Beiträge von Rohne

    Adama: 2009 war eine ganz normale Krise wie man sie immer hat wenn eine Blase platzt. Die wirtschaftliche Substanz des Landes war aber nach wie vor vorhanden, die Rahmenbedingungen zwar weit entfernt von optimal aber immer noch erträglich, vor Allem durch die Reformen von Schröders Agenda 2010 (schon paradox dass jemand aus der SPD diese dringend nötigen Reformen durchgezogen und sogar seine eigene politische Karriere dafür geopfert hat, in der CDU wusste man zwar um die Notwendigkeit aber niemand hätte sich dort dazu getraut). Entsprechend war die Krise nur kurz, und es gab bald darauf wieder einen deutlichen Aufschwung. In den Merkel-Jahren hat man aber ausschließlich von der Substanz gelebt. Null weitere Reformen, eher sogar Maßnahmen zurückgenommen und unzählige katastrophale Fehlentscheidungen. Und jetzt haben wir den Salat: seit 2020 praktisch gar kein Wachstum mehr, fast jedes Jahr in der Rezession, die wenigen Jahre seitdem wo es überhaupt mal ein leichtes Wachstum gab, blieb es trotzdem deutlich unter der Inflation und war vor Allem durch den immer weiter ausufernden Staatskonsum getrieben, wohingegen die Realwirtschaft kein einziges Mal mehr wieder zugelegt hat. Die Anzahl der Insolvenzen ist durchgängig auf Rekordhoch, kaum ein Tag vergeht ohne neue Nachrichten von Massenentlassungen deutscher Unternehmen. Besonders die Basis für den deutschen Wohlstand, nämlich die Industrie, steckt in einer nie dagewesenen - fast ausschließlich durch die Politik verursachten - Krise und die industrielle Substanz wird durch das "grüne Wirtschaftswunder" immer weiter und immer schneller zerstört bzw ins Ausland vertrieben.

    Und die Zahl deutscher Auswanderer erreicht seit 2015 jedes Jahr einen neuen Allzeitrekord und befindet sich bei mittlerweile ca 300000 im Jahr - so ziemlich aus den gleichen Gründen aus denen auch so gut wie keine tatsächlichen ausländischen Fachkräfte mehr nach Deutschland kommen: Bürokratie, Steuern, Neidgesellschaft, schlechte Zukunftsaussichten. Leistung lohnt sich in diesem Land einfach nicht mehr, und wenn man die Ideen der Regierungsparteien sich anhört soll das sogar noch weiter auf die Spiitze getrieben werden.

    Und erneuerbare Energien, sorry, welchen Blumentopf soll man damit gewinnen? Wir brauchen zuverlässigen Strom, der dann verfügbar ist wenn er gebraucht wird, und nicht dann wenn grade die Sonne scheint und der Wind weht! Speichermöglichkeiten allein um schon über die Schwankungen auch nur eines ganz normalen Tages zu kommen gibt es nicht, und wird es auch in absehbarer Zukunft allein schon aus physikaliischen Gründen schlicht nicht geben können. Wir bräuchten einen zweiten Bodensee in mehreren hundert Metern Höhe um mit Wind+Sonne+Speichern auszukommen. Und dann wollen diese Politiker ja auch noch den Straßenverkehr ohne Grund elektrifiizieren anstatt sowas allein und ohne Vorgaben den Markt regeln zu lassen, was den Strombedarf sogar nochmal vervielfachen würde.


    Und wenn man sich das anhört was aus Reihen der Parteispitze der SPD und allen potenziellen Nachfolgern kommt, dann sind Sozialisum und antideutsch nunmal leider die einzig passenden Begriffe.

