Beiträge von KaBa1

    Diese Ausstellung würde ich mir anschauen - wenn ich in Berlin wäre:

    schau depot architektur modelle


    Vom 5.11. — 17.12. sind in der Akademie der Künste am Pariser Platz Architekturmodelle im Schaudepot zu sehen.

    Die Modell-Sammlung ist eine der größten für die Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts.

    Der Zugang zur Ausstellung ist nur im Rahmen einer Führung möglich. Die sind jeweils dienstags nachmittags und donnerstags vormittags.

    Hier die Webseite der Ausstellung.

    Hier ein Artikel im Tagesspiegel dazu.

    ZLB in den Kaufhof am ALEX?

    Das ist ja nicht alles. Im Tagesspiegel-Artikel steht auch, dass künftig weite Teile des Komplexes für eine Mischnutzung zur Verfügung stehen könnten. Neben Einzelhandel (also Galeria auf kleinerer Fläche) sind kulturelle Einrichtungen als Mieter im Gespräch, vor allem die Zentral- und Landesbibliothek (ZLB). Dazu hatte es im Juni erste Gespräche mit Kultursenator Joe Chialo (CDU) gegeben.

    Nein, das Problem ist nicht der Beton, sondern dass die Außenwände nur aus einer Schicht Ziegelmauerwerk bestehen. Dahinter folgt eine Dämmung und eine Trockenbauwand. Da das Außenmauerwerk porös ist, dringt Feuchtigkeit ins Innere ein. Dazu kommt, dass Baller mit vielen Fensterflächen und vielen Ecken, Kanten und Vorsprüngen gearbeitet hat. Das sieht zwar interessant aus, ist aber nicht immer einfach abzudichten.

    Das Garagendeck aus Beton soll ja sogar erhalten bleiben.

    Camondo , ich verstehe das gut. Die Baller-Häuser gefallen mir auch gut. Habe selbst ein paar Jahre im Castello von Baller in der Landsberger Allee 171 gewohnt. Der Grundriss war genial/schräg. Musste aber in der kurzen Zeit auch einmal umziehen, wegen Wasserschäden.

    Allerdings wird es schwierig sein, etwas zu bauen, was sich gut zu Baller einfügt. Zumal es ja eine Baugenossenschaft ist, die auch aufs Geld schauen muss. Das ganze Ensemble war damals schon "klimaangepasst", mit Versickerung von Oberflächenwasser und viel Grün drumherum.

    Allerdings sind Ballerbauten extrem schwierig zu bauen und instant zu halten. Schöne Entwürfe reichen halt nicht, wenn zu viel Kunst und zu wenig Praxistauglichkeit drin steckt.

    Abriss Terrassenhaus an der Nutheschlange

    Über dieses interessante Bauprojekt und den Streit darüber habe ich hier im Forum nichts gefunden.

    Ende der 90er Jahren entstanden nach Entwürfen von Doris und Hinrich Baller am Humboldtring in Potsdam rund 200 Wohnungen in verschiedenen Baukörpern. Zu der Anlage gehören mehrere aneinander gereihte Schmetterlingshäuser, ein Terrassenhaus mit Tiefgarage, sowie einzelne

    sogenannte Anglerhäuser auf Stelzen. Schon kurz nach der Fertigstellung mussten die Wohnungen schon saniert werden. Die Historie ist hier nachzulesen.

    Über den Abriss des seit Jahren leerstehenden Terassenhauses war ein Streit entbrannt, der vor Gericht gelandet war. Jetzt wurde entschieden:

    Potsdams kommunale Wohnungsholding Pro Potsdam kann das marode Terrassenhaus der Nutheschlange bald abreißen. In zweiter Instanz entschied am Mittwoch, 23.10.2024, das Oberlandesgericht in einem Rechtsstreit im Sinne der Pro Potsdam, die argumentiert hatten, die Sanierung für mehr als 14,7 Millionen Euro wäre völlig unwirtschaftlich.

    Der Abriss ist zwar schon seit längerem geplant, wegen Urheberfragen aber vor Gericht gelandet.

    Einfach wird der Abriss nicht, weil das Gebäude auf einer Quartiersgarage steht, die weiter benutzt werden soll.

    An Stelle des Terrassenhauses mit 38 Wohnungen soll ein Neubau mit 90 Wohnungen entstehen, inklusive Sozialwohnungen. Pläne dafür scheint es aber noch nicht zu geben, weil der Prozess abgewartet werden musste.

    Dazu gibt es einen Bericht im Tagesspiegel, leider hinder der Bezahlschranke.

    Backstein Richtiger Thread? Eintrag DAF-Karte?

    [mod]Ja, Thread passt.[/mod]

    BV Müllerstraße 22b, 23 / Antonstraße 2

    Ein paar weitere Informationen zu dem Umbau/Ergänzung gibt es in dieser Zeitschrift der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Steglitz und auf der Seite des Architekten "Gneise Planungsgesellschaft".

    Einige Fakten:

    * Umbau der vorhandenen Gewerbeflächen im EG und 1.OG.

    * Errichten von neuem Wohnraum durch die Optimierung der Flächen.

    * Ehemalige Tankstelle im EG wird zu einer reinen E-Tankstelle mit 9 Schnellladestationen und einem Shell-Shop umgebaut.

    * Casinoetage im 1. OG wird zu einer Pflege-Wohngemeinschaft mit 12 Zimmern und zusätzlichen neuen Wohneinheiten.

    * Das Eckgebäude wird abgebrochen und dafür 10 neue Wohneinheiten errichtet.

    * 28 Bestandswohnungen werden unter milieuschutzrechtlichen Auflagen saniert.

    * Energetische Komplettsanierung der Fassadenhülle, inkl. extensivem Gründach und Photovoltaikanlagen.

