Ich wundere mich, daß du das Sapphire so schlecht beurteilst. Gerade von dir hätte ich eigentlich das Gegenteil erwartet. Von jemandem, der die Moderne hoch schätzt, hätte ich eigentlich erwartet, daß er einen solchen Neubau uneingeschränkt gut findet.
Netter Versuch. Aber ich schätze nur gute Architektur die es in allen Epochen (außer Mittelalter das ist für mich die Persona de Kitsch) gibt, die Inner-Kontextuell oder Gesamt-Kontextuell funktioniert. Der Liebeskind ist eine langweilige Stangenware, Global gesehen mit ner zumindestens Technisch mehr oder wenigen besonderen Fassade. Ich halte nichts von Liebeskind, ich halte wenig vom Großteil der Moderne (welch unspezifischer Begriff).
^
Das Günstichige Glas und die Roten Glaselemente sowie der unpassende Weiße Farbton geht gar nicht. Alles sticht sich farblich. GMP hat einfach geschlampt. Das Interieur lässt auch böses erahnen.
^
Zu dumm das es Office for Metropolitan Architecture heißt, und ein eher weltweit agierendes Büro ist. ![]()
^
Man schaue sich O.M.A´s "Garage" in Moskau an. Diese Art von Ostmodernen Allzwecksarchitektur ist sehr geeignet fürs Weiterbauen, eben auch im kulturellen Bereich. Ich finde den Erhalt gut, auch im Sinne der Intiative WeiterBau.
^
Wenn man solche Probleme mit Schall hat, dann soll man es halt als “Urbanes Gebiet“ definieren um die Anforderungen runterzuschrauben. Wär zumindestens aufgrund der drohenden Verschärfung der DIN 4109 ratsam. Ansonsten ist eine Sache die man Konstruktiv mit Fenstern und den vermeiden von Schallbrücken begegnen kann. Mich interressiert eher was man wegen den drohenden Spinnenproblem machen will, aufgrund der Wassernähe. An der Hamburger Hafencity war man da ja sehr kreativ aber nicht zu erfolgreich.
^
Naja wäre der Architekt nicht im Denkmalamt tätig gewesen um sein Werk unter schutz stellen zu lassen, wäre die in den letzten zwei DDR-Jährchen fertiggestellte Vorverkündigung Westdeutscher Städtischer Investoren-Zerstörung der Nachwendezeit schon längst, gerechtfertigterweise, abgerissen worden.![]()
^
Das liegt eher an Alten Bevölkerungsschichten aus diversesten Gründen, als an der Minderheit Junger Bevölkerung im Arbeitsfähigen Alter welches von ihrer Elterngeneration in die Konsumorientierte Hyperindividualisierung getrimmt wurde. Aber dagegen gibt es auch bereits einen breit angelegten Gegentrend welcher sich aber ebend in bestimmten Städten hochstapelt. Dabei spielt eben auch neben einer gewissen Urbanen Struktur eine flexible Städtische Kulturalität eine Rolle. Was in einer seit altersherr piefigen Residenzstadt eher nicht der Fall sein kann.
Die gezeigten entwürfe sind viel zu gesetzt und oppotunistisch gedacht, bruch um des Bruches willen. Ohne Anständig an die Städtebauliche Struktur anzubinden sind es wie bereits hier angemerkt witzlose Solitäre mit seltsamen Blickbeziehungen und einen verbastelten Aussenraum. Die Architektur ist so glatt und im Detail hochgepokert, das wird am Ende um Welten schlechter und mehr nach Styrobomber aussehen. Auch die Rundungen an den Ecken der Polyederformen sind ziemlich aufgesetzt. Ich sehe da noch keinen Entwerferischen Roten Faden dahinter. Ich kann mir gut vorstellen das dass generische Schubladen-Architektur des Büros ist.
![]()
Mit Überheblichkeit wollte ich Dir nicht begegnen. Ich konnte mir nur nicht den Vergleich der GHND mit einer religiösen Gruppe verkneifen.
Oh dann hab ich dich falsch verstanden.