    Warum sollte es Frankfurt anders gehen als dem Rest des Landes. Deutschlands Wirtschaft steckt in der mit Abstand tiefsten Krise seit Ende des zweiten Weltkriegs. Durch Bürokratie, Steuern, die völlig desaströse Energiepolitik und die daraus resultierenden Energiepreise, etc wird systematisch die Wirtschaft und vor Allem auch mit der Industrie die Basis des gesamten deutschen Wohlstands abgewürgt bzw außer Landes gejagt. Und das einzige was der Regierung in Berlin (und der Kommission in Brüssel) einfällt sind noch mehr Schulden, noch mehr Steuern und schwachsinnige Regulierungen damit Herr Kliingbeil weiter seine linken Wohlfühlprojekte finanzieren kann. Bei bahnbrechenden Entwicklungen wie KI snd wir nichtmal mehr Zaungast, aber ergötzen uns in Regulierungsfantasien... Dass diese Situation auch im für den Frankfurter Hochhausbau wichtigen tertiären Sektor ebenfalls nicht für Grund zu Optimismus sorgt, erklärt sich von selbst. Ähnliches Trauerspiel ja am Frankfurter Flughafen: fast alle Konkurrenten haben längst wieder ihr Vor-Corona-Niveau erreicht, Frankfurt dagegen hängt fehlen weiterhin gut 10 Milionen Passagiere. Langstrecken verschwinden eher als dass neue hinzukommen.

    Es ist schade, aber die Mehrheiit der Wähler wollten dass ja ganz offensichtlich so. Jeder der mal seinen eigenen Kopf benutzt hat wusste schon lange vorher dass bei den Sonderschulden nichts positives bei rumkommen wird, und dass eine Regierung mit dem ideologisch komplett in antideutschen Sozialismus abgedriften Haufen der heutzutage die SPD darstellt, niemals das wirtschaftliche Siechtum beenden können wird, sondern nur die wenigen verbliebenen Leistungsträger noch weiter ausplündert, bis auch diese entnervt das Land verlassen. Aber auch die CDU gibt sich nach außen hin zwar gerne wirtschaftsfreundlich, aber dass Wirtschaft keine "Förderungen" braucht sondern am besten dann funktioniert wenn der Staat sich raushält, wird in den noch verbliebenen Köpfen dieser Partei wohl nie mehr ankommen.

    Frankfurter Stadtpolitik hat natürlich auch eine große Mitschuld an der Situation ganhz konkret in Ffm. Die Starrheit des Planungsdezernants bei den Vorgaben wurde ja schon angesprochen. Da hatten wir in der Vergangenheit ganz andere Planungsdezernenten, die deutlich pragmatischer waren und damt der Stadt tatsächlich weitergeholfen hatten. Fürs Millenium-Areal sollte das Erreichen der 300m Marke (viel mehr als diese 300 Meter würde skylinetechnisch gar nicht so prickelnd sein, aber mit ordentlicher Verjüngung würden 300-310 Meter auf jeden Fall positiv wirken, und es ist nunmal der einzige 300m-Bauplatz in der Stadt) auf jeden Fall Vorgabe sein, weniger sollte auf keinen Fall akzeptiert werden.

    Wohnhochhäuser dagegen sehe ich keineswegs als der Allesretter zu dem sie von manchen hier stilisiert werden. Sie funktionieren nachweislich nur im Hochpreissegment, und auch das nur als Teil der beiden schon existierenden Cluster. Sinnfrei über die Stadt vertelte Hochhäuser, noch dazu "sozial durchmischt" (bedeutet in der Praxs dass mehr oder weniger schnell sich dort nur noch Sozialfälle ballen werden) - davon haben fast alle deutschen Städte nun wirklich schon mehr als genug mahnende Beispiele vA aus den 70er Jahren. Natürlich hat das Stadtbild immer oberste Priorität zu haben. Gerade Frankfurt hat da sowieso noch extrem viel Nachholbedarf. Wohnraum schafft man mehr und besser durch vernünftigen Städtebau so wie man ihn in den nicht ohne Grund so beliebten Gründerzeitquartieren betrieben hatte. Karl Richter glaube ich war es der in den letzten Jahren wirklich etliche hervorragende Ideen aufs Tablett gebracht hatte wie man recht qualitätvoll auf bereits mehr oder weniger bebauten Arealen neue Stadtteile mit zigtausenden Wohnungen errichten kann (Rebstock+Römerhof, Mainwasen, etc). Aber wir sehen ja was für einen unglaublich enttäuschenden Verlauf allein der mit nicht zu unrecht viel Vorschusslorbeeren gestartete Römerhof genommen hat.

