Beiträge von Whywolf_Larry

    Dekoratives Anführungszeichen

    Was du da sagst ist einfach nicht richtig. Am Neumarkt wurde abseits der festgelegten Rekonstruktionen nie historisierend gebaut,


    Ich glaube ich verstehe deine Perspektive, auf den gesamten Prozess am Neumarkt betrachtet, passt meine Aussage natürlich nicht, sie war ja auch eher auf die Jüngeren Baufelder betrachtet. Auch habe ich an dem Wörner Beispiel gezeigt wie doch scheinbar ein gewisses Umdenken stattfand.
    Vll. gefällt dir ja der begriff -Konservativer- besser, denn nur dass wollte ich zum Ausdruck bringen. Wobei Historisierend - als Wort - nur eine Historistische Tendenz beschreibt. Das kann vieles sein. Da die meistens Gebäude eher Barocken Rasterfassaden, Detailausildungen (man denke nur daran das man keine größere Dämmschattenfugen hat) und Materialitäten (auch wenn mit hinterlüfteter Dämmung versehen) folgen ist das aus meiner Perspektive schon "Historisierend" im krassen gegensatz zur Zeitgenössischen Bauweise welche eher auf krassere versprünge und versetzende Achsen und Geschosse setzt.

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    Das Hotel de Saxe ist kein historisierender Fantasiebau, sondern eine fast 1:1 Kopie des Baus


    Du weißt aber schon das der Bau aus Fertigteil-Elementen besthen soll. Sprich auf die Betonwände wird hinterlüftete Dämmung angebracht und darauf die Fertigteil an der Wand befestigt. Das heißt auch das dass Gebäude so einige Lüftungsschlitze in der Fassade haben wird.
    -> wenn das nahe am Original ist hätte man lieber was eigenes Entwerfen sollen ... da gibt es genug gute Klassizistische Vorbilder.

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    Und wenn hier Leute aktiv Unwahrheiten über diesen verbreiten, werde ich weiter auf die Wahrheit verweisen!Auch wenn sich diese Unart der Fakenews ja scheinbar unaufhaltsam verbeitet.


    Tja das ist dann deine Perspektive und vll. ein wenig Hysterisch-> Fakenews ist da ein übetriebenes Wort. Wobei ich das gut nachvollziehen kann, mir gehts beim Robotron ähnlich und da werden echte Fakenews behauptet.
    Am Neumarkt regen mich Insbesondere die überbordenden Dachgauben auf welche nur zusätzliche Geschosswohnungen einquetschen sollen. Eine Dame vom GHND-Pavillion hat beim Neumarkt dann immer von "Atmosphäre" gesprochen die mir bei solchen Basteleien und den zu erwartenden WDVS-Verwaschungen eher nicht aufkommen.

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    Es ging doch nur um den Neumarkt. Bei seiner Vervollständigung fällt niemanden mehr ein, ernsthaft Zeitgenössisch zu bauen, da es den Stadtmarketing-Ideal zuwiederläuft. Im restlichen Dresden zählt dann wieder der Spar-Rubel und es gibt Investoren-Einerlei. Sprich billigere "Moderne Fassaden".

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    Kann man deine angesprochenen Vorentwürfe irgendwo sehen?


    Ich glaube nicht. Es war ein zweiphasiger Fassadenwettbewerb. Bei der zweiten Runde musste alle Büros einen Kostenplan für die Fassade abgeben und da ist es wohl gestrichen worden, nehme ich an. Interessanterweise fand man Knerer und Wörner so gut dass man beide Entwürfe nahm. Eigentlich sollte nur ein Büro die volle länge Bauen. Was wie man sieht etwas Diametral steht, Wörner und Traxler hätten Drei Fronten ausgebildet welche sich untereinander ähnlich sind. Das erste mit konkaver Laibung, das mittlere mit Konvexer Laibung und das letzte mit der Rillenkratzputz-Fassade. Die Dächer sind durch Fakebrandwandbänder getrennt. Während Knerer ein sehr viel Homogeneres und etwas verbastelteres Fassadenbild abgeben hätten mit einem nicht getrennten Dach. Der Kompromiss ist wie schon angeddeutet nicht schlecht. Aber Knerer müssen ihre Fassade noch etwas Aufräumen und ausdifferenzieren während Wörner nur sachte Ausdifferenzieren sollte.

