Beiträge von KaBa1

    Dekoratives Anführungszeichen

    Hallo an Alle.

    Gestern ist mir ein Gebäude aufgefallen an der Rosenthaler Straße 30 / Gipsstraße. Berlin Mitte. Das Gebäude sieht schon neu aus und wird nun entweder komplett neu Saniert oder Vlt. Umgebaut. Das Gebäude wurde komplett leer geräumt. Weiß jemand vlt. was hier gemacht wird ? Ich habe nirgends was gefunden an Info.

    ...

    Danke voraus.

    Das Gebäude wird neu vermietet, und zwar z.T. an die Enertrag, eine Firma, die Energielösungen aus Wind, Photovoltaik und grünem Wasserstoff

    entwickelt, baut und betreibt. Es gibt einen Eintrag auf Facebook von Dezember 2024, in dem steht, dass die Firma im Mai 2025 den 5. und 6. Stock beziehen will – inklusive Dachterrasse.

    BV Uhl

    In der Uhlandstraße 17 bis 19 sollen (eigentlich) 2 Gebäude in Holz-Hybrid-Bauweise mit jeweils 19 Wohneinheiten entstehen:

    So sieht es dort momentan aus:

    Dieses Ensemble soll entstehen:

    Copyright:SWP-Architekten

    Ob das Projekt noch aktuell ist, lässt sich momentan schwer sagen. Auf der Seite des Architekturbüros wird es noch als aktuell geführt. Baubeginn war allerdings noch nicht. Das Projekt geistert schon seit ein paar Jahren durch die Medien und wurde 2021 schon einmal weiterveräußert. Zuletzt war es von der Insolvenz der d.i.i. Gruppe im März 2024 betroffen.

    Backstein Lohnt sich da überhaupt ein Eintrag in die DAF-Karte?

    Dekoratives Anführungszeichen

    Nachverdichtung zw. Sodener Straße und Franz-Cornelsen-Weg

    Um und zwischen den schlichten Bestandswohnhäusern zwischen der Sodener Straße und dem Franz-Cornelsen-Weg (DAF-Karte) werden mehrere neue Wohngebäude errichtet. Das Vorhaben ist seit über 10 Jahren geplant und umstritten, insbesondere die bebauung des Cornelsenwiese, einer sclichten Grünfläche südlich der Wiesbadener Straße, sorgte für jahrelangen Streit.

    Das Immobilienunternehmen Becker&Kries will insgesamt fünf neuen Gebäude bauen. Es werden wohl Zeilenbauten mit rund 100 Wohnungen, zwei davon auf der knapp 4000 Quadratmeter großen Cornelsenwiese, andere auf bisherigen Parkplätzen.

    Ein paar Links aus den vergangenen Jahren:

    Jedenfalls scheint jetzt gebaut zu werden, aktuell finden bereits Bauarbeiten an den 5 Einzelstandorten statt, der Hochbau hat aber noch nicht begonnen.

    Es gibt ein paar weitere Informationen dazu: Insgesamt sollen

    123 Mietwohnungen in nachhaltiger Holzhybridbauweise gebaut werden. 32 davon gefördert.
    Dazu kommen 77 Pkw-Stellplätze und "großzügige Außenanlagen". Bei Becker und Kries gibt es auch eine Visualisierung. Da viele Teile vorgefertigt werden. sollen die Gebäude recht schnell fertig werden. Architekten sind SWP.

    Copyright: Becker und Kries

    BV Hamburger Platz

    Zuletzt hier und davor hier

    Wie zuvor berichtet, will die GESOBAU ihr Quartier Am Hamburger Platz aufwerten.

    In der Jacobsohnstraße und Frieda-Seidlitz-Straße, also hier:

    Bildschirmfoto-2025-05-10-um-18-00-23.png

    entstehen 123 neue Mietwohnungen im Geschosswohnungsbau auf zwei Gebäude verteilt. 62 weitere Mietwohnungen entstehen durch Aufstockung von bestehenden Gebäuden. Der Grundstein wurde am 17.06.2024 gelegt.

    So sollen die Neubauten ausgerichtet sein:

    Bildschirmfoto-2025-05-10-um-18-07-23.png

    Hier nochmal die Visu. So sollen die Neubauten aussehen:

    csm-Hamburger-Platz-1300px-f2d5b80ad5.webp

    Copyright: Gesobau

    Eintrag DAF-Karte

    BV Pohlstraße

    Im Hinterhof der Pohlstraße 25 planen DMSW Architekten eine Nachverdichtung in Holzbauweise. Es ist schon ein herausforderndes Projekt: Wenig Platz, Innenhoflage ohne direkte Zufahrt und angrenzender oberirdischer U-Bahn-Tunnel.