    Ich werde mich auf Lebzeiten weigern meine Ansprüche an Architektur derart extrem nach unten zu schrauben, um diesen absolut unpassenden Entwurf gut zu finden, nur weil er nicht ganz so garstig ist wie das was vorher da stand. Festzementieren von Hässlichkeit kann gerade das durch Krieg und sogenanntem "Wiederaufbau" furchtbar verhunzte Frankfurt nun wirklich nicht gebrauchen.

    Frankfurt war vor dem Krieg auch im Innenstadtgebiet voll von bekannten wunderschönen repräsentativen Plätzen (Hauptwache, Hndenburgplatz am Hauptbahnhof, Theaterplatz, Goetheplatz, etc). Abgesehen vom Römer und dem neu errichteten Hühnermarkt gibt es heute davon keinen einzigen mehr. Auch der Opernplatz war immer schon deutlich durch den Vorgängerbau des hier diskutierten Projekts beeinträchtigt und nur aus wenigen Perspektiven mit verengtem Blickwinkel wirklich als schön wahrzunehmen, dass sogar die bisherige Brache eine Aufwertung dargestellt hat. Mit dem was jetzt errichtet wird, kehrt man genau zu den optischen Enttäuschungen mit dem Vorgängerbau zurück.

    Offiziell ist zum Glück noch nichts. Aber wundern würde es nicht, wenn auch der Fernbahntunnel zu den wahrscheinlich unzähligen Projekten gehören wird, für die kein Geld da ist. Darf aber auch niemanden verwundern dass die sogenannten "Reformen" uns allen weniger Geld in der Tasche lassen bei noch weniger Leistung als bisher schon, und die Sonderschulden nichtmal dort ankommen wofür sie gedacht waren. Merz hat es ja neulich im Bundestag gesagt, die Regierung hat "andere Prioritäten"...

    Also da wurde ernsthaft ein Altbau abgerissen (die benachbarte Nachkriegskiste blieb natürlich stehen) für diesen furchtbaren Schuhkarton?? Kann man nur hoffen dass die so viel WDVS dranklatschen, dass die Hütte in weniger als zehn Jahren wieder verschimmelt ist und abgerissen werden muss...

    Man sieht ja auch allerorten wie "nachhaltig" die Ungetüme waren die man in den 70ern so errichtet hat...

    Deine Möchtegern-"Klimakrise" hin oder her, Fassaden sind die Tapete des Stadtraums. Nachhaltig kann ein Gebäude nur sein, wenn es ästhetisch genug her macht, dass man es auch 100 Jahre und mehr problemlos stehen lassen kann, ohne dass sich jemand daran stört.

    Die A380-Positionen von A-Plus und T2 sind MARS, im T3 dagegen ist sowas nicht vorhanden. Dort sind die fehlenden Gatenummern des Pier H einfach nur Parkpositionen auf dem Vorfeld des Piers, wo ganz konsequent durchnummeriert wurde. Da diese Positionen aber keine Fluggastbrücke haben, fehlen auch die entsprechenden Gatenummern.

    Noch niemand war jemals in der Lage zu beweisen dass CO2 tatsächlich der Hauptfaktor wäre! Das sind alles rein mathematische Modelle, die irgendwie mehr oder weniger schlecht - jedenfalls immer extrem vereinfachend - versuchen ein hyperkomplexes System in minimalsten Grundzügen nachzumodellieren, aber wie nicht anders zu erwarten regelmäßíg von der tatsächlich eintretenden Wirklichkeit direkt wieder überfordert sind. Eure sogenannte "die Wissenschaft" (tatsächliche Wissenschaft lebt von These und Gegenthese und vor Allem echten Beweisen), war sich nichtmal einig und schon gar nicht in der Lage die Auswirkung des Vulkanausbruchs im Pazifik letztes Jahr auch nur ansatzweise zuverlässig zu bestimmen. Die natürlichen Senken werden bewusst ignoriert (dann hätte man nämlich keinen Grund mehr für jeglichen Alarmismus), obwohl sie real sind und nicht ansatzweise erschöpft. Ebenso werden die Sonnenzyklen, vulkanische Aktivität etc komplett außen vorgelassen.