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    Anders kann ich mir diesen historisierenden Bau Schlossstraße-Rosmaringasse nicht erklären.


    Nö aus Marketinggründen wurden die Modernen Varianten einfach in der ersten Runde ausgeknipst, zumal ja bereits im Ausschreibungstext hinter der Blume etwas konservativeres gefordert war. Auch sollte man nicht vergessen das viele der Büros den Prozessen gelernt haben. Schließlich hatten sie ja eine wirtschaftliches Interesse daran zu gewinnen. So haben Wörner z.b. aus dem Fehlschlag eines Sharounschen Baues den sie beim Wettbewerb für das Eckgebäude hinter dem Kulti vorgeschlagen hatten und haben wieder auf den 20er Jahre Style gesetzt den sie bereits am Neumarkt und der Bäckerei Mensa am Park erfolgreich verwendet hatten. Knerer kann man ja ähnlich bewerten wenn auch stringenterer in der Vorgehensweise.

    Schade das Wörner Traxler Richter sich das Areal teilen mussten. Die ursprünglich längere Variante war überzeugender. Auch war in der untersten Säule mal Platz für eine Plastik vorgesehen. In Leipzig hat man das doch beim Burgloch auch geschafft. Was natürlich abzuwarten bleibt ist die Ausführung, da die feinere Materialität natürlich hochwertige Handwerkliche Arbeit erfordert die entweder aus Kürzungsgründen oder Unfähigkeit eventuell schlechter aussieht. So das der Schlichtere Nachbarentwurf am Ende sogar besser aussieht da "Narrensicher". Das Dach wird wohl auch niemals so sleak aussehen.
    Was mir nicht gefällt ist die Ausarbeitung der Balkone, die Differenz ist zu klein. Das Gebäude sieht zu sehr wie aus einem Guss aus, den man hinterher nur gesplittet hat.
    Auch finde ich die L-Rahmen der Mansardfenster, für sich interessant und mal was anderes, für den anvisierten 20er Jahre Style aber Zuviel.
    Das andere Klassizistische Nachbargebäude wiederum finde ich zu langweilig, da hat man nix drauß gemacht. Besonders die seltsam ausgeformten Balkone und die an das Traufenband angeklatschten Fenster der letzten Etage dimmen die Wahrnehmung.
    Da muss man mal bessere Klassizistische Vorbilder als im etwas Klassizistisch unterentwickelten Dresden suchen und anschauen.

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    Hast du dir das Schloss bis jetzt nur von außen angeschaut?
    Dann geh mal rein (oder irgend ein x-beliebiges Kulka-Gebäude) und du weißt was ich mit Sparkasse meine ...

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    Larry, es hilft ja nichts, dass Du Unwahrheiten wiederholst


    Weißt du was eine Hyperbel ist? Man denke nur an die unzähligen Bauhaus-Aussagen die deinesgleichen bei einem Haus ohne Dach in die Welt schwabulieren.

    Ansonsten stimme ich dir zu, ich denke auch das es sehr unrealistisch ist das dass Mietshäusersyndikat, welches meist mit kleineren Objekten hantiert, das jemals Stemmen könnte. Wiederum ist, wie auch schon oft gesagt deine Rohbau-Aussage ziemlicher Quatsch, das Gebäude muss eher im Innenausbau und an den Fenstern saniert werden. Aber auch nur wenn man eine Totalsanierung möchte die man wahrscheinlich nicht zwangsläufig braucht. Das alles-sofort und für Tausend-Jahre-Korsett ist da eher hinderlich. Das bisschen was man äußerlich am Beton machen muss ist im vergleich gar nichts.

