Beiträge von KaBa1

    Dekoratives Anführungszeichen

    BV Hermann 111

    In Weißensee Ecke Roelkestraße/Rennbahnstraße, also hier

    baut die WvM-Gruppe eine Wohnanlage in vier Gebäuden 60 Wohneinheiten. Der Bau hat schon begonnen, so soll es einmal aussehen:

    Copyright: WvM-Gruppe

    Eintrag DAF-Karte

    Das von mir im Juli 2024 vorgestellte Bauvorhaben in der Roelkestraße 111 scheint weitgehend fertig zu sein.

    Es gibt eine eigene Webseite dazu. Das Bauvorhaben heißt jetzt

    Roelke111

    Die Preise liegen so bei 6.500 Euro/qm. Das hier sind aktuelle Bilder:

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    Copyright WvM-Gruppe

    In der Vincent-van-Gogh-Straße 33-41, also hier:

    baut die HOWOGE ein 11-geschossiges Gebäude in Holz-Hybrid-Bauweise mit 140 Wohnungen (1-4-Zimmer, sowie Clusterwohnungen), die Hälfte davon gefördert.

    Auf der Seite der HOWOGE sieht das Gebäude, das ab Mitte 2026 errichtet werden soll, so aus:

    Copyright: HOWOGE

    Auf der Seite von Zoomarchitekten wird das Gebäude als "Nur-Strom-Haus" beschrieben uns sieht so aus:


    Copyright: Zoomarchitekten

    Backstein DAF-Karte?

    Dieses Projekt habe ich hier noch nicht gefunden:

    BV Alfred-Kowalke-Straße 22

    Im Bezirk Lichtenberg, direkt angrenzend an den Tierpark,

    bebaut die HOWOGE einen Parkplatz mit 78 neuen Wohnungen für Studierende. Gut die Hälfte davon gefördert. Das Gebäude wird entsprechend der Nachhaltigkeitsstandards der HOWOGE errichtet. Baustart soll im Juni 2026 sein. Im November 2027 soll das Gebäude schon bezugsfertig sein.

    So soll das Gebäude aussehen:

    Copyright: HOWOGE

    Backstein DAF-Karte?

    Hier gibt es noch ein paar zusätzliche Informationen dazu. Eine Stadtvilla mit Tiefgarage und Einliegerwohnung soll 1,8 Millionen Euro kosten. Die Wohn-/Nutzfläche ist 365 qm, das Grundstück 1.237 qm. Pro Villa sollen es 10 Zimmer und 4 Badezimmer sein. Als Baujahr wird 2023 (?) angegeben.

    Lustig, dass auf der verlinken Webseite von D.K. Real Estate die Menüpunkte in kyrillischer Schrift sind.

    Ich sehe das gar nicht so negativ. Soll die WBM hier zaubern? Das Grundstück ist relativ klein, da kann man sich am Eck doch nicht verkünsteln...

    Wenn es bei dem Entwurf mit Klinker bleiben würde, sähe das an der Stelle gar nicht so schlecht aus. Vor allem passte es zu den Gebäuden links und rechts. Im EG sind Gewerbeeinheiten. Das ist auch gut.

    Ich habe auch schon öfters den von dir, alexsb73 , erwähnte "Renderbeschiss" kritisiert, aber ein Fall für den Gesetzgeber ist das natürlich nicht. "Betrogen" werden ja nicht wir, sondern höchstens der Investor. Aber der steckt ja meistens hinter den "Verschlechterungen" der Realität gegenüber dem Entwurf. Außerdem sind die Renderings ja auch "Verkaufsargumente", d.h. die Architekten zeigen "ihre" Gebäude lieber bei Sonnenschein mit fröhlichen Menschen, wenig Verkehr, Zugvögeln und den obligatorischen Luftballons, als bei Regen, mit Bettlern vor der Haustüre und Graffiti an der Wand...

    Gibt es zu diesem Projekt eigentlich keine Visualisierung, die man mit der Realität vergleichen könnte?

    Ich habe jetzt noch einmal recherchiert und festgestellt, dass das Projekt wohl von Ten Brinke gebaut wurde, dort aber unter der Hausnummer 31 und nicht wie hier Hausnummer 26. Johannes_9065 Kann das sein?

    Auf deren Webseite sieht das Gebäude etwas anders aus. Sowohl der runde Torbogen, als auch die Verklinkerung waren wohl ursprünglich über 2 Etagen geplant. Allerdings war die ursprüngliche Farbe schon sehr düster.

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    Copyright: Ten Brinke

    Das ist doch Augenwischerei. Wenn "die Leute" (auch hier im Forum) davon reden, dass sie das SEZ retten wollen, dann denken sie doch an Schwimmbecken, Wellenbad, Sauna und Co und nicht an eine Turnhalle für völlig unbestimmte Aktivitäten.