    Die immer gerne vorgebrachte Behauptung, dass Extremwetter wie Stürme, Starkregen etc zunehmen würden, wird durch jede Statistik widerlegt, und das kann euch auch jeder Versicherungswirtschafter bestätigen.

    Alles ziemlich dünn, um damit die totale Zerstörung der Wohlstandsbasis eines gesamten Landes zu begründen. Zumal niemand auf der Welt so dämlich ist unserem katastrophalen Beispiel zu folgen. Bis vor ca10 Jahren war man als Deutscher hochgeschätzt überall auf der Welt, mittlerweile lacht man nur noch mitleidig über uns. Illegale Masseneinwanderung, solche Leute wie unsere letzten Kanzler, Präsidenten und Außenminister und das vorlaute Säbelrasseln ohne eine auch nur ansatzweise zur Verteidigung fähige Streitkraft zu haben werden natürlich auch nur mit Kopfschütteln wahrgenommen, aber hauptsächlich schockieren wir die Welt damit wie wir wegen der Klimahysterie vorsätzlich unsere Volkswirtschaft zerstören.

    Aber noch absurder wirds ja wenn dann hier Leute behaupten, dass zum verfassungsmäßigen "Schutz der Lebensgrundlagen" auch ein Schutz einer bestimmten Wetterlage auf die der Mensch sowieso keinen Einfluss hat (Klima ist nur ein rein statistischer Begriff für das durchschnittliche Wetter über einen Zeitraum von 30 Jahren) dazugehören würde, und jeder der diese Ansicht nicht teilt, sogar ein Verfassungsfeind wäre. Wollen wir nicht auch gleich wieder ein orwellsches Wahrheitsministerium einrichten? Wobei, die deutsche Regierung und Brüssel sind ja tatsächlich schon fleißig dabei...

    Wie gesagt, das Klima war nie konstant, und wir können froh sein, dass wir in einer Warmzeit der aktuellen Eiszeit leben, und nicht in einer Kaltzeit. Trotzdem haben wir noch Vielfache mehr Kältetote als Hitzetote.

    Klimaanlagen helfen wunderbar auch bei solchen Hitzeglocken wie neulich. Und wenn man seine Stadtplätze nicht ausschließlich als graue Steinwüsten gestaltet, freut sich sogar das Auge.

    noTh1ng hat aber trotzdem Recht. Der Platz braucht eine Einrahumung, Sichtachsen auf Hochhäuser können da nun wirklich kein Grund dagegen sein.

    Allerdings gehört an einen der wichtigsten und zudem letzten verbliebenen schönen Plätze der Stadt auch eine deutlich schönere Architektur, die bei Stil, Kubatur, Höhe, Dachform, Gliederung und Farbton deutlich bezug auf die anderen Gebäude des Platzes nimmt. Nichts davon leistet der aktuell vorgesehene Entwurf. Traurig, dass die Stadt das einfach so zulässt, und schlichtweg eine Frechheit vom Projektentwickler ausgerechnet hier ein regelrechtes Geheimnis um den Entwurf zu machen - offensichtlich weil man ganz genau weiß dass der Schrei der Entrüstung riesig wäre.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Der IPCC (Weltklimarat) höchst selbst hat sein Extremszenario als nicht mehr plausibel eingestuft, weil es durch den zügigen Ausbau von erneuerbaren Energien zu einem weniger stark als ursprünglich befürchteten Anstieg der Nutzung von fossilen Brennstoffen gekommen ist.

    Das ist das wie man es darzustellen versucht. Damit zumindest die Deutschen glauben dass ihr weltweit einzigartig dummer Weg der sogenannten "Energiewende" irgendeinen positiven Effekt gehabt hätte. Die Wahrheit ist aber dass es auf der Erde gar nicht genug fossilen Brennstoff gibt wie man bräuchte um den unterstellten Ausstoß zu erzeugen. Und selbst das ja nur, wenn man dem CO2 den behaupteten aber niemals nachweisbaren riesigen Effekt aufs Wetter unterstellt.