    Um Gottes willen lasst das stehen, streicht es mit Farbe und macht eine Schule draus. Wie sind hier in Leipzig und nicht im Baukulturellen Barbarenland Dresden, wo man viel hochwertigere DDR-Architektur als in Leipzig je gebaut wurde, einfach zeschreddert um ein gestalterisch minderwertiges Styrobomber-Schießscharten-Ghetto hochzuziehen. Dasselbe wird auch in Leipzig passieren dafür muss man sich nur mal anschauen was in den letzten Jahren dort die Arme Stadtlandschaft massakriert hat.
    Und wenn man solche Luxusprobleme hat, wie einen jungen Stahlbetonbau mit Nutzungsneutralen Grundrissen abzureißen (der langwierig und teuer abgerissen werden muss siehe Dresden), und das Städtebaulich und Ästhetisch begründen will missachtet das wirklich wichtige.
    Wenn dann sollte man sich aus eben diesen Argumentationen erstmal ein paar dringenderen Augen- und Stadtbildvergewaltigenden Gebäuden widmen:
    1. Galeria Kaufhof
    2. Höfe am Brühl (ohne den Blechbüchsenteil)
    3. Kulkas Schwarzer Würfel
    4. St. Trinitas
    5. Hugendubbel
    5. Stadtgeschichtliches Museum
    6. Alle Kaputtsanierungen der Innenstadt Sanieren,insbesondere das alte Kino, das Ägyptische Museum und die Petersstraße
    Es gibt wie man sieht einfach wichtigere Architektonische Probleme in Leipzig, die umgehender Bearbeitung bedürfen ...
    Und dann bleibt noch genügend Nachwendeschrott übrig den man weiterentwickeln muss wie Mäklers klitsche am Markt.

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    Zeitgenössisch heißt, die werden durch größeren Plattenbauten ersetzt im Chinesischen maßstab von den nachfolgeinstitutionen die seinerzeit die Chruchtschowas gebaut haben. Das ganze zielt auch nicht gegen die lebenswerteren Chruchtschowas per se ab, sondern man macht Investoren Platz, vetreibt Erstbevölkerung mit Besitzansprüchen aus der Sowjetära und vetreibt diese in neue Teurere Mietverhältnisse und kurbelt die Wirtschaft zusätzlich an in dem man Zehntausende neue Wohnungen bauen muss (was einfach eine Wirtschaftsspritze für das schwächelnde Russland ist).
    Die Chruchtschowas waren übrigen 4-6 geschossige Flache Zeilen welche einen Menschlichen Maßstab besitzen, auch in ihrer Urbanistischen ausformung des Mikrocrayons.
    Also ist der Abriss die übliche Umweltverschwendung sowie soziale Umformung die besonders alte Leute schwer trifft. Die Rentner ziehen dann von kleinen Gemeinschaften in anonyme 14-20 geschossige Hochhauszeilen.

    @Thema
    Die verschwörungstheoretische Steilvorlage gibst dann eher du, wenn du ernsthaft willst das für die paar Pseudorekonstruktionen (ich lass mich auch eines besseren belehren Konstantin, bleibe aber misstrauisch über das Ergebnis) ala Barberini und Sparkassenschloss, die restlichen (wahrscheinlichen) WDVS-Klotz-Verunstaltungen in Kauf genommen werden sollen -> was ist dann mit euren ach so geliebten flair aufm Potsdamer Markt wenn er wie eine Einfamilienhaus-Siedlung aussieht? (vorallem wenn die ganzen (Gewissens-)Ökos die ja scheinbar den Baugruppen-Sektor im Pot dominieren da auch so eine tolle Bretterholzbudde hinzimmern) :nono:

    Das Thema Bodenkontamination ist erst mit den ersten Tiefbauarbeiten erledigt. Siehe Stuttgart 21und co. KG.
    -> außerdem sagt er verlinkte Artikel doch schon wieder alles. Die CG-Gruppe hat noch keinen Plan und lässt sich berieseln. Wenn man nichts zur Disposition stellt, kann man es auch nicht Partizipativ lenken oder einen Wunsch abringen. Also nur Augenwischerei um den Leuten einen Beteligungs- und Transparenzgefühl vorzuheucheln. Man kann ja an nichts, nichts greifbar festmachen in jegliche Richtung. :Nieder: Typische Bauinvestoren-Strategie. :nono:
    Wenn ich mir den Lindenauer Hafen ansehe und wie der vor sich hinblubbert, der Husten an Czermaks-Garten, was will man da erwarten?