Die frage könnte ich dir auch stellen, da ich einschlägige Erfahrungen im Stadtplanungsbereich habe. Am Anfang war nämlich der Regionalentwicklungsplan … und da fängt der Schmuh schon an. Das dafür relevante Endprodukt, das INSEK der Stadt Dresden habe ich mir dahingehend noch nicht allzu tief zu Gemüte gezogen, kann also über die Förderkulissen-Situation und die daraus resultierenden Kompromisse namens „Städtebau“ nicht allzu viel sagen.
Auf eine Stadtgestalterischen Ebene, auf welche deine Fragen ja abzielen sehe ich es so:
![]()
- Für Dich ist die DDR- Bebauung im Robotronareal wertvoll und Du plädierst für einen Weiterbau. Warum? Was findest Du hier erhaltenswert?
Zuallererst, ist es bereits bebaut. Abriss ist Verschwendung. Punkt. Zweitens ist es ein Innerstädtisches Gewerbegebiet. Perfekt um Arbeitswege zu verkürzen, bzw. generell Arbeiten und Wohnen im Sinne einer Europäischen Kompakt-Stadt mehr zu mischen, gerade im Hinblick auf den neuen B-Plan Titel „Urbanes Gebiet“ sehr interessant. Denn das lohnt sich von der Architektonischen Flexibilität des Baulichen Universalrasters. Eigentlich hätte man sich die Verkehrsintensiveren Speckgürtel-Gebiet in Dresden zu großen Teilen sparen können und sollen, dann, und darüber kann man aber eben auch streiten mit den teils Architektonischen folgen welches sich aber durch den Bestand gut abmilderbar waren.
Der Weiterbau lohnt sich das es sich um flexible MP 2 Stahlskelettbauweise handelt, auch ist der Städtebau so großflächig das sich eine Kleinteilige Ergänzungsbebauung anbietet. Teilabriss und Fassadenanpassungen wären durch Sanierungsstände, EnEv und Aufbrechen für die EG-Zone möglich gewesen. Aus denkmalpflegerischen Gesichtspunkten hätte man die originäre städtische Zeitschicht der Ostmoderne exemplarisch an Städtebaulich günstigen oder Strukturelle wichtigen Knotenpunkten der Überformung entziehen können.
![]()
- Kulkas Planung empfindest Du als Schund. Warum? Gilt das für den Städtbau und/oder seine Gebäudeentwürfe? Gilt das auch für die Entwürfe der anderen beiden Büros?
Aus der Baupraxis heraus werden Entwürfe im minimum 30 prozent schlechter als ursprünglich geplant. Am Ende kommt halt immer der Sparfuchs. Wenn also die Entwürfe, schon so lapidar aussehen in einer Vorrepresentation, wo man auf die „Kacke“ hauen darf, dann kannst du dir das gebaute Ergebnis selbst ausmalen. Der Städtebau ist okay, aber zu unflexibel insgesamt. Und mir fehlt sowohl die Tor-Funktion der Hauptmagistrale als auch die Randflexibilität für den Anschluss an die Innenstadt, sollte sich das Bundesdeutsche Mobilitätskonzept/verhalten mal gravierenden ändern (ich denke da an das Babyboomer-Massensterben in einigen Jahrzehnten). Hinzu kommt die Erfahrung das Kulka einfach billig und schlecht baut und ein veraltetes Architekturempfinden (wie viele seines Alters) aus seinen Studienzeiten hat.
![]()
- Mit den Zielen der GHND stimmst Du weitest gehend überein? Gleichzeitig prangerst Du die Pläne für die Pirnaische Vorstadt als geschichtsrevisionistisch an? Verstehe ich nicht!
Das meiste war ja durch Krieg eh frei und wenig oder gar nicht bebaut. Ich finde ja auch das abtragen des Polizeianbaus schrecklich. Aber damit hat die GHND glaube ich nichts zu tun.
Das hat mir mir im Oktober eine Stadtrat auf seinem Handy gezeigt bei der Studenten-Präsi in der Spinnerei.
So wie ich Prof. Wolf einschätze ist das so beschissen gemacht um die Stadt wieder auf den bereits als B-Plan festgesetzten Ursprungsplan von ihm zurückzuführen, was ihm ja auch am liebsten wäre; da sich seit Jahren trotz fertigen Beschluss keine festlegen will.