    Es entstehen Zwei- bis Vierzimmerwohnungen, die über Laubengänge erschlossen werden und über private Außenbereiche in Form von Balkonen und Dachterrassen verfügen. Das verschattete Erdgeschoss soll eine verträgliche Gewerbenutzung bekommen.

    Das ist das Grundstück:

    Bildschirmfoto-2025-05-10-um-17-27-37.png

    So soll es bebaut werden:

    Bildschirmfoto-2025-05-10-um-17-34-05.png

    Und so soll das Gebäude aussehen:

    Bildschirmfoto-2025-05-10-um-17-34-18.png

    Bildschirmfoto-2025-05-10-um-17-43-13.png

    Copyright: DMSW-Architekten

    Eintrag DAF-Karte

    Verantwortlich für den Neubau sind Hell-Architekten. Es gibt auch eine Projektseite

    bei der PSD mit einigen weitergehenden Informationen.

    So soll die Beheizung des gesamten Gebäudes mittels einer leistungsstarken Wärmepumpe sowie einer Photovoltaik-Anlage anstelle der bisherigen Ölheizung erfolgen.

    Außerdem hat man sich bewusst gegen den Abbruch des Bestands und für den Erhalt der vorhandenen "Grauen Energie" entschieden. Des Weiteren kommen möglichst viele ökologisch nachhaltige Baumaterialien zum Einsatz.

    Das Dach ist als Gründach mit Mäander-Elementen ausgeführt, es gibt eine Rigole für das Sammeln des Regenwassers und offenes Drainagepflaster zur Versickerung von Oberflächenwasser.

    So soll es fertig aussehen:

    Copyright: Hell Architekten

    Lieber octagon , schön ist es in so einem Fall, die Visualisierungen und weitergehenden Informationen auch zu zeigen:

    Planer ist das Studio Quertz. Es entstehen 1.300 qm Büroflächen auf sechs Etagen, die über ein neues Treppenhaus mit Aufzug erschlossen werden. Zusätzlich wird das Gebäude an die Traufhöhe (20,3 m) des Nachbarhauses in der Wolliner Str. angepasst.

    So soll es fertig aussehen.

    Copyright: Studio Quertz

    Dekoratives Anführungszeichen

    Neubau Schöpflin Stiftung

    Publix

    Herrmannstraße 90

    Zuletzt hier #281

    In der letzten Woche wurde das neue Medienhaus Publix eröffnet.

    Zu diesem Projekt gehört auch das SPORE, das den 1. Preis 2025 des Deutschen Architektur Museums in Frankfurt am Main gewonnen hat.

    Besonders beeindruckt war die Jury vom dem Kultur- und Begegnungsort in Berlin-Neukölln. Seine Positionierung schaffe einen kleinen Platz und damit "deutlich mehr Aufenthaltsqualität an der ruppigen Hermannstraße".

    Außerdem hat es den BDA-Preis 2024 gewonnen.

    Auf der Seite der Architekten AFF gibt es auch ein Video dazu.

    Dekoratives Anführungszeichen

    ^ Der Aldi an der Treseburger Straße hat nichts mit dem BV zu tun. Und wie ich schon schrieb: Bisher tut sich noch nichts auf dem Gelände.

    Da ich dort öfter vorbeikomme, werde ich drauf achten. Auf jeden Fall wird es (gemeinsam mit dem Stadtquartier Am Spreebord) die Gegend mächtig verändern und aufwerten. 🙂

    Heute im Tagesspiegel: Bitte darauf hinweisen, dass der Artikel hinter PAYWALL liegt


    Der Aldi-Markt wird abgerissen und es entstehen auf dem Gelände 146 Wohnungen und zwei kleine Kitas mit insgesamt 16 Plätzen.

    Entlang der Treseburger Straße, der Quedlinburger Straße und der Ilsenburger Straße ist eine Blockrandbebauung mit sechs Geschossen und einem Staffelgeschoss vorgesehen. Zusätzlichen Wohnraum gibt es in einem Mittelflügel im Blockinnenbereich. 23 Prozent der Fläche sollen gärtnerisch angelegt werden. Eine Baugenehmigung wurde schon erteilt.

    Pläne oder Visualisierungen habe ich noch nicht gefunden. Auch nicht, wer der Investor ist.

    Lage:

    Bildschirmfoto-2025-03-03-um-13-13-51.png

    Dekoratives Anführungszeichen

    Gut Alt Biesdorf

    Gegenüber dem Biesdorf-Center ist noch eine größere Brache unbebaut. Dort wurde der Frostkauf abgerissen. Hier werden jetzt 88 neue Wohnungen gebaut, der Frostkauf wird in die Wohnbebauung integriert. Infos dazu auf dieser privaten Webseite.

    Dieses Projekt in Biesdorf scheint jetzt endlich weiterzugehen. Pascal Grothe von Infravelo hat auf seiner privaten Webseite vom Baubeginn berichtet. Dort ist auch ein Foto mit dem Bauschild zu sehen.

