Liebfrauenberg Hsnr. 37
Der Bau aus den 50er Jahren steht jetzt schon einige Zeit leer (unten ein Foto von mir aufgenommen Anfang April). Kein Bauschild.

Der Bau aus den 50er Jahren steht jetzt schon einige Zeit leer (unten ein Foto von mir aufgenommen Anfang April). Kein Bauschild.

Schon ist vor dem Fall der Planen zu ahnen, dass der Umbau dem Gebäude gut getan hat. Passt sich der historischen Schönhof-Bebauung gut an.

(Foto von mir)
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(...) derzeit ein Gerüst am Polizeipräsidium zur Friedrich-Ebert-Anlage hin aufgebaut wurde. Weiß jemand worum es sich dabei handelt?!
Das ist als Schutz vor herabfallenden Fassadenteilen gedacht. Die Gebäudesubstanz hat in den Jahren des Leerstands sehr gelitten.
^ Ich vermag nicht zu erkennen, warum "45 Prozent (...) bezahlbare, freifinanzierte Mietwohnungen" nicht zu einer sozialen Durchmischung führen sollen. Zurzeit liegt die Nettokaltmiete derartiger Neubauwohnungen bei ca. 14-15 EUR / m² (ABG).
Ansicht von heute aus dem Regionalexpress.
Rechts der Rohbau der Erweiterung der Gehörlosenschule. Links, seit Monaten unverändert, die weitgehend fertiggestellten Bodenplatten für die geplante Hochhausbebauung. Auch die geplante neue Stützwand der Bahntrasse ist noch nicht erkennbar.
Foto von mir, Klick vergrößert
Eben aus dem fahrenden Zug gesehen: Rohbau der Erweiterung der Gehörlosenschule fertiggestellt. Rest unverändert (Bodenplatten fertiggestellt).
(Sommerhoff) Der Stand vom 31.08.2018 ist im wesentlichen der heutige Stand, viel hat sich seitdem nicht getan, die Bodenplatten stehen weitgehend.
Siehe meinen damaligen Beitrag mit Foto: http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost…37&postcount=83
...jetzt mit Dach. Die zusätzliche Etage hat dem Gebäude (und der Ecke) gut getan, wirkt nicht mehr so gedrungen.
Warum baut eigentlich niemand mehr Mansarddächer?