![]()
Hältst Du es tatsächlich für verwerflich, wenn hier in der Pirnaischen Vorstadt wieder Menschen in Wohnhäusern an kleinen Straßen leben sollen, statt in großvolumigen Blöcken Computer zusammenzusetzen?
Was für ein Leimtopffrage! Per se nicht, aber nur wenn diese benötigt werden und alle anderen Architektonische ungereimtheiten Stadtweit geklärt wären. Und das man dass Gelände abreißt statt weiter zu bauen, zumal wenn man es durch Kulkaischen Schund ersetzt der die Situation nicht verbessert, dann schon.
![]()
Deine kleine Unterhaltung mit der Dame im Pavillon der GHND kann ich mir lebhaft vorstellen. Wenn ich in eine Kirche gehe und einen Gläubigen in ein Gespräch verwickele, was ich von Religion an sich halte, wäre das wohl so ähnlich.
Ich finde nicht das ich diese Überheblichkeit verdient habe, ich stimme ja weitest gehend mit dem Zielen überein. Mir geht es nur um die prinzipielle Diskussionsgrundlage, nur weil viele Architekten da in ihren einseitigen Jargon verfallen muss man als GHND sich nicht auf das gleiche Level begeben. Man kann auch zu einigen Subjektiven Argumenten stehen, das ist nicht per se verwerflich. Nur bei größeren subjektiven Meta-Konstruktionen wird es das. Und ja gegenüber der DDR-Architektur ist man schon Geschichtsrevisionistisch, da man das weiterbauen dieser Architektur sich aus nicht-Sachlichen Gründen nicht einmal in Erwägung zieht sondern glatt verweigert mit irgendwelchen verkopften iss-ja-Beton-Argumenten.
^
Ich persönlich finde ja Mittelalterliche Sache eher Kitschig, stehe mehr auf Klassizismus. Aber die gezeigten Sachen sind schon niedlich, besonders die Konstruierte Urigkeit, vielen in der Residenzstadt schien das ja zu gefallen da man ja z.b. auch in Blasewitz viele Villen sieht die eine Romantisches Mittelalter oder Ritterburg Thema haben.
@Lingnerstadt
Grüne und Linke wollen die Unterschutzstellung der restlichen Gebäude, werden im Artikel natürlich fälschlicherweise als Platten bezeichnet.
Na mal sehen was draus wird, ich fänds gut damit die Verschwendung aufhört und das Geschichtsrevisionistische Kalkül zumindestens an dieser Stelle geändert wurde.
http://www.sachsen-fernsehen.de/sollen-die-pla…adt-weg-329983/
Ich hatte auch am Wochenende ein interressantes Gespräch im Pavillion des Historischen Vereins. Eine sehr nette ältere Dame hat mit mir ein wenig diskutiert, welche eine wenig die üblichen aufgeschnappten Phrasen über Authenzität und Atmosprhäre abgelassen hat. Die waren halt ihren Alterstandpunkt gemessen sehr einseitig aber für das Pflegen Ihres Standpunktes Realistisch genug. Wir waren uns auch einig das die Altmarkt Rekonstruktion nicht die volle Qualität die nötig gewesen wäre bekommen hat und die Schnelligkeit des Bauens ein Problem war. Auch waren natürlich die üblichen Architekturgeschichts-Konstruktionen der Moderne dabei, wo Sie mir einen Reißerischen Artikel in ihren Blatt gezeigt hatte welches mit Bildern von Hilbersheimer und Le-Corbusier vollgestopft waren, dessen Aussage und Herkunft Sie nicht kannte und die Sie als bare Münze, quasi rein Bildaussagend, intepretierte. ![]()
Auch konnte sie Ziegel, Glas, Beton und Putz nicht so ganz auseinanderhalten, was wohl die Hälfte ihrer Aussagen zur Atmosphere ad Absurdum gemacht hätte.
Schade das die Gesellschaft welche ein eigentlich schönes Ziel hat von Alten Leuten in die "Wir-müssen-läuter-schreien" und "alle-anderen-sind-die-bösen" getrieben wird.