    Es entstehen 88 Wohneinheiten und 67 Stellplätze für PKW. Außerdem soll der Frostkauf, der vorher auf dem Gelände war und jetzt provisorisch untergebracht ist, wieder in das Gebäude an der Weisenhöher Straße einziehen.

    Architekten sind ARW-Planungsgemeinschaft Auffermann u. Wischnewski. Eine Webseite habe ich nicht gefunden. Dafür sind auf der Seite des Bauunternehmens H+L Baustoffwerke in Glauchau ein paar schematische Renderings zu finden:


    240614-BIES-H-03-2048x1152.jpg

    240614-BIES-S-V3-01-2048x1536.jpg

    240614-BIES-S-V3-02-2048x1536.jpg

    240614-BIES-S-V3-05-2048x1536.jpg

    Copyright: H+L® Baustoff GmbH

    [mod]Zitat gekürzt. Bitte möglichst keine Bilder zitieren. Danke.[/mod]

    Ich hatte nur das eine Foto mit der Lage "zitiert" damit man sich vorstellen kann, wo das ist.

    Durch Zufall bin ich in Südbaden in einer Reha-Klinik dieser Tage auf dieses Foto gestoßen, das dort groß an der Wand hängt.

    Da sich momentan am Galeria-Kaufhof wieder die Kräne drehen, erlaube ich mir die beiden Fotos aus der Entstehungszeit des Gebäudes hier zu zeigen. Leider war keine Legende an dem Bild. Ich schätze mal, dass es aus den 70er Jahren ist.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Da momentan noch nicht so sehr viel Sichtbares passiert bei diesem Projekt, hier ein paar neue Visualisierungen von der Internetseite von Bauwens:

    BV The Foundry

    ...schade um die schönen Visualisierungen. Es wird in absehbarer Zeit auch nicht mehr viel Sichtbares passieren.

    Wenn man dem Tagesspiegel Glauben schenken darf, ist das Bauprojekt zum Erliegen gekommen. Dazu gibt es einen Artikel und ein Interview mit Baustadtrat Thorsten Schatz.Quintessenz:

    Das Projekt gehört der Versicherungskammer Bayern: Ihr gehört auch die Karstadt-Immobilie in der Altstadt. Das Projekt ist gestoppt und der Investor zieht sich zurück. Das Vorhaben an der Geschützgießerei wurde zum Jahresende 2024 beendet und wird nun womöglich abgewickelt. Da es ein privates Bauvorhaben ist, hat die Stadt keinen Einfluss darauf.

    Auf der Webseite von BAUWENS ist das Projekt nicht mehr zu finden.

    Das einzige Argument könnte die Frage nach den Aufzügen sein. Wenn diese Häuser Aufzüge hätten, wäre es wirklich besser gewesen ein paar Stockwerke mehr zu bauen. Wenn keine Aufzüge, dann geht halt nicht höher. Dafür sind die Nebenkosten niedriger...

    Dekoratives Anführungszeichen

    Wurde hier schonmal erwähnt, allerdings ohne Visu:

    In der Bleibtreustrasse 48 (Google Maps) will der "Verein Berliner Kaufleute und Industrieller" einen Neubau errichten. Die Fläche ist schon seit längerem eine Brache - und liegt direkt am Bahndamm. Die Fensterfronten zeigen nach Norden. Südlich schliesst sich ein nach dem 2 WK nur halb wieder aufgebauter Gründerzeitler an. Der Entwurf stammt von Axthelm Rolvien.

    Heute habe ich einen Artikel dazu im Tagesspiegel gelesen. Da hinter der Bezahlschranke hier kurz die Infos:

    * Die Bauarbeiten haben begonnen

    * Der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller will 2 der 7 Etagen beziehen.

    * Die restlichen 5 Etagen sollen vermietet werden.

    * Die Schlüsselübergabe ist für die zweite Hälfte des Jahres 2026 geplant.

    * Zwei Wohnungseigentümerinnen aus einem Nachbarhaus schalteten einen Anwalt ein, um rechtlich gegen die Baugenehmigung vorzugehen. Das wurde aus formalen Gründen abgelehnt. Sie wollten bezahlbare Wohnungen statt Büros, was aber wegen der S-Bahn vom Bezirksamt als nicht sinnvoll angesehen wurde.

    Hier noch die Visu dazu:

    Copyright: axthelm rolvien architekten

    Da es hier schon eine Weile keine Neuigkeiten gab, hier ein Hinweis auf ein

    Video

    von "Digitalwerk" vom 8.12.2024 über die Geschichte und Gegenwart des Steglitzer Kreisels unter dem etwas reißerischen Titel: "Der Steglitzer Kreisel: Das Schandmal von Berlin"

    Sehr viel Neues ist nicht zu erfahren, aber eine kurze gute Zusammenfassung eines absoluten Pannenprojektes.