    Mittlerweile haben ja einige fähige Leute den IPCC verlassen, und allesamt kein gutes Wort über die schlichtweg an Öffentlichkeitsverarschung grenzenden Machenschaften dieser Organisation übrig gehabt.

    Kann man so eine Diskussion auch ohne alarmistische Buzzwords aus dem grünen Bullshit-Bingo wie "Klimakrise" oder - aus einem anderen Faden - "Todessommer" führen? Zumal der IPCC höchst selbst unlängst sein liebgewonnenes Extremszenario absagen musste, auf dem sämtliche Handlungsempfehlungen für die Politik und fast die gesamte öffentliche Berichterstattung basiert hatten. Es ist schlicht physikalisch niemals erreichbar, selbst wenn man von der unbeweisbaren These ausgeht, dass mit dem CO2 eines der für das Leben auf der Erde wichtigsten Gase überhaupt diesen riesigen Einfluss hätte, und Sonnenzyklen etc gar keine Rolle spielten.

    Wir sollten froh sein, dass es nicht so gekommen ist wie die allgemeine Wetterlage Ende der 60er / Anfang der 70er vermuten ließ (ein Schelm wer Böses dabei denkt, dass der DWD weiterhin genau jenen Zeitraum als Vergleichszeitraum heranzieht, in den genau jene Jahre fallen), nämlich dass eine neue Kälteperiode drohte, sondern dass es aktuell halt eher wärmer wird. Für das Leben immer die deutlich bessere Alternative. Eine Trendumkehr hoffentlich nicht mehr zu unseren Lebzeiten.

    Man sollte mit den Gegebenheiten umgehen und sich ihnen anpassen - für dieses Forum relevant sind da vA Klimaanlagen und natürlich auch städtebauliche Maßnahmen. Irgendwelcher Alarmismus oder gar Weltrettungsgedanken sind jedenfalls das unsinnvollste was man überhaupt machen kann. Ob man wegen 40 Grad den Ironman hätte absagen sollen, habe ich meine Zweifel.

    Jedes Jahr die gleiche Aufregung. Wäre alles nicht ansatzweise so wild, wenn da nicht diese typisch deutsche Abneigung gegen Klimaanlagen wäre. Grade entlang des Rheins und damit auch in Frankfurt hat es heiße Sommer mit wochenlang um und über 30 Grad schon immer gegeben. Jahre ohne richtigen Sommer wie 2021, 2025 oder ganz schlimm 2007 waren eigentlich immer eher die Ausnahme als die Regel. Auto ohne Klimaanlage würde schon seit längerem sich niemand mehr kaufen. Trotzdem fahren hier immer noch sogar U- und Straßenbahnen ohne Klimaanlage rum, diverse öffentliche Gebäude sind nicht klimatisiert. Und was die Haushalte machen ist halt Privatsache, aber selbst wenn man vom Eigentümer kein Go für ein Split-Gerät bekommt, gibt es immer noch durchaus leistungsfähige mobile Klimaanlagen.

    Platzgestaltung ist dann natürlich auch so ein Thema. Frankfurt (wohl auch Deutschland generell) kann keine Plätze mehr. Graue Steinwüsten mit ein paar Alibibäumchen sind weder schön noch bei hohen Temperaturen sonderlich erfrischend.

    Seit nunmehr eineinhalb Wochen ist der Umzug vom T2 ins T3 abgeschlossen, und T2 außer Betrieb.

    Wenn die veröffentlichten Zahlen die ich so gefunden hab stimmen, ist es kapazitätsmäßig aktuell aber sogar erstmal eine leichte Reduktion: das T2 war für 15 Millionen Passagiere ausgelegt. Das T3 dagegen bietet mit den Piers H+J nur Platz für 14 Millionen. Hat dafür aber die dreifache Anzahl an Gebäudepositionen (24 vs 8), was auch bitter nötig war. Vor allem Mittags stehen weit mehr als die vorher am T2 maximal möglichen 8 Flieger gleichzeitig an den Fluggastbrücken des T3.

