Beiträge von garcia

    Nach Deiner Logik, Goldfischbauch, müssten wir alle dann ja auch für dringend notwendige Sanierungen in Wanne-Eickel herangezogen werden können?


    Wenn ein privater Spender seinen Beitrag zur Sanierung von der Steuer absetzen kann, dann kostet ihn die Spende noch immer ca. das dreifache (Körperschaft) bzw. ca. das doppelte (Spitzeneinkommenssteuersatz) der damit eingesparten Steuerschuld. "Sparen" tut er also nicht, ganz im Gegensatz zur Allgemeinheit, die ja ganz erheblich von der Sanierung der Station profitiert.


    Die Allgemeinheit zahlt schon für alles, die Diäten der Abgeordneten die tollen Kampfpanzer und Kampfflugzeuge die wahrscheinlich niemals zur Landesverteidigung eingesetzt werden.


    Bitte erst denken, dann reden. Zum Selbststudium verlinke ich einfach mal zu Wikipedia.


    Die Allgemeinheit zahlt 10 Mrd. Euro für Stuttgart21 und die Allgemeinheit bürgt mit hunderten von Milliarden Euro für unsere Banken. Und da soll natürlich kein niedriger Milliardenbetrag vorhanden sein, für etwas was mehr als sinnvoll ist???


    Über diese Ausgaben/ Bürgschaften kann und soll natürlich diskutiert werden, "Der kriegts aber auch" ist jedoch immer ein schwaches Argument. Die logische Folge wäre die Vollsubventionierung von allem.

    Der große Nachteil dieser Variante im Vergleich zur Atlanta-Variante ist der breitere Lärmteppich. Das vom Lärm betroffene Gebiet ist deutlich größer als bei enger zusammenliegenden Parallelbahnen. Die jetzige Ausbauvariante mit der NW-Bahn wurde u.a. mit der "Demokratisierung des Lärms" begründet. Soll heißen: Jeder(auch die Frankfurter) bekommt etwas vom Lärm ab. Diese Begründung grenzt schon an Schwachsinn. Auch aus regionalplanerischer Sicht wäre es von Vorteil, man hätte einen "Lärmstreifen" und nördlich und südlich davon Ruhe. Somit ließen sich auch im Ballungsraum Flugverkehr und Wohnen verbinden. Durch den Wegfall der Startbahn West wäre tatsächlich nur noch ein Streifen vom Flugverkehr betroffen, was den Bewohnern der Region langfristig Planungssicherheit geben würde.

    Den Google Bildern nach zu urteilen ist da vermutlich nicht mehr viel von der alten Pracht vorhanden. Alte Bausubstanz mag noch da sein, die Fassade dürfte aber größtenteils abgeschlagen worden sein. Bei der Kaiserstraße 48 ist es auch nur dem Eigentümer zu verdanken, dass er den Aufwand betrieben hat den größten Teil der Fassade wieder neu herstellen zu lassen.

    Da steckt keine Salamitaktik dahinter. Der Aufzug wird wohl innen vorgesehen sein. Der Maintower könnte Dir da als Beispiel dienen. Ich vertrau nicht auf die Macht des Patriarchen, aber ich habe bisher auch keine Anhaltsgründe an den Aussagen seiner Gesellschaft zu zweifeln.


    Und natürlich muss man sich Denkmalschutz auch leisten können. Irgendjemand muss es ja schließlich bezahlen. Im Zweifelsfall die Gesellschaft, aber das muss es ihr dann auch erst mal wert sein. Anders als beim Abriss eines Altbaus im Westend zugunsten eines Neubaus geht es hier ja nicht darum einfach mehr Einnahmen zu generieren. Während sich der Altbau im Westend schon trägt, kann das bei einem Gebäude mit Null Nutzwert und keinerlei Erträgen wohl kaum behauptet werden.

