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Vielleicht greifen sie ja auch noch Berliniers Behauptung aus dem Nachbarstrang auf, jeder "normale Mensch, der bei gesundem Verstand" sei, müsse ihnen rechtgeben.
Schlechten Traum gehabt? Bin ich dir als Christian Lindner in gelber Unterhose erschienen und hab dich mit ner Ampel erschlagen oder wie kommst du auf die Idee meine Einwände gegenüber einem angesifften und vorgesetzten Gitterraster vor einem breiten Hochhausriegel in der Diskussion um die Wilhelmstr-Platten zu zweckentfremden? Nicht mal ich desavouiere so billig.
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Und wenn damit verhindert wird die Fassaden in "Plastik und Weißanstrich" schadstofffzubelasten, es wäre mir recht ebenso wie bei einem mit Stuck verzierten Gründerzeitler
Interessant. Die optische Aufwertung der Gebäude wird von vornerein als "Plastik und Weißanstrich" diskreditiert. Den Ansatz verstehe ich nicht, vor allem vor dem Hintergrund, dass die Gebäude gerade nicht "0815" wären. Da liegt doch der Schluss nahe, dass man sich bei einer Sanierung etwas mehr Mühe geben würde und wir kennen doch alle Beispiele, wie häßliche Entlein zu wunderbaren Gebäuden aufgewertet wurden. Genau solche Beispiele werden hier regelmäßig gefeiert und zwar von denselben Leuten, die sich hier merkwürdig konservativ zeigen. Das wundert mich. Scheinbar wird die Diskussion doch von mehreren Aspekten getrieben. Und deshalb wird sie auch niemals einen Konsens erreichen können, solange wir Stadtreperatur gegen Bezahlbarkeit ausspielen, Architektur gegen Geschichte und soziale Fairness gegen marktwirtschaftliche Opportunität. Das Wirken von Politik besteht ja gerade darin, diese Dinge miteinander in Einklang zu bringen. Wie sollen unsere Politiker das eigtl. schaffen, wenn wir es im Forum nicht mal hinbekommen?