    Wenn nächstes Jahr für die dorthin ziehende Condor der Pier G mit seinen 9 Gebäudepositionen ebenfalls in voll Betrieb geht, steigt die Kapazität um weitere 5 Millionen auf dann die bereits jetzt immer verbreiteten 19 Millionen. Wobei das für die Condor relativ knapp bemessen sein dürfte. Genaue Zahlen findet man nicht, aber die FAZ schätzt die Condor-Passagiere in FRA auf 7-8 Millionen. Von daher dürfte es wohl sehr bald nötig noch die Bauphase 2.1 - die Verlängerung des Pier G um weitere 200m mit 5 zusätzlichen Gebäudepositionen - anzugehen, was dessen Kapazität wohl um 2 Millionen erhöhen soll. Von Bauphase 3 - der Errichtung von Fluggastbrücken auch am Pier G - ganz zu schweigen.

    Die restlichen 4 Millionen brächte somit die potenziell weiter mögliche Erweiterung um den Non-Schengen-Pier K.

    Der Umzug der Condor bedeutet dann natürlich auch eine entsprechende Entlastung im Terminal 1, so dass indirekt auch LH und Star Alliance profitieren. Das nutzt man bei Fraport hoffentlich aber auch, um endlich mal die restlichen Bereiche des T1 wirklich auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen und Wege zu vereinfachen. Vor Allem der Flugsteig C sollte ja eigentlich auch mal abgerissen und mit komplett anderem Layout neu gebaut werden.


    Wobei das mit Flugsteig G ja eine recht wechselhafte Geschichte ist. Ursprünglich war er genau wie K einfach nur als Erweiterungsoption, konkret ausschließlich für Schengen-Verkehr, vorgesehen. Erst mit dem verstärkten Auftreten der Billigflieger in FRA, und konkret dem Ryanair-Intermezzo, kam man dann um 2018 auf die Idee G einfach vorzuziehen und als reinen Billigflieger-Steig ohne Fluggastbrücken und mit eigenem Hauptgebäude für Checkin und Gepäckbänder noch vor Bau des restlichen Terminals zu errichten. Dann kam Corona, der Billigfliegerboom war zu Ende, Ryanair hat FRA wieder komplett verlassen, und der bereits 2022 fertiggestellte Pier wurde eingemottet, und geht jetzt halt erst ein Jahr nach dem Terminal, mit erneut geändertem Fokus auf generell Ferienflieger/Punkt-zu-Punkt-Verkehr, in Betrieb.

    Wobei es noch interessant werden dürfte, ob man zukünftig vielleicht doch noch ein paar Änderungen am Layout vornehmen will, um Umstiege zumindest zu den anderen Bereichen des T3 zu erleichtern. Die Entscheidung der Condor ist ja noch recht frisch. Aber auch die Condor war für ihre Langstrecken bisher stark abhängig von Lufthansa-Zubringerflügen.

    Ein Fahrstreifen pro Richtung wird definitiv nicht ausreichen! Die Straße hat im Bereich um die Bundesbank immer noch einen DTV über 40000. Das geht mit zwei Fahrstreifen pro Richtung noch relativ staufrei, mit nur einem Fahrstreifen dagegen ist da Dauerstau vorprogrammiert. Bereits ab 20-30k werden Straßen mit nur einem Fahrstreifen pro Richtung zur reinsten Staufalle.

    Das würde auch nichts helfen. Der ganze Stadtplanungsgrundsatz der meisten dieser Viertel ist einfach schon im Ansatz nicht in der Lage was vernünftiges entstehen zu lassen. Das liegt nicht im geringsten am angeblich fehlenden Grün - jede Altstadt ohne einen einzigen Baum ist tausendmal schöner als das - sondern dem Fehlen von richtiger Blockrandbebauung, dem Verzicht auf sinnfreie Abstandsflächen, und eine vernünftige Anordnung und kleinteilige Parzellierung der Baukörper. Und am Ende natürlich auch die Architektur selbst. Man denke mal an die Münchner Straße im Bahnhofsviertel: schön nur dort wo die Altbauten noch erhalten sind. Wo dagegen an ihrer Stelle Nachkriegskisten entstanden sind, will man einfach nur wegschauen.