    Die Stadt wird am Ende, wie in Dresden reine Investorentreue zelebrieren und vorher wird man die Bürger übers Knie legen.

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    Schaut nach dresden auf das Robotron-Areal, da sieht man wie schief es gehen kann. Da nützen die Partizipatons-Beschwichtigungs-Selbsthilfe-Seminare die nur als Beruhigungspille dienen auch nicht. Es ist nicht verfrüht sondern einfach nur Realistisch, da Leipzig nicht die Investitionen anzieht und dementsprechend wie die meisten Nach-2000er Bauten (eigtl. generell Nachwendebauten) an schlechter Qualität vorlegen, kaum überboten wird. Zumal alle anderen Entwicklungsgebiete kaum Bebaut sind und man schon das nächste Großprojekt angreifen will. Das Berliner Phänomenen, des alles-gleichzeitig-ohne-genügend-und-brauchbares-verwaltendes-Fachpersonal, sollte eine Lehre sein -> interessiert aber keenenn. Auch wird die schwierige Lärmschutzsituation den Städtebau und die Investitionsschwerpunkte stark determinieren. Wenn dann noch irgendwelche anderen Überraschungen ala Boden-Kontamination (Radioaktive- oder Schwermetall-Ablagerungen von den Dampfzügen) hinzukommen wird das Ergebnis noch düsterer. -->>Styrobomber-Hausen
    Ich würde mich gern eines besseren belehren lassen, aber der Weg der Bauindustrie ist vorhersehbar.

    Die eingeladenen Städteplaner sind auch eher Keuchhusten auf kleinem Niveau, aber immerhin dezent Regional (was ich wiederum gut finde)

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    1. Der Turm ist nach wie vor eine Mischung aus Bauhaus und Konstruktivismus.


    --> Der Turm ist in keinster Weise "Bauhaus" (eine 9 Jahre bestehende kunsthandwerker-Schule an der keine Architekten ausgebildet wurden und die entfernt Möbel und Schischi zum Neuen Bauen (übrigens der Stil der gerne mal als Bauhaus verunglimpft wird) geliefert haben) was du meinst ist International Style und der Sieht schon ziemlich anders aus, alleine weil er der Möglichkeiten seiner Zeit geschuldet mit weniger Glas arbeiten konnte.

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    2. Kollhoffs Architektur ist 20-40 Jahre Art-Deko/Backsteinexpressionismus in Postmoderner Ausführung.


    Kohlhoff ist Rationalismus mit gar keinen Postmodernen Gestus (schau dir mal Bauten von Aldo Rossi), wo sehen die Leute immer Art-Deko oder Backsteinexpressionismus darin??? Beide Arten sind wenig Sachlich, ausschweifend und setzen auf Expressive Linienführung. Das absolutistische gegenteil von Kohlhoffs Backstein-Rationalismus :lach:
    Meine Aussage bezog sich im übrigen, dafür müsste man natürlich andere Kohlhoff-Entwürfe kennen, auf den Alexanderplatz-Masterplan wo die Entwürfe an der Spitze verschiedene Geometrischen Tetrisspitzen andeuten.

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    3. Das Berolinahaus ist eher neue Sachlichkeit also klassische bis teilweise leicht Klassizistisch angehauchte steinerne Moderne.


    Vll. solltest du mal mehr als nur den einseitigen und inkorrekten Reclam-Architekturführer oder Wikipedia, zu deinen fälschlichen Stilistischen Fantasie-Bewertungen hinzuziehen.

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    4. Die neue Fassade geht sogar eher weg vom Berolinahaus vorher war sie ähnlich. nur jetzt hat man sie ja ungleichmäßig gemacht. Denn wie du siehst wechselt sich ein dicker und ein dünner Fensterrahmen ab.


