Beiträge von Hammastadt

    Die Zeit.....

    Diese Zeitartiekel sind einfach nur noch lächerlich, entweder reiten sie ohne sich zu langweilen auf der ach so Mislungenen Hafencity(noch nicht mal fertig) rum. Nur weil sie es nicht akzeptieren können, dass der Spiegel und nicht die dort reingekommen sind oder sie regen sich drüber auf wenn irgendwelche Siebziger Klitschen abgerissen werden. In diesem grauenhaften Artiekel unterscheiden sie nicht mal zwischen vorkriegsarchietektur und nachkriegsarchietektu. Und ganz ehrlich in Hamburg muss man einfach viel abreißen. 1000 Gebäude in einem halben Jahrzeht finde ich jetzt auch nicht so dramatisch. Fakten wie zum Beispiel: in Hamburg wurden in den letzten Jahrzehnten nicht einmal 10 Denkmalschutzgebäude abgerissen lassen sie gleich weg und meinen immer nur dass jedes neue Gebäude häßlich sei.

    Wie währe es denn, da es ja ein neues Quartier aber in alter Lage mit Straßennamen die sich auf andere Straßen in Altona und Umgebung beziehen oder auch Straßen die nach etwas gediegenem klingen.


    Mir schwebt da zum Beispiel Neue Palmalie, Altonaer Hochallee, Ottensener Allee, Neue Marktstraße, Zum Wasserturm oder auch Internationale Namen wie Kopenhagener Allee oder so ähnlich

    Die werden wohl etwas älter sein. So was würde man doch niemals neu vor schöne Gebäude stellen. Eine weitere Geschmacksverirrung der Nachkriegszeit.
    Die Dinger sehen aus wie nächste Ausfahrt Industriebrache. Man kann ja nur hoffen das die Teile in eine Kiste kommen mit der Aufschrift nie wieder öffnen;)
    Aber ich kann daran nun wirklich keine Schönheit erkennen, sowas passt nur zu irgendwelchen plattenbausiedlungen. Da passen eh viel besser die Laternen aus der Hafencity hin oder eben wenn man keinen Kontrast setzten will, solche oldschool Lampen wie z.B. an den Brücken der Alster.

    Ich find den "Klotz" eigentlich nicht so schlecht. Ich finde die Formen und die Art wie man das Gebäude geplant hat und es in Schiffsform gebracht hat. Ich finde es schätzenswerter als jedes andere Gebäude welches zwischen 1950 und 1990 im Nachlriegsdtil gebaut wurde.

    @ DonJon Ich kann dir vllt. weiterhelfen. Da ich ein paar Jahre in der Rechtsabteilung von G+J später Bertelsmann gearbeitet habe und ich Freunde habe die in der Grafikabteilung arbeiten komme ich an ein paar Informationen.
    Also es war lange geplant das Gruner und Jahr auszieht und das Gebäude abgerissen wird, weil man gedacht hat das sich der Konzern nicht wieder erholen wird. Doch nach dem Spar und Reformpaket von Julia Jäckel ist das Unternehmen anscheinend wieder auf Kurs gebrach und fährt gewinne ein.


    http://www.handelsblatt.com/un…er-auf-kurs/11967124.html

    Um mal kurz einen Auschweifer zum Thema Konkurenz und Chancen zu kommen.
    Wie schätzt ihr jetzt die Chachen für Hamburg ein sind die durch das Ausscheiden von Boston eher gestiegen oder meint ihr dass sie eher gesunken sind da ja jetzt ein anderer Bewerber wahrscheinlich LA an Start geht. Da diese Bewerbung kaum auf die Reformen des IOCs eingeht könnte ich mir vorstellen das Hamburg jetzt größere Chancen hat. Was meint ihr

    @ Pumpernickel Ein letztes Wort Häuser dann sag ich hier auch nichts mehr;) Eher nicht da ich allgemein von der Archietektur in Europa geschrieben hab und nur weil wir im Hamburgforum sind halt Beispiele aus Hamburg genommen habe. Aber was ist denn Lokalpatriotisch wenn ich schreibe dass in Hamburg meistens Klinker benutzt wird und in Wien Neubauten verputz werden siehe Seestadt oder Sonnenwendviertel. Nur weil ich kein Früher war alles besser und heute wird alles schlechtgemscht Typ bin ist das auch kein Zweckoptimismus weil mit ganz einfach neue Archietektur gefällt und das meiste bei deinem Beitrag irgendwie nach als ich noch jung und schön war.... Aber nun gut wenn du meinst.....

    @ pumpernickel


    Da liegst du gewaltig falsch. Zwar gibt es an vielen Stellen auf der Welt ähnliche Architektur. Aber trotzdem unterscheidet sie sich je nach region immer noch in der Masse so wie in der Gründerzeit. Man kann genauso wenig Gründerzeit oder Jugendstil Gebäude aus München oder Hamburg unterscheiden. Trotzdem ist die Grundsätzliche Architektur immer noch verschieden. Man muss sich nur Neubauprojekte in Wien und in Hamburg angucken und man wird veststellen dass sie sehr unterschiedlich sind. In Hamburg z.B. wird ungewöhnlich viel Klinker benutzt, kaum ein Gebäude in der Neuen Mitte Altona z.B. hat keinen Backstein währen Neubauprojekte in Wien z.B. meist verputzt sind und Bunter gestrichen.
    Natürlich kann jedes Gebäude überall in Nordeuropa stehen aber das war früher nicht anders. Nur die Landmarken wie das Rathaus sind wirklich umauswechselbar genauso ist es heute auch. wenn man an die Elbphilharmonie oder die Opa in Sydney sind das auch komplett umauswechselbare Gebäude. Damals wie heute musste aber auch Wohnraum geschaffen werden so wurden auch damals uniforme wenn auch verschnörkeltere große Wohnprojekte gestartet.
    Es wird zwar oft gesagt, dass Neubaugebiet kahl sind etc. aber es muss sich einwachsen und in 100 Jahre wird man über die neue Mitte Altona nur als Beispiel das selbe denken wie jetzt über Eppendorf- Davon ausgenommen sind natürlich Wohnsilos und Großsiedlungen sowie die gesamte Geschmacksverirrung der 60 70

    Man darf es doch schade finden, wenn ein Reetgedecktes Haus abgerissen wird - das offensichtlich noch intakt war. Die werden leider immer weniger!


    Bist auch wohl eher ein Freund der Abrissbirne. ;)


    Kommt drauf an wo ma in Hamburg sich befindet. In Volksdorf z.B. wurden gerade zwei Reeddachhäuser rekonstruiert und eines wieder aufgebaut. Und gerade in den Nördlichen Walddörfern laufen gerade mehrere Fachwerkprojekte