    Also entweder ein SEZ mit Schwimmbad (was eh zu teuer ist und nicht kommen wird) oder die geplante Bebauung. Aber bitte keine weiteren Diskussionen und Zeitverzüge. Es sind eh schon zu viele Jahre ins Land gegangen mit vermurksten Ausschreibungen, Prozessen und Planungen.

    Man kommt etwas durcheinander mit den kunstvollen Namen der verschiedenen Bauprojekte. So wie ich es verstehe, sind die Neubauten zwischen degewo und Maison Westend (an der Spitze der Reichsstraße zum Spandauer Damm hin)

    dieses auf den Fotos von Backstein eingerüstete und inzwischen ebenfalls fast fertiggestellte Projekt:

    BV The Ambience

    Es umfasst die Hausnummern 55 (13 Wohnungen), 56 (26 Wohnungen) und 57 (13 Wohnungen). Die Entwürfe sind von Sergei Tchoban. Auf der Webseite wird mit Preisen ab 6.200 Euro/qm geworben. Außerdem seien alle Wohnungen fertiggestellt und jederzeit begehbar.

    Das ist die Straßenansicht:

    ...und das die Hofansicht.

    Copyright: Reichsstraße Grundstücksgesellschaft mbH/S.Tchoban

    Leute, bleibt doch etwas gelassener.

    Architektur-Fan Es ist schon ein kleiner Unterschied, ob ein vorhandenes Gebäude (HDS) nicht abgerissen wird, oder ein nicht vorhandenes (Anhalter Bahnhof) nicht wieder aufgebaut wird.

    Der Sinn, im 21. Jahrhundert einen alten Dampflock-Bahnhof wieder aufzubauen, für einen noch nicht vorhandenen Zweck, mit nicht vorhandenem Geld, erschließt sich mir nicht so sehr. Mit dieser Argumentation könnt man fordern, alle Gebäude des 19. und 20. Jahrhunderts wieder zu rekonstruieren. Weil die ja soooo schön waren.

    Der Museumsentwurf für das Exilmuseum war in meinen Augen gelungen. Modern und doch eine Verneigung von dem alten Bahnhofsportal. Eine alternative Unterbringung in der Fasanenstraße kann ich mir schon aus Platzgründen nicht vorstellen. Am Anhalter Bahnhof waren auf 7.000 qm 3.500 qm Ausstellungsfläche geplant.

    P.S.: Ich muss mich korrigieren: Die Idee, die Ausstellung in der Fasanenstraße, in einer Villa zu zeigen, kommt von der Stiftung selbst. Also kann es schon so kommen.

    BV STA 25/27

    Zwei vierstöckige Mehrfamilienhäuser entstehen im ehemaligen Botschaftsviertel der DDR in Stavangerstraße 25/27

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    Weil der Auftraggeber nicht bekannt ist, raunt der Tagesspiegel (Paywall): "Rätsel um prominente Baustelle in Berlin: Was entsteht hier mitten im alten DDR-Botschaftsviertel?"

    Bekannt ist immerhin das Architekturbüro Superland. Geplant sind 34 barrierefreie 1-3-Zimmer-Wohnungen. Das Gebäude entsteht in Holzhybrid-Bauweise mit z.T. recycelten Materialien und einem innovativen Haustechnik-Konzept mit Eisspeicher-Solewärmepumpe. Von der Formensprache sind die beiden neuen Gebäude an die Standard-Botschaftsgebäude der DDR angelehnt.

    So soll es einmal aussehen:

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    Copyright: Superland/Studio Feldmann

    Mit dem Bau wurde schon begonnen. Die Fertigstellung ist derzeit für das 4. Quartal 2026 vorgesehen.

    Eintrag DAF-Karte

    Wie der Tagesspiegel "exklusiv" berichtet (Paywall) soll an der Greifswalder Straße 86

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    auf dem Gelände des dortigen Edeka-Marktes ein "Hochhaus" mit 43,4 Metern Höhe und 13 Geschossen

    entstehen. (Wobei Hochhaus schon etwas übertrieben ist).

    Der geplante Neubau soll sich an den Plattenbau-Riegeln des Mühlenviertels orientieren. Der „Lückenschluss-Paragraf“ 34 des Baugesetzbuches (BGB) soll zum Einsatz kommen. Er erlaubt ein Neubauvorhaben, das sich in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt. Die Höhe dürfte deshalb etwa so hoch sein, wie das Haus links:

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    Nach den aktuellen Plänen soll ein Hochhaus mit 10.600 Quadratmetern Bruttogeschossfläche entstehen. Im Erdgeschoss soll Einzelhandel unterkommen. In den Geschossen 1 bis 13 sind Wohnungen vorgesehen; der Wohnungs-Anteil soll dabei rund 93 Prozent betragen. Wer der Investor sein soll, ist noch nicht bekannt. EDEKA ist es nicht. Der ist nur Mieter in der jetzigen Immobilie.