    Insgesamt ist das natürlich schon eine Verbesserung. Optisch ist das neue Gebäude im Vergleich zu dem 1979 errichteten Bau etwas langweilig.

    So hat es ausgesehen:

    picture-1200-20.jpg

    So soll es aussehen:

    Bildschirmfoto-2024-10-24-um-15-58-06.png

    images.jpg

    Copyright: GBSt/Gneise Planungsgesellschaft

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ob die genannten 200 zu 500 Millionen Euro Sanierungskosten in Tegel jetzt wirklich belastbar sind oder nur eine parteipolitische Finte, kann ich nicht beurteilen....

    ... andere anscheinend schon:

    Wie im Tagesspiegel Checkpoint berichtet wird, scheint die Zahl von Wegner maßlos übertrieben.

    Selbst die Senatskanzlei meint, dass "die 200 Millionen nicht als belastbare Kalkulation gemeint gewesen seien, sondern als Synonym für „deutlich günstiger". Die SPD spricht von einem "realistischen Einsparpotential" von 6 Prozent. Die Bauverwaltung hält Mehrkosten von 5 Prozent wegen Denkmalschutzauflagen für realistisch.

    Trotzdem denke ich, Denkmalschutz sollte immer auch ein Kompromiss sein.

    Was nützt es, wenn die Hürden so hoch sind, dass das "Denkmal" dann nicht saniert oder genutzt werden kann? Dann kann es passieren, dass das Denkmal verfällt und am Schluss gar nichts mehr gerettet werden kann.

    Ob die genannten 200 zu 500 Millionen Euro Sanierungskosten in Tegel jetzt wirklich belastbar sind oder nur eine parteipolitische Finte, kann ich nicht beurteilen. Wenn die Zahlen aber stimmen sollten, würde der Denkmalschutz die weitere Nutzung des Gebäudes verhindern.

    Berliner Hochschule für Technik auf dem Flughafengelände Tegel

    Schon im September gab es einen Artikel im Tagesspiegel über einen möglicherweise gecancelten Umzug der Berliner Hochschule für Technik nach Tegel. Jetzt hat sich der Regierende Bürgermeister zu Wort gemeldet und den Denkmalschutz als Grund dafür angegeben. Denn der würde die Sanierungskosten von 200 auf 500 Millionen erhöhen. Deshalb müsse Berlin die Denkmalschutzhürden senken - auf das Niveau anderer Bundesländer.

    Kai Wegner betont, dass die Nachnutzung des ehemaligen Flughafengebäudes durch die Hochschule wichtig sei. Aber: Durch die hohen Kosten für die denkmalgerechte Sanierung sei der Umzug der BHT aktuell aufgrund der Berliner Haushaltsprobleme schwer umsetzbar.


    Um gleich noch ein anderes Thema für überzogenen Denkmalschutz zu nennen, brachte der Regierende Bürgermeister das

    das Benjamin-Franklin-Krankenhaus ins Spiel: Dort gebe es bei der Sanierung selbst Vorgaben für die Fenster. „Das interessiert die Patienten nicht – sondern, dass kein Wind durchzieht“, so Wegner.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Wie KaBa1 das BV uns vorgestellt hat, habe ich mal ein Blick gemacht Beim neuen & Sanierten Gebäude BV Vierfalt

    Zuletzt hier

    BV Aachener Straße 35-38

    Auch hier ist jetzt die wvm-Gruppe im Spiel. Das Projekt wird auf deren Webseite vermarktet. Die Preise liegen zwischen 7000 und 9000 Euro/qm. Dort gibt es auch ein paar neue Visualisierungen und ein Video, das zur Offenen Besichtigung am 29.9. eingeladen hatte und das Haus von oben im fast fertigen Rohbau zeigt:

    Copyright: wvm-Gruppe

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das Projekt hat uns Batō vor über 2 Jahre uns vorgestellt. Zuletzt hier Das 2 Abschnitt. ( Berkenbrücker Steig 16-17 )

    Jetzt scheint es das es demnächst vlt. Losgeht. Hier Finden aktuell noch Abrissarbeiten statt.

    Hier sollen Wohnhäuser entstehen.

    BV Berkenbrücker Steig 18 – 19

    Ich denke mal, es geht um dieses Projekt. Hausnummer 18-19 und nicht 16-17. Die wvm-Gruppe baut hier in 2 Häusern 44 Wohnungen von 40 bis 123 qm mit 25 Tiefgaragenplätzen. Die Vermarktung läuft schon (6.600 - 7.000 Euro/qm)

    So soll das ganze aussehen:

    Copyright: wvm-Gruppe

    Heute ist ein längerer Bericht im Tagesspiegel.

    Inzwischen arbeiten wieder rund 300 Menschen auf der Baustelle. Ende 2025 / Anfang 2026 soll das Ensemble fertig werden. Dafür stehen von den neuen Investoren unter Federführung der AXA Versicherung rund 290 Millionen Euro zur Verfügung.

    Neben Büros und der Komödie am Kurfürstendamm, die nach eigenen Aussagen vom ungeliebten Kind zum Ankermieter geworden ist, sind ein Hotel, dessen Betreiber noch nicht feststeht, sowie Restaurants, eine Lebensmittel-Markthalle, ein Fitnessstudio und eine Kita geplant. Die Ausstellung „The Story of Berlin“ soll in den ehemaligen Atomschutzbunker zurückkehren. Wohnungen wird es keine geben.

    Außerdem soll ein „5D-Kino“ angesiedelt werden. Dort sollen etwa 15-minütige virtuelle Flüge über Berlin und Deutschland zu sehen sein. Die Besucherinnen und Besucher werden auf beweglichen Stühlen sitzen. Auch Wind, Regen oder Gerüche sollen simuliert werden.