^ Metropolit, schau Dir den Bebauungsplan B569 an. Die Machbarkeitsstudie ist nichts anderes als in den B-Plan reinskizzierte Überlegungen. Platz für eine Spielstätte bleibt da nicht.
Leider wird das zweifelhafte Studierendenhaus von Ferdinand Kramer an der Bockenheimer Warte erhalten, eins der uniformen Gebäude, das er mit rüden Methoden nach seinen Entwürfen durchgesetzt hat. Dadurch ist eine homogene südliche Platzgestaltung an der Warte aus meiner Sicht nicht möglich.
Zudem gibt es eine im Block eingeschlossene, sozial schwer zu kontrollierende Grünfläche, deren Nutzen sich mir an dieser Stelle nicht erschließt.
^^ Das ist ein Vorgabe der Feuerwehr, da der Brandschutz noch nicht abgenommen sei.
Siehe fnp
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dann sollte die Überlegung legitim sein, für einige Jahre den Betrieb komplett zu schliessen. So liessen sich locker 300-500 Mio € alleine durch eine "Pause" gegenfinanzieren.
Und man fängt von vorne an, als Provinzoper, als hätte es nie eine Oper in ffm gegeben. Schauspieler und Sänger und noch mehr das Orchester sind ein gewachsenes Team mit Ruf und Anziehungskraft für neue talentierte Mitwirkende.
Bis sich wieder eine Oper auf heutigem Niveau bildet, vergehen Jahre, falls es überhaupt gelingt. Das Gebäude ist nur eine Hülle und trägt wenig dazu bei - Ausnahme: eine gute Bühnentechnik. Die ist heute schon recht neu und angemessen. Auch die Akustik ist gut.
Die Umweltdezernentin will in den Mainwiesen Sprinkleranlagen installieren, die in Trockenperioden Mainwasser zur Bewässerung nutzen.
Heutiger Artikel in der fnp:
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Schade nur, dass es die Stadt vorhersehbar auch in den nächsten Jahren nicht hinkriegen wird, ihrer Ankündigung von 2015 (PDF) Taten folgen zu lassen und die übrige Tristesse zu beseitigen.
Ich verstehe das Dokument so, dass nichts passieren wird: "Aktuell befindet sich dieses Projekt jedoch nicht in der Arbeitsliste, die von der
Stadtverordnetenversammlung dem Magistrat zur Erledigung übertragen wurde (...). Daher kann eine inhaltliche Bearbeitung derzeit nicht erfolgen."
"Paris schlägt Frankfurt"
Heute in der Süddeutschen Zeitung:
Banker ziehen wegen des Brexits nach Frankreich, statt an den deutschen Finanzplatz. Präsident Macron hat offenbar sehr gut für seine Stadt geworben.
Tja... Für mich nachvollziehbar. Der Bund hat sich für Frankfurt eingesetzt, aber nur im Kontext der lahmen Hessen-Unterstützung. Vielleicht gibt's sowas wie Frankfurt-Bashing?
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bre…kfurt-1.4058227
Ein (zugegeben emotionales) Bashing-Beispiel der in der Landesregierung ungeliebten Stadt: Die Landesregierung nimmt Frankfurt jedes Jahr 100 Mio., um finanzschwache Kommunen zu unterstützen, und reguliert die Stadt, wenn sie angesichts der durch die steigende Einwohnerzahl wachsenden Ausgaben wegen des "Landraubs" kaum in den Griff bekommt.
zu #1224
Noch wird im Keller gewerkelt, komplizierte eingeengte Baustelle.
zu #1245
Jetzt abgerüstet ganz in rot - Klinker/Dachpfannen/Gauben, was hat sich der Architekt dabei gedacht? Oder Ardi Goldman?

Hinter dem Haus auf dem Baugrundstück habe ich diesen Diskus mit Europa-Silhouette entdeckt, der erst seit kurzem hier steht - weiß jemand mehr darüber?
Aktuell zu #1234: Wurde bis auf das EG abgerissen, jetzt wächst das Gebäude wieder laaaangsam und ragt schon leicht über die Planen hinaus.

Seit ein paar Tagen gibt es auch ein Bauschild. Demnach entsteht ein Beherbergungsbetrieb mit 28 Gästebetten, dazu wird um ein Vollgeschoss aufgestockt werden:

Der Kreisel Holbeinstraße/Burnitzstraße/Oppenheimer wurde schon vor Jahren angekündigt, gut, dass er jetzt realisiert wird! Der Platz schreit ja geradezu danach.
Hier gibt's was zum KBW-Haus in der Mainzer Landstr. 147, u.a. mit Foto aus dem Jahr 1989:
Website "Orte der Revolte, Frankfurt 1965 bis 1980"
http://orte-der-revolte.de/mainzer-landstrasse-147/
EDIT: Es gibt hierzu noch mehr im Netz, wie z.B. im Spiegel-Artikel aus Jan. 2001 (mit einigen Ungenauigkeiten) "Salz in der Grünen Suppe", Ausschnitt:
"Die Zentrale des KBW in der Mainzer Landstraße 147 in Frankfurt am Main, in den Siebzigern eine Festung mit kugelsicherem Glas und massiven Stahltüren, erwies sich als ein Filetstück der Bankenstadt. Die Commerzbank verlor als Erste die natürliche Scheu und bot rund zehn Millionen Mark für das Grundstück. Dem KBW lag aber mehr am nachhaltigen Wirtschaften als am schnellen Geld. So baute das Kreditinstitut im Tausch das so genannte Ökohaus. Geschätzter Wert: mindestens 30 Millionen Mark."
Der Vertrag mit der Coba wurde allerdings erst 1988 geschlossen, drei Jahre nach der Auflösung des KBW.