    Eine Verdichtung mit Wohnungen an diesem sehr gut gelegenen und mit den Einzelhandels-Flachbauten nur sehr extensiv genutzten Grundstücks ist meiner Meinung nach sehr zu begrüßen.

    Dass Möbel Hübner in der Genthiner Straße

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    nach 117 Jahren seine Pforten schließt (Tagesspiegel Paywall), ist in einem Architekturforum vielleicht eher keine Meldung wert. Dass das ikonische 12-stöckige Gebäude

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    zu Wohnungen umgebaut werden soll, vielleicht schon.

    Was geplant ist: In Etage drei bis zwölf sollen 89 Mietwohnungen entstehen, darunter Büros. Die Hübner-Eigner-Familie Türklitz bleibt weiter Besitzerin der Immobilie und hofft, dass sich die neue Nutzung besser rentiert als die alte. Genauere Pläne oder gar Visualisierungen gibt es noch nicht. Momentan läuft der Möbel-Ausverkauf.

    Backstein DAF-Karte?

    So soll das Projekt aussehen:

    BV Landsberger Tor

    [url=https://postimages.org/]67b885bbd48110734137b1ce-Landsberger-Tor-(2).webp[/url

    Copyright: Periskop

    Allerdings ist die Visualisierung von September 2024. Ob tatsächlich so gebaut wird? Auf der Webseite wird von einer Mischnutzung auf dem 10.130 Quadratmeter großen Grundstücks gesprochen. Dort sollen 39.000 Quadratmeter BGF entstehen mit einem Schwerpunkt auf den besonderen Wohnbedürfnissen von Studenten, Senioren und Wohngruppen. Außerdem soll Nahversorgung vom Supermarkt mit Bäcker bis zur Apotheke und Räume für zum Beispiel Arztpraxen entstehen.

    Backstein DAF-Karte?

    Ergänzung: Gerade sehe ich, dass Merlin das Projekt unter dem Namen "Green Rebel" im Oktober 2024 hier schon vorgestellt hat.

    Der Tagesspiegel (Paywall) berichtet, dass die

    Conrad Villa Nummer 3

    in Wannsee, in der Straße zum Löwen 1, siehe gelber PIN

    abgerissen werden und durch 7 Reihenhäuser ersetzt werden soll. Die Villa aus dem Jahr 1871 hat 430 Quadratmeter, drei Stockwerke und ist Millionen Euro wert, schreibt der Tagesspiegel. Schon vor 5 Jahren drohte der Abriss, als ein Immobilienentwickler das „Löwenpalais No. 1“ mit „acht exklusiven Loft-Apartments“ errichten wollte. Der neue Besitzer plant den Bau von sieben Reihenhäusern.

    Der Verein für Kultur und Geschichte in Wannsee ist gegen den Abriss und schlägt dem Investor vor, die Baupläne noch einmal zu ändern: Das historische Gebäude soll erhalten bleiben und stattdessen auf dem hinteren Teil des Grundstücks neu gebaut werden. Dies sei lediglich ein Appell, denn das Recht ist auf der Seite des Investors. Aus Kostengründen, so der Investor, sei das nicht möglich.

    Die Villa steht nicht unter Denkmalschutz. Allerdings ist der Abriss auch noch nicht genehmigt.

    Von den ursprünglich 14 Conrad-Villen der Colonie Alsen sind nur noch sechs erhalten, vier davon stehen unter Denkmalschutz. Nummer 3 nicht.

    jered1993 Diese Beteiligungsmöglichkeiten gibt es doch in Berlin zuhauf. Doch viele sind zu träge, um mitzumachen:

    https://www.berlin.de/buergeraktiv/b…au-und-planung/

    https://xhain-beteiligt.de/

    https://mein.berlin.de/projekte/modul…erkehrswende-m/

    https://gruen-berlin.de/projekte/urban…rum/beteiligung

    Deshalb gibt es auch da immer wieder Kritik: Wer macht da überhaupt mit? Sind das immer dieselben? Sind die Teilnehmerinnen repräsentativ?

    Alles hat Vor- und Nachteile.

    Dekoratives Anführungszeichen

    ... Die Fläche lädt durch den Erhalt des Gebäudes auch zukünftig nicht zum Verweilen oder flanieren ein

    Zum Flanieren und Verweilen kann man in das Scheunenviertel gehen. Nur ein paar Schritte. Oder ins Nikolaiviertel. Oder an den Senefelder Platz.

    Das wäre doch auch bei einem Abriss und Neubau an dieser Ecke kein kuscheliges Flanierviertel geworden...

    Und ich denke schon, dass sich die Ecke nach Fertigstellung des kompletten Ensembles beleben wird.