    Im Gegensatz zu den meisten anderen Behörden, kostet die Bundesbank übrigens nicht nur, sondern im Gegenteil, der Bundesfinanzminister bekommt fast jedes Jahr so einige Milliarden Euro überwiesen (Stichwort Seignorage). Daher gibt es auch gar keinen Grund sich auf einen billigsten, am Ende sogar noch stadtverschandelnden, Zweckbau zu fokussieren.

    Ich erinnere mich noch an vor ca 20 Jahren. Der Neubau war frisch abgeschlossen, da gab es schon bald einen Evergreen-Faden bzw -Scherz im Eintracht-Forum über den dritten Rang. Zudem auch mehrfach entsprechende Meldungen am 1. April. Und jetzt also doch offizielle Überlegungen. Für einige Bekannte die keine Dauerkarte haben, wäre das sicherlich eine Erleichterung. Die Zahlen zur Kapazität muss man im Fall des Waldstadions aber immer mit Vorsicht genießen.

    Ist denn der aktuelle Ausbau überhaupt schon fertig abgeschlossen? Als die ersten Zahlen zu genau diesem Ausbau veröffentlicht wurden war noch die Rede von 61000 Plätzen bei der Eintracht, und etwas mehr als 53000 Plätzen in reiner Sitzplatzbestuhlung (in Summe nur 1000-2000 mehr als die ersten Zahlen für das am Ende aber deutlich kleiner ausgefallene neue Waldstadion). Aktuell sind wir bei 59500 Plätzen in der Liga, und bei der EM vor 2 Jahren war die Kapazität sogar nur 47000. Ganze 1000 weniger als bei der WM 2006, und vor 20 Jahren war die NWK bekanntlich noch kleiner, und fast der gesamte Oberrang der Haupttribüne bestand anders als vor 2 Jahren fast ausschließlich aus Reporterkabinen. Ein bis heute ungelöstes Rätsel wo da die ganze zusätzliche Kapazität zuletzt hin verschwunden war.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die Bundesbank ist keine Staatsbank, sondern eine Zentralbank. Und zwar eine, die ihre wichtigsten Kompetenzen abgegeben hat und kaum noch relevant ist.

    Das ist ein weit verbreitetes Missverständnis und stimmt so überhaupt nicht. Die wichtigen Entscheidungen werden zwar mittlerweile am Osthafen getroffen, die konkrete Ausführung dieser Entscheidungen obliegt aber weiterhin fast vollständig den Nationalen Notenbanken. Die Relevanz bleibt also nach wie vor sehr hoch. In einigen Betrachtungsweisen sogar deutlich zu hoch möchte man anfügen, wenn man an zB mal an die Target-Salden denkt (die Bundesbank hat da 1 Billion Euro Überschuss, das sind unterm Strich nichts anderes als nicht so bezeichnete und nahezu unverzinste Kredite an die anderen Euro-Notenbanken).

    Das ganze Konzept ist eine einzige Krankheit. Man will irgendwas mit "Demokratie" (bzw für viele Verantwortliche wahrscheinlich am liebsten wieder dieses komische "Unsere Demokratie" was mit echter Demokratie so viel zu tun hat wie das zweite D in der DDR) ohne überhaupt auch nur im Ansatz sich selbst vortellen zu können, was das denn am Ende darstellen, bezwecken und wie aussehen soll. In meinen Augen ist dieses ganze "Haus" das man sich da begriffsgeschwängert hinstellen will völliger Mumpitz.

    Einfach die Kämmerei und vA Paulskirche selbst wieder in den Zustand vor der Kriegszerstörung bringen, und so pflegen. Dass man das erste deutsche Parlament nicht in irgendwelchen Computersimulationen sieht sondern in echt vor sich hat, begehen und nutzen kann. Machen die Amerikaner mit ihren bedeutenden nationalen Gebäuden (Independence Hall, etc) genauso, und fahren gut damit.

    Eine wirkliche Demokratie braucht kein permanentes Schulterklopfen mit irgendwelchen Pseudo-Inszenierungen und Sich-selbst-Einreden was für tolle Demokraten man doch sei.