    Lieber Turmwächter, solltest Du tatsächlich in die Zukunft schauen können, dürftest du mit dieser besonderen Gabe wohl selbser nicht zu den "Ortsarmen" zählen. Vielleicht könntest du ja für uns live von den Interessentenveranstaltungen berichten? Für die Normalsterblichen unter uns gab es bisher keinen Anhaltspunkt den Aussagen von Herrn Hopp uns seiner Gesellschaft zum Drehrestaurant zu misstrauen. Im Rhein-Neckar-Raum ist Vadder Hopp bisher auch noch nicht als "Raubtierkapitalist" oder ähnliches bekannt geworden.


    Im übrigen war der Turm schon seit Jahren aus Brandschutzgründen nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Selbst ohne Restaurants - was ich natürlich nicht hoffe - würde sich also nichts ändern. Auch war der Turm nie öffentliches Eigentum, einen rechtlich-moralischen Anspruch für eine wünschenswerte öffentliche Nutzung kann ich daher auch nicht erkennen. Und zum Thema Denkmalschutz: Den muss man sich auch leisten können. Mit den Einnahmen deiner Hellseherfähigkeiten ließe sich der sicher nicht günstige Unterhalt eines Hochhauses wohl locker finanzieren. Ob die Öffentlichkeit in der Mehrheit jedoch Millionen dafür ausgeben wollte, die an anderer Stelle dann fehlen, wäre zumindest fraglich gewesen.


    Ein größerer Umbau für eine zukünftige Nutzung hätte den Charakter des Turms ja in ähnlicher Weise verändert.

    Viel wichtiger finde ich, dass für das Stadthaus eine sinnvolle Nutzung gefunden wird. Abgesehen von der begehbaren Kaiserpfalz im Souterrain weiß die Stadt doch selber gar nicht wofür sie diesen zusätzlichen "Veranstaltungssaal" braucht. Man sollte eine kommerzielle Nutzung, sprich Wohnungen oder Büros, verfolgen. Dann müsste die Stadt "nur noch" die Ausstellungsflächen finanzieren. Möglicherweise ist ja auch ein kleines Café im Erdgegeschoss realisierbar.

    Das ist doch mal ein stimmiger Entwurf. Modern, hochwertig und bezugnehmend zum Bestand. Sehr gelungen.


    Sollte es sich beim Projekt Myliusstraße 33-37 (OFB-Sitz) tatsächlich nur um eine Revitalisierung handeln, dann ist der Entwurf nachvollziehbar. Sollte es sich um einen Neubau wäre mehr wünschenswert gewesen. Schmittchen, weshalb meinst Du dass ein "einfallsreicherer" Entwurf in dieser Ecke nicht gewünscht ist? Es gibt dort zwar architektonisch einige sehr einfache Nachkriegsbauten, aber auch noch sehr schönen Gründerzeitbestand.

    Also dass das Umspannwerk kaum zu sehen war kann man nun wirklich nicht behaupten. Das war von der Hochstraße aus leider sehr prominent. Auch von der Fressgass/ Opernplatz war beim Blick in die Straße präsent.

    Ich schätze Deine Beiträge sonst sehr, GoldenAge. Aber hier geht Dir eindeutig die Sachlichkeit verloren.


    Die gescheiterte Fusion mit der LSE geht noch auf Francionis Werner Seifert zurück. Dieser musste damals tatsächlich seinen Job an den Nagel hängen. Die von Dir genannten internationalen Transaktionen kamen vor allem aufgrund nationaler Interessen nicht zu stande. Der Vergleich hinkt daher erheblich.


    Man kann die Fusion mit der NYSE trotzdem kritisch sehen, aber das sollte dann bitte sachlich richtig begründet werden.

    Die Stadt hat meines Wissens bei der Genehmigung der Leuchtreklamen einen recht großen Freiraum, d.h. die Stadt muss Leuchtreklame nicht genehmigen. Sollten die erteilten Genehmigungen für die Gebäude rund um den HBF nach einer gewissen Zeit auslaufen, dann hätte die Stadt sehr wertvolle Verhandlungsmasse in Ihrer Hand. Ein neuer Vertrag könnte dann eine Wiederherrstellung der alten Dachlandschaft zur Bedingung machen. Kennt hier jemand die tatsächliche Sach- und Rechtslage?