    Beschäftige dich erstmal mit Architektur -> wenn du an Sekundären Details sowas festmachst dann ist ja jede x-beliebige Hütte einem Zeitgenösischen EFH gleichzusetzen, so ein Blödsinn. ;)

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    Oder man stellt sich dumm und schreibt selber Stuß. Schließlich war das Thema die zu erwartenden Gebäude in den Karrees. Keine Ahnung was du schon wieder willst außer mich anzutrollen.

    Erstens - Kauf dir ne neue Schalplatte
    Zweitens - keineswegs
    Drittens - Baugruppen und Genossenschaften sind nicht dasselbe. :nono:
    Viertens - a) siehe drittens b) Googeln kann da Abhilfe schaffen, z.b.: die Webseite deiner eigenen Stadt. Womit sich die eigentliche Intention von Zweitens dann auch noch einmal von alleine hervorhebt: Dem bevorzugten Bauen im Grünen (auch in Bretteroptik) ...

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    Das heißt Proporz und nicht Propertz. Hat mit Poperze nichts zu tun.

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    Ich habe aber Propertz geschrieben. Dein Denkabstinenter Beitrag ist schon etwas sinnvergessen. So hoch war der doch gar nicht.

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    Interessantw wird sein, wie der Vorschlag der Genossenschaften wird.


    Naja tolle Fresswürfel in WDVS am besten mit Hauchdünner Bretterfassade damit es Ökologisch richtig dahingeheuchelt ist. Das ganze in toller, Todschicker Sparkassen-Baumarkt-Vielfalt, Hauptsache es sieht bescheidener als die FH aus.
    Damit die Wes.. äh Neualtbürger sich genauso wohl fühlen wie in ihren hübschen Heimatstädtchen, solche Architektonische Perlen wie äh.. Stuttgart.

    Aber mal spass beseite. Genossenschaften haben ja eher andere Prämissen und die Architektonische Haltung ist recht absehbar, zumal die Frage ist ob Sie sich überhaupt so massiv und lustvoll beteiligen da Sie gerade genügend Gebiete im Moment zur Auswahl haben. Ich fände es interessanter mal eher Baugruppen solche Grundstücke anzubieten statt den üblichen Siedlungs-Grünrestflächen den man solchen normalerweise Aufbürdet.

    http://www.baunetz.de/meldungen/Meld…ms_5033193.html
    Eine petition wurde gestartet um, ein altes stilistisches Baumittel wiederaufnehmend, eine 1:1 Kubatur am M20 aufzustellen um "die Diskussion" ins Rollen zu bringen. Wenn das voranstellen von etwas ungebauten in Planen und Gerüsten in Berlin der Nachwendejahre nicht solch eine Tradition hätte, wäre es fast schon wieder eine gute Idee. So klingt das vorhaben eher nach ewigem zerreden bis zum nichtbauen. (was ich persönlich nicht so schlimm fände)

    Apropos:
    Ich bin mir nicht sicher ob das schonmal in den Raum gestellt wurde, müsste der Thread nicht langsam M20 heißen?
    Oder wartet man da auch den Realen Baubeginn?

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    Ohh eine neue Taktik, den Artikel selber nicht richtig lesen, ihn nicht verstehen und das dann dem anderen vorwerfen. Wie erwachsen. :nono:
    Wenn man natürlich die Gebetsmühlenartig zurechtgestutzen Baugeschichtsrevisionismen deinerlei nimmt kann man das natürlich so zurechtinterpretieren wie dein einseitiges Zitat es angedeutet hatte. Aber meine Grundaussage hat wenn du mehr als 50% davon gelesen hättest einen anderen Schwerpunkt, unzwar den der Autor mit dem üblichen Behauptungen generisch ausgelassen hat.

