Adama: 2009 war eine ganz normale Krise wie man sie immer hat wenn eine Blase platzt. Die wirtschaftliche Substanz des Landes war aber nach wie vor vorhanden, die Rahmenbedingungen zwar weit entfernt von optimal aber immer noch erträglich, vor Allem durch die Reformen von Schröders Agenda 2010 (schon paradox dass jemand aus der SPD diese dringend nötigen Reformen durchgezogen und sogar seine eigene politische Karriere dafür geopfert hat, in der CDU wusste man zwar um die Notwendigkeit aber niemand hätte sich dort dazu getraut). Entsprechend war die Krise nur kurz, und es gab bald darauf wieder einen deutlichen Aufschwung. In den Merkel-Jahren hat man aber ausschließlich von der Substanz gelebt. Null weitere Reformen, eher sogar Maßnahmen zurückgenommen und unzählige katastrophale Fehlentscheidungen. Und jetzt haben wir den Salat: seit 2020 praktisch gar kein Wachstum mehr, fast jedes Jahr in der Rezession, die wenigen Jahre seitdem wo es überhaupt mal ein leichtes Wachstum gab, blieb es trotzdem deutlich unter der Inflation und war vor Allem durch den immer weiter ausufernden Staatskonsum getrieben, wohingegen die Realwirtschaft kein einziges Mal mehr wieder zugelegt hat. Die Anzahl der Insolvenzen ist durchgängig auf Rekordhoch, kaum ein Tag vergeht ohne neue Nachrichten von Massenentlassungen deutscher Unternehmen. Besonders die Basis für den deutschen Wohlstand, nämlich die Industrie, steckt in einer nie dagewesenen - fast ausschließlich durch die Politik verursachten - Krise und die industrielle Substanz wird durch das "grüne Wirtschaftswunder" immer weiter und immer schneller zerstört bzw ins Ausland vertrieben.
Und die Zahl deutscher Auswanderer erreicht seit 2015 jedes Jahr einen neuen Allzeitrekord und befindet sich bei mittlerweile ca 300000 im Jahr - so ziemlich aus den gleichen Gründen aus denen auch so gut wie keine tatsächlichen ausländischen Fachkräfte mehr nach Deutschland kommen: Bürokratie, Steuern, Neidgesellschaft, schlechte Zukunftsaussichten. Leistung lohnt sich in diesem Land einfach nicht mehr, und wenn man die Ideen der Regierungsparteien sich anhört soll das sogar noch weiter auf die Spiitze getrieben werden.
Und erneuerbare Energien, sorry, welchen Blumentopf soll man damit gewinnen? Wir brauchen zuverlässigen Strom, der dann verfügbar ist wenn er gebraucht wird, und nicht dann wenn grade die Sonne scheint und der Wind weht! Speichermöglichkeiten allein um schon über die Schwankungen auch nur eines ganz normalen Tages zu kommen gibt es nicht, und wird es auch in absehbarer Zukunft allein schon aus physikaliischen Gründen schlicht nicht geben können. Wir bräuchten einen zweiten Bodensee in mehreren hundert Metern Höhe um mit Wind+Sonne+Speichern auszukommen. Und dann wollen diese Politiker ja auch noch den Straßenverkehr ohne Grund elektrifiizieren anstatt sowas allein und ohne Vorgaben den Markt regeln zu lassen, was den Strombedarf sogar nochmal vervielfachen würde.
Und wenn man sich das anhört was aus Reihen der Parteispitze der SPD und allen potenziellen Nachfolgern kommt, dann sind Sozialisum und antideutsch nunmal leider die einzig passenden Begriffe.