    Unter der ursprünglichen Planung eines großstädtischen belebten Boulevards auf dem zahlreiche Passanten flanieren um einzukaufen und in Cafés zu sitzen, hätte eine U-Bahn mE durchaus Sinn gemacht. Da diese Vision aber ohnehin nicht umgesetzt wurde, ist aus den oben genannten Gründen eine Stadtbahn aus Kosten-Nutzengründen vertretbar. Man kann die Bahntrasse ja leicht vertieft führen, so dass ein ebenerdiger Einstieg auf Straßenniveau möglich ist. Das würde die optisch Trennung beider Seiten verhindern.

    Es stimmt schon, dass momentan eine Rekonstruktion finanziell nicht darstellbar ist. Allerdings sollte das nicht davon abhalten langfristig einen Plan für Schauspiel und Oper zu entwickeln. Der derzeitige Bau ist alles andere als architektonisch ansprechend.


    Die Oper wurde mehrfach zur Oper des Jahres ausgezeichnet und genießt in Fachkreisen einen hervorragenden Ruf. Leider verbindet auf der Straße kaum einer Frankfurt mit Opern, ja oftmals nicht mal mit Kultur. Dabei hat Frankfurt nicht nur den höchsten selbstfinanzierten Kulturetat aller Städte, sondern auch qualitativ führende Einrichtungen. Architektonisch herausragende Gebäude könnten hier meiner Meinung nach erheblich zu einer Besserung des Images der Stadt beitragen.


    Die Stadt sollte daher einen langfristigen Plan entwickeln. Dieser könnte vorsehen, das alte Schauspielhaus zu rekonstruieren und einen Neubau für Oper und Ballet zu planen. Das Depot an der Bockenheimer Warte könnte dann eingespart werden (bzw. bei Bedarf von der Musikhochschule getragen werden). Die Rekonstruktion könnte zumindest innen aus Kostengründen sehr vereinfacht erfolgen.


    Mit Blick auf die Finanzlage wäre das nur auf mittlere Sicht und nach Abschluss der Altstadtrekonstruktion machbar. Mit konkreten Plänen könnte man jedoch beginnen private Mittel und Erbschaften einzusammeln. Bei der Elbphilarmonie in Hamburg kamen damit erhebliche private Mittel zusammen.


    Der erhebliche Investitionsaufwand wäre sicher nur tragbar wenn sich das Land beteiligt. Auch sollte man neue Finanzierungskonzepte berücksichtigen. Bspw. könnte man die Namensrechte der Oper für 10 Jahre verkaufen (z.B. "Oper Frankfurt - gefördert durch die Deutsche Bank") oder ein Sponsoring wie bei den Berliner Philarmonikern ins Auge fassen.
    Durch eine engere Kooperation mit der Staatsoper in Wiesbaden könnten sicher auch Einsparungen erzielt werden, die dem Neubau und der Neupositionierung zu Gute kämen.

    Was bitte soll "höhere (!) Besteuerung von Immobilienleerstand" sein? In wie fern wird Leerstand bisher denn überhaupt besteuert? Und weshalb sollte Leerstand besteuert werden? Der Eigentümer hat ja schließlich keine Einnahmen, von Gewinnen ganz zu schweigen.

    Wenn Motel-One tatsächlich der Mieter werden soll(te), dann sind ein paar weitere Jahre Leerstand vielleicht sogar die bessere Option in dieser Lage ;)


    In Sachen Erhaltungswert des Gebäudes gebe ich RMA vollkommen recht. Aus meinem Bekanntenkreis wäre mir niemand bekannt, der dem BRh nachtrauern würde. Es wäre wünschenswert wenn der Folgebau gegliedert wäre, um sich besser in die Umgebung einzufügen. Nicht kleinteilig, aber auch nicht aus einem Guss.