Beiträge von Lu-Mo

    Neue Wohnquartiere am Sommerhoffpark

    Ansicht von heute aus dem Regionalexpress.
    Rechts der Rohbau der Erweiterung der Gehörlosenschule. Links, seit Monaten unverändert, die weitgehend fertiggestellten Bodenplatten für die geplante Hochhausbebauung. Auch die geplante neue Stützwand der Bahntrasse ist noch nicht erkennbar.

    Bild: https://mohnhaupt.de/files/sommerhoff10-01.jpg

    Foto von mir, Klick vergrößert

    ^ Metropolit, schau Dir den Bebauungsplan B569 an. Die Machbarkeitsstudie ist nichts anderes als in den B-Plan reinskizzierte Überlegungen. Platz für eine Spielstätte bleibt da nicht.
    Leider wird das zweifelhafte Studierendenhaus von Ferdinand Kramer an der Bockenheimer Warte erhalten, eins der uniformen Gebäude, das er mit rüden Methoden nach seinen Entwürfen durchgesetzt hat. Dadurch ist eine homogene südliche Platzgestaltung an der Warte aus meiner Sicht nicht möglich.
    Zudem gibt es eine im Block eingeschlossene, sozial schwer zu kontrollierende Grünfläche, deren Nutzen sich mir an dieser Stelle nicht erschließt.

    Dekoratives Anführungszeichen

    dann sollte die Überlegung legitim sein, für einige Jahre den Betrieb komplett zu schliessen. So liessen sich locker 300-500 Mio € alleine durch eine "Pause" gegenfinanzieren.

    Und man fängt von vorne an, als Provinzoper, als hätte es nie eine Oper in ffm gegeben. Schauspieler und Sänger und noch mehr das Orchester sind ein gewachsenes Team mit Ruf und Anziehungskraft für neue talentierte Mitwirkende.
    Bis sich wieder eine Oper auf heutigem Niveau bildet, vergehen Jahre, falls es überhaupt gelingt. Das Gebäude ist nur eine Hülle und trägt wenig dazu bei - Ausnahme: eine gute Bühnentechnik. Die ist heute schon recht neu und angemessen. Auch die Akustik ist gut.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Schade nur, dass es die Stadt vorhersehbar auch in den nächsten Jahren nicht hinkriegen wird, ihrer Ankündigung von 2015 (PDF) Taten folgen zu lassen und die übrige Tristesse zu beseitigen.

    Ich verstehe das Dokument so, dass nichts passieren wird: "Aktuell befindet sich dieses Projekt jedoch nicht in der Arbeitsliste, die von der
    Stadtverordnetenversammlung dem Magistrat zur Erledigung übertragen wurde (...). Daher kann eine inhaltliche Bearbeitung derzeit nicht erfolgen."

    "Paris schlägt Frankfurt"
    Heute in der Süddeutschen Zeitung:
    Banker ziehen wegen des Brexits nach Frankreich, statt an den deutschen Finanzplatz. Präsident Macron hat offenbar sehr gut für seine Stadt geworben.

    Tja... Für mich nachvollziehbar. Der Bund hat sich für Frankfurt eingesetzt, aber nur im Kontext der lahmen Hessen-Unterstützung. Vielleicht gibt's sowas wie Frankfurt-Bashing?

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bre…kfurt-1.4058227

    Ein (zugegeben emotionales) Bashing-Beispiel der in der Landesregierung ungeliebten Stadt: Die Landesregierung nimmt Frankfurt jedes Jahr 100 Mio., um finanzschwache Kommunen zu unterstützen, und reguliert die Stadt, wenn sie angesichts der durch die steigende Einwohnerzahl wachsenden Ausgaben wegen des "Landraubs" kaum in den Griff bekommt.

    Neubau Schloßstraße 24 (Bockenheim)

    zu #1245
    Jetzt abgerüstet ganz in rot - Klinker/Dachpfannen/Gauben, was hat sich der Architekt dabei gedacht? Oder Ardi Goldman?

    Hinter dem Haus auf dem Baugrundstück habe ich diesen Diskus mit Europa-Silhouette entdeckt, der erst seit kurzem hier steht - weiß jemand mehr darüber?

    Rödelheimer Straße 32, ehemals Zweirad Sondergeld (Bockenheim)

    Aktuell zu #1234: Wurde bis auf das EG abgerissen, jetzt wächst das Gebäude wieder laaaangsam und ragt schon leicht über die Planen hinaus.

    Seit ein paar Tagen gibt es auch ein Bauschild. Demnach entsteht ein Beherbergungsbetrieb mit 28 Gästebetten, dazu wird um ein Vollgeschoss aufgestockt werden:

    Hier gibt's was zum KBW-Haus in der Mainzer Landstr. 147, u.a. mit Foto aus dem Jahr 1989:

    Website "Orte der Revolte, Frankfurt 1965 bis 1980"
    http://orte-der-revolte.de/mainzer-landstrasse-147/

    EDIT: Es gibt hierzu noch mehr im Netz, wie z.B. im Spiegel-Artikel aus Jan. 2001 (mit einigen Ungenauigkeiten) "Salz in der Grünen Suppe", Ausschnitt:
    "Die Zentrale des KBW in der Mainzer Landstraße 147 in Frankfurt am Main, in den Siebzigern eine Festung mit kugelsicherem Glas und massiven Stahltüren, erwies sich als ein Filetstück der Bankenstadt. Die Commerzbank verlor als Erste die natürliche Scheu und bot rund zehn Millionen Mark für das Grundstück. Dem KBW lag aber mehr am nachhaltigen Wirtschaften als am schnellen Geld. So baute das Kreditinstitut im Tausch das so genannte Ökohaus. Geschätzter Wert: mindestens 30 Millionen Mark."

    Der Vertrag mit der Coba wurde allerdings erst 1988 geschlossen, drei Jahre nach der Auflösung des KBW.