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    Tja als Autodesigner sollte er aber wissen das dass ein fiebriger Wunschtraum ist und durch Reglemente diktiert von der Wirtschaft verhindert wird. Was für eine sinnloser und nicht zu Ende gedachtet Artikel, der üblicher Marke "Buhuhhh". Geschoben wird es wieder auf den Architekten, den man höchstens vorwerfen kann dass Sie sie keine Lobbyarbeit betreiben und diesen Wahnsinn wenigstens ausgleichen. Damit weniger und Qualitätvoller gebaut wird. Aber als kleines Glied in der Narhungskette hat er nicht viel zu sagen und wird es aus Wirtschaftlicher Angst auch nicht tun. Was da ein vom aussterben bedrohter, so arrogant und den Gedanken nicht zu Ende denkender Autodesigner festellen will ist ja fast schon niedlich. Komischerweise regt sich aber keiner über den Bauingenieur auf, 70% aller Neubauten werden von Bauingenieuren gebaut. Die Dorftrottel kriegen gar keine Ästethische Ausbildung was man landauf- und landabwärts sieht, was Architekten ja mit den wenigen Mitteln die ihnen zur verfügung stehen wenigstens versuchen, auch wenn zwangsläufig das am Ende die übliche Rasteritis ist. Das diese ganzen Baugeschichtsrevisionisten hier im Forum eine recht fantasievolle fiktive Herleitung von guter Architektur haben ist ja hinlänglich bekannt, das diese aber dann in ihrer Ahnungslosigkeit vom Berufsbild Architekt den immer wieder zum Sündenbock auserkoren ist echt lächerlich dumm. Genauso wie der Autodesigner in dem Artikel. Übrigens früher wurden auch schon 70% der Gebäude nicht von Architekten gebaut sondern Handwerksbetrieben, welche im Baukastensystem mit Ornamentkatalogen nach Kundenwunsch produziert haben ...... aber lebt weiterhin in eurer kleinen Fantasiewelt.:lach::lach::lach::lach:

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    Beim Abbruch des Institutes für Lehrerbildung eine "komplette Auslöschung der DDR" zu diagnostizieren ist genauso offenkundiger Quatsch


    Dieses Argument wurde doch schon oft gebracht, weil nunmal die wenigen Individuellen Bauten abgerissen werden sollten und nur die übliche Standardarchitektur die man überall findet stehen bleibt, da sie außerhalb der Stadt verbleibt. Sicherlich wollen das einige nicht akzeptieren da sie diese Bauhistorische Individuelle Planung nicht anerkennen wollen. Aber dem ist halt so, sicherlich kann man den FAZ-Leuten, welche wohl genau das meinen, eine offensichtliche Übertreibung attestieren. Auch mögen sich einige darüber streiten ob ein aus Standard-Fertigteilen an eine spezielle Bauaufgabe angepasstes Gebäude allzu Individuell sein kann. Aber tatsächlich war es innerhalb der DDR-Bautätigkeit (und dem funktionalistischen Sovjetischen Urbanismus-Modell) entsprechend genau das.
    Bauhistorisch ist richtig, die FH und Staudenhof sind individuelle Sonderbauten. Allerdings gibt es tatsächlich noch mehr DDR-Bauten in der Innenstadt z.b. aus dem neohistorischen Stil welche nicht abgerissen wurden. Minsk, die Schwimmhalle und Seerose wiederum sind Typenbauten, also innerhalb ihrer Typologie häufiger in der DDR anzutreffen. Das einzige bisher Individuell errichtete DDR-Gebäude in der Innenstadt welches abgerissen wurde, ist das Haus des Reisens. Rechenzentrum, Staudenhof, FH und Interhotel sind ja noch da, stehen aber auf der Abschussliste. Wenn diese verschwinden könnte man wohl erst von einem (relativ gesehen) "massiven" Abriss von Repräsentativer DDR-Architektur reden.

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    Es sind bundesrepublikanische Gewohnheiten, die zu dem Desaster der nun maroden Kirche geführt haben. Gewohnheiten, die so oder so einmal auf den Prüfstand gehören und so oder so verheerende Schäden verursachen. Holzbauweise kapselt CO2 aus der Umwelt ab (...) "nachwachsend". Aber Schafswolle hat kein DIN-ISO-Irgendwas Zertifikat und erfüllt die EU Norm 1234 nicht und überhaupt, Sondergutachten und EnEV und blablabla. Alles kaputtreguliert.