Die Lingnerstadt fand Sie natürlich nicht erhaltenswert, haben ja keine Atmosphäre.;)
Welchen Denkmalcharakter meinst du?
Fast alles Denkmälwürdige wurden doch schon abgerissen, oder gibts da noch andere Bauten?
![]()
Nicht gegen Deine Ansichten, Larry, aber die Kirche ist der weder "mittelmäßig" nich eine Rekonstruktion. Dass Du Schlüters Stil nicht magst sei dahingestellt, trotzdem beherrschte die Kirche seit den 1840er Jahren den Platz (der jetzt keiner mehr ist) und es muss eine Lösung gefunden werden, die mit der Kirche funktioniert.
Ich sagte nicht dass ich Schlüters Architektur nicht mag, mir gefällt nur die Kirche nicht, ihre Form und Farbigkeit. Hat aber sicherlich viel mit den auf die Kirche bezugnehmenden, Postmodernen IBA-Bau in der Nähe zu tun, den ich nicht so gut finde.
![]()
Die zeitgenössische Architektur schafft es nicht, öffentliche Räume mit Aufenthaltsqualität aus dem Nichts heraus zu erschaffen
Konnte man schon davor nicht, seltsame Vorstellung von dir.
![]()
HdM haben das ja sogar ein bischen eingesehen. Siehe die (ach so "archaische" ) Dachform und die Aufnahme von Material und Farbe der historischen Kirche von Stüler, statt der Orientierung an den glatten "Techno-Fassaden" von Mies und Scharoun.
Das ist doch nur Architektonische Begründungs-Vergeistigung für Kunst-Lagerhalle. Es ist halt Banal, das hat nicht mit der „Dachform“ zu tun, dafür müsste es erstmal „Wände“ haben. Und die Farbe der Stüler-Kirche ist nicht aufgenommen.
![]()
Aber man stelle sich einen Moment vor, hier wäre ein "Museumsdorf" gebaut worden. Mit Gassen, kleinen Plätzen und Nischen mit (…) widmet man sich den Ausstellungen, unterhält sich,...Lebendigkeit.
Siehe Staab-Entwurf und 2ter Platz. Halt beides ohne Fachwerkhäusern sondern in Solitärform. Das ist ja auch das was ich von Sanaa erwartet hatte.
![]()
Man hat das jetzt über Jahrzehnte mit Solitären und vergeistigten Großformen versucht und hat doch eine Lernkurve gleich Null in der zeitgenössischen Architektenschaft.
Du beschäftigst dich einfach nur nicht mit No-Name Museumsarchitektur.
![]()
wenn das die Zukunft des Bauens im 21. Jahrhundert sein soll, dann sieht diese Zukunft sehr "alt" aus. Brasilia 2.0.
Brasilia ist in Suptropischen Regionen gebaut worden und unterscheidet sich nur unmerklich von anderen Südamerikanischen Kolonialrasterstädten. Der Rio-Block wurde einfach in eine Zeile transformiert, hat auch ganz gut gepasst. Ansonsten wurden halt wie immer bei Retourtenstädten aus Kostengründen kaum ein kulturelles Angebot mitgebaut, zu Anfang.
Der Vergleich zu Europäischen „Moderne“-Stadtplanungen hinkt also von vorne bis hinten.
Laut deiner Theorie hätte dann übrigens Chandigahr mit seinem Traditionelleren Städtebau funktionieren müssen. Hats aber auch nicht.
Zumal du einfach vergisst dass die Baugesetze nun einmal für die Autogerechte Stadt ausgelegt sind. Abweichungen müssen genehmigt werden, das Kostet den Bauherren Geld. Aber da tut sich ja Gottseidank, langsam etwas.
![]()
Man baut doch aber mit 200 Mio. € Steuergeld für die breite Öffentlichkeit und die stimmt mit den Füßen gegen Bebauung mit (…) Das sehen wir am Kulturforum doch exemplarisch.
Wenns danach gehen würde, hätte die Bevölkerung keine Museum gewollt sondern „was Sinnvolles“.