    Naja stimmt nicht ganz, das würde stimmen wenn der Baumbestand weltweit eine Solide Basis hätte und man nur Wirtschaftswälder schröpft. Tut man aber nicht, ein Baum braucht lange um zu wachsen und ein Baum lässt große Mengen des gespeicherten Co2 wieder in die Atmosphäre wenn er stirbt.
    Ohne Stabilen Urwald-Grundbestand ist die Holzbauweise in Vollkonstruktiver Bauweise der reinste Schwachsinn.
    Das einzige Allumfassende, ausgeglichenste Material, vorausgesetzt eine entsprechende Bauweise ist der Ziegelstein. Man sollte eher mal versuchen Stahl und Holz in Deckenkonstruktionen zu minimieren bzw. mit Biochemischen Ersatzstoffen und Nanotechnologien simplere Basistoffe wie z.b. Proteine welche sich Bakteriell herstellen lassen und eine Stahlähnliche Rohdichte erreichen können. Das würde wirklich Probleme lösen, stattdessen wird nur auf der Mikroebene an Symptomen gearbeitet und diese dank Reakpitalisierungszyklen ätzend langsam eingeführt.

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    Umgekehrt haben Bauten der Stahlbeton-Ära auch die mit Abstand kürzeste Lebensdauer in unseren Städten, (...) die rächen sich teilweise erst mit jahrzehntelanger Verzögerung, Stahlbeton ist ein Ressourcenfresser und bzgl. Sanierungskosten eine tickende Zeitbombe.


    Nee stimmt nicht, erst ist einfach Billig und man reißt ihn gerne wieder ab obwohl er von Baufehlern abgesehen beim erstellen mal abgesehen extrem langlebig ist. Das ist einfach nur die Verwertungslogik, was billig ist und sich schnell abschreibt ist reversibler. Das hat mit dem Material erstmal nichts zu tun. Sanierungsmäßig ist nur die Dämmung das Problem und Systemungerechte Bauen von Beton bes. bezgl. der Abmessungen und Zusammensetzungen, wo man halt am falschen Ende spart.
    Auch ist am explodieren des einsatzes von Beton eher der Markt schuld mit seinem Höher, Besser mehr welches den immer kleiner Abschreibungszyklen entgegenkommt. Vernünftig gebaut steht er Ziegelkonstruktionen wenig nach. Als Bauaddition für Formgeprägte und Hohe Häuser ist Beton sehr gut und eine Ideale Ergänzung.

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    Wann haben wir angefangen Bauen als "fortschrittlich" zu bezeichnen, das nur noch eine Halbwertszeit von 30 Jahren hat und außer verschwendeten Ressourcen und Sondermüll unseren Nachfahren keinerlei Erbe hinterlässt? Das Bauen unserer Zeit ist, sorry, einfach richtig zum Kotzen. Und hier wird das im Kontrast zum Kirchlein deutlich, wie selten irgendwo anders.


    Gegenfrage wann haben wir das nicht?
    Bauen hat sich selbst in Systemisch wenig weiterentwickelt da es schon immer einer gewissen Masseträgheit unterlag. Auch wurde schon immer kräftig weiter gebaut und zerstört. Das gehört zu den Fiktionen unserer Zeit das wir so arrogant sind zu glauben, das man früher irgendwie mehr oder weniger für die Ewigkeit gebaut hat. Das ist Augenwischerei aus der Romantik. Das Mittelalter und die Neuzeit waren genauso rapide wachsend und zerstörend nur das mehr externe Gründe, insbesondere der Einfluss der Natur hinzukam. Mit der Erfindung der Eisenbahn konnte der Mensch zum erstenmal die Natur überwinden und hat sich aus der verselbständigten Expotentielen Steigerung der Produktion sich selbst als neue Konstante des Wandels eingesetzt.